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Vermögensaufbau: Mark Faber sieht schwarz für die junge Generation

Keine Zinsen, keine Ahnung, keine Arbeitseinstellung. So in etwa skizziert der Schweizer Finanzexperte Marc Faber die finanziellen Perspektiven der ab Anfang der 2000er geborenen Generation. Nur Aktien böten derzeit attraktive Renditen. Die junge Generation setze aber laut Statistik überwiegend auf Titel, die bereits hoch bewertet und damit riskant seien (Apple, Tesla, Amazon). Das gleiche gelte für Immobilien. Im Prinzip könne diese Gruppe junger Menschen nur mit harter Arbeit reich werden. Aber, so Faber: „Die Jungen von heute gehen davon aus, dass der Staat sie in schweren Zeiten unterstützt“. Mehr

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Eingetragen von am 17. Mai. 2017. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

13 Kommentare für “Vermögensaufbau: Mark Faber sieht schwarz für die junge Generation”

  1. Die jungen Leute: Ahnungslos, indifferent, aber Spaß dabei? Und dazu noch angepasst, arbeitsscheu und unentschlossen („Generation Maybe“)? Ganz schön trostlos, könnte man meinen, gäbe es da nicht die lästige Realität.
    Und die ist tatsächlich im Wesentlichen durch zwei Bedingungen gekennzeichnet: Prekäre, unsichere oder befristete Beschäftigung und niedrige Einkommen. Nehmen wir mal beispielhaft das Aushängeschild der Berliner Ökonomie, die Startup-Szene: Das Sozial-Prestige ist top, ein Job in diesem Bereich signalisiert Modernität und Kreativität. Dort also verdienen Berufseinsteiger in den ersten Jahren durchschnittlich gerade mal 2300 Euro brutto, Frauen noch einmal 25% weniger. Die Flüchtigkeit der Firmen wie auch die Fluktuation der Belegschaften ist berüchtigt.

    Wie, bitte schön, sollen diese „Millennials“ so heikle Themen wie Lebensplanung und Vermögensaufbau in den Griff bekommen? Dazu kommt, dass in Schule/Uni und Elternhaus wenig bis kein Wissen über wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge vermittelt wurde. Ganz zu schweigen von guter alter Politischer Ökonomie, aber das ist sowieso Kram von gestern, total uncool. Oder voll krass, weil manchmal so schrecklich abstrakt.

    Claro, was wir sehen, ist eine enorme Inflation der Vermögenswerte (hier insbesondere die der Immobilien) – für junge Leute, die nicht mit üppigen Erbschaften ausgestattet sind, nicht mehr erreichbar (oder nur über lebenslange Verschuldung). Also was tun? Aktien bergen Risiken, befinden sie sich doch in einer Spekulationsblase, wie sich durchaus auch unter jungen Leute herumgesprochen hat. Aber, und das ist nicht zu unterschätzen, sie besitzen immer noch den Nimbus der Modernität. Oder man könne wiederum in Startups investieren?

    EM dagegen haben doch bloß ältere Herren und Resi. Und Gold wird in den Medien nahezu vollständig ignoriert bzw. gebasht, weil abträglich für die Profiteure der Schneeballsysteme. Also was bleibt? Kontinuierliches Aufklären bezüglich der Risiken des Finanzkapitalismus und der Chancen, die Gold in Sachen Absicherung und Vermögensaufbau bietet. Substanz und Werterhalt statt Zukunft als Risikoszenario.

    23+
    • @thanatos
      Gold ?
      Das Zeug wandert in den Müll
      http://m.20min.ch/schweiz/zuerich/story/20771407
      Sag noch einer, es gibt nicht zuviel davon. Es liegt überall herum.

      4+
      • Immer, wenn Gold steigt, kommen solche Fake News. Bald tauchen wieder die Goldzüge aus Polen oder die Hawaii Goldlager in den gehirngewaschenen Medien auf.

