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Versicherungsprämien für Bankenpleiten steigen deutlich an

Griechenland kurz vor der Pleite, US-Präsident Obama setzt die Institute unter Druck. Die sogenannten Credit Spreads der Banken sind in den vergangenen 10 Tagen deutlich angestiegen. Ein Zeichen für erneutes Misstrauen gegenüber dem Bankensektor. Auch die Bundesrepublik Deutschland büßt Vertrauenspunkte ein.

Der Deutsche Derivate Verband veröffentlicht regelmäßig die so genannten Credit Spreads für große internationale Banken. Dieser Indikator soll Anleger helfen, die Bonität von Zertifikate-Emittenten einzuschätzen. Die Angaben zu den Credit Spreads werden jedoch unter anderem von den Credit Default Swaps mit einer Laufzeit von fünf Jahren (Versicherung gegen eine Pleite der jeweiligen Bank) abgeleitet. Als weitere Referenz gelten die Unternehmensanleihen.

Es gilt folgendes: Ein geringer Spread, bedeutet eine geringe Risikoprämie und spricht damit für eine hohe Bonität und umgekehrt.

In den vergangenen zehn Tagen kam es zu einem signifikanten Anstieg der Credit Spreads. Am stärksten machte sich der Risikoaufschlag bei Morgan Stanley (+46,76%), ING-Bank (+45,54%) und Goldman Sachs (+36,26%) bemerkbar. Auch der Bundesrepublik Deutschland wurde in den vergangenen zehn Tagen ein Aufschlag bei den Credit Spreads von 33,35 Prozent verpasst.

Eine Übersicht der aktuellen Credit Spreads und deren Veränderung innerhalb der vergangenen 10 Tage entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle.


Quelle: Deutscher Derivate Verband; Tabelle: Goldreporter.de

Zum Vergleich: Auf dem letzten Höhepunkt der Finanzkrise (Ende 2008) betrugen die höchsten Credit Spreads einzelner Banken über 400 Punkte. Am 7. Dezember 2008 wurde für die HSH Nordbank 432,50 notiert. Morgan Stanley stand bei 424,71.


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Eingetragen von am 22. Jan. 2010. gespeichert unter Banken, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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