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Warum die Federal Reserve weiter Geld drucken muss

Schuldenberg

Wer trägt die Schuldenlast der USA und finanziert den Konsum? Zunächst die Fed, am Ende Bürger und Sparer mit ihrem Geldvermögen.

Straffung der Geldpolitik? Wer soll US-Schuldpapiere kaufen, wenn es die Notenbank es nicht mehr tut? Auslandsgläubiger haben erstmals seit Juli 2011 weniger in amerikanische Staatsanleihen investiert.

Die USA hängen hoffungslos am Schuldentropf. Für 2013 wird die Gesamtverschuldung  mit voraussichtlich 17,5 Billionen US-Dollar ein neues Rekordhoch erreichen. Staatschulden-quote: 112 Prozent des Bruttoinlands-produktes (IWF-Zahlen). Damit stehen die USA auf Platz 11 in der weltweiten Rangliste, noch deutlich vor Ländern wie Spanien (97 %) und Zypern (93 %).

Zuletzt verschob die US-Politik immer wieder Entscheidungen über die Heraufsetzung der gesetzlichen Schuldenobergrenze, weil alle Kompromisse zwischen Demokraten und Republikanern zu möglichen Sparprogrammen scheiterten.

Die US-Notenbank hat nun am Mittwochabend angedeutet, ihr Ankaufprogramm für amerikanische Staatsanleihen und Hypothekenpapiere gegen Ende des Jahres zurückzufahren. Das gilt für den Fall, dass sich die US-Konjunktur weiter langsam erholt, wie die Fed es zuletzt konstatierte.

Die Fed wies in ihrer Notenbankbilanz am 5. Juni 1,898 Billionen US-Dollar in Form von US-Staatsanleihen auf. Alleine innerhalb einer Woche kaufte sie US-Bonds im Wert von 14 Milliarden US-Dollar. Wie realistisch ist die Hypothese, dass die US-Notenbank ihre Ankäufe von US-Staatsanleihen reduziert? Wer sonst soll genügend Staatspapiere erwerben, damit die USA sich weiter jährlich mit rund 1 Billionen US-Dollar verschulden können?

Auslandsinvestitionen US-Staatsanleihen

Außerhalb der USA hält sich die Begeisterung in Grenzen, dem Land immer mehr Geld zu leihen. Im vergangenen April sind die Auslandsinvestoren in US-Staatsanleihen erstmals seit Juli 2011 gesunken, um 1,21 Prozent oder knapp 70 Milliarden US-Dollar (siehe Grafik oben). Auch die größten Auslandsgläubiger der USA, China (-0,4 %) und Japan (-1,3 %) investierten weniger Geld in US-Papiere (Auslandsinvestoren April 2013).

Mit der Reduzierung oder gar möglichen Einstellung des Ankaufsprogramms für US-Staatsanleihen würde die Fed eine harte Landung der US-Wirtschaft und vermutlich der Weltkonjunktur provozieren. Die Kosten der Staatsfinanzierung drohen, deutlich in die Höhe zu schnellen. Bereits kurz nach Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses am gestrigen Mittwoch, rauschten die Renditen amerikanischer Staatsanleihen nach oben.

Die Welt ist kreditabhängig. Die USA gehören zu den größten „Junkies“. Die expansive Ausweitung der Verschuldung und die Monetarisierung von Staatsschulden durch die Notenbanken führt zu einer kontinuierlichen Schwächung der Papierwährungen. Der harte Schnitt wird kommen, bis dahin muss weiter fleißig Geld gedruckt werden. Mit Realwerten sichert man sein Vermögen langfristig ab, egal wie die Kurse aktuell an den Börsen notieren.

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Eingetragen von am 20. Jun. 2013. gespeichert unter Fed, Gold, News, US-Dollar, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

33 Kommentare für “Warum die Federal Reserve weiter Geld drucken muss”

  1. „Die expansive Ausweitung der Verschuldung und die Monetarisierung von Staatsschulden durch die Notenbanken führt zu einer kontinuierlichen Schwächung der Papierwährungen.“

    Wie ist der logische Zusammenhang? Dieser Satz ist nur dann richtig, wenn die Waren und Güter im Preis gleich bleiben. Wenn Waren und Güter in demselben Maße preislich ansteigen wie die z.B. M3- Menge, dann zeigt die Relation keine Schwächung.

    Dass die Veröffentlichungen von M3 in den USA gestoppt wurde, ist hinlänglich bekannt, wobei die Federal Reserve Bank of St. Louis M3 immer noch berechnet: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7e/U.S._MZM_money_supply.png/800px-U.S._MZM_money_supply.png

    Wir liegen derzeit bei der M3- Ausweitung im Gleitenden Durchschnitt bei + 7% / Jahr. Nach John Williams, http://www.shadowstats.com/, kommen wir 2011 von einer Inflationsrate von 7 % auf derzeit 5 %. Die M3- Entwicklung zeigt auch derzeit einen Trend nach unten.

    Um alles verständlicher zu machen: Nehmen wir an, Sie haben heute ein Arbeitseinkommen von 10.000 Einheiten ( Dollar, Pfund, Euro ) und Sie würden morgen ein Arbeitseinkommen von 15.000 Einheiten haben.

