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Verstößt die Erbschaftssteuer gegen das Grundgesetz?

Wie oft wurden Einkommen bereits besteuert, wenn die Vererbung des Vermögens an die Nachkommen ansteht? Und auch hier greift der Staat noch einmal kräftig zu. Betriebsvermögen sind dabei gegenüber Privatvermögen besser gestellt. Das Bundesverfassungsgericht prüft ab heute, ob die Erbschaftsteuer mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Mehr

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Eingetragen von am 8. Jul. 2014. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

37 Kommentare für “Verstößt die Erbschaftssteuer gegen das Grundgesetz?”

  1. Es wird sicher schon im Sinne des Pöbels/Volkes entschieden,aber wer so moralisch anständig und sozial entscheidet verdient eine eigene ,persönliche Sonderbehandlung!Und mal ehrlich ,wer mehr als 10tsd.Euro sparen kann ist schon verdächtig!Ran an die „Reichen“!

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  2. Nichts gegen mit EHRLICHER Hände ARBEIT erworbenen Wohlstand.
    Wobei „ehrlich“ seinen Ursprung in dem Wort Ehre hat.
    Was mit soziopathischer Raffgier nichts zu tun hat.
    Übrigens auch nicht mit leistungslosem Einkommen.
    Geld arbeitet nicht, es sind immer Menschen, die dafür den Buckel krumm machen.

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    • Heureka,jetzt haben Wir es! Mit eigener Hände Arbeit! Ein Mensch hat in der Regel 2 Hände und 24 Stunden Zeit (die Zeit ist wohl der einzig gerecht verteilte Faktor (möglicherweise) Na da hat Billy Boy und Konsorten wohl ordentlich in die Hände gespuckt! Man kann sich ja selber ausrechnen wieviele Std. Billy dann manuell gearbeitet haben müßte:sollte das Ergebniss Irrsinnig erscheinen,einfach den Stundenlohn dementsprechend Anpassen

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  3. Nicht die Erbschaftssteuer verstößt gegen das Grundgesetz, sondern die unterschiedliche Besteurung von ererbten Betriebsvermögen und allen anderen ererbten Vermögenswerten. Dies verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz des GG._Art. 3. Es ist ohnehin nicht einzusehen, warum leistungsloses Einkommen durch Erbschaft geringer versteuert wird, als durch Arbeit und Leistung erworbenes Einkommen. Erben ist keine Leistung, sondern ein Geschenk. Der begünstigte Erbe muss nichts dafür tun. Soll er wenigestens ordentlich besteuert werden.

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    • @Krösus
      So einfach ist das nicht.
      Wenn Sie ein Firmenerbe hoch besteuern, dann kann die Firma vielleicht nicht fortgeführt werden, samt der Angestellten. Aber vielleicht will man ja damit private Firmen enteignen und in Staatsbesitz überführen, wo sie dann in 3 Jahren pleite sind und vom Steuerzahler bezuschusst werden müssen. Allemal besser,als jemanden nicht zu besteuern oder meinen Sie das anders. ?.Wollen Sie dann auch die Grund und Boden Erben hoch besteuern ? Weg mit Omas Häuschen ?
      Ein Firmenerbe ist nicht leistungslos, dafür hat jemand was geleistet und der Erbe führt diese Leistung fort.

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      • @anaconda.Es ist immer die Neiddebatte!Der Prolet(Habenichts)fordert sein“Brgerrecht“der Gleichbehandlung!Aber Menschen sind nicht gleich,es gibt Höhere und Niedere,das fängt am Charakter an und hört beim Vermögen auf!Wenn ich mit Vater (69J) zwanzig Meter hoch Schiefer auf unserem Dach lege steht uns auch ein Eigentum zu,wenn ich im eigenen Garten wühle steht mir ein Eigentum zu,wenn ich mein Holz ais dem eigenem Busch hole steht mir dies als Eigentum zu.Alles wurde erarbeitet und dafür wurde viel Steuern bezahlt!Wenn ein Asozialer nicht eigenverantwortlich und selbstständig handeln kann soll er sich ,seine Frau oder seine Töchter verkaufen oder besser einen Strick nehmen!Er ist halt weniger wert!Das ist ganz normal und natürlich,Jedem das Seine.Ich weiß das dies nicht gerne gehört wird ,aber der Besitzlose verteilt gerne und großzügig das erarbeitete Vermögen der Fleißigen und Sparsamen!

