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Swap-Dealer erhöhen Goldverkäufe um 19 Prozent

Die Gruppe der kommerziellen Goldhändler an der Warenterminbörse COMEX ist in dieser Woche bei der Entwicklung ihrer Verkaufspositionen gespalten.

Die neuesten CoT-Daten von der Warenterminbörse COMEX zeigen einen Anstieg der Netto-Short-Position in Händen der „Commercials“ um 1,36 Prozent gegenüber Vorwoche. Per 21. April 2015 war diese Händlergruppe mit 105.006 Futures-Kontrakten auf der Verkaufsseite – das entsprach 326,5 Tonnen Gold.

Allerdings gibt es innerhalb dieser Händlergruppe in dieser Woche eine starke Diskrepanz. Die Gemeinschaft der „Prod/Merch/Proc/User“ (Produzenten, Goldgroßhändler, Raffinerien etc. – also jene, die im direkten physischen Goldgeschäft tätig sind) hat ihre Netto-Short-Position um 11,2 Prozent reduziert.

CoT 21.04.15

CoT 21.04.15 tab

Deutlich angestiegen ist dagegen die Netto-Short-Position der Swap-Dealer, zu denen auch großen US-Banken zählen. Sie stockten ihre Goldverkäufe gegenüber Vorwoche um 18,86 Prozent auf. Mit 51.455 Kontrakten besaßen sie vergangenen Dienstag die höchste Verkaufsposition seit dem 3. März 2015.

Die „Großen Spekulanten“ (Kapitalverwalter, Hedgefonds) habe ihre Netto-Long-Position gegenüber Vorwoche um 2,89 Prozent erhöht.

Der Goldpreis ist seit vergangenen Dienstag um 1,9 Prozent gefallen, von 1.202,55 Dollar auf 1,179,20 Dollar per Tagesschlusskurs am Freitag (Deutsche-Bank-Indikation).

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Eingetragen von am 25. Apr. 2015. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

22 Kommentare für “Swap-Dealer erhöhen Goldverkäufe um 19 Prozent”

  1. Chasing yesterday’s news.

    Es ist billig über die Vergangenheit zu berichten.

    Es heisst ja auch nicht „wetternachhersage“.

    Aber naja …REporter…

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  2. Das Gold-Jojo macht zur Zeit im Kleinen genau das was es im Großen macht :
    Groß : seit 2013 leicht fallender Trendkanal zwischen 1400 bzw. aktuell 1300 und 1200 bzw. aktuell 1150.
    Warum : bei zu hohem Preis droht der Volkssturm ins Gelbe, bei zu geringem Preis droht der komplette Wegkauf durch den Chinamann.

    Klein : seit Trendwende 17. Mrz 2015 ein leicht fallender Trendkanal zwischen 1214 bzw aktuell 1204 und 1186 bzw aktuell 1179.
    Warum : siehe oben, dazu droht täglich der GRexit …

    Die Zentralbankster haben also die alte Strategie nochmals verschärft.
    Letzte Wo haben die Banken (Swaps) wieder zugelegt, also ich rechne daher mit steigenden Preisen. Maximal 1-2 Wo Verzögerung durch Hype in Dollar/Dow/Crude …

    Den Artikel ‚Gold Ende 2015 bei 800 USD‘ (http://www.deraktionaer.de/aktie/busslers-goldgrube–schock-prognose-sieht-gold-bei-800-dollar-122710.htm) mit der Prognose von ABN-Amro halte ich für Dünnes … schon bei > 1000 Dollar gabs Powerkauf 1 Mrd. auf einmal was die Trendwende einläutete, jeder kann sich vorstellen was passiert wenn Gold unter 900 gar auf 800 kommt …

    0
  3. Hier sind schon alle Maple Leafs und Silver Eagles ausverkauft:
    http://www.mp-edelmetalle.de/edelmetallschalter/standorte/3/koeln

