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Warum Gold jetzt die Alternative zu Aktien ist

Goldmünzen, Kurse, Aktien

Der Goldpreis entwickelte sich zuletzt gegenläufig zum Aktienmarkt.

Aktien sind überbewertet. Lesen Sie hier, warum es nicht klug ist, jetzt Aktien zu kaufen und warum physisches Gold die Alternative ist.

Von Nadine Smeding

Im Moment verschwinden hohe Spekulationssummen im Aktienmarkt. Eine amerikanische Rezeptionistin verkörpert die derzeitige Stimmung unter Privatkunden. „Ich kaufe, weil alle von Twitter reden“, sagt sie. Twitter hat mittlerweile einen höheren Börsenwert erreicht, als 80 Prozent aller Unternehmen des S&P500, ohne jemals Gewinn gemacht zu haben. „Ich hatte schon Facebook verpasst, jetzt möchte ich bei Twitter dabei sein“. Viele denken, dass sie den Anschluss verpassen und betreten unbekümmert den Aktienmarkt ausgerechnet dann, wenn es keine gute Idee ist.

Der Herde voraus sein, nicht der Herde im Weg stehen
Das Gedächtnis der Anleger ist kurz. Sowohl am Beginn des Jahrtausends als auch 2008 haben Anleger große Verluste hinnehmen müssen. Die Mehrheit der Privatanleger ist dabei ziemlich untergangen. Das hindert sie aber nicht daran, erneut ihr Glück zu versuchen. Aber, nun wirklich, genau zum falschen Augenblick. Geld verdient man, wenn man günstig einkauft und teuer verkauft. Viele Anleger erheben es allerdings zur Kunst, teuer einzukaufen (aus Euphorie) und günstig zu verkaufen (aus Panik).

Sehen Sie sich die Zahlen an: die Aktien (S&P500) steigen in Zeiten des größten Pessimismus am höchsten und sind am schlechtesten in Zeiten des „irrationalen Überflusses“. Nimmt man die AAII-Umfrage zum Maßstab — einer der Indikatoren für die Stimmung unter den Anlegern —, dann müssten alle Lampen rot leuchten und der Aktienmarkt sollte gemieden werden wie die Pest.

AAII Investor Sentiment

Zeit, um Aktien zu verkaufen (Quelle: GoldRepublic)

 

Twitter, Facebook und Netflix: Verkaufen Sie Ihre Aktien!
Auch jetzt werden viele Aktien — beispielsweise amerikanische Technologie-Aktien — unsinnig hoch bewertet. „The sky is the limit“, sagen meistens amerikanische Vermögensverwalter. Die Netflix-Aktie wird beispielsweise mit einem 300fachen Gewinn pro Aktie verkauft. Aber auch wenn die ganze Menschheit und dazu eine noch immer unentdeckte außerirdische Kolonie Netflix abonnieren würden, das Kurs-/Gewinnverhältnis von 300 wäre immer noch zu optimistisch. Und dazu unterstellen wir auch noch, dass ET — Hollywoods berühmter Außerirdischer — einen Internetanschluss hat.   >>

Warum man jetzt Gold kaufen muss: Lesen Sie weiter auf Seite 2


Keine Chance für Sondengänger: Gold vergraben, aber richtig!

Risiko Goldfälschungen: Der Falschgold-Report

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Short URL: http://www.goldreporter.de/?p=39036

Eingetragen von am 24. Jan. 2014. gespeichert unter Gold, Marktkommentare, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

57 Kommentare für “Warum Gold jetzt die Alternative zu Aktien ist”

  1. Auch wenn die in dem Artikel genannten Aktien als höchst spekulativ einzustufen sind, aber auch deutlich konservative Papiere gehandelt werden, ist der Aktienmarkt z.Z. als überbewertet zu bezeichnen. Habe aktuell auch meinen EM-Anteil (keine Sorge, alles physikalisch erworben) des Gesamtportfolios in 2013 und jetzt auch Anfang diesen Jahres wieder etwas erhöht. Der Posten liegt jetzt bei 3,33 % des Gesamtvermögens und wird weiter ausgebaut, wenn die EM-Preise auf dem derzeitigen Niveau bleiben oder sogar weiter fallen (Zielgröße mindestens 5 %).

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  2. Auch bei Aktien gilt die sollten preiswert bleiben. Wer einen BMW kauft freut sich über 50% Rabatt bspw… bei Aktien heißt das Crash. Das ist ein ganz falsche Sicht. Nützlich sind ja Aktien wenn man günstig kauft und die Dividende solide bleibt. Kann ja auch solide bezogen auf einen niedrigen Einkaufspreis bleiben, dann müssen die Mitarbeiter nicht für die hohe Dividende schuften. Was hilft der hohe Apfelbaum, wenn keiner mehr die Äpfel kann erreichen und ist Stamm des hohen Baums mal zu dick, dann kann man den auch nicht mehr schütteln.

    Aktien sind an sich nach dem IPO zwar über Kennzahlen verbandelt mit den Unternehmen, wohl aber sind sie eigentlich losgelöst zu betrachten.

    Ich freue mich immer wenn es crashed. Hätte aber auch nichts gegen ein sanftes Ausklingen und eine gemütliche Talfahrt wie auf der Familienpiste über 5 bis 7 Jahre. An den Börsen mangelt es an Gemütlichkeit.

    Da kann man dann Schnäppchen shoppen. Bei den genannten Aktien. Es kann wohl sein, dass die mal ein langes Tal durchwanderen. Strategisch können diese Anteile spannend sein. Nächstes Jahr sind die Phones stabil – damit ist der Drive raus aus diesen Anteilen. Dann beginnt die nächste Phase … XXX 4.0. Schauen wir mal, ob am bitteren Ende nicht alle guten 3 wieder sind.

    Ich bin wirklich nicht rückständig. Aber mit Sender da und Sender dort … Ist der Sender dann die neue Sollbruchstelle… RFID usw… Das hat schon seine Berechtigung – was ist wenn mal was nicht funktioniert. San Francisco Bay area lebt in einer eigenen Welt. Die sind schon lang abgehoben … Die erfinden wohl nützliche Dinge – aber die erste Phase der Kommunikation läuft aus. Dann kommt der zweite Anlauf. Zeigt sich da nicht ein Hoffnungsschimmer am Horizont wird so manche Technologie in der Schublade verschwinden und im neuen Gewand über die Maschekseite (Hintertür) versucht in Neuen Gewand und sei es die Tarnkappe unter die Leut zu bringen. Bis dahin steht aber der Anleger, gekleidet mit den Kaisers Neuen Kleidern da.

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  3. moin moin,

    nach der / meiner Scheidung, (bei der ich meinen Anteil an der Eigentumswohnung verlor) habe ich begonnen mein mir verbliebenes Vermögen in EM anzulegen. Ich hatte zwar schon einen „Grundbestand“ in Silber, aber der war nicht der Rede wert (cirka 2 Kg). Inzwichen bin ich zu cirka 90 % in EM – eine Entscheidung die ich bewußt getroffen habe, ich habe sohwohl bei 10 Euro die Unze, als auch bei 32 Euro die Unze gekauft. Meine Gewichtung ist 80 Silber / 20 Gold – auch das eine Entscheidung die ich bewußt so getroffen habe

    john doe

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    • ….NACHTRAG

      Aktien ? habe ich nicht. Vor vielen Jahren habe ich mal extrem schlechte Erfahrungen gemacht mit „DEKA Telemedien, das war mein Lehrgeld – inzwischen lebe ich eher nach der Maxime „befasse dich nur mit Dingen, die Du verstehst“,

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      • ich behaupte, wir verstehen alle NICHTS von Goldinvestment. ES wird auch auf dieser Seite nur gerätselt, vermutet, spintisiert.