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        • Sie schreiben als Kernsatz: „Alles wurde erarbeitet und dafür wurde viel Steuern bezahlt“ und genau das ist es, was viele ärgert:

          – die einen wollen aus falsch verstandener Umverteilungsgier Steuern auf Steuern erheben
          – die anderen sagen, versteuertes Vermögen ist freies Eigentum, egal, was ich damit mache.

          Ich plädiere seit Jahren darum es müsste eine einklarbare Positivliste der Parteien zu Wahlen geben; das ist ähnlich einem Produkt, das Sie (auswählend) kaufen. Sollte auf einer Parteienliste nicht das Vorhaben stehen, „jegliche doppelte Versteuerung abschaffen“, dann wählt man die einfach nicht. So etwas täte der Demokratie gut!

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  4. Ich kenne dieses Argument natürlich, ich halte es für rein interessengebunden und unhaltbar. Wäre dem so, man dürfte der Staat gar keine Steuern erheben. Die Lohnsteuer z.B. schwächt die Kaufkraft der Bevölkerungsmehrheit, somit wird auch die volkswirtschaftliche Nachfrage also auch das zur Schaffung von Arbeitsplätzen dringend notwendige Wirtschaftswachstum geschwächt. Steuern entziehen der Volkswirtschaft in jedem Falle, Kaufkraft und Wirtschaftswachstum, Steuern sind dennoch notwendig zum Funktionieren eines Gemeinwesens. Und wenn dies so ist, dann sollte auch ausgewogen und gerecht besteuert werden. Im Übrigen ist die Erbschaftssteuer außerordentlich niedrig und die Freibeträge der Erben ersten Grades sehr hoch. Erben ist dennoch leistungslos,denn nicht der Erbe der beglückt wird hat etwas geleistet, sondern der Erblasser, der aber ist tot und kann nicht mehr besteuert werden. Auch Omas Häuschen bleibt aufgrund der Freibeträge weitestgehend oder gar völlig verschont. Das kommt ganz auf die Umstände an.

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    • @Krösus
      Wo wollen Sie die Grenzen setzen ? Das eine ja,das andere nein, ist doch reine Willkür.Im übrigen sind die Steuern dazu da, die Infrastruktur des Landes bereitzustellen und zu erhalten.Da aber ohnedies fast die komplette Infrastruktur privatisiert ist,frage ich mich schon: wozu Steuern überhaupt ?
      Letztlich nur noch,um den üppigen Beamtenapparat und den ausufernden Sozial- und Wohlfahrtsstaat zu erhalten ? Und genau da sollte man ansetzen.
      Bei denen auch, die zwar können, aber nicht wollen oder auch nicht wollen können.
      Translator0177 hat völlig recht: Wir haben kein Steuerproblem und auch keine Steueroasen, wir haben hier eine Steuerwüste und ein massives Ausgabe-Problem. Auch und gerade im Sozialsektor.
      Und genau dafür ist die harte Arbeit meiner Eltern und Großeltern nicht da gewesen, um dann dafür wegbesteuert zu werden.

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  5. 0177translator

    @Krösus
    Ist Dir jemals aufgefallen, daß das Problem, welches unser Land hat, nicht auf der Einnahmenseite liegt, was Steuern angeht, sondern auf der Ausgabenseite?

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    • Weiss Gott wenn dieser Staat nicht Mrd.sinnlos verbraten würde (BER,Stadtschloss Berlin,Aussdtattung islamischer Terroristen,Putschförderung Ukraine)könnte Deutschland in Saus und Braus leben.