        6+
        • 0177translator

          @renegade
          Es gibt kein Gold auf Hawaii, es gibt kein Gold.
          Drum fahr ich nicht nach Hawaii, schreibt was ihr wollt.
          Der Safe ist leer auf Hawaii, hat keinen Zweck,
          denn wo die Amis waren, ist das Gold schnell weg.

          12+
    • @Thanatos

      Man muss das System verstehen, um darin zurecht zu kommen.
      Wem die Kritik der politischen Ökonomie, ( fachlich immer noch das Beste von allen und bis heute von Niemanden widerlegt, ) zu schwierig ist,dem hilft vielleicht gute Literatur weiter.

      Wie ich soeben erfahren habe, wurde Die eiserne Ferse von Jack London wieder neu aufgelegt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Die_eiserne_Ferse

      Das Buch wurde jahrzentelang immer wieder indirekt durchaus erfolgreich boykottiert, ist bis heute weithin unbekannt und Jack London immer nur verkürzt als Abenteuerschriftsteller ( Der Seewolf ) rezipiert.
      Doch diese Sichtweise ist falsch Jack London der aus den Getthos und Elendsvierteln San Franziskos kam und sich unter den unglaublichsten Entbehrungen nach oben boxte, wer weit mehr als das. Er war auch ein sozial engagierter politischer Aktionist und zeitweise Mitglied der sozialistischen Partei der USA.

      Die eiserne Ferse die jahrzehntelang verschwiegen, nur unter literarisch ambitionierten Kennern ein Begriff und die nur zu horrenden Preisen in diversen Antiquariaten zu haben war, ist nunmehr endlich…endlich…endlich…. neu aufgelegt worden. Das Buch hat den Vorteil inhaltlich anspruchsvoll aber literarisch durchaus einfach verständlich zu sein. Es kann auch von Leuten gelesen und verstanden werden, die mit Büchern sonst eher nichts zu tun haben.

      Was das mit Gold zu tun hat, jede Menge. Ich schreibe dies hier seit Jahren.
      Man kann die Entwicklung des Goldpreises nicht verstehen, wenn man die Verwertungslogik des Systems nicht begreift.

      Dieses Buch kann dabei helfen, jeder kann es verstehen. Jack London hat bei Niederschrift ( 1906 ) d.h. 40 Jahre vor Orwell, Huxley und Bradbury die Herrschaftsformen des totalitären Staates voraus gesehen.

      Dem Berliner NORA-VERLAG ist zu danken, das er diesen Roman der gerade heute wieder hochaktuell ist, neu aufgelegt hat.

      https://shop.strato.de/epages/187541.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/187541/Products/4183

      UNBEDINGT LESEN.

      7+
      • @Krösus
        Danke für den Buchtipp. Liest sich interessant.

        Ich persönlich glaube nicht, dass Jack etwas vorausgesehen hat. Auch Orwell, Huxley usw. bis hin zu dem übergroßen Seher Nostradamus und der Offenbarung des Johannes: Alle haben nix vorausgesehen sondern was vorausgesagt. Sie waren wohl eher Eingeweihte, die etwas nach Außen geben durften oder sollten.

        In heutigen Zeiten der systemkonformen Zerstreuung hat das weitgehend Hollywood übernommen weil die Leute ja nicht mehr lesen. In Finnland soll jetzt sogar an den Schulen die Handschrift abgeschafft werden.

        6+
        • @Cristof / Thanatos

          Wenn ich etwas von vorausgesehen schreibe, dann bitte nicht wörtlich nehmen, ich meine so etwas immer in der tendenziellen Entwicklung.
          Etwas Konkretes voraussehen wäre freilich Hellseherei, woran ich mich natürlich nicht beteiligen möchte.

          4+
          • @Krösus
            seit ich die Dinge wörtlich nehme habe ich vieles besser oder überhaupt erst verstanden. Ein Beispiel:

            Bin ich Vater oder Erziehungsberechtigter ?

            Als Vater trage ich Verantwortung für meinen leiblichen Sohn. Das ist ein Naturrecht und kann mir von Niemandem genommen werden.