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        • @Werner
          Wie sollten wir auch – wenn nicht einmal der Chef der US-Notenbank Fed in einem Interview offen und ehrlich zugibt, …“daß er den Goldpreis auch nicht versteht“.
          Ich kann nur vermuten, der Goldpreis orientiert sich einfach am Angebot von Papiergold und physischer Nachfrage; folgt also den Regeln eines „freien“ Marktes“.

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        • @werner

          „…ich behaupte, wir verstehen alle NICHTS von Goldinvestment.“

          Und ich behaupte, dass man die Aktienmärkte niemals verstehen kann. Schon alleine deshalb, weil sie durch irrationale Phantasien beruhend auf einer zum Teil kranken Psychologie getragen werden. Und wer versteht schon einen irrational handelnden Wahnsinnigen?

          Alles was ist, gleicht daher einem mehr oder weniger gekonnten Stochern im Nebel. Ein Marktteilnehmer ist umso erfolgreicher, desto besser er sich als „Psychologe“ eignet. Doch auch die besten ihrer Zunft können bekanntlich gewaltig irren.

          Und überhaupt, dieses Irre sein, ist der zentrale Zustand dieser Menschheit.

          Mit wahnsinnigen Grüßen
          AE-35

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  4. Ich bin zu 95% in Gold und Silber (physisch) investiert. Weil ich mir sicher bin, dass es in Zukunft zu einem Schlag kommen wird und da ist mit mit EM gut dabei. :)

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    • @Goldfundi

      Kommt immer drauf an, was bei dir 100% sind. Bei meinen 100% entfällt über die Hälfte auf Wohneigentum. Diese Wohnung werde ich nur im äußersten Notfall veräußern. Diese jetzt zu verkaufen, um ín EM umzuschichten und dann zusätzlich Miete zahlen zu müssen, macht wenig Sinn. Unter der Prämisse könnte ich maximal auf 65 % Wohneigentum und zu 35 % EM kommen, hätte dann aber 0 % cash. Meine gut 3% EM beziehen sich ausschließlich auf Gold. Die paar zusätzlichen Silberunzen fallen praktisch kaum ins Gewicht.

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      • @Klaus
        Ich habe keine Wohnung, keine Aktien, Grundstücke oder ähnliches.
        Mein ganzes Vermögen steckt in EM.
        70/30 Gold/Silber.
        Ich habe immer nur soviel Bargeld, sodass ich über die Runden komme, dieses Papier bringt mir nicht viel.
        Und wenn ich doch mal mehr Papier brauche, bin ich mir sicher, dass es viele gibt die mir einen Haufen für mein EM geben würden, jederzeit!

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        • @Goldfundi
          Ich denke,dass dies in der heutigen Zeit einen einfach besser schlafen läßt.
          Zur Zeit würde ich mir auch keine Aktien oder Immobilien kaufen.Aktien wären mir zu intransparent und undurchsichtig (Ich bin nicht der Buchhalter des Unternehmens und Zahlen können die viele liefern) und Immobilien sind mir zu unbeweglich.
          Bargeld vorzuhalten um einen Jahresbedarf zu decken muss man dabei leider doch.

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  5. Langsam wird es Zeit für die FED, den Goldkurs zu beobachten; ab 1270,- US$ bekommen die Spekulanten Schweißausbrüche wegen eines gewaltigen „Short Squeeze“…
    wie sogar die Bank of America feststellt:
    http://www.zerohedge.com/news/2014-01-23/bank-america-gold-squeeze-gets-explosive-above-1270
    Oder ist der Fed die Papiergold-Munition ausgegangen?
    Oder sitzen die Bullionbänker mit den Fed-Kumpeln mit Schampus und Kaviar zusammen und feiern gerade Heli-Bens Ausstand?

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    • Old Shatterhand

      @Watchdog
      Bei der COMEX gibt es nur noch 11 Tonnen Gold. Der Bestand ist fast auf 0. Wenn sich 112 Anleger eine Unze teilen müssen, weil jede Unze 112 mal verliehen wurde, wie hoch sind dann die hinterlegten Sicherheiten eines jeden wenn der Bestand bei 0 ist? Natürlich 0. Und ohne Bestand können keine Leerverkäufe durchgeführt werden. Gold muss also steigen…!

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      • @Old Shatterhand
        bei der Börse gilt, erst bei Null ist Schluss.Ist ja nicht weiter dramatisch,da war schon des öfteren Schluss,das kennt man ja. Aber dass ein Wert jahrelang unterbewertet gedrückt wurde,wie bei Gold ist schon bezeichnend, wie groß die Angst der Notenbanken sein muss.
        Dass auch Notenbanken das nicht auf ewig durchhalten können ist wohl klar.Ich hoffe nur, die haben einen Plan B.
        ZB man könnte eine neue,frische, Währung herausgeben.Mit viel TamTam
        rundherum und großer Propaganda.Doch davor müßte man erst die alte Währung krachen lassen.Man muss dem Menschen immer einen Ausweg anbieten, lernt man schon in der Wirtschaftsschule.

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        • und genau im Fall des Währungscrashs kommt dann das Edelmetall Besitz Verbot bzw. Abgabepflicht zu festgelegten Preisen. Deshalb erscheint mir Gold doch kein sicherer Hafen zu sein.

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      • @Old Shatterhand
        Die heutigen Zahlen sehen noch etwas schlechter aus: Open Interest-Kontrakte=423.607, Comex registered unverändert=370.137, ergibt 114:1 Ansprüche pro Unze Gold.
        Nun ist ja bekannt, daß die Goldpreis-Manipulation durch „naked Short-Kontrakte“ am Comex-Terminmarkt erfolget; für diesen Papiergold-Handel brauchen die Bullionbanken für jeden Short-Kontrakt einen Käufer (Long-Kontrakt).
        Wenn Scotia Mocatta 5000 Kontrakte (naked Shorts) für den Liefermonat Februar verkauft, um den Preis zu drücken, braucht der Bullion-Kumpel JP.Morgan nur mit 5000 Long-Kontrakten (identischer Basispreis, Anzahl Unzen, usw.) zeitgleich einsteigen und vor Ablauf des Liefertermines Februar die Kontrakte mit Scotia „glattstellen“.
        Das Restrisiko sind die 1-2% Kontrakte anderer Kunden, die auf Auslieferung bestehen.

        Ich denke, der größte Teil der realen Lieferverträge wird schon seit Dezember 2013 durch Bargeld-Ausgleich abgeschlossen, weil kaum noch physisches Gold die Comex verläßt, denn auch die Zahlen der verbliebenen (registered) Goldunzen sind m.E. „getürkt, gefälscht und wie fast alles am Geldmarkt (und beim ADAC…) manipuliert.