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    • Beim Goldpreis in Euro wunderts nicht … ab Jan wurde die Rakete gezündet ;))
      Die Melk-Masse kauft eben wenn teuer stark teurer wird …

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    • @hammerhai
      „Mein“ Händler hat zwar nicht soviel Auswahl an Münzen, dafür das verfügbar, was er anbietet. OHNE vorherige Anmeldung, also „echte“ Tafelgeschäfte… ;)
      *hehe* und nein, ich schreib‘ hier nicht welchen, sonst kauft ihr mir noch alles leer ! :D

      0
  4. Ganz richtig! Das zeigte schon 2011. Sehr! Viele kauften da.
    2013 bis jetzt sind/waren DIESELBEN wieder am verkaufen.
    Das physische „shake-out“ funktioniert also ziemlich gut.
    Dann KANN es ja bald…rauf gehn.

    0
  5. Die USA sprengen erneut das vereinbarte Schuldenlimit, aber möglichst heimlich, still und leise…

    Sehr merkwürdig: der US-Schuldenstand ist seit über 40 Tagen bei einem Stand von 18.112.975 Billionen US-Dollar „eingefroren“; siehe Tabelle III-C im Tagesbericht (vom 22.04.2015) des US-Schatzamtes: Zeile „Total Public Debt Subject To Limit“:

    https://www.fms.treas.gov/fmsweb/viewDTSFiles?dir=w&fname=15042200.pdf

    Obwohl seit dem 3. März 2015 der Schuldenstand bis zum 22.4.2015 exakt um 76.739.000.000 US-Dollar (76,739 Mrd. ) zugenommen hat (!), meldete das US-Schatzamt bereits am 13. März in seinem Tagesbericht, daß der Schuldenstand (siehe erneut Tabelle III-C) bei exakt …18.112.975 Billionen US-Dollar
    publiziert wurde:
    https://www.fms.treas.gov/fmsweb/viewDTSFiles?dir=w&fname=15031300.pdf

    Es sieht ganz so aus, daß der US-Finanzminister sich bisher mit den Republikanern noch auf keine Erhöhung des US-Schuldenlimits einigen konnte.
    Und: möglichst ohne Aufsehen; denn die USA sind bankrott.

    0
    • @Watchdog
      Moin moin … sehr gute Beobachtung, die schlauen Amis hatten die nervige Schuldenobergrenze ja schon mal ganz abgeschafft (https://www.graphicnews.org/pages/de/32857/U.S.__Schuldenobergrenze_ist_zur%C3%BCck)
      doch irgendwie passte dies dann nicht zu einer sich (mehr oder minder) rasant erholenden Wirtschaft mit stets neuen Rekord-Börsen … dabei iss da Zuch schon lange ausse Glaise : http://www.usdebtclock.org/

      0
      • @Nugget
        Das Thema ist dem US-Finanzminister (Jack Lew) sowas von peinlich, daß die MainShitPresse nicht mehr darüber berichten darf.
        Die Mehrschulden von 76 Mrd. $ könnte man heimlich nach Belgien „schieben“, EuroClear muß das dann verbuchen…
        Wir brauchen aber noch mehr Ablenkungsmanöver, damit in den USA niemand kritisch nachfragt, was mit dem Schuldenlimit passiert…

        0
  6. @Watchdog
    Du sagst es … wäre ja nicht das erste Mal dass EuroClear den Amis den Ar… rettet ;)) Du wirst sehen sie werden noch auf AAA heraufgestuft dabei verbrennt ihr Dollar bals schneller als sie ihn drucken können ;))

    0
  7. Wieder wird darüber debattiert :
    Abschaffung von Bargeld.
    Nur 5 Dollar (Euro) Scheine sollen erlaubt bleiben.
    Fallen Negativ Zinsen an , heben die Leute das Geld vom Konto ab.
    Mit der Abschaffung von Bargeld will man das verhindern.
    Sollte das wirklich passieren ist das Goldverbot sicher nicht mehr weit.
    In der Schweiz horten Versicherungen Bargeld – daß stört die “Eliten“.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/23/abschaffung-von-bargeld-nur-noch-fuenf-euro-scheine-fuer-die-kunden/

