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Vor dem Silber-Crash kommt der Währungs-Crash

Wiener Silber Philharmoniker: Für die Silberunze musste man am Donnerstag vielerorts bereits mehr als 37 Euro auf den Tisch legen (Foto: Goldreporter).

Unterschätze nie die Macht unbegrenzter Liquidität. Viele Analysten sahen in den vergangenen Monaten bereits mehrfach den Aktien-Crash kommen. Und auch die Silberpreis-Rally könnte deutlich länger andauern, als viele es für möglich halten.

Kommt jetzt der große Silber-Crash? Gehen wir einmal davon aus, dass die Papierwährungen vorher an der Reihe sind.

In den USA werden die Leitzinsen weiterhin über einen ausgedehnten Zeitraum hinweg sehr niedrig bleiben. Dies ließ FED-Präsident Ben Bernanke am gestrigen Mittwoch mehrfach durchblicken. Auch weitere Maßnahmen des Quantitative Easing wurden nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Dass heißt gleichzeitig, dass die Märkte weiterhin mit enormer Liquidität überschüttet werden.

Wohin mit all dem ungedeckten Papiergeld, das nunmehr seit vielen  Jahren wie selbstverständlich aus dem Nichts entsteht? Es fließt jetzt zunehmend in jene Asset-Klassen, von denen sich Investoren Schutz vor der aufkommenden Inflation erwarten. Derzeit sind dies vor allem Aktien und natürlich Gold und Silber.

Schaut man sich insbesondere den Silberchart an, so sind die Anzeichen einer kurzfristigen Überhitzung tatsächlich unverkennbar. Aber muss es hier unweigerlich zum großen Crash kommen, wir immer mehr Marktbeobachter ihn erwarten?

Seit Monaten werden auch für die Weltbörsen immer wieder Korrektur-Warnungen ausgegeben. Doch nach kleinen Rücksetzern, wie im Zuge der Japan-Krise, erholten sich die Aktien stets im Handumdrehen. Und sie kennen im Grunde nur eine Richtung, nämlich Norden.

Der einstige Börsen-Guru André Kostolany sagte einmal: „Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, dann geht es fast immer schief“. So könnte es nun auch im Silbermarkt kommen. Kleinere Rücksetzer jederzeit, aber auf den großen Crash können Anleger möglicherweise noch lange warten.

Denn der physische Silbermarkt ist winzig gegenüber dem enormen Kapital, das dort zunehmend investiert werden will. Der kontinuierliche Rückzug großer Banken aus dem Geschäft mit fallenden Silbernotierungen beflügelt die Kurse zusätzlich. Silber ist Inflationsschutz und Wachstumsprofiteur gleichermaßen. Und Silber ist wieder Geld, das mit dem Liquiditätsüberfluss der Papierwährungen weiter gegenüber diesen aufwertet.

Fazit: Die Silber-Rally mag immer wieder Pausen einlegen, zu Ende sie ist aber noch lange nicht. Denn vor dem Silber- kommt ganz sicher der Währungs-Crash!

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Eingetragen von am 28. Apr. 2011. gespeichert unter Marktkommentare, Silber, Silberpreis, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Vor dem Silber-Crash kommt der Währungs-Crash”

  1. Ja wir befinden uns derzeit in einer Korrektur die allerdings nach oben verläuft und die Jahrzehnte lange Unterbewertung korrigiert. Mit etwas über 1€ pro g Silber haben wir noch lange keine Blase.
    Alles unter 50€ pro physischer Unze ist eine gute Einstiegsgelegenheit!

  2. es kommen aber defakto sehr düstere zeiten auf uns zu…

    hier ein satanisches rätsel : worum geht es in diesem lied?

    http://www.youtube.com/watch?v=huykQbSmeio

  3. Mit Gold und Silber ist man vor jedem Währungscrash sicher!
    Der wird kommen und zwar viel schneller als die meisten denken!
    Wer kann sollte unbedingt auch zu den aktuellen Kursen Gold und
    Silber kaufen. Wer jetzt noch viel Festgeld oder Staatsanleihen hat
    dem werden bald die Tränen kommen.

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