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        • Old Shatterhand

          @watchdog
          Wenn man etwas verkauft was man nicht besitzt ist man ein Betrüger.
          Leerverkäufer sind Betrüger und diejenigen die Leerverkäufe erlauben sind Komplizen dieser Betrüger. Sehen Sie das auch so?

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          • sorry, Unsinn. Das sind die heutigen Spielregeln.

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          • @Old Shatterhand
            Ich bin der Meinung, daß man diese Art der Handelsoptionen
            (ungedeckte Leerverkäufe) grundsätzlich verbieten sollte,
            wie es der Europäische Gerichtshof vor 2 Tagen bestätigt
            hat; damit hat die EU-Wertpapieraufsicht mit ihrem Verbot
            juristische Rückendeckung – zumindest in der EU.

            http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/22/cameron-scheitert-mit-klage-eu-darf-leerverkaeufe-verbieten/

            In den USA ist das anders, denn die kriminelle Energie ist
            Bestandteil des korrupten Geschäftsmodelles vieler
            US-Großbanken; auch durch die gewaltigen Strafzahlungen von über
            40 Mrd. US-Dollar werden die Bankster ihr geliebtes Al Capone-
            Spielzeug nicht einfach aufgeben.

            Ausgleichende Gerechtigkeit gibt es für die größte US-Bank
            JP.Morgan dennoch: 20 Mrd. US-Dollar Gewinn im Jahr 2013 standen
            ca. 30 Mrd. US-Dollar Strafen an das Justizministerium gegenüber;
            ob das Abschreckungscharakter hat, wird man sehen.

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          • @Old Shatterhand
            Leerverkäufe,also etwas zu verkaufen,was man nicht besitzt,kann ZB bei Farmern Sinn machen. Die können die zu erwartende Ernte schon jetzt im Voraus verkaufen (obwohl noch nichts gewachsen ist) und mit dem Geld benötigte Düngemittel und Maschinen zu erwerben. Ich glaube, dafür wurden auch die Leerverkäufe gemacht.(Bitte korrigieren !). Dass man aber damit Handel treibt, mit Leuten, die nicht mal wissen wie man eine Schaufel hält, ist natürlich ein Missbrauch.Aber kann man nicht alles missbrauchen, sogar das Käsemesser ?
            Es wäre also Aufgabe einer Finanzaufsicht, Leerverkäufe zu regulieren und zu überwachen. Doch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist eben alles Möglich. Dort können Sie auch eine Lebensversicherung auf Ihren Nachbarn oder irgendeinen Iraksoldaten abschließen und hoffen,dass der den Löffel abgibt oder etwas nachhelfen.Und diese Versicherung können Sie auch noch weiterverkaufen oder als Kreditsicherheit hinterlegen.Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, bei der Jagt auf die Dollars.

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  6. Old Shatterhand

    @anaconda
    Am 27.07.2013 erschien ein Beitrag von William Kaye, Ex-Goldman-Sachs-Manager, mit der Behauptung das bei der FED gelagerte Gold Deutschlands existiere nicht mehr. Die FED hätte es komplett an Goldman Sachs, Morgan Stanley und zwei andere Bullionbanken verliehen, damit diese mit dem Verkauf dieses Goldes den Preis drücken sollten. Deutschlands Gold landete schliesslich in China und Indien. Ich denke so ungefähr könnte es gewesen sein. Was meinen Sie dazu?

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    • @Old Shatterhand
      Durchaus möglich. denn man ließ die Kontrolleure nicht in das FED Lager um die Bestände zu prüfen.Dazu paßt auch, dass erst eine Minimenge an Gold von den USA nach Deutschland geliefert wurde. Das meiste kam aus Frankreich.
      Dann wurde erzählt,dass aus den USA und England überhaupt kein Gold nach Deutschland kommen solle,wegen des Risikos.Was auch immer,Deutschland ist auf Gedeih und Verderb den USA ausgeliefert.Das zeigt auch die moderate Reaktion der Politiker hier auf die Spähaffäre.
      Im Prinzip machte man das schon Jahrelang. Die Notenbanken verliehen Gold an die Buillonbanken,diese verkauften das Gold und drückten den Preis und dann konnte man es billiger zurückkaufen.Dieser Goldkreislauf ist sehr bewährt.Eine Win Win Situation. Die Buillonbanken machen dadurch Gewinn und die Notenbanken halten den lästigen Konkurrenten Gold im Zaum.Doch es kommt der Punkt, wo man mit allem Verkauf des Goldes den Preis nicht mehr drücken kann.Dann ist es aus.Das passiert,wenn alles ins Gold flüchtet.
      Ein Gold Run ist ebenso gefürchtet wie ein Bank-Run.Denn Gold steht diametral zu allen zur Zeit verfügbaren Papierwerten.Das darf man nie vergessen. Wer ins Gold geht, misstraut allen Versprechen und Verträgen.

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      • Old Shatterhand

        @anaconda
        Danke für die präzisen Ausführungen. Logisch und plausibel. Es fällt schwer an derartig gravierende Manipulationen zu glauben, aber Ich denke anders kann es gar nicht sein. Alles spricht für Manipulationen, daher auch die Ermittlungen der Bafin gegen die Deutsche Bank.
        Noch eine Frage. Was passiert wenn der COMEX-Goldbestand der „registered“ auf 0 geht? Wird sich die COMEX Gold von den „elegiblen“ Beständen ausleihen? Wäre das denkbar? Ob die das dürfen frage ich erst gar nicht, denn die machen meistens nur das was sie NICHT dürfen.

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        • @Old Shatterhand
          Ich weiß auch nicht,was dann passiert. Comex default und Schließen der Börse ? Soweit wird man es nicht kommen lassen. Ich habe es schon öfters geschrieben: Das ist ein Gold-Krieg und da sind alle Mittel recht.Wir müssen uns damit abfinden,dass unser ganzes Leben manipuliert, indoktriniert und ausspioniert wird.Zu welchem Zweck ? Um uns zu modernen Sklaven zu machen.Niemand weiß, wann er letztlich, und ob er das Gold, welches er einmal gekauft hat (Zu teuer oder zu billig) benötigt. Eines ist aber sicher: Er wird es nicht vorher erfahren.
          Bei den anderen,welche nicht auf Gold setzen, bleibt nur die Vogel – Strauss Politik und hoffen,dass der Kelch dann vorübergeht,wenn man nicht hinsieht.(Soll helfen, habe ich mir mal von einem Esoterik-Guru sagen lassen).

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          • Hallo @Old Schmetterhand/ anaconda
            ich will mich nicht ungebeten in den Dialog einklinken,
            aber dennoch einen kleinen Kommentar zu den „eligible“
            Beständen der Comex ergänzen, weil schon mehrfach behauptet
            wurde, die 5 Bullionbanken der Comex könnten in der
            Liefernot einfach die „eligible, oder qualifizierten“
            Goldunzen der Comex für die Lieferkontrakte heranziehen.

            Man muß zwei Fälle unterscheiden:
            (1) die „eligible“ Unzen gehören Privatkunden, z.B.
            Schmuckhändlern, Investoren, Banken, Privatpersonen
            oder Fonds-Managern
            (2) die „eligible“ Unzen gehören einer der Bullionbanken,
            wie HSBC, BRINKS, JPM, Scotia Mocatta

            Im ersten Fall kann man die gelagerten Goldunzen privaten
            Schließfächern bei einer Bank gleichsetzen,- dann können die
            Bullionbanken diese n i c h t für die Lieferkontrakte
            „mißbrauchen“.

