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US-Wirtschaftswachstum kräftig nach unten revidiert

Das US-Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr geschrumpft. Die Zahlen wurden um fast zwei Prozentpunkte nach unten korrigiert. Der Goldpreis profitierte zunächst.

Am heutigen Mittwoch um 14 Uhr veröffentlichte das U.S. Commerce Department ihre finalen Daten zur Konjunktur-Entwicklung im 1. Quartal 2014. Und die Zahlen wurden kräftig nach unten angepasst. Zuletzt war man gegenüber Vorjahr von einem Minus von 1 Prozent ausgegangen.

Nun heißt es, das amerikanische Bruttoinlandsprodukt sei in Q1 um 2,9 Prozent geschrumpft. Das harsche Winterwetter wird weiterhin für den Einbruch verantwortlich gemacht.

Wie reagierten die Märkte? Zunächst einmal gaben die Aktienindizes spontan nach. Der DAX stand um 15 Uhr mit 0,6 Prozent im Minus. Der Goldpreis löste sich dagegen von seinen Tagestiefstständen (1.311 Dollar) und notierte am Spotmarkt bei 1.317 Dollar (964 Euro). Das Edelmetall blieb aber rund 0,15 Prozent unter Vortag. Der Euro-Dollar-Kurs zog leicht an auf 1,3625 Dollar (+0,25 %).

Goldpreis 25.06.14

Goldpreis in USD am 25.06.2014 (Deutsche Bank Indikation)

 

US BIP Q1 2014

US-Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2014 stark eingebrochen (Quartalszahlen anualisiert; Quelle: Trading Economics)

 

Die Fed-hatte nach ihrer letzten Sitzung eine weitere Reduzierung ihrer Wertpapierkäufe um monatlich 10 Mrd. US-Dollar angekündigt und eine Zinserhöhung nicht vor 2015 in Aussicht gestellt. Es waren im Rahmen des Fed-Statements bereits leicht negative Zwischentöne zur US-Konjunktur zu vernehmen. Lockert die Fed nun ihre Geldpolitik wieder? Die aktuelle Lage der US-Wirtschaft (auch die US-Auftragseingänge enttäuschten) dürften wieder Spekulationen über ein mögliches Ende des „Taperings“ nähren.

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Eingetragen von am 25. Jun. 2014. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Konjunktur, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

14 Kommentare für “US-Wirtschaftswachstum kräftig nach unten revidiert”

  1. „US-Recovery“ oder Fed-Märchenstunde:
    Das Bruttoinlandsprodukt sank von Januar bis März mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,9 Prozent – das schlechteste Ergebnis seit fünf Jahren (!).

    Und das, obwohl das Fed die letzten 4 Jahre mehr als 4,6 Billionen US-Dollar „verpulvert“ hat, um die Wirtschaft anzukurbeln.
    Und es kommt noch schlimmer:
    Auch von der US-Industrie kamen enttäuschende Zahlen: Die Bestellungen für langlebige Güter – von Dosenöffnern bis hin zu Flugzeugen – sanken um 1,0 Prozent zum Vormonat.

    Sollte das Fed demnächst eine Kehrtwende beim „Tapern“ ankündigen und doch wieder mehr Geld drucken und Anleihen kaufen, dürfte das QE-Experiment gescheitert sein und die Finanzmärkte verunsichern: weiß Janet Yellen noch, was sie tut?

    Egal, was sie tut: die Edelmetalle werden sich als finanzieller Airbag für seine Besitzer bewähren.

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    • Watchdog, eine gute und knappe Zusammenfassung. Was aber ist von einer deindustrialisierten USA zu erwarten? Wer früher ein hoch spezialisierter CNC Facharbeiter war, ist heute Regalauffüller in einem Supermarkt, das ist die Tendenz, weil die Industrie sich nach Mexiko, Südamerika und insbesondere nach Asien verlagert hat.

      Wenn zudem die Finanz“industrie“ einen immer größeren Anteil am BIP hat, wenn Milliarden per Knopfdruck BIP wirksam „geschaffen“ werden, dann kann man den Irrsinn unserer heutigen i-Welt (Euler) erkennen.