            Als erziehungsberechtigte Person habe ich eine Erlaubnis erhalten (vom Staat), quasi eine Lizenz, und die kann auch wieder entzogen werden (z.B. von den freundlichen Damen und Herren des Jugendamtes) wenn ich bestimmte Regeln des Staates nicht einhalte.

            7+
            • @Cristof

              Beides ist richtig, es gibt Sachverhalte die wörtlich zu nehmen sind und es gibt Metaphern, die etwas verdeutlichen sollen, aber die man nicht wörtlich nehmen kann. Nicht immer gelingt es zwischen beiden zu unterscheiden und dies ist Anlass für zahlreiche Missverständnisse.

              Lies das Buch, wenn Du die Zeit hast, Du wirst erstaunt sein, wie aktuell es ist, obwohl es 1906 geschrieben wurde.

              4+
      • @Krösus

        Ich schließe mich gerne Christof an: Vielen Dank für den Tipp – habe „Die eiserne Ferse“ meiner To-do-Liste hinzugefügt. Ich muss allerdings erst meinen Rickards „Gold, wie sie sich vor Inlation, Zentralbanken und finanzieller Repression schützen“ zuende bringen.
        Eins nach dem anderen…;-).

        6+
  2. Grob gerechnet, sind das statistisch 1000 mal mehr als in der Erdkruste, aber selbst im Abfall nur 0,0006% Gold. Also auch recht aufwändig.
    @Thanatos
    Aufklärung wäre gut, doch ich merke, dass das Kücken auch hier meist klüger als die Henne ist. Das Thema Vermögensaufbau ist schwer zu vermitteln, aus zwei Gründen: Die Generation Praktikum, da kann man nichts planen und die Gleichgültigkeit, die die „sozialistische“ Politik predigt. Versuche, dir durch Arbeit einen Vorteil zu verschaffen. Es wird nicht gelingen.
    Zu Gold: Wir Weisen können uns so absichern. Es ist eine Versicherung. Wogegen sollen sich junge Menschen versichern? Sie haben ihre Arbeitskraft, das wäre Versicherung genug.
    Zur Zukunft: Es bleibt in der globalisierten Welt sowieso nur die Mittelmäßigkeit nach unten. Hier ist es nur ein Kollateralschaden für maximalen Profit. Wenn die Jungen nicht erwachen, können sie bald schwar sehen.

    7+
    • @Hoffender

      Die Arbeitskraft der Jugend ist unverkäuflich, da ist nix mit Absicherung. Von sozialistischer Politik mit Ausnahme des Sozialismus für Banken, Konzerne, Politikern, Beamten und den KOPPFLANGERN ( Brecht ) d.h. den sogenannten Fachleuten wie z.B. dem Münchener Basarökonom Prof. UNSINN, habe ich in diesem Land noch nichts mitbekommen.

      2+
  3. Klapperschlange

    Wie der vierteljährliche, aktuelle Bericht der New Yorker FED zum Schuldenstand der Privat-Haushalte in den USA deutlich zeigt, gibt es schon wieder typische Warnsignale für den nächsten Finanzcrash, wie 2008, …mehr.

    Siehe Seite 5, Verschuldung bei Immobilien, Auto- und Studenten-Krediten: was sagt ein Vergleich mit Q3 2008?
    ( Fannie Mae und Freddie Mac ) (Kurs-Alarm?)

    Warum heulen bei der Fed nicht die Alarm-Sirenen auf?

    Weil ein Schuldiger für Lehmann, Ausgabe II gefunden werden muß; auch ein „kleiner Krieg“ mit Nordkorea käme jetzt sehr gelegen…

    Ein Amts-Enthebungsverfahren gegen DONALD würde als erster Schritt auch reichen; den zweiten Schritt machen dann die US-Börsen, weil den 10 größten US-Banken die $220 Billionen an Derivaten um die CEO-Ohren fliegen würden.

    10+

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