            Im zweiten Fall können die Bullionbanken die „qualifizierten“
            Goldunzen hinsichtlich Gewicht, Hersteller, Prägejahr, Reinheit
            usw. „registrieren“ lassen, im Goldlager verschieben und
            anschließend für die Lieferkontrakte verwenden.
            (Klugscheißermodus: AUS)

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        • @Ols Shatterhand
          Will das Thema noch mal aufgreifen, weil J.P. Morgan Chase an einem Tag riesige Abflüsse von Gold hatte.Diesmal von der eligible Sorte.Will heißen, dass da möglicherweise jemand der Comex nicht mehr traut und sein Gold rausholt.In den privaten Tresor ? Wäre interessant rauszukriegen, wer das war, bzw wohin das Gold ging.Wie gesagt,es handelt sich um physisches und privat eingelagertes Gold, nicht um das „registered“ Buchgold.Wenn aber in den nächsten Tagen die registered Bestände steigen sollten, dann hat man es tatsächlich rübergeschoben, weil dort die Bestände leer sind.Egal,wie man es dreht und wendet, das Gold flüchtet aus der Comex.

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    • Schuldenhasser

      Das deckt sich mit den Angaben der Bundesbank, die gerade durchblicken lassen hat, dass die im letzten Jahr von der FED zurückgeführten 5 Tonnen Gold frisch gegossene Barren mit Stempel von 2013 waren.
      welt.de/finanzen/geldanlage/article123767942/Bundesbank-widerspricht-sich-bei-Gold-Rueckfuehrung.html

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      • Hallo Schuldenhasser,
        der Artikel ist aus verschiedenen Gründen interessant.
        Zum einen werden die Zweifel an der Wahrhaftigkeit der BuBa endlich mal „offiziell“ geäußert.
        Zum anderen wird der BuBa nachgewiesen, dass sie bereits mindestens einmal gelogen hat.
        Und letztlich stellt sich für mich die folgende Frage:
        Wenn die für Deutschland verwahrten Goldbarren tatsächlich als Ausgleich für einen überbordenden Außenhandelsüberschuss erworben wurden, dann legt dies ja nahe, dass sie zuvor gerade NICHT in Deutschland waren.
        Wie können dann aber sogenannte Experten behaupten, sie hätten in HongKong Goldbarren mit bundesdeutscher Hoheitsprägung in die Schmelze wandern sehen, welche aus USA geliefert worden sein sollen?
        Dann hätten die in den USA erworbenen Barren ja dort eingeschmolzen werden müssen, um die Prägung aufzubringen.
        Wie soll das gehen? Haben die dort hoheitlich deutsche Prägestempel?
        Hat Deutschland vielleicht sogar eine Exklave in den USA? (Lach!)
        Das wäre möglicherweise aber die Erklärung dafür, dass die aus den USA repatriierten Barren tatsächlich eingeschmolzen werden mussten, um übehaupt erstmal die deutsche hoheitliche Prägung auzubringen (und vielleicht tatsächlich die Qualität anzupassen).
        Und: Woher sollten die von den „Experten“ beobachteten, in HongKong eingescmolzenen Barren mit deutscher Hoheitsprägung hergekommen sein?
        Oder hat da mal wiedermal einer mit seinem Aufmerksamkeits-Defizitsyndrom zu kämpfen gehabt?
        Bin für jedwede Erklärung dankbar.

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        • Lucutus
          In den 60er Jahren und davor hat Deutschland viel Gold erworben.Als Ausgleich für den Überschuss.Ja,da bezahlte die USA u.a deutsche Waren mit Gold ! Nun, das Gold wurde bei der Buba gelagert, teilweise auch in den USA. Es wäre nun denkbar, dass die BuBa das Gold in die USA überführte oder überführen mußte und dann hätte dieses sehr wohl einen Deutschen Stempel haben können.Was wissen wir,was da hinter den Kulissen abgelaufen ist.Vielleicht stellt sich noch raus,dass als Preis für die Wiedervereinigung Gold in die USA transferiert werden mußte. Der Grund für diese Spekulationen ist doch die Tuschelei und Geheimhalterei. Genauso wenig Transparenz wie bei den Abhörskandalen. Das wurde auch noch vor kurzer Zeit als Verschwörungstheorie abgetan. Eines ist aber so ziemlich sicher:Das deutsche Gold ist in Asien und man muss den Ersatz wieder aus dem
          Boden kratzen.Zu welchen Preis auch immer.Kein Problem: Man kann den Preis ja drucken oder drücken oder manipulieren oder ignorieren.Wir glauben ja doch nur was im Fernseher berichtet wird.

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        • Das Thema Buba-Gold stand gestern sogar in der „Financial Times“, mit der offenen Aufforderung, jetzt auf Auslieferung von Goldbeständen zu bestehen.

          Am 23.01.2014 wurden in Summe 11 Tonnen Gold aus dem (eligible) Comex-Goldlager abgezogen; allein bei JP.Morgan waren es 321.500 Unzen Gold, exakt 10 Tonnen.
          Das ist bisher der größte Tagesabfluß in JP.M’s Goldlager.

          http://srsroccoreport.com/record-one-day-withdrawal-of-gold-from-jp-morgan/record-one-day-withdrawal-of-gold-from-jp-morgan/

          Im Februar 2013 (traditionell ein starker Liefermonat an der Comex) wurden rund 40 Tonnen Gold ausgeliefert; man darf gespannt sein, ob die kümmerlichen Restbestände des Lieferlagers (registered) von weniger als 12 Tonnen einem Ansturm standhalten.

          Ist es Zufall, daß gestern in der „Financial Times“ eine Schlagzeile auftauchte: „Learn from Buba and demand delivery for true price of gold“?
          Falls es einen Zusammenhang mit dem plötzlichen Goldabfluß geben sollte, hat das Codewort „demand delivery for true price of gold“ bei bestimmten Kreisen bestens und schnellstens… funktioniert.

          http://www.ft.com/cms/s/0/1586a7fe-84d6-11e3-a793-00144feab7de.html#axzz2rORr0fGw

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        • Schuldenhasser

          Hallo,
          das erste Gold der Bundesbank kann man in der alten Statistik von 1952 sehen. Es wurde am 31.10.1951 mit 2,5 Tonnen bilanziert, allerdings mit dem Vermerk “ Unter Kontrolle der Hohen Kommission“. Der erste Lagerort wird offiziell mit London angegeben, 1952 kam New York, 1953 Basel/Bern & Frankfurt, 1954 Ottawa und 1957 Paris hinzu. Das passt zu der These vom Ausgleich des Exportüberschusses.
          Interessant ist dieser Verweis in der Bilanz zu den Lagerstätten Ottawa und Basel/Bern von 1998 :
          „Auflösung der Lagerstelle und Rückholung der Bestände nach Dt. nach Schaffung neuer Lagerflächen. Gleichzeitig erfolgte mit Verlagerung eine Aufarbeitung der Barren auf LGD-Standard.“
          Als wenn wir nicht genug alte Lagerflächen gehabt hätten, man hätte ja nur Rothschilds alten Goldbunker in Frankfurt zu nehmen brauchen …

          ->Es müssen also schon mal Goldbarren unterschiedlichster Güte (von vor 1979) aus dem Ausland gewesen sein.
          Deutschland war nach 1945 bekanntlich komplett besenrein von seinen Goldbeständen befreit worden, das Gold wurde von der Interalliierten Reparationsagentur verwaltet, leider wird nirgends eine genaue Zahl genannt. In allen Publikationen wird lediglich von „einigen 100 Tonnen“ gesprochen, 105 Tonnen wurden von der Wehrmacht/SS auf Weisung Göbbels in Erddepots, Höhlen und anderweitig versteckt.
          ->Das geklaute Reichsbankgold scheidet aufgrund der geringen Menge und Hoheitsprägung also auch aus und dürfte 1945 sowieso sofort umgeschmolzen worden sein.

