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Tiefgründige Symbolik: Holland baut Euro-Brücken

Fantasie-Brücken auf den Euro-Banknoten: Ausdruck fehlender Identität (Foto: Goldreporter)

Auf den Euro-Banknoten sind lediglich Fantasie-Bauten abgebildet. In den Niederlanden werden sie nun Realität. Vorzeitige Denkmale eines zu scheitern drohenden Einheitswährungsprojektes?

Irgendwie sind sie Ausdruck des Einheitsbreis, der Gleichmacherei und der fehlenden nationalen Identität der Europäischen Union. Während auf dem alten nationalen Geld der Mitgliedstaaten stets der Nationalstolz in Form historischer Gebäude oder verdienstreicher Persönlichkeiten zum Ausdruck gebracht wurde, prangern auf den Euro-Scheinen nur namenlose Fantasie-Brücken, die im Kopf des österreichischen Künstlers entstanden sind. Bislang.

Denn die Niederlanden können demnächst Touristen mit einem neuen Slogan ins Land locken: „Über sieben (Euro-)Brücken kannst du gehen!“

Ein geistreicher holländischer Architekt kam nämlich auf die Idee, die sieben anonymen Brücken auf den Euro-Banknoten in seinem Heimatland nachzubauen. Diese entstehen nun in dem niederländischen Städtchen Spijkenisse. Der Bürgermeister begeisterte sich für die Idee. Und da dort ohnehin einige Krachten zur Überbrückung anstanden, werden in spätestens zwei Jahren alle „Schein-Bauten“ an diesem Ort zu besichtigen sein.

Dem Euro werden damit zugleich sieben Denkmäler gesetzt. Wenn die Europäische Gemeinschaftswährung doch zugrunde gehen sollte, wird man sich des gescheiterten Geld-Projekts dort ewig erinnern können.

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Eingetragen von am 13. Jul. 2011. gespeichert unter Euro, Europa, News, Politik, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Tiefgründige Symbolik: Holland baut Euro-Brücken”

  1. Die Scheine erscheinen mir auch von Tag zu Tag hässlicher. Gefallen hat mir das Euro-Geld noch nie. Ich will meine Mark zurück ;)

  2. Der Witz an der ganzen Sache: Mit der Einführung des Euro in Deutschland hat man die Inflation verschleiert und die Bürger um ihr Geld betrogen. Und nun kommt vielleicht die D-Mark zurück. Das ist die Gelegenheit, das gleiche Spiel nochmal zu treiben. Und anschließend kommen die Bilderberger angetanzt und möchten die Weltwährung einführen. Übrigens: Wenn die Merkel schon den EU-Vertrag unterschreibt, inkl. Todesstrafen(verbots)-Zusatzprotokoll. Dann wird sie auch einen Weltregierungsvertrag der Bilderberger durchwinken.

  3. Die auf dem „Euro“-Papiermüll aufgedruckten Brückenbauwerke sind masonische (freimaurerische) Symbolik.

    Stellvertretend für: „Eintracht, Brüderlichkeit und Freiheit“ bzw. das, was sich die Hochgrad-Freimaurerei darunter vorstellt, nämlich vor allem jede, zumal willkürliche und materielle „Freiheit“ für sich selbst auf Kosten derer, die sie ausplündert – weniger vielleicht „Eintracht“ und „Brüderlichkeit“.

    Den „Profanen“ – d.h. die übergroße Mehrheit der Menschen – wird dies selbstverständlich nicht zugedacht – diese dürfen sich glücklich schätzen, als Paria am grossen „Werk der Erleuchtung“ mitzutun.

    Die Brückenzeichnungen auf der Verso-Seite entlarven den „Euro“ als das, was er – ebenso wie die „EU“ – tatsächlich ist: Die alte Sowjetnunion im neuen Gewande oder als alter Wein in umgefärbten Schläuchen.

    Nach dem Scheitern des sowjetischen (masonischen) Projekts am russischen Nationalismus und der Orthodoxie (kumulierend mit dem klassischen, russischen Schlendrian und den typischen Defekten jeder technokratisch-ideologischen Monsterbürokratie als „Gegenbild“ zu natürlich gewachsenen Strukturen) folgt nun auf den Schritt gleich der nächste, masonische Experimental-Superstaat: Die „EU“(dSSR02).

    Es spielt keine Rolle, wieviele bzw. welche Opfer dieser – den „Untertanen“ – abverlangen wird (vgl. aktuell die sog. Euro-Krise) – vielmehr sind Krisen und Zusammenbrüche sogar ausdrücklich erwünscht, wenn sie das „große Ziel“ dieser maladen, intellektuellen Kopfgeburt zu befördern angetan sind bzw. „Mängel“ abstellen.

    Und das ist – immerhin – die „Erleuchtung der Menschheit im Frieden“ (= Sklaverei), ausgerechnet unter der Führung des erbärmlichens Klüngels einer selbsternannten Priesterkaste grauer und feiger Apparatschiks, die im Zweifelsfall außerhalb ihrer selbsterschaffenen Apparate wohl nicht einmal selbsterhaltungsfähig wären.

    „Welcome to brave, New World“.

    Und das ist – in letzter Instanz – der gleichgeschaltete Weltstaat, der idealerweise über die Währung herbeigezwungen wird, vgl. jetzt die Debatte um die „Europäische Wirtschaftsregierung“ als angebliche notwendige Folge der „Euro-Krise“.

    • @Agincourt – Brillanter Kommentar, bitte mehr davon.

    • Mellon v. Anis Ouzo

      Boah !! – Das ich diese geistige Steppeinlage mit anschließender Grätsche noch lesen durfte …. – spät, aber immerhin – dem Internet sei Dank !

  4. Jogi
    13. Juli 2011 – 20:59
    Gefallen hat mir das Euro-Geld noch nie. Ich will meine Mark zurück ;)

    Bitteschön.

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