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Südafrika: Dramatischer Einbruch der Gold-Fördermenge

Im Oktober standen viele große Goldminen in Südafrika komplett still.

Seit Monaten leiden südafrikanische Bergbauunternehmen unter der massiven Streikwelle, die den Minenbetrieb vielerorts zum Stillstand brachte. Aktuelle Marktzahlen zeigen die Dramatik des Fördereinbruchs im vergangenen Oktober.

In Südafrika ist die Goldproduktion zuletzt drastisch eingebrochen. Laut vorläufigen Marktzahlen, die  Statistics South Africa am Dienstag veröffentlicht hat, förderten südafrikanische Bergbauunternehmen im vergangenen Oktober nur noch 46 Prozent der Produktionsmenge von vor zwei Jahren.

Im September lag die Produktion noch lediglich 11 Prozent unter dem Vergleichswert von 2010. Von August bis Oktober wurde 20,3 Prozent weniger Gold geschürft als im vorangegangenen Dreimonatszeitraum.

Die Bergbauindustrie sieht sich seit Monaten zum Teil wilden Streiks ausgesetzt. Der weltweit drittgrößte Goldproduzent AngloGold Ashanti sowie Wettbewerber Gold Fields, die Nummer Vier, waren laut Presseberichten gezwungen, im Oktober alle Minen im Land zu schließen.

Die Bergarbeiteraufstände werden die Wirtschaft Südafrikas nach der Schätzung des Finanzministeriums in diesem Jahr einen halben Prozentpunkt Wachstum kosten.

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Eingetragen von am 11. Dez. 2012. gespeichert unter Afrika, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Südafrika: Dramatischer Einbruch der Gold-Fördermenge”

  1. wüsste ich, dass die erzielten Preise meine Kosten und Gewinnerwartungen nicht ausreichend decken würden, wäre es ein Wahnsinn als Unternehmer zu produzieren!

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  2. Das ist einer der Gründe warum man eher den Klumpen Gold haben sollte, anstatt die Aktie einer solch betroffenen Firma.

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  3. @W der richtig meint „Das ist einer der Gründe warum man eher den Klumpen Gold haben sollte, anstatt die Aktie einer solch betroffenen Firma.“
    Die Goldminenaktien hinken dem Goldpreis natürlich immer hinterher, aber vor allem sind von viel mehr Unberrechenbarkeiten abhängig, etwa Streiks, politische und Sicherheitsprobleme in den Förderländer und damit ist für sie nicht einmal ein deutlich steigender Goldpreis eine Wertsteigerungsgarantie -allgemein bei Rohstoffen sollte man direkt in dem Stoff investieren.
    Ich persönlich wünsche den grossen multinationalen Goldunternehmen alles… Schlechteste…, wenn man weiss wie sie sich in -bei Goldvorkommen sind das in erster Linie Entwicklungsländer verhalten: Vertreiben die angestammte Bevölkerung und die kleine, selbsständige lokale artesanale Goldsucher, zerstören Umwelt und Böden und nicht zuletzt vergiften alles.
    Man diskutiert sonst in allen Bereichen der Wirtschaft über Schädlichkeit für Gesellschaft und Umwelt von Unternehmung, bei Gold vermisse ich das… Klar, weil das alles sich in den stimm- und damit entscheidungslosen Entwicklungsländern abspielt.
    Die MULTINATIONALE INDUSTRIELLE Goldförderung gehört verboten!: Denn Gold ist nicht überlebensnotwendig und das Wenige was für Industrien gebraucht wird könnte man entweder durch Recyclen zurückgewinnen oder man bezoge alles nur von lokalen Kleinunternehmern.

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    • @Darius
      Die Ölkonzerne sind nicht wesentlich besser, was die Ausbeutung von Mensch und Umwelt belangt.Trotzdem wird man das nicht verbieten können.Ich meine, es erledigt sich von selbst,da die Förderung immer teuerer wird und die Notenbanken mit allen Mitteln versuchen den Preis niedrig zu halten.Und sind die Minen erst mal abgesoffen,lassen sie sich auch nicht so leicht wiederbeleben.Nein, Gold wird immer knapp bleiben und die Förderung teuer, da die Sklaven mittlerweile auch aufmucken. nein,mit Gold wird man nicht reich, es dient nur dem Werterhalt,nicht mehr und nicht weniger.Reich kann man mit Trading werden,an der Börse,vorausgesetzt man hat den Nerv dazu und liebt den Stress.Ich nicht, dafür ist mir das Leben zu schade und mitnehmen kann man ohnedies nichts.