    Nehmen wir weiter an, ein Brot kostet heute 10 Einheiten und morgen 15 Einheiten, würde Ihnen die Preissteigerung weh tun?

    a) der Staat sorgt für Niedrigzinsen, also interessiert die Verschuldungshöhe nicht
    b) Problem: Altersarmut, heutige Arbeitslose … ( soziale Probleme durch staatliche Fördermaßnahmen ausgleichbar ).

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    • Nachdem heute WIEDER ein Einbruch des Goldpreises war, sollte niemand glauben, dass er über das Argument Staatsverschuldung oder Inflation an einen höheren Goldpreis glaubt. Das System setzt sich durch, meiner Meinung nach.

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      • @Bernd
        Das „Möchtegern-System“ hat Angst, daß ihnen das Ruder aus den Händen gleitet.
        Die CME-Group hat sich schon Sandsäcke besorgt und fürchtet eine unkontrollierte Goldflut.

        Wie immer in solchen kritischen Zeiten muß jetzt auf politischer Bühne ein Ablenkungsmanöver herhalten, und das wird kommen: Syrien.

        Wohin flüchten dann die vielen Anleger aus den Aktienmärkten?

        Rechtzeitig zum Freitag (Hexensabbat) erhöht die CME-Group die Maintenance-Gebühren für Gold Margins um 25 %: noch besser wäre doch für die Geldsäcke und Betrüger, ab sofort ein „Goldhandelsverbot“ durchzusetzen.

        „The cartel is pulling out all the stops to induce as much pain as possible through the highly levered paper metals markets. Apparently a $100 smash in gold in 24 hours is not enough. “

        http://www.silverdoctors.com/cme-hikes-gold-margins-25-to-8000/#more-28273

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        • @comment0815
          2008 flüchteteten die Anleger von den Aktien ins Geld.Jetzt kommt noch die Flucht der Bondanleger dazu,falls es diese überhaupt noch gibt.Da aber die meisten bonds und aktien beinahe von den Notenbanken gehalten werden,fragt sich,was die tun.Man muss sich das so vorstellen:Papier ohne Realitätsbezug kauft und verkauft wiederum Papier ohne Realität.Oder anders gesagt.Ich tausche meine harte Arbeit gegen ein Papier,von dem ich nicht überzeugt bin,da völlig ungdeckt (EUR,Dollar) und tausche dieses Papier wieder gegen Papier auf das irgend jemand Bond oder Aktie draufschreibt.Ich weiß welch harte Arbeit dahinter steckt,einen Unze Gold aus dem Boden zu kratzen.Aber ich weiß nicht, welche harte Arbeit es ist,einen Euroschein oder eine Aktie oder einen Anleihe zu drucken.Natürlich kann ich jemandem eine Unze Gold für 100 Euro verkaufen oder gar schenken, aber hat sie deshalb keinen (Arbeits)Wert ?

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    • pedrobergerac

      Thomas Jefferson 1809
      »Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen … Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, dann werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages … ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen. Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen … , muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.« – Thomas Jefferson 1809 (dritter Präsident der USA)

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  2. Eine „harte Landung“ ist ja geplant und gewollt….
    Es häufen sich die Berichte von US Bürgern welche beobachten, dass immer mehr UN Truppen im Land eintreffen….

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  3. Anaconda@
    Du unterschätzt bei den Anleihen und Aktienkäufern und Haltern die riesigen US-Pensionskassen. Diese verwalten nicht nur enorme Beträge sonder bekommen ständig neues Kapital dass auch wieder veranlagt werden muss. Auch halte ich Aktien nicht für ein wertloses Papier ohne Realitätsbezug. Eine Aktie ist ein Wertpapier welches einen Anteil an eine Gesellschaft verbrieft dass Produkte herstellt oder Dienstleistungen anbietet. Natürlich kann der Aktienkurs einbrechen aber das kann der Goldkurs auch wie wir gerade sehen. Bei Aktien ist natürlich auch ein Totalverlust möglich, dass wiederum ist bei Edelmetallen ausgeschlossen. Selbst in der schlimmsten Rezession gibt es einen zwingenden Bedarf an bestimmten Produkten und Dienstleistungen und diese Firmen werden auch überstehen.

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    • @Christian
      Ich will es gar nicht wissen, wer die Bonds hält.Bei fast NULL % und 9 % realer Inflation wird sich der Pensionär bei den Bröchtchen einschränken müssen.
      Trotzdem,ein Aktie ist eigentlich ein Schuldschein.Die Firma schuldet mir einen Anteil ihres Produktiv-Vermögens.Eine Immobilie ist ein Schuldschein (Grundbucheintrag).Der Staat schuldet mir den Grund und Boden.usw.
      Es sind alles,aber auch alles in Wirklichkeit nur Schuldscheine.Jedoch klingt Wertpapier viel, viel besser.Besonders wenn mit Zahlen unterlegt.Zahlen,die ich nicht nachvollziehen kann,höchstens der Buchhalter der Firma,wenn der nicht schon abgehauen ist.KGV, Buchwertverhältnis, alles Zahlen.Ich muss mich auf einen Buchhalter verlassen,dass das schon so stimmt.Aha,dann verlasse ich mich auch auf den Notenbankchef,auf die Regierung,auf die Banken,dass die alle die Wahrheit sagen und nur mein Bestes wollen.
      Verdammt,warum kaufe ich dann das böse,böse Gold ?
      Weil in meinem Inneren der böse,böse Zweifel nagt, dass die unter meinem Besten vielleicht ganz was anderes verstehen.