      Das Ergebnis ist klar: die in der Finanz“industrie“ können vor Geld nicht aus den Augen schauen, der Rest darbt vor sich hin. Wie es heißt, wurden militärische Einheiten bereits aufgebaut, um eine Revolution von unten mit schärfsten Waffen zu bekämpfen. Wenn Bürger ihre Waffen in die Hand nehmen, dann geht es richtig zur Sache!

      Zurück zu Lösungsansätzen:
      1. eine Wirtschaft, bezahlt durch Gelddrucken, funktioniert auf Dauer nicht
      2. jedes System ist entwicklungsseitig asymptotisch
      3. jedes System ist natürlich endlich.
      Konsequenz: wir müssten alles zerschlagen (lassen), dann geht der Irrsinn weiter.

      0
    • Ein namhafter Analyst hat vor Jahren geschrieben: bevor die USA in ihr „ultimatives Stadium“ (Tota-Bankrott!) eintreten, werden sie die gesamte „restliche“ Welt“ in ein unsägliches Chaos stürzen. Wir sind mittendrin und das Ende steht unmittelbar bevor. Wohl dem, der sich rechtzeitig ins Goldboot gerettet hat.

      0
  2. rundertischdgf

    Interessant wäre mal zu wissen, um wieviel Prozent die Amis am Landgrabbing in der Welt beteiligt sind?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/04/21/landgrapping-eine-goldgrube-fur-landpiraten-finanzhaie-und-oligarchen/

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  3. Soviel zu Aktien und Unternehmensanleihen rund um die Welt!Wieviel ist Infinion einen Bauern im Nildelta wert?Wieviel bekommt man für eine Zamekanleihe in Äthopien?

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    • @Heiko
      Also DAX bis 30.000: diese Prognose hätte ich von Dir nicht erwartet, Heiko?!

      http://www.mmnews.de/index.php/boerse/18896-heiko-thime-dax-100000

      Und dann noch eine Steigerung bis 100.000 – dann liegen die Notenbanken mit ihren Aktienkäufen ja goldrichtig…(Notenbanken haben für 29 Billionen Dollar Aktienmärkte in die Höhe getrieben…)
      Aber: wo es hinauf geht, geht es auch wieder „hinunter“.

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      • @watchdog
        Damit können sie (die Notenbanken) den Aktien Markt genauso manipulieren wie den Goldmarkt.Ich weiß nicht,ob das nun gut ist, jedenfalls ist es eine Zunahme der Machtfülle dieser Banken.All das war schon mal da und trotzdem gab es einen Aktiencrash mit der größten Depression der Menschheit. Denn dieser Aktienkauf der Notenbanken ist nur ein anderes Wort für Gelddrucken. Zur Bond-Blase kommt nun die Aktienblase neben der Immobilienblase dazu.
        Aktien kann man beliebig vermehren, Gold dagegen nicht.

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  4. „Das US-Imperium lebt nur noch von Tributzahlungen anderer Länder für den Petrodollar, und genau diese Zwangsabgabe wird zur Zeit von Rußland und China (BRICS-Staaten) über Implementierung des Petro-Yuan außer Kraft gesetzt.“
    http://konjunktion.info/2014/06/usa-der-petrodollar-als-letzte-instanz-vor-der-eigenen-bankrotterklaerung/
    Trauen sich die OPEC-Staaten, ihre Ölgeschäfte auch in anderen Währungen abzuwickeln, wie es sich bereits abzeichnet, oder befürchten sie Strafaktionen durch das US-Militär wie in Libyen / Irak?

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  5. 0177translator

    @Roberto und Watchdog
    Das hier ist noch krasser:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/04/russland-droht-usa-bei-sanktionen-mit-finanz-krieg/comment-page-3/
    Das feige Europa wird sich dazu entschließen müssen, sich aus dem Würgegriff von AIPACistan zu befreien. Schäuble hin oder Gauck her.

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