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„Unser Geldsystem ist verrückt, es muss geändert werden“

Oskar Lafontaine (Die Linke) und Prof. Michael Hüther (Direktor Institut der deutschen Wirtschaft Köln) diskutieren in der Phoenix-Sendung „Unter den Linden“ über das Thema Inflation.

Folgende Fragen werden in der Phoenix-Talk-Runde „Unter den Linden“ vom 15. Oktober 2012 diskutiert:

Woher rührt die Inflationsgefahr?
Müssen sich die Menschen Inflations-Sorgen machen?
Ist Inflation grundsätzlich etwas Schlechtes?
Wen trifft Inflation am stärksten?
Wer sind die Gewinner der Inflation?
Spaltet die Inflation unsere Gesellschaft?
Ab wann wird Inflation bedenklich?
Gäbe es Alternativen zur Liquiditätsflut der Europäischen Zentralbank?
Kann die Europäische Zentralbank die große Liquidität auch wieder zurückführen?
Wie wirken die Finanzmarktgeschäfte der Banken auf die Realwirtschaft?
Entsteht in Deutschland eine Immobilienblase?

Oskar Lafontaine nennt explizit Besitzer von Gold als mögliche Gewinner der Inflation, weil diese von den Inflationsverlusten nicht betroffen seien (13:45 Min.). Er ist Verfechter direkter Staatskredite durch die Zentralbank. Latontaine: „Unser Geldsystem ist verrückt, es muss geändert werden“ (18:45 Min). Der Politiker zitiert auch den US-Industriellen Henry Ford, der einst gesagt haben soll: „Wenn die Leute das Geld- und Währungssystem verstehen würden, dann hätten wir morgen eine Revolution“ (32:55 Min.)

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Eingetragen von am 22. Jan. 2013. gespeichert unter Banken, Inflation, News, Politik, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “„Unser Geldsystem ist verrückt, es muss geändert werden“”

  1. “Unser Geldsystem ist verrückt, es muss geändert werden”
    Es wäre schön, wenn Herr Lafontaine auch sagen würde WIE.

    Ständig verurteilen die LINKEn (zu recht) den immer grösser werdenden Abstand zwischen Arm und Reich. Leider nennen sie jedoch nicht die Ursachen.
    Wenn jetzt Herr Lafontaine eine solche Äusserung macht, weshalb sagt er nicht, dass die Ursachen im Zins und Zinseszins liegen?
    Die Professoren Dr. Margrit Kennedy, Dr. Bernd Senf und Dr. Dr. Wolfgang Berger sind diesbezüglich jedenfalls einer Meinung.

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    • @Wolfram
      Die Linken verurteilen nicht den Abstand zwischen Arm und Super-Reich,sondern wollen den Mittelstand weiter schröpfen.An die Super-Reichen (wie Herrn Lafontaine und Konsorten selbst) kommt die Linke nicht dran.Die haben ihr Vermögen schon lange im sicheren Ausland deponiert.
      So sind sie halt,die linken Oberbonzen,immer nur an das Geld der anderen,aber selbst tun sie nichts für den Staat.Herr Lafontaine sollte sich das Wort Kennedys zu Herzen nehmen: Was kannst Du für den Staat tun ?
      Und damit meinter dieser nicht die Umverteilung und sicher auch nicht Lafontaines Privat-Jet mit dem er von Saarbrücken nach Friedrichshafen regelmäßig jettet.

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  2. Der Zins alleine müsste nicht einmal schädlich sein, wenn andere Faktoren geändert würden, mit dem Zinseszins ist das wieder ein eigenes Thema. Der Ansicht ist auch Frau Kennedy und andere Kritiker, die gemeinhin, sehr gerne auch von Linker Seite als Zinskritiker und Spinner hingestellt werden. Bei vielen Komplementärwährungen ist die Umlaufgebühr ja auch nichts anderes als ein Zins. Das Hauptproblem liegt an der Geldschöpfung, und dass nicht der Staat die Kontrolle über das Geldsystem hat, sondern Privatbanken, und der Staat (also alle Staatsbürger) auch noch Zinsen zahlen muss für Geld, das er selbst schöpfen könnte. Wie krank ist das denn!?
    Es ist wohl mehr als verständlich, dass Personen, die eine gewisse Popularität besitzen, nicht offen und öffentlich die ganze Wahrheit äußern, da sie sonst ruck zuck vom System aus dem Verkehr gezogen werden würden.
    Lafontaine weiß genau wie der Hase läuft, aber die Linken wollen, bei allem richtigen Anprangern von sozialen Ungerechtigkeiten, auch nur von dem System profitieren. Was war und ist denn in den kommunistischen und sozialistischen Staaten an wirklichen, positiven Verbesserungen auf Dauer bis jetzt zustande gekommen? Außer Hoffnung hat auch Venezuela noch nichts zu bieten, in China profitieren auch nur einige Wenige, und der Rest leistet Sklavendienste. Solange das herrschende Geldsystem so akzeptiert wird, kann sich da auch Niemand ausklinken, ohne auf Dauer Schaden zu nehmen. Wer nicht mitmacht, wird boykottiert und/ oder bombardiert.
    Eine Änderung aber kann erst erfolgen, wenn wirkliche Massen weltweit den ganzen Betrug erkennen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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  3. @ anaconda
    Hör dir mal die letzten Reden von Gysi https://www.youtube.com/watch?v=NnNklUWmR5E und Wagenknecht https://www.youtube.com/watch?v=bMAiK0M3ljw
    an. Sie verurteilen natürlich das Auseinanderdriften von Arm und Reich. So blöd, dass sie nicht wissen, dass der Mittelstand die Säule der Wirtschaft ist, sind sie nun auch nicht.
    @multiman
    Deinen Ausführungen, von Komplementärwährungen abgesehen, habe ich nichts hinzuzufügen. So ist es.
    Was Du bei Komplementärwährungen als Zins bezeichnest, würde ich eher Umlaufsicherungsgebühr nennen. Abgesehen davon muss natürlich auch der Aufwand, der mit einer solchen Währung verbunden ist, irgendwie bezahlt werden.

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    • @Wolfram
      danke für den link. Gysi ist natürlich als Anwalt sehr eloquent,trotzdem spricht er eher wie ein Pfarrer von der Kanzel auf die armen Sünder herab.So wie er das glaubt funktioniert das aber nicht. Erarbeitetes Vermögen wurde bereits als Einkommen versteuert und man hätte es ja versaufen können.Das kann er doch nicht ernsthaft wollen.Und meint er etwa, ein Multimillionär mit Auslandswohnsitz würde unbedingt die deutsche Staatsbürgerschaft behalten wollen, wenn er das mit der Steuer vorschlägt.? Nein, es wird den Mittelstand und uns kleine Leute treffen.So war es nämlich immer,er verweist ganz richtig nach Griechenland.Vermögenssteuer hatten wir schon mal und der Steuerprüfer zählte bei mir zu Hause die Vitrinen und fragte ob der Teppich echt ist (er meinte echt persisch).Er war glaube ich echt Karstadt.

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