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  4. Anaconda, ich gebe dir schon recht aber nicht alle Firmen manipulieren ihre Ergebnisse und mit Gold besitzen wir einen Aktivposten dessen Kaufkraft/Wert jeden Tag von Spekulanten auf das extremste manipuliert wird. Ich glaube, dass der überwiegende Teil der Bugs EM als langfristige Vorsorge und Wertspeicher betrachtet und nur ein kleiner Anteil bunkert Gold weil sie an das kommende Mad Max Zeitalter glauben. Ich persönlich kaufe Gold weil ich in 10-15 Jahren nicht mehr arbeiten möchte und es dann den Wohlfahrtsstaat in heutiger Form nicht mehr geben wird. Ich habe schon vor, dass ich dann mit dem Verkauf meiner EM meine staatliche Almosenpension aufbessere. Genauso wichtig wie die Wertspeicherfunktion ist für mich die Anonymität von Gold da der Staat eine immer kleiner werdende Bevölkerungsgruppe immer höher besteuern muss um die Faultiere auch weiterhin finanziell bei Laune halten zu können. Es würde mich interessieren was „eure“ Beweggründe für den Goldbesitz sind.

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    • @christian.Mad Max Zeitalter!Genau danach,dafür ist es!Für meine Kinder,evtl. eine kleine Firma(Freischmiede,o.ä.) erwerben.Im Ort ein Hammerwerk anschaffen und nochmals Wald/Teiche.Und zum Bestandschutz der elterlichen Immobilie!Das Silber ist die Rente für meine Frau et moi.Da durch anaconda Gehirngewaschener sehe ich Gold als letzte Versicherung und Sparmetall/Spargeld.Nicht mehr und schon garnicht weniger ;).

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  5. Hallo in die Runde,

    was mich schon ein Weile umtreibt, ist die Frage wie es nur sein kann, dass diese Papiergoldfreaks mit ihren Spekulationen die Kurse des gesamten Goldmarkts rauf und runter fahren können.

    Die Frage ist deshalb interessant, weil der Anteil des Papiergoldes, zumindest an der gesamten neu emittierten Goldmenge, nur sehr gering ist.

    Hier eine aktuelle Übersicht:
    * Konsummarkt (Schmuck, Barren, Münzen): 72%
    * ETF (Papiergold): 6%
    * Zentralbankengold: 12%
    * Industrie/Forschung: 9%

    Quelle World Gold Council (PDF-Datei): Q2 Market update

    In dem Zusammenhang auch interessant:
    „Overall total global demand for gold in Q1 2013 was 963t, down 19% from Q4 2012.“
    Quelle World Gold Council (PDF-Datei): Press releases: May, 2013

    Wie kann ein Anteil von 6% derart einen Markt beherrschen?

    Und, gilt im Markt eigentlich wirklich noch die bloße Regel vom Preis nach Angebot und Nachfrage?

    Denn, Zitat: „Die Kaufkraft des Goldes ist nicht ’stabil‘. […] dass es ’stabile‘ Kaufkraft überhaupt nicht gibt, noch geben kann, dass die Vorstellung der ‚Wertstabilität‘ unklar und verschwommen ist und dass nur eine im strengsten Sinne des Begriffes ruhende Volkswirtschaft, in der alle Preise unverändert bleiben, kaufkraftfestes Geld haben könnte […]“
    Mises, „Geldwertstabilisierung und Konjunkturpolitik“

    Mit diesen Fragen ziele ich darauf ab, ob der Goldmarkt nicht alleine von Angebot und Nachfrage, sondern auch von den makroökonomischen Faktoren abhängig ist. Könnte es also sein das Gold sogar unter die aktuellen Herstellungspreise fallen könnte? Das impliziert natürlich, dass dann auch die Löhne und Sachaufwandskosten der Goldminen fallen müssten. Ist das denkbar? Die Auswirkungen, sollte dem so sein, wären wohl jedem hier klar denke ich?

    Meinte J. P. Morgan mit seinem Ausspruch „Gold is money, and nothing else!“ am Ende etwa das Gold in Wahrheit genau wie Papiergeld wäre, weil es ebenso ausschließlich nur auf dem Vertrauen der Menschen beruht, also keinen echten Sachwert darstellt?

    Wie auch immer, im Moment habe ich das Gefühl das niemand mehr auch nur im Ansatz zu ahnen scheint, wo es mittel- bis langfristig mit dem Gesamtmarkt (Aktien, EM, Anleihen etc.) hingehen wird. Das alles scheint zur Zeit hochspekulativ zu sein. Sämtliche Regeln werden auf den Kopf gestellt. Es herrscht quasi Willkür am Markt.

    Wie seht Ihr das alles?

    Grüße
    AE-35

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    • Und, gilt im Markt eigentlich wirklich noch die bloße Regel vom Preis nach Angebot und Nachfrage?
      Diese Regel gibt es nur noch in den Lehrbüchern. Heute bestimmen die Spekulanten den Wert von Rohstoffen.

