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Steigender Goldpreis, trotz schwächerer Goldnachfrage

Goldbarren

Aus Indien kamen im August kaum Impulse für den Goldpreis, umso stärker vom Terminmarkt aus New York

Schwache Importzahlen aus Indien bestätigen einmal mehr einen deutlichen Rückgang der weltweiten Goldnachfrage im vergangenen August. Dass der Goldpreis dennoch stieg, verdeutlicht den Einfluss großer Terminmarkt-Player.

Im August erlebte die weltweite Goldnachfrage einen Dämpfer. Das zeigten bereits Zahlen zu den Goldverkäufen von U.S.Mint und Perth Mint, die vergangenen Monat deutlich sanken, sowie die rückläufigen Goldimporte der Türkei. Nun werden auch schwache Importzahlen aus Indien gemeldet. Presseberichten zufolge ist die Goldeinfuhr im August um 95 Prozent eingebrochen. Lediglich drei Tonnen Gold habe das Land im Ausland eingekauft. Vor einem Jahr waren es im gleichen Monat noch 35 Tonnen.

Dass der Goldpreis im August trotzdem um 4,6 Prozent gestiegen ist und nicht etwa gefallen, erscheint vor diesem Hintergrund bemerkenswert. Es zeigt einmal mehr, welch starker Einfluss auf den Goldpreis immer wieder vom Terminmarkt und dem Derivate-Handel ausgeht.

Noch bevor Goldpreis Ende Juni mit Kursen knapp unterhalb von 1.200 US-Dollar sein vorläufiges Jahrestief erreichte, hatten sich beispielsweise die großen US-Banken bereits umorientiert. Sie wechselten bei Gold von der Short- auf die Long-Seite. Dort befinden sie sich laut dem jüngsten CFTC-Report nunmehr bereits vier Monate in Folge. Hierin liegt vermutlich auch der Schlüssel für die zu erwartende Goldpreis-Entwicklung in den kommenden Wochen.

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Eingetragen von am 11. Sep. 2013. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Indien, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

16 Kommentare für “Steigender Goldpreis, trotz schwächerer Goldnachfrage”

  1. Nur 3 Tonnen Gold Import durch Indien in einem Monat? Da frage ich mich gerade wohin die Produzenten den Rest des Goldes verkauft haben, den sie durchschnittlich in einem Monat weltweit produzieren – immerhin gut 230 Tonnen? China allein, kann es ja kaum sein?

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  2. Die anderen Tonnen,die nach Indien gehen, werden nicht erwähnt.
    Wenn einem 14 jährigen das Rauchen verboten wird, tut er es erst Recht…

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  3. Auf Umwegen versteht sich

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  4. Alleine an der Shanghai Gold Exchange wurden im August über 190 t physisches Gold ausgeliefert. Siehe: http://www.sge.sh/publish/sgeen/sge_price/sge_price_monthly/10449.htm
    (Spalte „Delivery Volume, Zeilen „Au(T+D)“ ).

    Und da Indien den Einfuhrzoll für Gold auf 10% erhöht hat, dürfte mehr Gold von Pakistan nach Inden geschmuggelt werden. Dieses Gold taucht naturgemäß nicht in der indischen Import Statistik auf ;)

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    • @goldstube24

      Danke für die Info. Schon komisch, warum der Goldpreis trotzdem wieder bröckelt? Manchmal frage ich mich, ob irgend jemand der kaum bekannt ist, grosse Mengen an Gold heimlich verkauft? Vielleicht ein grosser privater Goldbesitzer, eine westliche Notenbank oder sogar ein Produzent mit vollen Lagern? Besonders transparent ist der Goldmarkt ja ohnehin nicht – leider.

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    • @goldstube24

      Kaum den letzten Beitrag fertig geschrieben und schon rauscht der Goldpreis weiter in den Keller – ich glaube die Produzenten und der WGC haben völlig den Überblick verloren, wer wieviel Gold produziert und tatsächlich verkauft.;-)! Einen derart chaotischen Haufen habe ich bis jetzt noch nicht erlebt – offenbar haben die CEO’s der Goldproduzenten den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen?!

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      • @Sugus
        Wenn Sie sich die Goldkursentwicklung per Intraday-Chart ansehen, ging es seit 08:45 Uhr abwärts.
        http://www.godmode-trader.de/Gold/Goldpreis/exchangeId/57

        Gründe dafür könnten folgende Nachrichten sein, welche die US-Fed zwingt, die EM-Preise zu drücken:

        “ Comex: Goldbestände fallen weiter“

        – auf eine Unze physisches Gold kommen inzwischen “ 55 Papierunzen oder Papierberechtigungsscheine. Wird das akut, dann werden sich für jede physische Unze, die einer bekommt, die anderen 54 darum prügeln…“

        „GLD-ETF verweigert Kunden die Gold-Auslieferung“
        – die Auslieferung erfolgt nur noch an Großkunden und Banken

        Eine Bestätigung Ihrer Ansicht zu den Minenmanagern finden Sie im nachfolgenden Link, Auszug:
        „PanAmerican-Silver schließt Gold- und Silber-Hedges wieder.
        In der aktuellen Situation zu hedgen – wo praktisch alle westlichen Währungen massivst ausgeweitet werden und der Gold- und Silberpreis fällt – ist geradezu dämlich! Das zeigt klar, welche Qualitäten diese sogenannten Manager haben! Aber immerhin haben sie ihren Fehler eingesehen und korrigieren… Die einzig richtige und logische Handlungsweise hier, wäre, nur das Nötigste zu verkaufen und alles andere Gold und Silber als Rücklage und Investition zu horten! Aber das scheint keiner dieser Mineure zu verstehen… Schon lustig – die fördern pures, echtes Geld und tauschen es gegen wertloses Falschgeld – was sind das nur für Unwissende?!“

        http://der-klare-blick.com/2013/09/silbernews-12-09-13-comex-goldbestande-fallen/

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  5. Ich freue mich über diesen Dip und stocke meine Bestände wieder um ein paar Unzen auf. Versicherungspolizze zu einem günstigen Tarif.

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  6. Comment-0815@
    450.000 Schuß sind für einen Staat nicht viel. Ich habe selbst 5.000 Schuß gekauft und bin nur eine Einzelperson.

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    • Ein Polizist sollte nicht unter 1000 Schuss pro Jahr im Training verbrauchen.
      Ein guter Tontaubenschütze verbratet 20-30.000 pa

      Mit lächerlichen 450.000 Schuss kann man nicht einmal die abgelaufene Chargen erneuern.

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      • Das entspricht alles nicht der Realität, ein Polizeibeamter kommt im regelfall nur 1-2 mal im Jahr zum Schießen! Da überall Gespart wird, müssen sie die Munition auch selbst kaufen, bis auf die vorgeschriebenen 20 schuss:D

        Und 450 k Schuß, sind schon net schlecht, reicht im Notfall um den Mob hier und da zurückzuhalten!

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        • @jasmin
          Wenn die wirklich nicht trainieren dann sollte man ihnen aus Sicherheitsgründen die Spielzeuge wieder wegnehmen bevor sie sich selbst ins Knie schiessen.

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