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  6. Ich glaube zwar nicht, dass hier eine sachliche Debatte möglich ist, aber ich versuche es dennoch einmal mit einigen Tatsachen. Es ist z.B. eine Tatsache dass
    die Steuern von Wohlhabenden, Vermögenden und auch Super-Reichen seit Jahrzehnten gekürzt, oder wie im Falle der Vermögenssteuer ganz abgeschafft wurden. Im Gegenzug sind die Belastungen der großen Bevölkerungsmehrheit, die Ihre Existenz vom Verkauf Ihrer Arbeitskraft finanziert, erheblich und sehr deutlich gestiegen. Der Spitzensteuersatz um nur ein weiteres Beispiel zu nennen, lag einmal bei 60%, unter Kohl noch bei 53 % und seit Schröder bei 42%. Wie hier bereits bemerkt wurde, hat man große teile der Infrastruktur die im gesellschaftlichen Eigentum lag, für ein Butterbrot an Private verhökert. Die dadurch steigenden Kosten zahlen vor allem der Klein und Durchschnittseinkommen. Gestiegen ist hingegen die Mwst die ebenfalls vor allem Durchschnittseinkommen belastet. HATZ IV, Ein Euro-Jobs, Rente ab 67 usw.usw. kommen dazu.Von den staatlich gesenkten Löhnen, über die gesenkten Sozialversicherungsbeiträge, will ich hier gar nicht erst anfangen.
    Seit vielen Jahren vor allem seit dem Ende des sogenannten real-existierenden Sozialismus, ist eine gewaltige Umverteilung von den Vielen Kleineinkommen zu den wenigen Großeinkommen im Gange. Und letztere jammern immer noch die Steuern sind zu hoch. Mittlerweile wird sich wohl herumgesprochen haben, dass man so
    den Staat auf Dauer nicht mehr finanzieren kann. Weshalb man gezwungen ist, wenigstens teilweise die große Umverteilung zu korrigieren. Ich bin mir sicher, dass man das auch in Karlsruhe mitbekommen hat. Denn dieser Staat der nun einmal finanziert werden muss,kommt vor allem den Privilegierten zu Gute.
    Mit Wegfall des Staates, fallen auch die Privilegien weg.

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    • @Krösus
      Den Staat nicht mehr finanzieren ? sehen Sie doch mal die Schweiz an.Den niedrigsten Steuersatz, die höchsten pro Kopf Einnahmen.Liegt das nicht etwa daran, dass man die Fleißigeren belohnen sollte ?
      Hier mein Steuermodell: 10 % für Alle, ob arm oder reich.Würde so manchen wieder in den Arbeitsprozess locken.Sie meinen, 10 % für Millionäre wäre zu wenig ? 10 % von einer Million sind 100.000 an Steuern.
      10% von 1000 EUR wären 100 EUR. Wäre mehr als ausgewogen.
      Es ist genug da, man muss das Geld nur dort einsetzen, wo es lohnt. Fixerstuben und Methadon-programme gehören sicher nicht dazu.Auch nicht Love-Paraden und Schwulen Partys in Berlin.
      Das Steuergeld gehört allen, den Millionären genauso wie den anderen Zahlern. Nicht aber jenen, die nur Transferleistungen beziehen und noch nie auch nur einen Cent Steuern bezahlt haben.
      Auf Sozialismus dieser Art kann man gut und gerne verzichten.

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      • Lieber Anaconda,

        Ihre Rechenbeispiele in allen Ehren, aber es funktioniert schlichtweg nicht den Milliardär denselben Steuersatz abzuverlangen, wie dem Hungerlohn-Bezieher. Dies wurde in früheren Zeiten immer wieder einmal probiert, das Ergebnis war stets dasselbe, soziale und gesellschaftliche Eruptionen, die bestehende Gesellschaften mehr als einmal in vernichtende Katastrophen geführt haben.
        Was die Transferleistungen betrifft, so gehört die ganz große Mehrheit der Reichen und Superreichen ganz einfach dazu, ja diese sind sogar die teuersten Transferempfänger, die leben nämlich genau wie die HATZ IV Empfänger von der Arbeit Anderer. Ob man Sie wohl deshalb Arbeit-Geber nennt ?
        .
        Das Gesetz in seiner majestätischen Gleichheit verbietet den Reichen wie den Armen, unter den Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen.

        Anatole France

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  7. @anaconda
    Du schreibst: „Auf Sozialismus dieser Art kann man gut und gerne verzichten.“

    Zeig mir eine einzige Art von Sozialismus die NICHT abzulehnen ist.
    Die Sozen fahren ganz Europa gegen die Wand und der rötliche Obamba versucht das nachzuäffen – wie Affen eben.