      Könnte es also sein das Gold sogar unter die aktuellen Herstellungspreise fallen könnte?
      Es gibt keinen einheitlichen Herstellungspreis. Manche Minenbetreiber haben auch bei diesem Kurs noch schöne Margen, andere sind am Selbstkostenpreis. Barrick zb. konzentriert sich derzeit nur noch auf 3 Abbaugebiete. Der Goldkurs war 1999/2000 schon einmal am/unter dem Selbstkostenpreis. Südafrika war noch die Nr.1 und einige Minen wurden vorübergehend geschlossen. Ich war damals noch bei einem großen Goldschmuckhersteller beschäftigt und wir hatten für mehrere Wochen keine neuen Goldanlieferungen, zum Glück hatten wir noch ein beachtliches Lager. Zu dieser Zeit boomte noch der Goldschmuckhandel aber niemand interessierte sich für Barren oder Anlagemünzen. Heute gibt es ja weltweit eine starke Nachfrage nach Anlagegold für die private Vorsorge und ein größerer Produktionsausfall würde den Markt leerfegen. Ich denke schon ,dass der Goldkurs für eine gewisse Zeit unter den Selbstkostenpreis der Minenbetreiber fallen könnte aber wer verkauft dann noch sein Gold?

      Wie auch immer, im Moment habe ich das Gefühl das niemand mehr auch nur im Ansatz zu ahnen scheint, wo es mittel- bis langfristig mit dem Gesamtmarkt (Aktien, EM, Anleihen etc.) hingehen wird.
      Genau, jeder Experte der derzeit eine längere Prognose abgibt ist ein Scharlatan. Schaue dir einmal die Prognosen von Mitte 2012 an. Niemand sah damals das Gold bei 1.300$ für Mitte 2013.

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      • Hei christian,

        vielen Dank für Deine Ausführungen zum Thema.

        Ich halte fest, dass, egal in welche Richtung der Goldpreis geht, dieser nicht weder allzu tief noch allzu lang unter die Abbau- und Verarbeitungskosten fallen kann. Vorausgesetzt das Gold auch weiter als Wertspeicher und Schmuckmetall anerkannt und nachgefragt bleibt.

        Wenn dem so ist, dann hätten wir beim Gold doch schon eine gewisse Stabilität nach unten hin, denn auch, wenn der Goldpreis auf das Niveau der Abbau- und Verarbeitungskosten fallen sollte, so wäre dies mitnichten ein Fall ins Bodenlose. Schließlich befinden sich die letztgenannten Kosten, soweit ich jedenfalls weiß, etwa auf der Höhe von 1.000 Dollar/Unze. Es gäbe also eine natürliche Untergrenze beim Goldpreis. Dies bietet kein anderes Investment, denn diese können allesamt auf Null fallen. Einzige Ausnahmen beim Gold wären ein Verbot, eine hohe Besteuerung oder der Vertrauensverlust in das Metall als Schmuck und Wertspeicher an sich.

        Grüße
        AE-35

        „Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann.“
        Carl Fürstenberg, früherer dt. Bänker

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      • @ christian Und, gilt im Markt eigentlich wirklich noch die bloße Regel vom Preis nach Angebot und Nachfrage?
        Diese Regel gibt es nur noch in den Lehrbüchern. Heute bestimmen die Spekulanten den Wert von Rohstoffen.
        Die einzige Macht die echte Werte schafft ist die Natur da nur sie allein in der Lage ist die Grundbedürfnisse zu stillen. Bauern wurden daher auch richtigerweise als die Seele der Gesellschaft bezeichnet Landwirte/Bauern,die ja diesem Gesetz dienen werden ruiniert(unrentabel) bzw in eine fatale Abhängigkeit getrieben. (Agrarsubventionen und ihren Auflagen)

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        • Richtig Sepp, die Landwirte bekommen lächerliche Beträge für ihre Waren und können nur mit Subventionen überleben. Damit werden sie aber zu modernen Leibeigenen der Politiker und Kammern. Das Problem ist, dass sich ein paar Handelskonzerne die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung aufteilen. In Österreich kontrolliert Rewe, Spar und Hofer(Aldi) den gesamten Markt und niemand wagt es, denen vor die Türe zu kacken. Die Presse und das Fernsehen hält auch das Maul da sonst die fetten Aufträge für die Beilagen und Werbeeinschaltungen ausbleiben und die EU würde sowieso am liebsten die kleinen Bauern verbieten und uns an die Agrarkonzerne ausliefern. Ständig gibt es Bemühungen aus Brüssel alte Obst und Gemüsesorten zu verbieten, Saatgut und die Düngemittel zu bestimmen, der ab Hof Verkauf und die Hofschlachtung der Tiere wird immer mehr behindert und Monsanto peitscht seine Patente auf das Leben ohne Widerstand der Behörden durch. Das Volk soll Dreck lesen, Dreck fressen, Dreck im TV schauen, konsumieren und sich dabei verschulden und (ganz wichtig) das Maul halten. Alle paar Jahre werden wir dann wie Vieh zu den Wahlurnen getrieben und dürfen dann ein bedeutungsloses Kreuzerl auf einen bedeutungslosen Zettel machen und damit bedeutungslose Marionetten wählen und das schimpft sich dann Demokratie denn hinter den Kulissen läuft es weiter wie zuvor. Sollte sich dann doch ein Funken Widerstand in der Bevölkerung regen, zaubern unsere Volkszertreter den schwarzen Mann aus dem Hut. Die bösen Reichen, die faulen Armen, die Terroristen, die Steuerhinterzieher, die gierigen Unternehmer, die faulen Olivenstaaten, die bösen Deutschen die alle anderen wieder unterdrücken wollen, jeder darf sich sein Feindbild selber wählen und dann wird Stimmung gemacht um von den ganzen Wahnsinn abzulenken. Wer trotzdem aus der Reihe tanzt wird im Schnellverfahren zum Anarchist, Nazi, Nationalist,Kommunist oder einfach nur zum Spinner erklärt.