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    • Systemverweigerer

      Hallo Bauernbua, ich glaube nicht dass das so kommt. Sollen die Bankster und Politiker ihre Puffrechnungen mit 5 Euroscheinen bezahlen. Puffrechnung mit Karte ist nicht recht gescheit. Trotz real negativer Zinsen lässt die Masse noch immer ihr Kapital auf Sparbücher,in LV’s ,Bausparverträgen u.s.w. Also kann man mit dem gegenwärtigen System schleichend die Enteignungen weiterführen. Das Bargeldverbot kommt in kleinen Schritten. Siehe Italien und ab Herbst in Frankreich.

      0
  8. Goldreporter hat einen interessanten Beitrag in Externe News::

    „Ramstein und das Drohnen — Spiel , in Deutschland schlägt das verräterische Herz des Drohnen – Krieges der USA .

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  9. Heute schreibe ich viel – Entschuldigung.

    In ein paar Jahren ist Gold unbezahlbar.
    Die Unze Gold kostet bis 12 000 Dollar.
    Vielleicht kommt es soweit .
    Unmöglich ist es nicht.

    http://www.goldseiten.de/artikel/241626–Chris-Vermeulen~-In-drei-bis-fuenf-Jahren-wird-Gold-unbezahlbar-sein.html

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    • Systemverweigerer

      Hallo Bauernbua, wichtig ist nicht wieviel Dollar man für eine Unze bekommt, sondern die Kaufkraft der Unze. Gold schützt meiner Meinung nach vor Kaufkraftverlust. Momentan befinden wir uns in einer Deflation. Muss so sein, denn sonst müsste man ja kein Geld drucken. Sobald das Geld real in der Wirtschaft ankommt, wird der Gold und Silberpreis in die Höhe schiessen. Gold kann sich aber auch in einer Defllation hervorragend behaupten. Die Japaner sind schon seit 25 Jahren in einer Deflation. Dort ist Gold fast auf ATH.

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      • @Systemverweigerer

        Ich glaube nicht , daß wir uns in einer Deflation befinden.
        Einige Rohstoffe sind zwar billiger geworden.
        Arbeitszeit – Baustoffe – Konsumgüter aus dem Nicht EU Raum sind meist teurer geworden.
        Ich glaube mit dem “Schreckgespenst“ Deflation , wird nur die Geldmengenausweitung heruntergespielt.
        So kann der Süden und Österreich noch im “Luxus“ leben.

        Wie Mises prophezeite – Die Geldmengenausweitung führt in die wirtschaftliche Scheinblüte , dann ins Desaster.

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        • @Bauernbua,genauso ist es ,fast alle Dauerkonsumartikel(dauernd konsumiert,daher keine Deflation möglich)inflationieren,einzig ist Deflation in den Staatanleihen zu erkennen,daher werden folglich die Steuern erhöht!Um Verwaltung/Beamtentum/Sozialleistungen und Politik(nach volksfremden Willen) weiterhin auszuführen.Sollte es zur Verknappungen von Rohstoffen kommen(Energiebereich/Braunkohleabschaffung durch den fettgegessenen Moslem Gabriel)werden immense Teuerungen entstehen!

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        • Systemverweigerer

          Bauernbua, egal. Wir werden schleichend enteignet. Das ist amtlich. Mittel und langfristig helfen uns nur unsere silbernen und goldenen Rettungsboote. Übrigens Danke für den Tip Soos in Wien. Ich hab meine Rettungsbootflotte wieder ausgebaut.

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  10. Systemverweigerer

    Immer wieder lesenswert ist folgendes Zitat von Ludwig von Mides.

    en finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll…

    …Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen.“

    Ludwig von Mises, 1912

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