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US-Schuldenobergrenze: Fristverlängerung beschlossen

Der „Government Shutdown“ in den USA ist abgewendet. Zumindest für ein paar Tage. Im US-Kongress haben die Abgeordneten am Freitag mit großer Mehrheit für eine Fristverlängerung abgestimmt. Der neue Stichtag für den möglichen Ausgabestopp lautet 5. Mai 2017. Die Entscheidung, ob die US-Schuldengrenze erneut angehoben wird, wurde somit nur um eine Woche verschoben. Mehr

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Eingetragen von am 30. Apr. 2017. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “US-Schuldenobergrenze: Fristverlängerung beschlossen”

  1. Per Dekret wird sich schon etwas machen lassen. Dann kann bis zur Außerkraftsetzung noch 2-3 Wochen weiter gehen. Nach dem von Obama veranlassten Gesetz im Oktober 2015 soll eine nochmalige Erhöhung der Schuldenobergrenze gar nicht so leicht möglich sein. Man wird bezweifeln dürfen das dies wirklich so ist. Es wird spannend und vielleicht dann doch völlig langweilig nebensächlich weiter gehen, denn „the Show must go on.“

    6+
  2. @Force

    Aber geh.
    Sicher geht’s weiter.
    Alles nur ein Schauspiel.

    Offiziell wird die Schulden Obergrenze vielleicht um 1 Billion $ erhöht.
    Inoffiziell werden so viele wertvolle Dollar gedruckt, bis jeder Erdenbürger
    100 000 im Sakko hat.

    Es bleibt ihnen ja auch keine andere Möglichkeit.

    Da greift das alte Sprichwort:
    Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.

    13+
  3. Schuldenobergrenze, was soll das sein. Ist doch nur willkürlich von der Politik festgelegt. Was die Politik festgelegt hat kann sie wieder aufheben. Das wird auch geschehen. Die Elite hat doch null interesse daran, dass die Behörden nicht mehr arbeiten. Da wird doch nur ein bisschen diskutiert wo die Kohle (die aus dem nichts geschaffen wird) für verbrannt werden soll.

    7+
  4. Der US-Finanzminister Steve Mnuchin hat schon mal vorsichtshalber gesagt, dass die Höhe der Schulden allein betrachtet nicht so relevant ist. Ausschlaggebend ist deas Verhältnis der Schulden zum BIP (US=GDP). Er geht davon aus, dass es in den US of A dank des Steuersenkungsprogramms von Donald Duck zu einem Wirtschaftswachstum kommen wird und es von daher auch kein Problem sein wird, wenn die Schulden steigen.

    3+
    • @Prophet
      Natürlich sind Schulden kein Problem, jedenfalls solange man Kredit bekommt.
      Das was Mnuchin sagt, gilt auch für jeden Häuslebauer.
      Kein Problem, jedenfalls solange beide Ehegatten Arbeit haben, gesund sind und auf Lohnsteigerungen und Weihnachtsgeld hoffen dürfen und die Bank die Zinsen der Anschlussfinanzierung niedrig hält.
      Wie gesagt, Glaube und Hoffnung sind das A und O der Schuldner und Gläubiger.Ich drücke ihm ( Mnuchin) die Daumen, dass er recht behält.
      Auch im Interesse von uns allen.

      5+
  5. http://m.onvista.de/news/nahles-fordert-hoehere-loehne-im-dienstleistungssektor-61062659
    Ich hoffe es ist nicht nur Wahlkampfgetöse.
    Wenn nicht schnell,konkrete Ergebnisse sich zeigen, flaut der positive Effekt genauso schnell ab. Es sollte nicht lange geklettert werden, sondern schnell geklotzt.
    Immerhin ist es wenigstens jetzt der richtige weg, der zumindest schonmal im Grundsatz wenigstens schon artikuliert ist.
    WENN DIESE Hoffnungen von Millionen in Deutschland jetzt aber enttäuscht werden………ooohhh…….. aua.

    1+
  6. Eine Schuldenbegrenzug ist gleichbedeuten mit Pleite, kein Kredit mehr.
    Beim Bürger heisst sowas Bankaufsicht. Dann muss man sich jede Überweisung und jede Ausgabe von der Hausbank genehmigen lassen. Jemand schon erlebt ?
    In Norddeutschland gibts eine Stadt, da steht jede 3. Arztpraxis unter Bankaufsicht.
    Schon mal bei so einem Arzt gewesen ?
    Kann ihnen sagen, befriedigende Behandlung zu erwarten ?
    Natürlich nicht, wenn der Doc so einen Background hat.

    3+
  7. Da ist jedenfalls noch sehr viel Luft:

    gem: USDEPTCLOCK

    Dept per Citizen US$ 61.222,-
    Assets per Citizen US$ 403.327,-

    Also – so what?

    3+
    • Wenn bei den Assets aber jede Menge Papphäuser die ein starker Sturm umbläst zu utopischen Preisen enthalten sind (wie zu Zeiten Immobilienblase)wird es schon weniger Luft.

      4+
  8. Mit dieser Verschiebung bis Freitag kommende Woche haben die US-Rating-Agenturen ein paar Tage mehr Zeit, sich zu überlegen, ob sie sich trauen, die Kreditwürdigkeit eines im Grunde bankrotten Landes auf „Ramsch-Niveau“ herabzustufen.

    Bei Griechenland, Italien, Türkei waren Fitch, Moodys und S&P schnell zur Stelle, wenn es um ein „Downgrading“ ging, bei den USA droht ihnen eine Milliardenschwere Strafe, wie bei Standard & Poors geschehen.

    Generell stellt sich die Frage, für welchen Zeitraum die US-Schulden-Obergrenze angehoben werden soll: für 10 Jahre, bis 2027?

    Wie hoch setzt man den neuen „Überziehungskredit“ an: gleich auf $30 Billionen?
    Wer kauft dann noch US-Staatsanleihen,- wohin torkelt der besoffene US-Dollar?

    Nächsten Freitag wissen wir, wie das aktuelle Insolvenzverfahren der USA weitergeht,- ich gebe dem Pleitestaat jedenfalls keinen Kredit mehr.

    10+
    • Wie die ‚Washington Post‘ am späten Sonntag-Abend meldet, hat der Kongreß den „Überziehungskredit“ für das US-Finanzministerium um weitere $1 Trillion (lies „Billion“) bis zum 1. Oktober 2017
      …verlängert.

      Damit hat sich Trump erst einmal Luft verschafft, aber die gestrige Zustimmung der Demokraten wird die Republikaner bei wichtigen Entscheidungen zu Zugeständnissen zwingen, wie die „WaPo“ schreibt.

      Nachdem der US-Scheck nun wieder „gedeckt“ ist‘, sollte man die nächsten Tage darauf achten, wie schnell der Schulden-Stand (über die $20 Billionen-Marke) nach oben springt, weil die Regierung unbezahlte Rechnungen „zurückgehalten und verschleiert“ hat.

      The ‚Schulden-Show‘ must go on: US-DebtClock = US-DebtClock + 1
      ($21 Billionen).

      8+

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