          Die Hohe Kommission gilt zwar als aufgelöst, aber seit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag wissen wir, dass viele alliierte Vorbehalte, also Einschränkungen der deutschen Souveränität, weiter bestehen bleiben. Gysi sprach am 08.08.2013 sogar von einer vollen Gültigkeit des Besatzungsstatuts. Wenn selbst die Schulbildung unter die Vorbehalte fällt, dann sollte das deutsche Gold als Pfand selbstverständlich auch dazu gehören.
          Ich kann mir die Schwerfälligkeit und massiven Verstöße gegen die Normen der Bilanzwahrheit der BuBa bei diesem Thema nicht anders erklären. Der „Blessing-Brief“ sagt auch nix konkretes aus. Für ein Finanzinstitut sind solche Schlampereien bei der Bilanz- und Inventurpflicht schon fast abstrakt, zumal ja nicht einmal eine strickte Trennung von Papiergold und physischem EM irgendwo ersichtlich ist.
          Die in Frankfurt gelagerten ca. 1100 Tonnen könnten theoretisch nur aus Papier bestehen, und keiner von uns würde es merken.

          Wenn die Goldbarren aus dem Außenhandelsüberschuss kommen, dann müssten sie die Stempel des Defizit-Landes oder eines nationalen Herstellers tragen, aber wohl keinen Bundesadler. Wichtig ist doch nur die Barrennummer, die mit der Bilanz übereinstimmen muss, sonst müsste beim Wiederverkauf an ein Drittland die Hoheitsprägung wiederum entfernt werden. Jedenfalls kann es keine Barren geben, die zwar den Adler tragen, aber nicht aus Deutschland stammen.
          ->Es stimmt also einiges an der Geschichte nicht, da sollte sich die BuBa einmal öffentlich erklären. Charles de Gaulle regelte die Rückführung seiner Goldreserven ganz fix mit einem einzigen Flugzeugträger, gut, dafür brannten auch Wochen später in ganz Frankreich die Städte …
          Solche Geschichten aus Hongkong erfüllen sicherlich ihren Zweck. Das ist so wie mit dem Wolframkern, die Unsicherheit gegenüber den EM wächst, während andere sich damit die Taschen füllen und das Hauptproblem nicht erkannt wird.->“Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit“

          0
  7. @Goldfundi
    Gleiche Situation bei mir, wobei ich aber noch ca 10 Monatsgehälter in Bar auf Reserve habe ( es schmerzt mich den nutzlosen Papierkram zu bunkern, da aber in absehbarer Zeit ein neues Auto fällig ist und ich nichts auf Pump kaufe bleibt mir momentan keine andere Wahl).
    Schon komisch, selbst mit momentanen Verlust lässt mich Gold/Silber ruhig schlafen ( war vorher in Aktien investiert und bin erst spät eingestiegen).
    Ich habe gestern vorerst zum letzten mal ein bisschen aufgestockt ( 1oz Gold, Lunar 2, Drache in pp).
    Da ich „erst“ 30 bin sehe ich gelassen in die Zukunft !
    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende !

    0
    • und ich bin 28 :)

      Ich habe mein EM immer noch mit Gewinn, nicht die Spur eines Verlustes.

      Schönes Wochenende.

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    • Ihr zwei Kerlken bestätigt meine Beobachtungen bei den Händlern!Die Jungs haben die Einstellungen der Großväter bzw.deren Thesen übernommen!Die Babyboomergeneration(anaconda ist hier wirklich eine Ausnahme und deshalb schon unsere Graue Eminenz)hängt an der Zinsimmobilie und an LV-Bausparveträgen fest!@Neos/Goldfundi weiter so!

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  8. @anaconda

    So sehr ich Ihre Artikel schätze, ich weiß nicht ob Ihr EM so sicher ist. Wenn also drunter und drüber geht und die Schergen Sie über Ihre mail-Adresse bei Goldreporter.de ausforschen und dann peinlich befagen. Worst case aber nicht denkunmgölich.
    Danke für Ihre Beiträge, die ich gerne lese

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    • @Oldie
      „Das heisseste Feuer in der Hölle ist für diejenigen reserviert, welche in einer moralischen Krise keine Partei ergreifen“ Dante glaub ich.

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      • 0177translator

        @anaconda
        Mein eigener Vater (77 Jahre als) ist, was Aktien angeht, im Moment wie besoffen. Ich fürchte mich vor den Leuten, die lachend meine Ratschläge abtun als Verschwörungs-Unsinn, dann mit ihrer Ignoranz auf die Nase fallen, daraufhin auf mich sauer sind und somit eine innere Rechtfertigung finden, mich als EM-Besitzer zu denunzieren.
        Im Roman „Doktor Shiwago“ von Pasternak sagt ein ekliger Typ namens Komarowski: „Wir sind alle nur aus Dreck gemacht.“ (Wobei Komarowski natürlich von sich auf andere schloß.) Aber manche sind es.
        Mene mene tekel. Die Schrift steht schon lange an der Wand.geschrieben – und Gott schütze mich vor denen, die mich erst auslachen und dann ausliefern.

        0
        • @0177translator
          In guten und sicheren Zeiten sind Aktien nicht schlecht.Doch in unsicheren Zeiten können diese fatal sein, wenn man nicht über die nötigen Hintergrundinformationen verfügt.In diesen Zeiten wie heute würde ich sagen,ich schlafe besser ohne die Aktien.Neid kann ein riesiges Problem sein, gerade unter Verwandten.Und dieser Neid kann jederzeit in Hass umschlagen.Davor sind auch die besten Familien nicht gefeit.Manchmal kann es klüger sein, scheinbar mit den Wölfen zu heulen auch wenn das eigene Ego dagegen ist.Fallen die anderen auf die Nase,nützt es nicht viel,wenn man ihnen dann noch den Spiegel vorhält.Wozu sich mehr Feinde schaffen,als man ohnedies schon hat.

          0
          • 0177translator

            @anaconda
            Ich Dussel hab mich falsch ausgedrückt. Es ist so, daß ich meinem Vater nicht mit lauter Ratschlägen auf den Senkel gehen kann, denn so etwas steht mir nicht zu. Nein, in der Familie ist alles soweit intakt, wir sind immer noch dabei, Muttern’s Ableben von Ende März zu verdauen. Eine Familie, die zusammensteht, ist einfach nicht mit Gold aufzuwiegen. Vater toleriert meinen Hang zu EM, und er weiß genau, was ich von seinem Aktienfimmel halte.
            Dieses Partei-Ergreifen kann m.E. auch die Form haben, daß man Leuten um sich herum hilft, die unschuldig in Schwulitäten geraten sind und nicht durch eigenes Verschulden. Zur Not diskret.
            Der Filipino – hatte nach der Überschwemmung 400 € gespendet – der von dem Geld seine Hütte wieder aufbaut, wird meinen Namen nie erfahren.