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  8. @anaconda Leistung sollte sich lohnen. Das klappt nur wenn man Kapitalerträge (Leistungslose Einkommen) und Arbeitseinkommen/Einkommen aus Selbstständiger Arbeit steuerlich getrennt betrachtet. Eine Konzentration von Kapital durch Zinseszinseffekte schafft auf der einen Seite Millionärssöhnchen und auf der anderen Seite verarmte Massen, ein Sklavenheer das die Zinsen ranschaffen soll. Wenn man da in einer armen Familie geboren wurde bekommt man sehr schnell das Gefühl das Alles keinen Sinn hat und sich Leistung nicht mehr lohnt. Manchmal denke ich Jeder sollte bei Null anfangen im Leben, der Chancengleichheit wegen. Ist das jetzt auch Sozikram?

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    • Da haben sie völlig Recht. Leute die einzig und allein von der Verwertung Ihres Kapitals leben, ohne je einen Handschlag Arbeit selbst getätigt zu haben, leben von der Arbeit Anderer und sind die eigentlichen Schmarotzer dieser Gesellschaft. Nichts dass ich grundsätzlich etwas gegen Einkommens und Vermögensunterschiede hätte, ganz im Gegenteil. Es kann außerordentlich produktiv sein, wenn über reale Leistung und Wettbewerb jeder versucht zu Wohlstand zu kommen.Aber ohne einen gewissen sozialen Ausgleich und ohne das Alle ( der Eine mehr, der andere Weniger ) davon partizipieren, funktioniert es eben auch nicht. Man nannte dies mal soziale Marktwirtschaft.

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      • Soziale Marktwirtschaft ist was für Arschlöcher Herr@Krösus!Das diese Krise überhaupt entstanden ist ,ist das Resultat der Sozialen Marktwirtschaft!Diese dient dem Staat als Mittel zur Abhängigkeit der unteren Schichten,zur Bindung von Wählerstimmen .Diese soziale Wirtschaft schafft nicht,sie verwaltet Altes/Bestehendes.Laut ihrer Aussage ist der ein Schmarotzer der alleine v.Verwertung des eigenen Kapitals lebt!Nun, ihre blödsinnige Aussage ist absolut konfus,da nun(in ihrem Sinne) ja der Staat nebst Unterschicht vom fremden Kapital lebt und der Erbe eines Grossunternehmens nur mehr als ein Verwalter (Beamter i. Sinne)einer Aktiengesellschaft besteht!Ihr Hirn ist vom sozialen Humanismus absolut vernebelt!Sie sollten sich von sowas kapitalistischem wie Gold verabschieden und riestern,das ist auch ein Produkt sozialer Marktwirtschaft!

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  9. Lieber Heiko,

    Auch wenn Sie es in diesem Leben wohl nicht mehr begreifen werden, die Riester Rente ist Kapitalismus pur. Dass die Krise vom gierigen Staat und den arbeitsscheuen Untermenschen, Äh Tschuldigung Unterschicht sollte es natürlich heißen, auch wenn eigentlich dasselbe gemeint ist, sagt man so etwas ( noch ) nicht öffentlich, ist genau das was Sie wollen sollen. Von der Funktionalität der kapitalistischen Marktwirtschaft verstehen Sie offenbar noch weniger als Nichts.
    Diese wunderbare menschenfreundliche System kann nicht existieren ohne eine beständige Verwertung des Werts ( im allgemeinen Sprachgebrauch Wachstum und Beschäftigung genannt ) . Da es ein beständiges d.h.Exponentielles ( Mathematik 6te Klasse, oder wars die 5te ) Wachstum aber nicht geben kann, fliegt Ihnen das wunderbare System alle Paar Dekaden mit verheerenden Konsequenzen zwangsläufig um die Ohren. Das letzte Mal wars 1929 bis 1945.
    Kurz und gut der Kapitalismus ist ein Kettenbrief. Doch ein nächstes d.h. ein WK III, mal wird es wohl nicht geben, in diesem Falle wird auch Gold ncht weiter helfen. Wer früher stirbt ist länger tot. Bevor Sie hier weiterhin Kostproben Ihrer exellenten Wortwahl zum Besten geben, lesen sie vielleicht einmal ein gutes Buch, das geht sogar online. Damit Sie auch endlich eine Ahnung davon bekommen, was Kapitalismus ist
    und hier qualifiziert mitreden können.

    http://www.exit-online.org/pdf/schwarzbuch.pdf

    P.S. Die weltweite Verschuldung ist im Übrigen Folge der Tatsache, dass die Verwertung des Werts zum Stillstand gekommen ist. Kredit bedeutet schließlich nichts weiter, als der Zugriff auf den ( Tausch )- Wert in der Geldform ( kurz auch Geld genannt ) das man irgendwann in der Zukunft zu verdienen hofft. Wenn allerdings das Geld verdienen, jetzt schon nicht funktioniert, wirds wohl auch künftig nichts werden. Aber das steht alles in dem Buch. Viel Spass beim Lesen.