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  4. @anaconda
    „Die Ölkonzerne sind nicht wesentlich besser, was die Ausbeutung von Mensch und Umwelt belangt.Trotzdem wird man das nicht verbieten können“
    Die Masse der Menschen versteht einfach nicht, dass sie selber (als eine Masse) mit ihrem alltäglichen (Konsum- aber auch…Investitions-)Massenverhalten Machtverhältnisse zementieren, welche heutzutage finanziell begründet sind.
    Ganz konkret: Wenn die Menschheit nicht vernünftiger und rationeller mit Autos umgeht, etwa als Lebens -und Wirtschaftsziel am meisten erwünscht wird, dass womöglich jeder (erwachsener) Mensch in der Welt ein eigenes Auto haben müsste/könnte(!) , dann kann man die Macht der Ölkonzerne, damit gleichzeitig die Ohnmacht jeder Politik weltweit nicht beklagen.
    Im Falle vom Gold: Wenn die Menschen auch nicht vernünftig mit der Ressource GELD umgehen -das gilt genauso wie mit den natürlichen Ressourcen- dann wird Gold „Spitzenwerte“ erreichen, die aber dann niemandem in der Welt helfen werden, nicht einmal den Goldbesitzern, denn das bedeutet immer gleichzeitig extreme Krisen
    Also da hilft auch nicht sich auf Politik und Zentralbanken, vor allem immer nur auf USA/FED einzuschiessen, wenn die Geldentwertung eigentlich im immer schnelleren, damit aber auch immer faulerem Geld -„faul“ auch und vor allem im moralischem Sinne …- liegt, welches WIR ALLE anstreben.
    „nein,mit Gold wird man nicht reich, es dient nur dem Werterhalt,nicht mehr und nicht weniger.“
    Wenn Du das jemandem sagst, der womöglich in der letzten 10 Jahren in Gold investiert war , dann hat sich sein REALES (also minus Inflation) Vermögen tatschlich weiss nich wieviel-fach schon erhöht und er würde sich totlachen.
    Wir aber haben nicht mehr viel zu lachen…

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  5. Wenn FIAT-GELD von der EZB aus dem Nichts erschaffen werden kann , dann ist Geld keine Ressource im Gegensatz zu Gold.
    Meiner Meinung nach sind Rohstoffe Ressourcen und sonst nichts.
    Auch Maschinen und Immobilien sind keine Ressourcen.
    Jeder der vor 10 Jahren Gold gekauft hat, hat einen tatsächlichen Gewinn gemacht und kann sich richtig freuen .

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    • @Max, der meinte (FIAT-)GELD sei KEINE Ressource(!):
      „Eine Ressource [rɛˈsʊrsə] (französisch la ressource [ʀəˈsuʀs] ‚Mittel‘, ‚Quelle‘, von lateinisch resurgere ,hervorquellen‘) ist ein MITTEL , um eine HANDLUNG ZU TÄTIGEN oder EINEN VORGANG ABLAUFEN ZU LASSEN.“
      Aber auch nur rein in der Wirtschaft:
      „…Eine Ressource kann ein materielles oder immaterielles Gut sein. Meist werden darunter Betriebsmittel, GELDMITTEL, Boden, Rohstoffe, Energie oder Personen und (Arbeits-) Zeit verstanden…“
      Ja… einfach „hier um einer Internetecke kurz abgebogen…“, also kurz aus Wykipedia Copy+Paste… Bittet sich doch immer an, aber man könnte jede andere Wissens…Ressource…nehmen, denn bei sowas Eindeutiges macht man sich wirklich nicht die Mühe des langen Erklärens, ausserdem wenn von mir persönlich käme, würde mir wahrscheinlich sowieso kaum jemand hier in dieser Runde glauben…

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    • @max
      Mit Gold hat man tatsächlich einen Gewinn gemacht, wenn auch nur einen – ich sag mal immaginären.Weil in der Börse gilt, Gewinne müssen realisiert werden, erst dann sind es Gewinne.Und realisieren heißt de facto verkaufen.Doch wer verkauft in diesen Zeiten schon sein physisches Gold gegen Papiergeld und realisiert damit ?. Es sei denn, er hat nur ein Zertifikat auf Gold. Seis drum, Gold hat eine ganz andere Funktion, als Geld-Gewinne machen. Mit Gold gewinnt man Sicherheit und einen ruhigen Schlaf. In diesen Zeiten, weiß Gott nicht zu verachten.

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