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  9. Sorry, statt „also“soll es „alles“ heißen. Meine Schreibfähigkeiten sind schon lausig

    0
  10. Gold und Minen saren gestern (Fr.) sehr schwach, obwohl die Aktienmärkte abgestürzt sind. Die Leute fliehen in US-Bonds. Warum nicht in die Edelmetalle? Sind diese tot? Ich bin schwer enttäuscht. Meine Geduld ist nicht unbegrenzt.

    0
    • @Lungomolch
      „Ihre Geduld ist begrenzt“?
      Was wollen Sie machen, wenn die Grenze überschritten ist?
      Mein Tip: warten Sie noch ein wenig, bis Ende Februar.
      Die Edelmetalle „sind nicht tot“, aber weniger agressiv als viele Notenbanker, und auch geduldiger als Sie.
      Die Investoren flüchten aus Aktien, in US-Bonds? Wohin sollen diese flüchten, wenn auch die US-Bonds einbrechen?
      Wie man sieht, hat Goldman Sachs die Mainstreampresse gut im Griff, denn die mögliche Alternative „Sicherer Hafen EM“ wurde mit Banker-Gülle überschüttet.

      G. Celente von „Trend Research“ meldet sich bei KWN zu Wort; nachdem sich immer mehr Investoren aus den „Emerging Markets“ zurückziehen, weil das „lockere Geld“ der US-Fed nach der Ankündigung, die Notenpresse einen Gang zurückzuschalten, in den Kapital-Märkten fehlt (schlappe 10 Mrd. US-Dollar).

      Das Ergebnis für die FED ist alarmierend: gestern brachen die Börsen weltweit ein, die türkische Lira und der argentinische Peso (stärkster Tagesverlust seit 2002) sind im „freien Fall“, der „Drogenentzug“ an den Finanzmärkten hat gewirkt.

      Auch dieses Experiment der FED „…ging in die Hose, Uncle Ben“; er hätte es aber wissen müssen, denn im letzten Jahr hatte „nur“ die Andeutung eines möglichen „Tapering“ die Börsen auf Talfahrt geschickt.

      Celentes Prognose für die FED-Sitzung am kommenden Mittwoch (Heli-Ben’s letzter Auftritt):
      „Tapern“ war gestern, ab Donnerstag gilt wieder QE-x, also Notenpressen „Marsch“.

      Was heißt das für die Entwicklung der EM-Preise?
      Wollen wir gemeinsam am Mittwoch Abend einen Blick auf die Charts werfen-ich bin dabei.
      Ich vermute, daß die Fed durch große Papiergold-Verkäufe an der Comex kurz vor Bekanntgabe von QE-5/6 die EM-Kurse in die Keller schicken will,- dann aber wird eine heftige Gegenbewegung einsetzen.
      (natürlich kommt es wieder ganz anders, denn alle Fibonacci-Kurven liegen nach der Elliott-Wellen-Theorie deutlich unter der 200-Tageskennlinie weit verbreiteter Gold-Charts…)

      http://kingworldnews.com/kingworldnews/KWN_DailyWeb/Entries/2014/1/24_Celente_-_The_Entire_World_Is_Now_Unraveling_Before_Our_Eyes.html

      0
    • @Lungomolch
      Wenn Sie die Geschichte verfolgen, werden Sie sehen,dass Gold bei einem Aktiencrash auch runtergeht.Die Ursachen dafür sind vielfältig,einer aber davon ist,dass das PPT (Plunge Protection team) den Goldpreis drückt.Das war immer schon so,deshalb kann man sagen,dass Gold nicht immer eine gute Anlage ist,wenn man die Renditen vergleicht. Gold ist aber die einzige und beste Anlage der Welt,wenn es um die Währungen und Währungskrisen geht.Und das ist genau der Grund,warum ich hier schreibe.Weil der Euro und der Dollar durch die Notenbanken „geschändet“ werden.Crasht eine Währung,bleibt Ihnen dur Gold.Und vertrauen Sie nicht auf die Aktie,die können Sie in einem Währungscrash gleich mit abschreiben, weil die zugehörige Firma entweder pleite geht oder „Umstrukturiert“ wird, wie es dann so schön heißt.Sprich,man enteignet die Aktionäre.
      Deshalb nochmal zum Nachdenken:
      „Gold ist eine Versicherung gegen Währungskrisen und nichts weiter.“
      Wie lange Sie so eine Versicherung halten, bleibt einzig Ihnen überlassen.
      Doch dann vertrauen Sie auch einzig und allein den Aussagen der Notenbanken und Politiker.

      0
    • @Goldminer & Lungomolch

      Goldminer@
      Bei allem Respekt – Ihre meterlangen Kommentare sind nicht
      hilfreich! …

      … Lassen Sie statt Wortgeschwafel Fakten und Zahlen reden! …

      Sie erinnern sich?

      Ja, bei nach meiner persönlichen Einschätzung kommerziell Engagierten bin ich durchaus nachtragend! Gleiches gilt natürlich auch für einige weitere Kollegen hier.

      Nachdem das jetzt hoffentlich geklärt ist, schauen wir unten weiter…

      @Lungomolch

      Sie schreiben: „Die Leute fliehen in US-Bonds.“

      Stimmt das bzw. macht die Flucht in US-Staatsanleihen wirklich Sinn?

      Im Folgenden die aktuellen Werte von drei ausgewählten US-Staatsanleihen.

      5-Year Treasury Constant Maturity Rate:
      Letzter Tagesschluss: -1,82%
      Letzter Wochenabschluss: -4,05%
      Tendenz seit 01.01.2014: südwärts

      Zinssatzverlauf saisonal unbereinigt, nominell:
      2014-01-02: 1,72%
      2014-01-03: 1,73%
      2014-01-06: 1,70%
      2014-01-07: 1,69%
      2014-01-08: 1,77%
      2014-01-09: 1,75%
      2014-01-10: 1,64%
      2014-01-13: 1,60%
      2014-01-14: 1,65%
      2014-01-15: 1,68%
      2014-01-16: 1,66%
      2014-01-17: 1,64%
      2014-01-21: 1,67%
      2014-01-22: 1,72%
      2014-01-23: 1,62%

      Zinssatzverlauf saisonal unbereinigt, real:
      2014-01-02: 0,01%
      2014-01-03: 0,04%
      2014-01-06: -0,05%
      2014-01-07: -0,14%
      2014-01-08: 0,01%
      2014-01-09: -0,08%
      2014-01-10: -0,11%
      2014-01-13: -0,11%
      2014-01-14: -0,11%
      2014-01-15: -0,04%
      2014-01-16: -0,08%
      2014-01-17: -0,08%
      2014-01-21: -0,04%
      2014-01-22: -0,07%
      2014-01-23: -0,10%

      10-Year Treasury Constant Maturity Rate:
      Letzter Tagesschluss: -1,37%
      Letzter Wochenabschluss: -3,25%
      Tendenz seit 01.01.2014: südwärts