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          • @christian, Sepp und wer noch Lust hat…

            Ihr Beitrag wäre zwar noch deutlich erweiterungsfähig, aber auch so haben Sie es sehr schön zusammengefasst!

            Und ich nehme an, dass wir uns beim „Rest“ auch noch einig wären. ^^

            Klar ist, wir leben im Korporatismus, also im Faschismus, da unser System auf Konzentration, Gleichschaltung und Kontrolle zu Gunsten der Eliten beruht. Deren erklärtes Ziel ist das aller Großgrundbesitzer (meint hier deren moderne Variante den Geldadel), nämlich die Schaffung einer in allen Belangen (finanziell, wirtschaftlich, kulturell usw.) vorherrschenden Monokultur.

            Es ist an der Zeit dagegen aufzustehen. Nur wie, wenn die Mehrheit nichts ahnend und mit selbst beschäftigt, weil Smartphone-Display gesteuert und mit allerlei anderen Taktiken verwirrt vor sich hin vegetiert, ja sogar zunehmend und wortwörtlich gemeint entmenschlicht wird?

            Ich selbst leiste u.a. Widerstand, indem ich genau das von Ihnen oben Angesprochene meide. Kein ALDI, sondern lokale Erzeugermärkte, Qualität vor Quantität (kein Massenkonsum, weniger ist mehr), weitgehender Geldentzug für die Bank, heimische Produktion vor Ausländischer, außer, wenn es diese nicht gibt oder die Ausländische wirklich wesentlich höhere Qualität aufweist oder es eine Inländische schlicht nicht mehr gibt usw..

            Die Menschen müssen lernen ihr Geld in vernünftige, weil regionale Bahnen zu lenken. Leider steht uns gerade hier, wie auch in der elektronischen Kommunikation, eine erschreckender Wandel ins Haus. Sollten in nächster Zukunft die festen IP-Adressen für jedes internetfähige Gerät (IPv6) und die Abschaffung des Bargeldes flächendeckend verwirklicht werden, dann droht uns der totale Kontrollverlust einerseits und die ebenso totale Ausbeutung andererseits! Siehe hierzu auch das Thema „Smart metering“ also die „Intelligenten Stromzähler“ samt den dazugehörigen netzwerkfähigen Haushaltsgeräten in Häusern.

            Dann wird es bald heißen: Tja lieber Stromkunde christian, Ihre Kaffeemaschine ist hoffnungslos veraltet, denn diese hat einen viel zu hohen Energiebedarf. Daher sehen wir uns dazu gezwungen Ihre Gebühren ab diesem Monat leider zu erhöhen. Alternativ bieten wir Ihnen ein günstig finanzierbares Neugerät an. Greifen Sie zu, das Angebot gilt nur noch für diese Woche… ^^

            Ich könnte ewig so weiterschreiben, aber schließlich sind wir ja hier beim Goldreporter und nicht etwa auf einem reinen Politblog.

            Bis dann…
            AE-35

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          • AE 35. Danke daß Sie mich daran erinnert haben Wertschöpfung in der eigenen Region (vergeß ich öftermal) Auch Tauschhandel bzw. Nachbarschaftshilfe könnte man stärker forcieren.Und natürlich haben Sie irgendwie Recht bzgl. Goldseiten, andrerseits ist für mich EM nichts anderes als ein möglicher Wertspeicher und so gesehen auch eine Zukunftsvorsorge. Genauso sehe ich auch viele Kommentare hier die sich nicht nur um EM drehen,sondern auch ansprechen welche zusätzlichen möglichkeiten wir haben könnten um das drohenden Szenario möglichst gut zu überstehen.Insofern haben auch manche Kommentare hier für mich einen goldenen Schimmer. Meinem Gefühl nach wird die neue Ordnung auch Scheitern. Dies bestärkt auch manche Information. Wir alle dürften das noch miterleben.Das wünsche ich den Menschen.

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          • Hei Sepp,

            „Meinem Gefühl nach wird die neue Ordnung auch Scheitern. Dies bestärkt auch manche Information. Wir alle dürften das noch miterleben.Das wünsche ich den Menschen.“

            Meine Hoffnung ist mit Ihnen, doch meine Beobachtung geht leider in eine andere Richtung.

            Das aktuelle System ist keineswegs neu, sondern ganz im Gegenteil sehr alt. Es ist heute noch genau dasselbe wie im alten Rom. Nur, dass das neue Rom heute die USA ist, während der gesamte Westen dessen Provinzen und Vasallen darstellen.