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    • @Krösus ,das dies ihre bevorzugte Lektüre ist war mir von vornherein klar!

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  10. Ja natürlich, das liegt ganz einfach daran, dass die herkömmlichen Denkmodelle der bürgerlichen VWL ein zu schlicht, und deshalb zu simpel zu widerlegen sind. Allerdings bin ich sofort bereit, die aus diesem Buch gezogenen Erkenntnisse über Bord zu werfen, wenn mit Jemand etwas Besseres anbieten kann. Doch davon ist meilenweit nichts zu sehen.Sie können im Übrigen alle Sozialleistungen über Bord werfen, alle Fixerbuden schließen, alle Arbeitsscheuen standrechtlich erschießen, alle Steuern abschaffen, an der fehlenden Verwertung des Werts, die zur Lebensfähigkeit des Systems unabdingbar ist, ändert das nichts die Bohne. Wenn Sie ideologisch unbefangen an die Sache herangehen und statt nach überaus simpel gestrickten Feindbildern ( Die Griechen, die zu alt werdenden Alten, die Fixer, die Arbeitsscheuen, Ausländer usw. ) zu geifern, nach echten logisch und empirisch nachzuweiesenden Erklärungen, kurz nach objektiver Erkenntniss suchen wollten, könnten Sie etwas lernen. Ob man etwas lernen, oder sich einfach auf seine sorgsam gepflegten Feindbilder oder Vorurteile ausruhen will, liegt natürlich an jedem selbst. Die Katastrophentendenzen, die am Anfang des Buches beschrieben sind und die ich nachfolgend nochmals zitiere, wird ja wohl kaum Jemand leugnen können.

    Der Kapitalismus treibt auf eine ausweglose Situation zu. Der Lebensstandard breiter Bevölkerungsschichten sinkt, die Arbeitslosigkeit nimmt zu,
    der Ausweg in die Dienstleistungsgesellschaft erweist sich als Illusion. Die
    Marktwirtschaft wird mit ihren Produktivitätssprüngen – Automation und Globalisierung – nicht mehr fertig.

    ………………………………………………………………………………………

    Im Übrigen bin auch ich der Meinung das Gold immer noch das Beste ist, in den kommenden Katastrophen, die mit exakter mathematischer Logik eintreffen werden, ( Jeder weiß es Niemand weiß wann ), auf einer einigermaßen sicheren Seite zu stehen.

    0
    • @Krösus
      Die sozialistische Partei (Arbeiterpartei) um 1920 vertrat die Auffassung, das Gold und Silber das alleinige Mittel sei, um die Arbeiterschaft vor der Ausbeutung der „Geldverleiher, Wucherer und Bankiers- Sie wissen bestimmt wen die meinten-. (die mit dem seminitischen Migrationshintergrund ) zu schützen.Weil Gold vor der inflationären Enteignung der Löhne schützt.
      Ach, lange ist es her.

