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„Troika“-Dokumentation – ARD zeigt nur gekürzte Fassung

Das Erste hat am gestrigen Abend eine  Dokumentation über die Arbeit und Macht der umstrittenen „Troika“ gesendet – allerdings nur in einer gekürzten Fassung. Die Langfassung gibt es im Netz.

„Macht ohne Kontrolle –  Die Troika“ lautet der Titel einer aufwendig recherchierten und hochinteressanten ARD-Dokumentation über die Arbeit der so genannten Troika. Das Erste zeigte am gestrigen Abend aber nur die verkürzte 45-Minuten-Fassung mit dem Namen „Die Spur der Troika“. Die 90-minütige Langversion haben wir unten für Sie eingebettet.

In der Einleitung des Films von Árpád Bondy und Harald Schumann heißt es: „Im Frühling 2010 hat es begonnen. Der griechische Staat war überschuldet. Aber die anderen Euro-Staaten wollten unbedingt einen Bankrott Griechenlands vermeiden. Darum sorgten die Euro-Finanzminister mit Milliarden-Krediten aus ihren Staatskassen dafür, dass Griechenland solvent blieb.“

„Im Gegenzug musste sich Griechenland aber einer Institution unterwerfen, die in keinem europäischen Vertrag und in keiner Verfassung jemals vorgesehen war: der Troika. Und so erhielt eine kleine Gruppe von Beamten die Macht, das ganze Land nach dem Willen der Gläubiger zu verändern und umzugestalten. Und kein Parlament hat bis heute die Möglichkeit, diese Beamten zu kontrollieren.“

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Eingetragen von am 10. Mrz. 2015. gespeichert unter Banken, Euro, News, Politik, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

25 Kommentare für “„Troika“-Dokumentation – ARD zeigt nur gekürzte Fassung”

  1. Ja, das erscheint mir aber durchaus logisch.
    Normalerweise, wenn ein Staat von einer übernationalen Organisation, z.B. vom IWF, Kredite bekommt, dann muss sich dieser Staat hinsichtlich seines sonstigen Finanzgebarens vom IWF Vorschriften machen lassen.
    Im Falle der EU Gelder kommt das Geld aber aus den einzelnen Mitgliedsstaaten, weil die EU in Brüssel selbst kein Geld hat. Woher denn auch?
    Die haben kein Volk, welches steuerpflichtig wäre. Deshalb wurde diese Steuerpflicht durch eine Tributpflicht ersetzt. Bestraft wir dann diejenige Volkswirtschaft, die am besten arbeitet. Die, die am schlechtesten arbeiten, bezahlen nichts und bekommen noch Geld von den Fleissigen obendrauf.
    Deswegen werden die Leistungen aller EU Staaten im Vergleich zu den Nicht- EU Staaten nach unten gehen. Das ist genau wie im wirklichen Leben: Wenn der Erfolgreiche seinen Mehrwert weitgehend abliefern muss, dann fehlt dem Erfolgreichen künftig die Motivation weiterhin erfolgreich zu sein.
    Aber es wird noch eine Weile brauchen, bis die Politoffiziere in Brüssel das merken. Denn noch sind Viele in Deutschland fleissig, allzufleissig.
    Aber die Gewerkschaften arbeiten ja auch daran, uns den Fleiss abzugewöhnen.

    0
    • Hallo Kuno,

      ich stimme dir hier vollkommen zu.
      Ich muss aber anmerken dass es dieses Problem nicht nur auf internationaler Ebene, sondern vor allem innerhalb eines Landes (bzw. dessen Wirtschaft) gibt.
      Siehe dazu auch Venezuela.
      100% Sozialistisch, ein bedeutender Erdölexporteuer und der Bevökerung fehlt es trotzdem am Klopapier.
      Hier ein schöner Beitrag dazu (ebenfalls am Beispiel Venezuelas) wohin ein zu viel an staatlicher Kontrolle und Umverteilung führt:
      http://www.misesde.org/?p=9499

      Grüße

      AdrienH85

      0
  2. Was die Gewerkschaft gegen Fleiß hat ist nicht zu sehen, wenn sie versucht den Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen.

    Es wird schlichtweg viel zu wenig gegen die Gier der Kapitalisten getan.

    Früher hatten die Menschen Angst vor Waffen. Heute haben die Menschen Angst vor dem Kapital. Also läuft da was falsch.

    0
    • @ Kuno Wien

      Man sollte, wie immer im Leben, beide Seiten sehen.
      Die Gewerkschaften haben in den letzten Schönwetterjahrzehnten die Regelarbeitszeit immer weiter verkürzt- bei vollem Lohnausgleich.
      Haben denn die, die in den späten siebziger Jahren des letzten Jahrhundert 40 Stunden gearbeitet haben, „würdig“ gearbeitet?
      In der real existiert habenden DDR haben die Leute sogar noch länger arbeiten müssen und zwar ganz ohne „gierige“ Kapitalisten.
      Biite nachdenken, ehe man da einen geistigen Schnellschuss abliefert!