            Ich empfehle hierzu einen Vergleich anhand dieser Dokumentation anzustellen:
            Kampf um Germanien – Die Schlacht im Teuteburger Wald

            Das zuvor Gesehene deckt sich bezüglich des Auftretens des alten Roms mit dem Inhalt von Obamas Berlinrede. Natürlich haben der „Friedensnobelpreisträger“ und Psychopath in Personalunion Barack Obama bzw. dessen Auftraggeber im Hintergrund die Themen gegenüber dem alten Rom um Einiges ergänzt und erweitert. So spricht ein Diktator. Er redet ausschließlich von militärischer Überlegenheit, von Okkupation und Imperialismus. Zur Belohnung für’s Mitmachen bietet er dem Narrenvolk alle möglichen für das System unschädlichen oder wirtschaftlich förderlichen Freizügigkeiten an.

            Man könnte die Obama-Rede in Anlehnung an Göbbels auch so zusammenfassen: Wollt Ihr die totale Toleranz?

            Wobei diese Frage eher rhetorischer Natur ist, denn in Wahrheit ist sie als Befehl gedacht.

            Bald bekommen z.B. Männer Kinder und junge Frauen schenken sich zu Weihnachten neue Rasierapparate, für’s Gesicht versteht sich. Diese Geisteskranken stellen die Welt auf den Kopf und die auserwählte Zuhörerschaft klatscht begeistert Beifall. Geschäft ist eben Geschäft, was interessiert diese Leute da noch die Natur? Während sich die Normalität aus der Mehrheit ergibt, machen sie die Ausnahme zum Diktat. Verkehrte Welt, satanische Welt oder wer dreht nochmal das Kreuz nach unten? Ohne jetzt als fundamental christlich religiös daherkommen zu wollen (Religion ist nicht mein Ding, die Lehren von Menschen wie Jesus betrachte ich mehr als interessante Philosophien), aber, die Luziferianer sitzen am Ruder und wir sind zu willig strampelnden Hamstern in ihren Mühlrädern verkommen. Schande über uns!

            „Um die Weltregierung zu verwirklichen, ist es notwendig, den Individualismus, die Loyalität zur Familie, das Nationalbewusstsein und die religiösen Dogmen aus den Gedanken der Menschen zu eliminieren.“
            Brock Chisholm, Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), „Humanist des Jahres“ 1959, eigene Übersetzung

            Wer darum weiß, dass das bestehende System bereits seit Jahrtausenden besteht, der bekommt angesichts des Verhaltens vieler heutiger Zeitgenossen/innen so seine Zweifel, ob hier wirklich ein revolutionärer Umbruch im Sinne der Mehrheit zustande kommen könnte. Die Systemverwalter der alten Struktur beherrschen das Spiel des „Teilens und Herrschens“ meisterhaft. Sie produzieren unablässig Gewinner und Verlierer, die untereinander trotz des Wissens um die faulen Spielregeln weiterspielen. Ihr Antrieb ist die Hoffnung darauf eines Tages zu den „Siegern“ zu gehören oder eben schon ein solcher zu sein. Ein langfristig betrachtet extrem kontraproduktives Verhalten für die Gesamtheit (Natur & Mensch), aber leider Realität.

            Doch hoffen wir auf das Beste und arbeiten gemeinsam dran um das Schlimmste zu verhindern, eben auch, indem wir solche Gedankengänge wie die unseren ins Internet streuen. Doch vergessen wir bitte nicht, dass das Internet das Netz der Eliten ist, nicht das unsere. Das vergessen leider zu viele in ihrem Übermut, wenn Sie glauben man könnte z.B. über die asozialen Netzwerke wie Facebook einen effektiven Widerstand kreieren. Deshalb Finger weg von Facebook und Konsorten sowie von den ganzen Cloud-Angeboten (= Entzug der Kontrolle über die eigenen Daten, Eigentumsbeschränkung wegen der infolge kommenden Abschaffung lokaler Festspeicher, inhaltliche Informationskontrolle etc.).

            Ansonsten gilt lokal Vorbild sein, lokal Widerstandskerne zu bilden um diese dann zu gegebener Zeit miteinander zu vernetzen.

            Meine persönlichen Ziele sind nichts „Geringeres“ als die Abschaffung der Politik (dafür regionale Selbstverwaltungen gesteuert über die volle Mitbestimmung aller „Regionalisten“), Abschaffung des Geldes (lasst die „Währung“ die Mit- bzw. Zusammenarbeit sein), Abschaffung von National- bzw. Supranationalstaaten wie z.B. die EU (an die Stelle dieser Massenmenschhaltungsbetriebe soll die Bildung von intelligent miteinander vernetzten und ansonsten in sich selbst weitgehend selbstbestimmten Regionen treten, die auf einer gemeinsamen Grundlage basieren), Beendigung des heutigen Globalismusmodells (Selbstbestimmung, Austausch, Ausgleich und gegenseitige Hilfe ja, Fremdherrschaft, Raubbau, Machtkonzentration und Egoismus nein)

            Ich muss jetzt herzlich Lachen, weil ich weiß, dass ich mit meinen Forderungen wahrscheinlich richtig liege, aber dennoch als größenwahnsinnig wahrgenommen werde, aber steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein!

            ;o)

            Grüße
            AE-35

            PS: Und was „unsere“ großen Medien anbelangt, alleine das man dort solche Kommentare nicht von professioneller Seite zu lesen bekommt, zeigt, von wem diese finanziert werden. Wenn, wie es bei diesen der Fall ist, alle gleicher Meinung sind, dann wurde diese auch gleichgeschaltet. Anders, ist das heutige einseitige Angebot nicht zu erklären! Ich selbst erleide bsp. bei „tagesschau.de“, obwohl auch von mir per GEZ mitfinanziert, eine Zensurquote von ca. 50%, bei gleichem Stil und Inhalt. Alles klar?