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  11. 0177translator

    @Krösus
    Dein Feindbild ist der Homo productivus germanensis, diesen gilt es auszurotten. Seit 1990 ist diese Art Morgenthau-Trip der Ersatzfetisch für alle abgehalfterten Marxisten zwischen Oder und Rhein, denen das Ende des Stalinismus den Gaul unterm Arsch wegnahm. Für alle anderen, die es vorziehen, zwei und zwei vier sein zu lassen – und nicht fünf auf Befehl irgendwelcher Pseudo-Akademiker – habe ich diese Links hier bereit:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kulak
    http://forum.giga.de/politik-kultur-und-wirtschaft/1032669-wieviel-tode-gehen-auf-stalins-konto.html
    Gott schütze die Welt vor deinen heißgeliebten Umverteilern !!!
    http://marburgerdepesche.wordpress.com/2010/11/13/holodomor-harvest-of-despair-soviet-engineered-famine-in-the-ukraine-1933/
    Was passiert, wenn man den produktiven Teil der Bevölkerung zu Pariahs erklärt und zu Freiwild macht? Die Russen und Ukrainer haben das bereits hinter sich. Mit 20 bis 40 Mio. Toten (geschätzt). Die Chinesen auch. Mit geschätzten 70-100 Mio. Toten zu Friedenszeiten, Steuermann Maos Experimenten sei Dank.
    Auf dem Höhepunkt von Stalins Hungerkatastrophe, wo in der Ukraine 5. Mio. Menschen verhungerten, wurden 1932 lauter liberale, linkslastige Tintenpisser nach Moskau eingeladen, „um den böswilligen Gerüchten entgegenzutreten“. Von George Bernard Shaw ist der Ausspruch überliefert: „Nie im Leben habe ich mich so vollgefressen, wie damals in Moskau.“ Fürst Potjomkin ließ grüßen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Potemkinsches_Dorf
    Zum Schluß eine Anfrage an den Sender Jerewan: „Wer hat den Sozialismus eigentlich erfunden, Politiker oder Wissenschaftler?“ Antwort: „Wissenschaftler keinesfalls, die hätten es vorher an Ratten ausprobiert.“

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  12. Machen sie doch einfach Milliarden aus den Millionen, das wirkt auf simple Gemüter vielleicht beeindruckend. Wenn Sie wissenschaftlich geprüftes anspruchsvolles Material vorzuweisen haben, können Sie sich ja wieder melden. Den den von Ihnen geposteten ahistorischen Müll, eine Antwort zu widmen, ist mir meine Zeit zu Schade.

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    • 0177translator

      @Krösus
      Zur Lektüre empfehle ich Robert Conquest: „The harvest of sorrow“. (Auch ist Michail Scholochow lesenswert: „Der stille Don“ oder „Neuland unterm Pflug“.)
      Ansonsten war mein Dozent für Landeskunde und Geschichte an der Ling. Universität Moskau, wo ich 1990/91 ein Jahr studierte, Professor Portnjagin, vordem Breshnjews Leib-Dolmetscher für Deutsch. Von dem habe ich den „ahistorischen Müll“.

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    • @Krösus
      Also, Translator0177 führt eine nachvollziehbare Diskussion auf Grund seiner Erfahrung mit dem real existierenden Sozialismus.Warum Sie das als Müll bezeichnen, ist schleierhaft.Entweder man gute Gegenargumente oder man schweigt einfach und denkt darüber am nächsten Tag nach.

      0
      • Ich nenne das ahistorischen Müll, weil ich nicht nur ebenfalls hinlängliche eigene Erfahrungen mit dem sogenanntem real-existierendem Sozialismus gemacht habe, sondern weil ich seit 1990 die Erfahrung machen musste, dass auch die heutigen historischen, politischen und ökonomischen Wissenschaften zu mehr als 90% aus Propaganda bestehen. Von der Gleichschaltung der Medien, den Verlagen, Rundfunk, TV usw. will ich gar nicht erst anfangen. Nach der deutschen Wende bin ich im Übrigen denselben Irrtümern erlegen, von denen Translator offensichtlich bis heute nicht lassen kann oder will. Ich habe Jahre gebraucht mich von den diesbezüglichen Illusionen zu lösen.

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  13. Conquest ist tatsächlich längst wiederlegter ahistorischer Müll. Selbiges kann von einem Professor vermutet werden, der sich erst vor den stalinistsichen Breshnew Karren spannen lässt,und dann wenn sich die politische Großwetterlage ändert, den Stalin Kritiker gibt. Wendehals nannten wir solche Leute 1989/90. Im Übrigen missversteht Ihr offensichtliches Schubladendenken, meine kritische Reflexion des Derzeitigen, als Anhänger stalinistischer Regime.
    Da irren sie sich, ich bin durchaus bereit für Kritik stalinistischer Herrschafftsverhältnisse. Dann aber im historischen Kontext, mit Augenmaß und wissenschasftlich belastbaren und insofern glaubwürdigen Zahlen. Conquest ist genauso eine ahistorische Witzfigur wie Guido Knopp, da war ja der gewiss nicht zimperliche Karl-Eduard v.Schnitzler noch glaubwürdiger. Zu den unsäglichsten Auswüchsen von Propaganda aber gehört zweifelsohne das Quatschbuch des Kommunismus. auf diesem wissenschaftlichen Level kann auch noch die Opfer von Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Autounfällen den Kommunisten in die Schuhe schieben. Michael Scholochow hingegen ist über jeden Zweifel erhaben, den kann man Ernst nehmen. Das beste in dieser Hinsicht ist zweifelsohne Isaac Deutschers: STALIN eine politische Biographie.Das heute nur noch in Antiquariaten zu finden ist. Ein Buch das die Stalinisten als altistalinistisch versehen wollten und das die Antistalinisten als stalinistisch verstanden. Deutscher hat sich de wissenschaftlichen Objektivität wegen zwischen alle Stühle gesetzt und Niemanden nach den Mund geredet. Weder den Einen noch den Anderen, dass nenne ich wissenschaftliche Objektivität.

