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Streiks blockieren 39 Prozent der südafrikanischen Goldförderung

In vielen südafrikanischen Goldminen standen die Förderbänder zuletzt still.

Südafrikanische Goldproduzenten werden mit Produktionsausfällen und deutlich höheren Arbeitskosten konfrontiert. Nach der Eskalation von Arbeiterprotesten im Nordwesten von Johannesburg und einem hohen Lohnabschluss werden weitere Streiks erwartet.

Seit sechs Wochen protestierten Minenarbeiter im Nordwesten von Johannesburg. Sie forderten bessere Bezahlung. In der Marikana-Mine von Lonmin PLC eskalierten die Unruhen.  46 Menschen starben, 34 Arbeiter wurden von Polizeikräften erschossen. In der vergangenen Woche endeten die dort die Streiks. Die Beschäftigten erkämpften sich 22 Prozent höhere Löhne.

Der größte südafrikanische und weltweit drittgrößte Goldproduzent AngloGold Ashanti musste in diesem Zeitraum den Betrieb in allen seine Minen einstellen. Laut Nachrichtendienst Bloomberg kam es bei den Kollegen von Gold Fields aufgrund der Streiks zu Förderausfällen im Umfang von rund 32.000 Unzen Gold. Man schätzt das die Ausstände 39 Prozent der gesamten südafrikanischen Goldförderung blockierten.

Der erreichte Lohnabschluss in Lonmin gilt nun als Vorbild für die Beschäftigten in anderen Betrieben. Er wurde allerdings nicht über Gewerkschaftsverhandlungen erreicht, sondern  durch die direkte Auseinandersetzung mit den Streikführern vor Ort. Dennoch befürchten Goldproduzenten, dass sich die Streikaktionen nun auf andere Minen und Industriezweige ausweiten und dort ähnliche Forderungen gestellt werden.

Die Kosten der Goldförderung in Südafrika sind in den vergangenen Jahren bereits deutlich gestiegen. Wie Bloomberg berichtet, schnellten alleine die Stromkosten zuletzt jährlich um durchschnittlich rund 25 Prozent nach oben.

Goldreporter

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Eingetragen von am 27. Sep. 2012. gespeichert unter Afrika, Gold, Hintergrund, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können auf diesen Eintrag antworten oder ihn verfolgen

1 Kommentar für “Streiks blockieren 39 Prozent der südafrikanischen Goldförderung”

  1. Gold wird extrem teuer werden, weil andere Betriebe nachziehen werden.Und es wird nicht mehr soviel gefördert werden können, da zu teuer.Und so beißt sich die Katze in den Schwanz.Alle Goldvorräte der Welt reichen noch maximal 20 Jahre. Dann ist ohnedies Schluss, noch vor dem Öl. Also wird man neue Goldadern erfinden müssen und in der Presse als Fake lancieren, damit die Leute bloß nicht die Panik kriegen und Gold kaufen. Man stelle sich das mal beim Kupfer oder einem anderen Rohstoff vor, wenn in 20 Jahren Schluss wäre mit der Förderung ! Doch zum Glück verbraucht sich Gold nicht, sagen die Kritiker.Ich aber sage, doch, denn wenn es gehortet und versteckt wird, kommt das aufs Gleiche raus.Weg ist nämlich weg.

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