            „Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.“
            Marie von Ebner-Eschenbach

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        • Hei Sepp,

          „Bauern wurden daher auch richtigerweise als die Seele der Gesellschaft bezeichnet Landwirte/Bauern,die ja diesem Gesetz dienen werden ruiniert(unrentabel) bzw in eine fatale Abhängigkeit getrieben. (Agrarsubventionen und ihren Auflagen)“

          Das kommt daher, weil die Eliten einst aus dem Großgrundbesitz geboren wurden. So wie die noch im Agrarumfeld verbliebenen Großgrundbesitzer die Monokultur bevorzugen, so arbeiten auch ihre modernen Nachkömmlinge der Geldadel. Sie verwandeln die Welt Schritt für Schritt in eine Monokultur. Doch Leben bedeutet Vielfalt!

          Es ist aber, wie Sie schon richtig sagten „Die einzige Macht die echte Werte schafft ist die Natur da nur sie allein in der Lage ist die Grundbedürfnisse zu stillen“. Doch genau das und von wem sie wirklich regiert wird, muss erst von der Mehrheit aller Menschen in seiner ganzen Dimension verstanden werden.

          Grüße
          AE-35

          „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.“
          Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948

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          • @ AE-35 Freut mich sehr das es Menschen wie Sie hier gibt die Versuchen konstruktive Ideen für die Menschen/Gesellschaft anzubieten. Das Wir zu stärken! Mögen Sie auch noch so surreal scheinen sollten genug Mensche zur selben Einsicht kommen, (angeblich reichen ca.10% einer Gesellschaft) dann vollzieht sich der Wandel. Möglicherweise werden wir deswegen contaproduktiv manipuliert/informiert.Und wie sie oben erwähnten man kann machmal über den ganzen Irrsinn nur Lachen.

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    • @AE-35
      Sind da die Derivate dabei ? Optionen und ähnliche Spekulative Elemente ?
      ETF sollten eigentlich meist physisch unterlegt sein, wenn man dem Anbieter glauben darf.
      6% Papiergold scheint mir sehr wenig, ich habe da andere Zahlen in Erinnerung.

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      • Hei anaconda,

        ja, die 6% erscheinen auch mir sehr gering, aber es sind die offiziellen Zahlen des World Gold Council (s. PDF). Es geht dabei, wenn ich es recht verstehe, nur um das frisch emittierte Gold. Was mit dem längst auf dem Markt befindlichen Gold los ist, erfassen diese Zahlen wohl eher nicht. Trotzdem erstaunlich, oder?

        Meine Frage zielte ja u.a. darauf ab, ob diese Zahlen stimmen und wenn ja, wie diese 6% den Markt beherrschen können.

        Grüße
        AE-35

        0
        • Die 6% neu emittiertes Gold sind glaubhaft da derzeit nur wenige Investoren neues Geld in die Gold-ETF´s investieren. Laut Bloomberg liegen in den Gold-Fonds mit Stand Mai 2013 noch 2.106 Tonnen Gold. Ob die Zahlen stimmen, wissen nur jene Personen die diese Zahlen veröffentlichen.

          0
      • @ anaconda. Habe ich mich auch gefragt Und folgendes gefunden;http://de.wikipedia.org/wiki/Derivat_%28Wirtschaft%29 Also dürften auch ETF`s Derivate sein

        0
  6. @AE-35
    Die beteiligten Banken (Papiergoldfreaks), die den EM-Markt seit Jahren manipulieren, sind ja bekannt, nennen wir sie ruhig beim Namen (JP.Morgan, UBS, Goldman Sachs, Citibank, Merrill Lynch, Bank of Nova Scotia, Morgan Stanley, Deutsche Bank,…),
    haben alle Zugriff auf die Auftragsbücher an den Börsen und damit volle Kenntnis, welche Kunden wieviele Verkaufsorder mit bestimmten „Stop-Loss-Marken“ versehen haben, um bei (stark) fallenden Kursen der entsprechende Anlageform (Gold-/Silber-Optionsscheine, Minen-Aktien, usw.) ihr Investment automatisch zu verkaufen, um Verluste aufzufangen.
    Per Knopfdruck lassen sich die Anzahl der Investments u n d die entsprechenden Schwellen der Stop-Loss-Marken analysieren und darauf aufbauend erste Wellen von Verkaufsordern von Papiergold ohne großen Umfang platzieren, bis z.B. bei Gold die Schwelle von 1320,-$ erreicht wird.
    Anschließend setzt das automatische „Lostreten“ der Stop-Loss-Marken ein,
    und mit einer zweiten Verkaufswelle von Papiergold z.B. um die 1300,-$ dreht sich die Abwärtsspirale weiter.