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  14. Um zum Thema zurück zu kehren. Die Lebensleistung von Oma und Opa, quasi geschenkt entgegenzunehmen, ist keine Leistung. Dazu brauchts es keinen Handschlag eigener Arbeit. Wer mir das Gegenteil beweisen kann oder will kann sich daran versuchen, Ich bin grundsätzlich lernfähig. Im Übrigen weise ich, zwecks Versachlichung der Debatte, nochmals darauf hin, dass es bei dem Verfahren vor dem BVG in Karlsruhe nicht um die Frage geht, ob die Erbschaftssteuer verfassungsgemäß ist, Sie ist es offensichtlich, sondern es geht lediglich um die unterschiedliche Besteuerung von ererbten Produktivkapital und ererbten Privatvermögen. Der Bundesfinanzhof sieht hier eine GG-widrige Ungleichbehandlung und dafür spricht Einiges.

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    • @Krösus.Wie kann den ein Erbe beweisen das er eine Leistung dargelegt hat,im Laufe seiner Kindheit(Landwirt,Mittelständler, Handwerker,Zinsimmobilienbesitzer).Der Sohn eines Proletariers muß keine „Sonderaufgaben für Familie,Besitz und Eigentum erfüllen!Wie kann ein Erbe den seine lohnlose Leistung(oft ist zur Entlohnung kein Geld da) sonst erfüllt sehen!Ihr Problem ist das Neidtum des Besitzlosen,wie so oft dies in Europa vorkommt!Leistungsträger denken oft in Dynastien,ihre Eltern werden dies sicher nicht getan haben,genau so wie der Ableger!Diese Charakterzüge haben schon die Nationalsozies ,Kommunisten und Sozialisten ausführlich der Menschheit dargebracht!

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      • Erben heißt nichts anderes als die Lebensleistung seiner Vorfahren entgegennehmen. Daran ist im Grundsatz nichts Verwerfliches, nur warte ich immer noch auf einen beweiskräftigen überzeugenden Hinweis, worin nun ganz konkret die Leistung des Erben besteht. Ihm fällt doch etwas zu, wasnicht er selbst, sondern was seine Vorfahren erarbeitet haben. Neid ist immer wieder ein gern angewandter Vorwurf, von Leuten die nicht mehr weiter wissen. Also bitte wieviel Schweiß konkret, muss der Erbe vergießen,wenn er erbt was Andere erarbeitet haben.

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    • Physisches Gold ist „erbschaftssteuerbefreit“

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      • @Federico.Das stimmt,NOCH!Sie können es ihren Erben auch ,wenn soweit,“illegal“ weitergeben!Sollte aber eine Nachweispflicht gesetzmäßig werden ,wird es schon schwerer mit der Liquidation.Im Endeffekt ist die Besteuerung von legalen Vermögen,welches schon mit besteuertem Geld erworben wurde,eine Versklavung.Und nochmals ,dies können nur neidische ,faule,besitzlose Arschlöcher fordern!