      Zinssatzverlauf saisonal unbereinigt, nominell:
      2014-01-02: 3,00%
      2014-01-03: 3,01%
      2014-01-06: 2,98%
      2014-01-07: 2,96%
      2014-01-08: 3,01%
      2014-01-09: 2,97%
      2014-01-10: 2,88%
      2014-01-13: 2,84%
      2014-01-14: 2,88%
      2014-01-15: 2,90%
      2014-01-16: 2,86%
      2014-01-17: 2,84%
      2014-01-21: 2,85%
      2014-01-22: 2,87%
      2014-01-23: 2,79%

      Zinssatzverlauf saisonal unbereinigt, real:
      2014-01-02: 0,74%
      2014-01-03: 0,75%
      2014-01-06: 0,72%
      2014-01-07: 0,70%
      2014-01-08: 0,72%
      2014-01-09: 0,66%
      2014-01-10: 0,59%
      2014-01-13: 0,57%
      2014-01-14: 0,62%
      2014-01-15: 0,62%
      2014-01-16: 0,61%
      2014-01-17: 0,58%
      2014-01-21: 0,59%
      2014-01-22: 0,62%
      2014-01-23: 0,66%

      30-Year Treasury Constant Maturity Rate:
      Letzter Tagesschluss: -0,82%
      Letzter Wochenabschluss: -2,82%
      Tendenz seit 01.01.2014: südwärts

      Zinssatzverlauf saisonal unbereinigt, nominell:
      2014-01-02: 3,92%
      2014-01-03: 3,93%
      2014-01-06: 3,90%
      2014-01-07: 3,88%
      2014-01-08: 3,90%
      2014-01-09: 3,88%
      2014-01-10: 3,80%
      2014-01-13: 3,77%
      2014-01-14: 3,80%
      2014-01-15: 3,81%
      2014-01-16: 3,77%
      2014-01-17: 3,75%
      2014-01-21: 3,74%
      2014-01-22: 3,75%
      2014-01-23: 3,68%

      Zinssatzverlauf saisonal unbereinigt, real:
      2014-01-02: 1,58%
      2014-01-03: 1,57%
      2014-01-06: 1,54%
      2014-01-07: 1,52%
      2014-01-08: 1,50%
      2014-01-09: 1,45%
      2014-01-10: 1,40%
      2014-01-13: 1,41%
      2014-01-14: 1,45%
      2014-01-15: 1,45%
      2014-01-16: 1,43%
      2014-01-17: 1,41%
      2014-01-21: 1,42%
      2014-01-22: 1,44%
      2014-01-23: 1,38%

      Fazit: Über die Stabilität der US-Staatsanleihen kann man sich gerne streiten, aber deren Renditen sind keinesfalls traumhaft. Vor allem dann, wenn man auf die Realzinsen schaut. Und die hier genannten Daten entsprechen der doch etwas geschönten offiziellen Lesart.

      Grüße
      AE-35

      PS: Entschuldigung nochmals, wegen der langen Zahlen- und Faktenreihen! :oD

      Und vielen Dank nochmals an unseren werten Kollegen Peter für die Datenquelle bezüglich der Zinssätze für die US-Staatsanleihen!

      0
      • @AE-35
        Trotzdem kann man in letzter Zeit wieder eine Art „Flucht“ in die Bonds sehen.(Zu Lasten der Aktien).Warum ? Hofft man erneut auf die Gelddruckmaschine der Notenbanken ? Offenbar kennt man zur Zeit nur 2-erlei. Aktien und Bonds.(Raus aus den Aktien, rein in die Bonds und umgekehrt) Wenn das mal keine Falle ist.Was,wenn der Staat sich wie in Griechenland oder Argentinien weigert,die Bonds zu bedienen ? Besonderes,wenn der Staat womöglich USA heißt, und eine ordentliche Militärmacht samt Geheimdiensten hinter sich weiß. ? Armer Bondhalter, der den Banken noch immer mißtraut.

        0
        • Hallo anaconda,

          Als König Artus das Schwert der Macht „Excalibur“ von sich warf, schrie sein stärkster Ritter Lancelot voller Entsetzen: „Der König ohne Schwert, das Land ohne König!“ Und des Königs treuester Ritter Perceval fand heraus: „Der König und das Land sind Eins!“
          Zitiert aus „Excalibur – Das Schwert der Macht“

          Übersetzung:
          „Die Regierung ohne Banken, das Land ohne Regierung! … Die Regierung (Banken) und das Land sind Eins!“

          Gold dagegen, ist ein universeller, weil ungebundener „Wert“. Der Wert des Goldes, ist seine weltweit tradierte Anerkennung. Insofern entzieht sich das Gold und damit auch dessen Besitzer der Kontrolle der Mächtigen. Da aber nur der die Macht besitzt, der die Kontrolle ausübt, stellt der Goldbesitz eine Art Umkehrung der Machtverhältnisse dar, also einen aus der Sicht der Mächtigen ungewollten Kontrollverlust.

          Der eigene Kontrollgewinn durch den Besitz von Gold, stellt also dessen wahren Wert dar.

          Das oben Geschriebene gilt bis heute und die nähere Zukunft. Aber auch längere Sicht befürchte ich eine Veränderung. Diese Veränderung hat aber primär nichts mit dem Gold zu tun, sondern eben mit jenem, der dem Gold seinen Wert verleiht, also dem Menschen selbst, oder dem, was dann noch von diesem übrig sein wird.

          Doch bis dahin gilt:
          Ein jeder möge selbst entscheiden, was ihm lieber ist, die Hoffnung auf Papier und die Lauterkeit der Mächtigen, oder die Unabhängigkeit des Goldes mit allen Konsequenzen.

          Grüße
          AE-35

          0
          • KORREKTUREN

            1. Übersetzung:
            „Die Regierung ohne Banken, das Land ohne Regierung! … Die Regierung (Banken) und das Land (NICHT VOLK!!!) sind Eins!“

            2. Aber AUF längere Sicht befürchte ich eine Veränderung.

            Grüße
            AE-35

            0
          • @AE-35
            „….Die Hoffnung auf Papier und die Lauterkeit der Mächtigen“ Ich möchte es ja gerne glauben,doch zeigt leider die Vergangenheit, dass die Mächtigen eben nicht umsonst mächtig geworden sind..Mächtige und weise Regenten,welche Wohlstand über das Volk brachten, können Sie an einer Hand abzählen.Vielleicht war König Artus einer von ihnen.Aber damit hat es sich schon.
            Man hat eben nicht umsonst Gold als Anker- und Orientierungspunkt
            seinen Wert verliehen. Weil es einzigartig ist auf der Erde. Warum daran rüttlen ? Die Notenbanken können per Dekret 1 Billion Dollar aus dem Nichts erschaffen und tun es auch ! Aber keine Macht der Erde kann 1 Billion Unzen Gold per Dekret herbeizaubern.
            Ein „Wert“ kann und darf nicht beliebig vermehrbar sein, denn dann ist er kein solcher mehr.
            Geld hat schon lange seinen Charakter als Wert (speicher) verloren, es ist zum bloßen Tauschmittel degradiert, wie Murmeln, Bitcoins, oder Monopoli Scheine. Beliebig vermehrbar. Ohne irgendwelche Skrupel.Mehrere tausend verschiedene Währungen gab es bereits und alle sind mit der Zeit dahingeweht worden.Ohne Ausnahme.
            Warum ? Weil eben die Mächtigen nicht so lauter gewesen sind, wie Sie es gerne hätten.