    Die minimalen 6% der Papiergold-Derivate werden so optimal eingesetzt, und werden außerdem im Kreise der beteiligten Banken „herumgereicht“ (zu jedem Verkäufer braucht man einen Käufer, der innerhalb kürzester Zeit ! auch bereit ist, den Derivateschrott zu kaufen (Bank A verkauft an Bank B, Bank B verkauft an Bank C, immer schön im Kreise herum).
    Das funktioniert seit Jahren, vor dem Augen der Börsenaufsichten, mit voller Deckung der FED & Regierung.
    Daß die Banken diese schmierigen Aktionen gleichzeitig dazu benutzen, ihre Short-Positionen mit Profit zu verkaufen, bedarf keiner Erwähnung.

    0
    • Hei Comment-0815,

      danke für die Antwort!

      Tja, wenn dem so ist, was mir zumindest aus technischer Sicht möglich erscheint, dann könnte man den Goldmarkt als eine von Banken gesteuerte Planwirtschaft zu deren Bereicherung bezeichnen.

      Daraus ergeben sich weitere Fragen:
      1. Warum wird dieses „Spiel“ zugelassen?
      2. Warum sollte man als Anleger/in in solch einen von oben diktierten Markt einsteigen?
      3. Warum haben die Banken den Goldpreis über so viele Jahre praktisch kontinuierlich ansteigen lassen?
      4. Ist der Goldmarkt nicht viel zu klein, um solche Manipulationen zu riskieren?

      Zu 3.: Vielleicht deshalb, weil die Preisanstiege bei gleicher Goldmenge höhere Gewinnmargen erlauben?

      Ich hoffe, die Fragen nerven nicht. Ich frage diese ganz bewusst, weil ich der Meinung bin, dass ein Antworten „müssen“, meist bessere Ergebnisse erzielt, als wenn man einfach ins Blaue hineinschreibt. ^^

      Wer anderen etwas erklären kann, der hat es auch selbst verstanden. Kennt‘ Ihr ja sicher alle.

      Grüße
      AE-35

      „Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie ihr Geld anderen Leuten ohne ausreichende Kontrolle anvertrauen und frech, weil sie Dividenden fordern, also für ihre Dummheit auch noch belohnt werden wollen.“
      Carl Fürstenberg, früherer dt. Bänker über Kleinaktionäre

      0
      • @ AE-35: Bin kein Experte vielmehr ein Amateur in Finanzdingen meine simple Erklärung zu 1. Banken,heute u.a.Goldman Sachs sind die Finanzies von Staaten,und die Politiker werden sich hüten Ihren früheren Erfüllungsgehilfen (Symbionten),da sie ja ihre Macht erst ermöglichten,heute hat sich das Verhältnis gedreht. Es dürfte heute eine Hass-Liebe sein,da die Polik das Geld braucht („Machterhalt“) und trotzdem sind sie heute nur Marionette. The Point of no return ist für sie längst überschritten. zu 2. Es scheint eine,wenn man sich auf die Vergangenheit bezieht eine solide Anlage.Und EM ist EM, es ist was es ist. Geld ist Papier, ihm wurde Wert verliehen. Die deutsche Sprache ist wunderbar präzise. zu 3+4: habe keine Ahnung

        0
  7. Eine Grafik sagt mehr als alle Worte: die US-Zinsen für alle Kurz-und Langläufer für US-Bonds steigen:
    das Experiment der Fed ist damit gescheitert – Bernanke kann noch soviel Geld drucken, es wird nicht helfen.

    Wenn die Investoren massenhaft Kapital aus den Anleihemärkten und Aktienmärkten abziehen: wohin soll es dann fließen?

    http://www.silverdoctors.com/market-crash-warning-everything-is-being-sold/#more-28372

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    • Hallo Comment-0815,

      „Wenn die Investoren massenhaft Kapital aus den Anleihemärkten und Aktienmärkten abziehen: wohin soll es dann fließen?“

      Ja, einerseits bedeuten steigende Zinsen auch erhöhte Risiken. Diesbezüglich scheint der Einsatz der „Federal Reserve“ sein Ziel verfehlt zu haben. Andererseits sind steigende Zinsen für risikofreudigere Anleger auch lukrativer. Die Frage ist also offen, ob das die Edelmetalle beflügelt, oder eher schwächen wird.

      Falls ich was übersehen habe, darf das gerne richtiggestellt werden.

      Grüße
      AE-35

      0
  8. Hallo AE-35,
    die Zinsen für griechische Staatsanleihen sind inzwischen auch über 10% gestiegen, aber das Ausfallrisiko erschreckt die meisten Investoren.
    Die spürbare Unsicherheit und Angst an den Finanzmärkten wäre „normalerweise“ ein Signal das Anlegerkapital in den krisensicheren Hafen „Gold“ zu retten.

    Sobald die „Crash“-Signale sich verstärken (egal ob aus den USA, Japan, China, EU), beginnt das fluchtartige Umschichten in Edelmetalle, s o f e r n es dann noch verfügbar ist.
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/13498–bondcrash-unterwegs

    0
    • Hei Comment-0815,

      „die Zinsen für griechische Staatsanleihen sind inzwischen auch über 10% gestiegen, aber das Ausfallrisiko erschreckt die meisten Investoren.“

      Die Risiken zu meiden wäre klug, doch die Gier ist oftmals stärker als der Verstand. Außerdem, gerade die Großinvestoren werden doch entweder meist entsprechend vorgewarnt, oder, deren faulen Geschäfte werden mit Steuermitteln gerettet.

      Es erwischt hier wie überall immer nur die Kleinen!

      Bis dann…
      AE-35

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