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  15. 0177translator

    @Krösus
    Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Wahrheit auch. Die Stalin-Biographie von Isaac Deutscher habe ich auch gelesen, und sie half mir beim Verständnis vieler Sachverhalte. Eine ähnliche Debatte zu Stalin gibt es über Kaiser Nero im alten Rom. Den haben auch welche versucht zu „entstigmatisieren“. Tatsache aber ist, daß Nero, um seine ausufernden Staatsausgaben zu bezahlen, wie Prachtbauten, Arbeitsbeschaffungsprogramme usw. jedwede Kontrolle über die Staatsfinanzen verlor. Darufhin griff er zu dem Mittel, daß alle reichen Bürger, die er offensichtlich insgesamt verachtet haben muß, genötigt wurden, nach ihrem Ableben ihm, also dem Kaiser, ihr Vermögen zu hinterlassen. Auch in den Provinzen Gallien und Germanien. Wobei es zahllose Fälle gab, daß diese Bürger in den Selbstmord getrieben wurden, sich das Leben nehmen mußten. Alles lief wie geölt, die proletarische Masse in Rom hatte bezahlte Jobs und war zufrieden. Adolf machte das mit der Druckerpresse, 1938 war die Geldmenge zehnfach überhöht. Aber jeder bekam erstmal eine Arbeit. So gesehen war Nero schon der Prototyp eines Sozialisten. Mittelfristig hat er durch die physische Vernichtung der reichen Schicht bzw. Klasse aber die Wirtschaft des Reiches geschädigt. Nach seinem Tod gab es erstmal ein Chaos, ein Vierkaiserjahr, und am Ende setzte sich Vespasian der Soldatenkaiser durch. Der ließ erstmal das Colosseum (Circus Maximus) errichten, wozu er den Tempel der Juden in der Stadt Jerusalem plünderte, wobei er Unmengen an geraubtem Gold nach Rom schaffen ließ. Aber alles half nichts. Auch das „Brot und Spiele“ konnte den Niedergang nicht aufhalten. Es floß zuviel Geld aus Rom ab, man senkte den Edelmetall-Gehalt der Münzen – bloß keiner wollte die längst ausgeuferten Staats-Ausgaben auf ein erträgliches Maß reduzieren. Vespasian kam sogar auf die Idee, eine Urin-Steuer einzuführen, wofür sein Sohn Titus ihn tadelte. Als Vespasian aber die ersten Münzen aus dieser Steuer in Händen hielt, rief er seinen Sohn zu sich, hielt dem die Münzen unter die Nase und fragte, ob Titus etwas riecht. „Non olet“ soll dieser geantwortet haben. Daher stammt auch der bekannte Ausspruch, daß Geld nicht stinkt.
    Krosus – das Problem sind die zu hohen Ausgaben. Laß doch bitte die Erben in Ruhe. Habe selbst von meiner verstorbenen Mutter 13,6ha Land übernommen und bin nicht scharf darauf, als Kulak eingestuft und behandelt zu werden.
    Jetzt mal was anderes: Im HDSWK (Haus der sowjetischen Wissenschaft und Kultur) in der Friedrichstraße in Berlin gab es noch bis vor 20 Jahren die Buchhandlung Raduga – heißt übersetzt Regenbogen – wo man Bücher u.v.a. in russischer Sprache kaufen konnte. Dort gab es eine Verkäuferin namens Galina, und die war mir gut. Hat für mich manch schönes Exemplar zurückgelegt, besonders erpicht war ich auf die schön gestalteten, zweisprachig auf Russisch und Englisch gehaltenen Märchenbücher. Oder mit Gedichten von Puschkin, gleich Russisch und ins Englische übersetzt. Irgendwann meinte ich, daß ich Galina doch mal eine Freude machen muß aus Dank. Mein Vater ist seit 1983 Imker, Honig war in der DDR rar und ein echtes „Schmiermittel“, also stellte ich Galina eines schönen Tages ein großes Glas vor die Nase. (Vor 20 Jahren war das.) Auf einmal versteinerte sich ihr Gesicht, und sie fing bald an zu weinen. Ich fragte nach, was los ist. Da erzählte sie mir, daß sie als kleines Mädchen in den 30er Jahren miterleben mußte, wie plötzlich irgendwelche Genossen bei ihrem Vater auftauchten und dessen 8 Bienenstöcke in den Fluß warfen, Imkerei sei doch schließlich bürgerlicher Mist. (Ich vermute mal, daß es zu Maos Zeiten in der Kulturrevolution ähnlich zuging). Krösus, ich habe meine Überzeugungen nicht nur aus Büchern, sondern von (zumindest einem) glaubwürdigen Zeugen.

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