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Veränderung der Goldreserven im Crash-Monat April

Gold: Universelles Tauschmittel auch auf Zentralbankebene

Gold: Universelles Zahlungsmittel auch auf Zentralbankebene

Die Zentralbanken der Türkei und Russland meldeten auf für April weiter steigende Goldreserven. Kasachstan und Aserbaidschan standen ebenfalls auf der Käuferseite. Der Goldpreis-Einbruch hat offenbar keine institutionellen Käufe stimuliert.

Laut aktuellen Zahlen des Internationalen Währungsfonds haben Zentralbanken im vergangenen Monat insgesamt 972.000 Unzen Gold zu ihren Reserven hinzugefügt. Das berichtet unter anderem das Wall Street Journal.

Am stärksten stiegen demnach die Goldreserven der Türkei, auf nun 13,73 Millionen Unzen (427 Tonnen). 586.000 Unzen oder 18,22 Tonnen kamen im April hinzu.

Die Goldbestände Russlands nahmen um 269.000 Unzen (8,36 t) auf 31,8 Millionen Unzen (988,98 t) zu . Kasachstan meldet eine Zunahme um 85.000 Unzen (2,64 t) auf 4 Millionen Unzen (124,4 t).

Aserbaidschan stockte seine Goldreserven nun im vierten Monaten in Folge auf, nachdem man im vergangenen Dezember noch gar keine Bestände ausgewiesen hatte. Im April kamen 32.000 Unzen (0,99 Tonnen) hinzu. Das Land besitzt nun insgesamt 4 Tonnen Gold.

Mitte April war der Goldpreis stark eingebrochen. Aus den bislang vorliegenden Daten ist nicht abzulesen, dass Institutionen die günstigeren Kurse etwa gezielt zu Käufen nutzten. Russland übernimmt regelmäßig Gold aus der landeseigenen Industrie. Die Geschäftsbanken der Türkei hinterlegen bei der Notenbank Gold weiterhin als Sicherheit für Zentralbankgeld, wodurch der zuletzt regelmäßige Anstieg der Goldreserven erklärt wird. Aber möglicherweise folgen nachträglich noch Informationen über Zentralbankkäufe aus dem asiatische Raum.

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Eingetragen von am 27. Mai. 2013. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

7 Kommentare für “Veränderung der Goldreserven im Crash-Monat April”

  1. Comment-0815

    „Im vergangenen Jahr kauften die Zentralbanken insgesamt
    534,6 Tonnen Gold und damit so viel wie seit 1964 nicht mehr“.

    Wirklich interessant werden die Zahlen aus dem asiatischen Raum, weil China aus gutem Grund seine „PetroDollar“ abstoßen will.

    http://www.goldseiten.de/artikel/172291–Russland-Kasachstan-und-Tuerkei-erhoehen-kontinuierlich-ihre-Goldreserven.html

    Und ein Blick über den Atlantik landet beim Silber-Doktor:

    Jim Willie (Jackass.com) stellt die These auf, daß die
    „COMEX“ aus dem letzten Loch pfeift…,

    und die Tage des Petro-Dollars gezählt seien:

    http://silverdoctors.com/jim-willie-bank-runs-bullion-bank-runs-to-climax-soon-in-the-us/#more-25970

    0
  2. Verkauft schnell Gold

    0
  3. Gold scheint langsam wieder in Mode zu kommen.
    http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/gold-optimismus-gold-ist-wieder-gefragt/8260254.html
    Selbst wenn man nochmal versuchen sollte über eine Seitwärtsbewegung den Goldpreis wieder einmal zu drücken, wird das nur zu weiteren Käufen führen.Das wäre dann der letzte Drückungsversuch.Eigentlich kann man so blöd nicht sein.Wer verschleudert schon seine Ware längerfristig unter dem Preis ?
    Spätestens wenn die Staaten gezwungen sein werden, ihre Bonds mit Gold zu unterlegen um sie überhaupt anzubringen, werden die Karten neu gemischt.
    Doch dann wird es für den Privatmann ohnedies kein Anlagegold mehr offiziell zu kaufen geben.

    0
  4. Comment-0815

    @a
    Die Goldreserven Chinas in dem o.a. Artikel der Wiwo liegen mit ca. 1050 t viel zu niedrig und sind mindestens Faktor 2, wenn nicht sogar mit Faktor 3 anzusetzen:

    http://silverdoctors.com/russia-greece-turkey-other-central-banks-buy-gold-chinas-pboc-buying/#more-27184

    0

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