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US-Wachstum nach unten korrigiert, Exporte schrumpfen

USA, Konjunktur, Drahtseil

Die US-Konjunktur ist ein zartes Pflänzchen, das langsamer wächst, als erwartet. Die Geldpolitik der Fed ist ein Drahtseilakt.

Die heute vom Handelsministerium bekanntgegebenen Daten zur Entwicklung der US-Wirtschaft im ersten Quartal lagen deutlich unter den zuvor geschätzten Zahlen.

Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2013 um 1,8 Prozent gegenüber Vorjahr gewachsen. Das hat das Handelsministerium der USA am heutigen Mittwoch bekanntgegeben. Damit wurden die Zahlen für den genannten Zeitraum deutlich nach unten korrigiert. Denn zuvor war man von einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von 2,4 Prozent ausgegangen. Im vierten Quartal 2012 hatte das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten nur 0,4 Prozent betragen.

Statt wie erwartet um 3,4 Prozent, sind die Ausgaben der Konsumenten im ersten Quartal nur um 2,6 Prozent gewachsen. Sie tragen mehr als zwei Drittel zur US-Wirtschaftsleistung  bei. Und die Exporte der USA stiegen nicht wie erwartet, sondern schrumpften sogar um 1,1 Prozent. Die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft wird dafür verantwortlich gemacht.

Zuletzt standen die Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung in den USA auch deshalb im Fokus, weil die US-Notenbank eine Straffung der Geldpolitik angekündigt hat, sofern die US-Konjunktur sich weiter positiv entwickelt.

Die Edelmetallkurse konnten sich am Nachmittag nur leicht von den starken Verlusten des Tages erholen. Die Feinunze Gold kostete um 16 Uhr MESZ 1.238 US-Dollar (949 Euro). Silber notierte am Spotmarkt bei 18,83 Dollar (14,43 Euro).

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Eingetragen von am 26. Jun. 2013. gespeichert unter Fed, Konjunktur, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “US-Wachstum nach unten korrigiert, Exporte schrumpfen”

  1. Tja, wer verkaufte, evtl. mit Verlust, wird i.d. Markt gar nicht oder nicht in absehbarer Zeit zurückkommen. Ziel erreicht, von wem auch immer!

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  2. Das ist Desinformation pur. Gestern noch Wirtschaftswachstum in den USA kräftig, Stützungen der Notenbanken werden zurückgefahren, heute wieder schlechtes Wachstum.Was solls.Man soll positiv Denken. alles wird gut, wunderbar, die Wirtschaft und Arbeitsplätze boomen, keine Inflation, welche Eurokrise ? Nie gehört.Welche Staatsschulden ? es gibt keine in der EU.
    Jugendarbeitslosigkeit ? Doch nicht, Lehrstellenmangel ist angesagt.Aktien, Immobilien und Bankprodukte kaufen.Gold wegschmeißen.
    Ich glaube ich träume.

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  3. In den Wirtschaftsnachrichten steht, Frankreich rutscht in die Depression ab,Unruhen im Sommer erwartet.Nun das größte Land in der depression. Das hat Potential den Euro zu zerlegen.Der Sarkosy drohte ja schon mal damit, mit dem neuen Franc.Fakt ist, der Euro ist für fast alle viel zu hoch bewertet, er muss runter.
    Er kam von 80 cent und genau da wird er wieder hinkommen.Bedeutet bei einem
    Goldpreis von 1000 Dollar etwa 1250 bis 1300 EUR.Läßt der Verkauf nach China nach, wird es auch Deutschland treffen und dann wird abgewertet auf Teufel komm raus oder es kracht. Gelddruck Orgie wird fortgeführt wie in den USA nur hier mit Verspätung.Es kommt alles aus USA mit Verspätung hier an,der Teich liegt ja dazwischen.
    Herr Stöfele von der Ersten group sieht einen Goldpreis von 2500 $ Nun ja, Hellseher gab es schon immer.Was aber er rät, schreit zum Himmel:
    Im Portfolie Gold mit 5-10%.Angenommen er meint physisches Gold, dann ist der Rest von 90-95% in reinen Papierwerten, pardon, Papierschuldscheinen.
    Fair wäre zu sagen 50 % in physischem, schuldfreiem und 50 % in Schuldpapieren.Aber ich vergaß, er will ja als Bänker Papier verkaufen,da sind die Boni garantiert.Das Totalverlustrisiko trägt ohnedies der Kunde.

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    • Anaconda@
      Stöferle arbeitet nicht mehr bei der Ersten Group, er verfasst nur noch deren jährlich erscheinenden Goldreport. Jetzt ist er Manager beim Gold-ETF Incrementum in Liechtenstein.

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  4. Auf Bloomberg-TV ertappt: in der US-Notenbank (FED) zeichnet sich wegen der steigenden Anleihe-Zinsen und dem aktuellen GDP (Gross Domestic Product, US-Bruttoinlandsprodukt) eine große Blase ab.

    http://www.arabianmoney.net/private-equity/2013/06/27/is-the-mother-of-all-bubbles-brewing-in-the-us-economy/

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