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USA: Goldproduktion rückläufig, Goldexporte dramatisch gestiegen

Open-Pit-Goldmine von Barrick Gold in Nevada (USA).

Neue Zahlen des U.S. Geological Survey zeigen für 2012 eine rückläufige Gold- und Silberproduktion in den USA aber stark gestiegene Gold- und Silberlieferungen ins Ausland.

US-Minen haben im vergangenen Jahr 230 Tonnen Gold gefördert. Gegenüber den 234 Tonnen des Vorjahres lag die amerikanische Gold-Produktion damit 1,71 Prozent zurück. Das meldet der U.S. Geological Survey (USGS) in seinem aktuellen Marktbericht „Mineral Commodity Summaries 2013“ nach ersten Schätzungen.

Weitere Zahlen: 240 Tonnen Gold wurden 2012 in den USA recycelt. Der gemeldete US-Goldkonsum betrug 150 Tonnen. Er lag damit 10,7 Prozent unter Vorjahr. 330 Tonnen Gold wurden zu Konsumzwecken importiert. 57 Prozent dieses Goldes stammten aus Mexiko, 20 Prozent aus Kanada. Darin enthalten sind auch Goldanlagemünzen.

Dramatisch war der Anstieg der US-Goldexporte.710 Tonnen Gold lieferten die USA 2012 ins Ausland, 76 Prozent mehr als im Jahr davor.

Die US-Silberproduktion lag 2012 mit 1.050 Tonnen 6,3 Prozent unter Vorjahr. Die amerikanischen Silberimporte zu Konsumzwecken umfassten 5.300 Tonnen (-17,3 Prozent). Exportiert wurden 1.200 Tonnen Silber (+32,7 Prozent). Der Silberkonsum wird mit 5.900 Tonnen beziffert.

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Eingetragen von am 30. Jan. 2013. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Silber. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “USA: Goldproduktion rückläufig, Goldexporte dramatisch gestiegen”

  1. Karl der Grosse

    …die Zahlen machen nicht wirklich Sinn!
    Sie werfen ja mehr Fragen auf als Informationsgehalt geliefert wird!?

    0
  2. Wo kommt denn nun das viele Gold, welches exportiert wurde her?
    Fort Knox ist ja schon lange leer.

    0
  3. Wenn die Zahlen denn stimmen (Bei Gold bin ich da immer skeptisch),vielleicht um den Goldpreis nicht explodieren zu lassen,kratzt man alles Gold zusammen und verkauft.Zusammen mit einer konzertierten Aktion von Shortverkäufen kann man eine 1. Hebelwirkung erreichen und 2. Vertuschen,dass wohl 100 mal soviel Gold auf dem Papier verkauft oder exportiert wurde als physisch.Möglich ist alles.Hier sitzt man an einem Pokertisch mit ganz guten Spielern.Doch bald müssen die Karten auf den Tisch und dann sehen wir, wer nackt geschwommen ist.

    0
    • @anaconda, hier gebe ich zum Teil Recht -aber gerade sowas ist KEINE VERSCHWÖRUNG, obwohl sich mehrere getroffen haben… Aber jeder spielt nur für seinen EIGENEN GEWINN: „Vertuschen,dass wohl 100 mal soviel Gold auf dem Papier verkauft oder exportiert wurde als physisch.Möglich ist alles.Hier sitzt man an einem Pokertisch mit ganz guten Spielern.“
      Kann man eher philosophisch zusammenfassen: Die Wirtschaft funktioniert so wie jeder menschliches Wesen so ist… Auf eigenen Vorteil oder höchstens seiner Familie oder Klans bedacht

      0
  4. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, folgende Analyse hier einzustellen:

    Der Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman ist ein verteilungsfreier Wert, der die Abhängigkeit zweier Datenreihen untersucht. Es ist nicht zwingend der Test auf NV vorgeschrieben.

    Wenn man die Goldpreise seit 1999 in USD und in Euro vergleicht, dann haben wir einen Rangkorrelationskoeffizient von 0,97. Das bedeutet ( es überrascht nicht ), dass steigende / fallende Preise in USD steigende / fallende Preise in Euro bedeuten. 0,97 ist ein sehr sicherer statistischer Wert.
    Untersucht man die Rangkorrelation zwischen Goldpreis in Euro und DAX- Indexwert, um zum Beispiel zu erkennen, dass Investoren Goldpositionen auflösen und in den DAX gehen, so ergibt sich ein Rangkorrelationskoeffizient von 0,3998. Wie ist der Wert zu interpretieren?
    a) würden Investoren Goldpositionen auflösen und in den DAX gehen, so würde der Rangkorrelationskoeffizient eindeutig, d.h. << 0, negativ sein. Damit kann man schließen, dass Goldpositionen nicht wegen Investitionen im DAX aufgelöst werden.
    b) der Wert 0,3998 kommt in die Nähe von 0, da der Rangkorrelationskoeffizient zwischen +1 und -1 liegt. Die Interpretation: wer investiert investiert in Gold und auch in Aktien.

    0
  5. Ich kann schon glauben wie Bernd vermutet, dass manche Fondsmanger vom Gold weg in die Aktien gehen.Sicher sind das aber Gold-Papiere, also Zertifikate oder ETFs, auch wenn die angeblich physisch hinterlegt sind, so doch nur Papier .Irgendwie müssen die Manger ja ihre Boni verdienen.
    Aktien können durchaus eine gute Wahl sein, wenn es die richtigen sind. Linde wäre so ein Kandidat, aber auch Dräger oder Fresenius. Da macht man selten was falsch.
    Letztlich gilt, auch wenn die Aktien mehr Gewinn abwerfen sind sie doch nicht anonym und jederzeit besteuerbar und damit schmilzt der Gewinn.
    Was nützt mir eine Dividende von 5 % bei Eon, wenn der Staat jetzt schon
    26 % davon kassiert und demnächst 35 % und womöglich noch die Aktie mit einer zusätzlichen Vermögenssteuer belastet. Heißt weiter, ich muss davor die Aktie loswerden, in Giralgeld zurücktauschen, egal wie sie dann steht. Oder halten und zahlen und hoffen, dass unter dem Strich noch ein Gewinn rausspringt.
    Und genau das ist mein Problem: Gold, das kann ich versteckt halten bis zum Sankt Nimmerleinstag, eine Aktie nicht. So gerne ich manche Aktie hätte.
    Es sei denn, ich könnte eine anonym kaufen und im Schließfach aufbewahren.
    Aber das ist leider nicht möglich. Es gab mal die „Schnippsel-Coupons“, die konnte man anonym einlösen (Erinnert sich noch wer daran ?), aber das wurde abgeschafft.

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    • @ANACONDA

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      • sorry,
        Es ging mir nicht darum, Aktien als Investition anzupreisen, es ging mir schlicht darum zu untersuchen, ob die Kursrückgänge durch Diversifikation oder Schwerpunktverlagerung stattfinden. Ob die Anlagestrategie „Diversifikation“ sinnvoll oder nicht ist, das war mir momentan egal.

        Es gibt immerhin etliche Überlegungen, warum die Kursrückgänge stattfinden; einen der möglichen Gründe habe ich untersucht und kann ihn nun als Treiber der Entwicklung ausschließen.

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