      0
      • @kuno , In der real existiert habenden DDR haben die Leute sogar noch länger arbeiten müssen und zwar ganz ohne “gierige” Kapitalisten – sagst Du . Dafür aber mit ganz “ gierigen Sozialisten “ , sag ich .

        0
        • @ resi

          Nein, an den gierigen Sozialisten lag es nicht. Deswegen mussten Marxens Jünger nicht weltweit zum Gerichtsvollzieher.
          Sondern deswegen, weil die sozialistische Planwirtschaft unwirtschaftlich gearbeitet hat und immer arbeiten wird!

          0
    • @ Kuno Wien
      So ist es.
      Den Gewerkschaften den Schwarzen Peter unterzuwuchten heißt, den Gegnern in die Hände spielen.
      Es geht den Gewerkschaften tatsächlich um menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Darin waren sie erfolgreich, weil es dem Gegner zupass kam, die Menschen weniger arbeiten zu lassen.
      Das besorgen nämlich nun Maschinen, Automaten und Industrieroboter mittlerweile mit der achtfachen Produktivität im Vergleich zu den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts.
      Was die Gewerkschaften NICHT erreicht haben, das ist die gerechte Verteilung des so produzierten Mehrwertes.
      An DIESE Fleischtöpfe werden die Produzierenden und die von der Arbeit „befreiten“ nicht herangelassen.
      Auch nicht mit Hilfe der Gewerkschaften.
      DARIN liegt das Elend.
      Die wenigen, die arbeiten dürfen, produzieren soviel, dass eine Handvoll Menschen über 90% des gesellschaftlich produzierten Reichtums in ihren Besitz gebracht haben.
      Der Rest rotiert im Hamsterrad bis zum Herzinfarkt oder Krebstod oder verrottet in den Hartz IV – Slums.

      0
    • Da ist kein Unterschied, der zweite Weltkrieg wurde begonnen weil die Mefowechsel fällig wurden. So hieß es denn auch „nach den deutschen Tank, kommt die Dresdner Bank“.
      Es ist auch nicht so das die menschen Angst haben. Wer hat in Deutschland Angst. Als Warenverkäufer (Ware Arbeitkraft) gibt es auch keine Solidarität, weil sie in Konkurrenz stehen. Ich befürchte das die Menschen sich Emotional Ausbeuten lassen.

      0
  3. Ich muss jetzt mal eine Frage stellen … mir fällt in den Charts auf, das beim nächtlichen Goldpreisabsturz (nach Börsenschluss) ebenfalls der Euro in gleichem Maße mitgerissen wird … bisher konnte ich das schon 2 mal beobachten … Gibt es da einen Zusammenhang oder Zufall?

    0
    • @ Neuulm

      Ei, weil es eine Korrelation zwischen dem Dollarpreis und dem Goldpreis gibt.
      Wenn der Dollar steigt, dann sinkt (seit Jahrzehnten) der Goldpreis!
      Das steht, nichts für ungut, in jedem besseren Fachbuch zum Finanzwesen.

      0
    • @NeuImThema
      In einem Chart (z.B. ‚Dollarcollapse‘) sieht man die Kurve des
      Gold-/Silberkurses gleichzeitig mit dem US-Dollar-Index.

      Man sieht nicht nur, daß die Kursentwicklung von zwei verschiedenen
      Edelmetallen eine identische Fieberkurve aufweisen (weil dieselben
      Algorithmen zur Preis-Manipulation zur Anwendung kommen), sondern auch
      die Abhängigkeit des Goldkurses vom Dollar-Index: fällt der Goldkurs,
      steigt der Dollar-Index.

      Hätten wir jetzt noch einen vierten Chart im Fenster, nämlich die
      Kurs-Entwicklung Euro zu US-Dollar, siehe z.B. hier:
      http://www.fxstreet.com/rates-charts/live-charts/

      würde die immer weiter aufklappende Scheren-Entwicklung zwischen €
      und $ deutlich werden:
      die Zins-Differenz zwischen den USA und Europa wird immer größer und
      führt dazu, daß immer mehr internationale Anleger ihr Kapital aus der
      Eurozone abziehen und in US-Dollar anlegen.
      Das Gespenst der anziehenden US-Zinsen dürfte diesen Effekt demnächst
      noch verstärken und das Thema ‚Negativzinsen‘ und ‚Kapital-Verkehrs-
      -Kontrollen‘ anheizen.

