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US-Notenbank hat 77 Milliarden Dollar verdient

Das Federal Reserve ist eine Gelddruckmaschine!

Fed-Gewinn 2011: An der Krise kann man Geld verdienen. Das gilt nicht nur für Short-Seller, sondern auch für jene Institutionen, die das Geld in Umlauf bringen.

Während der Gewinn der Deutschen Bundesbank zuletzt mehrfach stark geschrumpft ist, verdient die US-Notenbank weiterhin prächtig. Die Federal Reserve hat am Dienstag bekanntgegeben, dass man im vergangenen Jahr 77,4 Milliarden US-Dollar Plus gemacht hat. Es war das zweitbeste Ergebnis nach den 81,7 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2010.

Die Erträge stammen primär aus Zinseinkünften durch Offenmarktgeschäfte (u.a. Kredite an Geschäftsbanken), Staatsanleihen und den Kauf anderer Wertpapiere. 75,4 Milliarden US-Dollar wandern nun offiziellen Zahlen zufolge auf das Konto des US-Finanzministeriums.

Der größte Gewinn aus dem Geldschöpfungsmonopol bleibt aber ohnehin den großen Geschäftsbanken. Sie leihen quasi zum Nulltarif Geld, um es höher verzinslich anzulegen. Wenn die Wetten schiefgehen, haftet der Steuerzahler.

Welche enormen Mengen an Zentralbankgeld in Umlauf sind, sieht man auch an der Bilanzsumme der Fed. Sie ist im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 2,92 Billionen US-Dollar gestiegen.

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Eingetragen von am 20. Mrz. 2012. gespeichert unter Banken, Fed, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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