      Die Goldman-Sucks-Zentrale reibt sich schon die Hände: ihr Ex-G&S-
      Mitarbeiter Marionette Draghödie fährt den EURO-Karren in den Abgrund,
      denn die Aasgeier, die sich anschließend die Rosinen aus dem €-Abfall
      für’n Appel & ein Ei herauspicken (z.B. BLACKROCK), warten schon.

      0
  4. Aber eine geführte Staatspleite in 2001 wäre aus jetziger Sicht für die Griechen der beste Weg gewesen. Die Gläubiger haben dies aber gekonnt verhindert und prächtig daran verdient, bzw. verdienen immer noch daran. Diese permanente einseitige mediale Darstellung der „faulen, bösen Griechen“ geht mir gewaltig auf den Senkel. Dem einfach Volk geht es dreckig, Hunger (in einem EU Staat !!!), ärztliche Versorgung bricht zusammen etc (Liste ist lang). Die olivenanbauenden Freude sitzen auf einer riesigen Erdgasblase. Warum wird die nicht abgebaut? Damit wäre eine Staatsverschuldung in kürzester zeit abbaubar. Wer steuert da dagegen?

    0
  5. Bei der Berufswahl sollten Jugendliche jetzt unbedingt dem neuen Trend folgen
    und das Handwerk eines Friseurs in die engere Wahl einbeziehen:

    die Zahl der ‚Haircuts‘ wird in den nächsten Monaten dramatisch zunehmen
    und darüber hinaus dem ‚Messer- und Scherenschleifer‘ an der nächsten
    Straßenecke dicke Aufträge bescheren…

    0
  6. @ Lucutus

    Wohin geht denn der erwirtschaftete Mehrwert? Zu den „Kapitalisten“?
    Die gibt es doch garnicht, bzw. nur wenige. Die großen Unternehmen sind Aktiengesellschaften, also Publikumsgesellschaften und der Vorsitzende ist ein Angestellter, der gesamte Aufsichtsrat sind Angestellte!
    So ist das! Und wer ist der Eigentümer? Jeder, der Aktien besitzt.
    Und wer nur eine einzige Aktie besitzt, der ist dennoch stimmberechtigt bei der Hauptversammlung und kann Anträge zur Sache einbringen. Leider verschenken die vielen Kleinaktionäre (Kleineigentümer) ihr Stimmrecht an die Banken- aus reiner Bequemlichkeit. Alles andere sind Verschwörungstheorien.

    0
  7. @ AdrienH85

    Danke für den Link. Das habe ich aber schon vorher gewusst.
    Überall da wo Sozialisten werkeln, fehlt immer irgendetwas.
    Egal ob Klopapier, oder siehe Venezuela, an Kondomen.

    0
  8. Wer würde so einer olivenöl-glatten Komiker-Figur sein Auto für
    eine Probefahrt anvertrauen?

    http://kingworldnews.com/wp-content/uploads/2015/03/KWN-Greyerz-III-322015.jpg

    Wer erinnert sich noch, wie der große Duce endete?

    0
  9. Danke goldreporter, für das Einbetten der Langfassung.

    0
  10. Rothschild: „Gebt mir die Macht über das Geldsystem und mich interessiert nicht mehr wer die Gesetze macht.“

    0
    • Nicht immer auf die Rothschilds,die sind in diesem Spiel ,wahrscheinlich, die Guten!

      0
  11. @ja , die bekommen demnächst noch den Friedensnobelpreis und den „Goldenen STern am Bande – Held der Ukraine!“

    0
  12. „Troika-Doku“
    Das ist keine Dokumentation. Nicht sehenswert, schade für die Zeit. Sie ist absolut einseitig und verzerrt. Es werden nur 25% von den Hintergründen und Auswirkungen angeschnitten. Von den 75% wird nicht berichtet.

    0
    • Gunter, schildere doch mal kurz mit einfachen Worten die fehlenden 75 % der Hintergründe und Auswirkungen, damit wir hier den richtigen Durchblick bekommen.

      0
    • Ja, @Gunter, da wäre ich auch mal sehr interessiert, was die fehlenden 75% sein sollten.
      Bitte uns „Unwissenden“ dieses Hintergrundwissen nicht vorenthalten !

      0
  13. Supermacht EZB – Der Kampf um den Euro.
    Doku heute Abend um 22:45h in der ARD.

    „Kritiker befürchten, dass die Europäische Zentralbank zum Herrscher Europas wird. Die EZB Geldpolitik bleibt nicht ohne Nebenwirkungen. Überzieht sie ihr Mandat ? Finanzexperten und Banker äußern sich…“

    Zeigt diesen Verbrechern die rote Karte !
    18.3. Frankfurt

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