            0
          • @anaconda

            Vielleicht irre ich mich, aber ich fürchte, Sie haben meinen obigen Text falsch interpretiert. Ist das möglich?

            Grüße
            AE-35

            0
  11. @AE-35
    wenn ich Sie falsch interpretiert habe, ja dann wären wir uns in der Sache ja einig.
    Dann betrachten Sie mein Schreiben einfach als das was es ist. Einen Kommentar.

    0
    • Hallo anaconda,

      „…ja dann wären wir uns in der Sache ja einig.“

      Auch auf die Gefahr hin es jetzt etwas geheimnisvoll und kompliziert zugleich zu machen, schreibe ich Ihnen, dass wir uns relativ und temporär betrachtet schon die ganze Zeit über einig sind. Absolut und auf längere Zeit gesehen jedoch, stehen wir uns in der Sache sogar diametral gegenüber. Doch das ist eine andere Geschichte.

      Nur so viel noch, was mich hier im Kommentarbereich (!!!) immer ein wenig stört, ist der Absolutismus mit dem oft genug das EM zum alleingültigen Heilsbringer erklärt wird. Es mangelt hier leider allzu oft am freien Denken und an der nötigen Selbstkritik am eigenen Tun.

      „Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.“
      Aristoteles

      Hinzu kommt, dass hier nicht Wenige im eigenen Interesse handeln, also aus indirekt eigennützigen kommerziellen Gründen heraus ihr „Fachwissen“ zum „Besten“ geben.

      Grüße
      AE-35

      0
      • @AE-35
        Geschätzter Superblogger…

        Mit dem letzten Satz Ihres Kommentars

        „Hinzu kommt, dass hier nicht Wenige im eigenen Interesse
        handeln, also aus indirekt eigennützigen kommerziellen
        Gründen heraus ihr “Fachwissen” zum “Besten” geben“

        können Sie bestenfalls den Chefredaktuer vom Handelsblatt
        meinen, der im Wochenrhythmus vor laufender Kamera
        unter erkennbarem „Drogeneinfluß“ Goldbesitzer auffordert,
        „sofort ihr Gold zu verkaufen, weil es morgen nichts mehr
        wert ist“.

        Die aktiven und passiven Mitglieder (leise Mitleser) dieses
        Forums werden durch ihre privaten (möglichen) Investitionen
        vom Umfang kaum einen Einfluß auf die EM-Märkte haben,
        wenn an der Londoner LBMA jeden Tag ca. 30 Mill. Goldunzen
        den Besitzer wechseln.

        Was also bezwecken Sie mit diesem Vorwurf, wenn Sie selbst
        Ihre „überproportional umfangreichen“ Kommentare aus einem
        leicht erkennbaren gesteigerten Mitteilungsbewußtsein bzw.
        Sendungsbewußtsein kommunizieren?

        Dieses Forum lebt vom Erfahrungs- und Informationsaustausch
        unterschiedlicher Meinungen und Fragestellungen und hebt sich
        damit wohltuend von den GEZwangsgebühren-Infokanälen, bei
        denen man „in der ersten Reihe Platz“ nehmen darf.

        0
        • @Watchdog

          „Geschätzter Superblogger…“

          Gezielte Verunglimpfung meinerseits, da offensichtlich gegenteilig gemeint. Fängt ja gut an, Ihr Kommentar. Oder sollte ich diesen besser als „Kampfschrift“ bezeichnen?

          „Was also bezwecken Sie mit diesem Vorwurf,“

          Damit bringe ich zum Ausdruck, dass hier einige aus dem Bereich EM-Handel die Stimmungslage zu manipulieren versuchen. Das nennt man Lobbyismus. Noch nie was von gehört, oder wie?

          „wenn Sie selbst
          Ihre “überproportional umfangreichen” Kommentare aus einem
          leicht erkennbaren gesteigerten Mitteilungsbewußtsein bzw.
          Sendungsbewußtsein kommunizieren?“

          Ich wusste gar nicht, dass es hier eine Kommentarobergrenze gibt. Und manch Andere schreiben hier gar noch viel mehr Beiträge als ich. Aber was soll’s, denn an den Inhalten sollt Ihr Sie erkennen, nicht wahr?

          „Dieses Forum lebt vom Erfahrungs- und Informationsaustausch
          unterschiedlicher Meinungen und Fragestellungen und hebt sich
          damit wohltuend von den GEZwangsgebühren-Infokanälen, bei
          denen man “in der ersten Reihe Platz” nehmen darf.“

          Na eben, dann halten Sie sich mal dran und halten kritische und differenzierende Meinungen wie meine aus, anstatt diese nur deshalb zu kritisieren, weil sie andersdenkend sind. Und übrigens, weil Sie auf die sicherlich kritikwürdigen GEZ-Kanäle anspielen. Man kann deren Berichterstattung nur dann gebührend kritisieren, wenn man den dazu nötigen Freiraum schafft. Und dieser hier, will ja angeblich ein solcher sein, oder?

          Und ganz nebenbei bemerkt, greife ich im Gegensatz zu meinen Kritikern niemanden persönlich an.

          Zu Ihrer Erinnerung…

          Fazit: Nur getroffene Wachhunde bellen. Ansonsten gilt, die Gedanken sind frei! Kennen Sie ja, oder etwa nicht?

          ;o)

          Grüße
          AE-35

          PS: Falls es nicht mehr gewünscht ist, dass ich hier kommentiere, sollte man mir dies hier entweder öffentlich oder im Stillen also per Mail mitteilen und gut ist. Ich kann hier kommentieren, muss es aber nicht. Also, ich warte…?!?

          0
          • @AE-35
            „Superblogger“: wenn die Gedanken „frei“ sind, wie Sie schreiben, kann die Bezeichnung ja auch „anerkennend“ und nicht „verunglimpfend“ gemeint sein, also bitte, suchen Sie sich eine wohlwollende Variante aus.

            Der Begriff „Lobbyismus“ ist für jeden interessierten Leser bekannt, der die Einflußnahme großer Firmen und Interessenverbände in Brüssel verfolgt und verfolgt hat, wie z.B. das Thema Wasserversorgung in der EU-Diktatur geregelt (monopolisiert) werden sollte.
            Daß „…hier einige aus dem Bereich EM-Handel die Stimmungslage zu manipulieren versuchen…“ konnte ich bisher nicht feststellen, wobei ich zugebe, daß ich meistens nur die jeweils aktuellen Artikel/Kommentare verfolge und nicht im Archiv suche.

            Eine „Kommentarobergrenze“ gibt es offensichtlich nicht; dennoch darf ich anmerken, daß die meisten Ihrer Beiträge das Spielfeld meines Displays ausfüllen, auf der Skala von „Minimum“ bis „Maximum“ fast immer im Bereich „Maximum“ (gleichwohl den Regeln dichterischer Freiheit folgend).

            Dennoch gebe ich zu, daß ich mir bei Ihrem weiter oben stehenden Kommentar zum Thema US-Bonds (25. Januar 18:42) die Frage gestellt habe, warum Sie ca. 100 Zeilen mit Zinssätzen zu den T-Bonds den eigentlichen Sachverhalt sehr „raumgreifend“ darstellen, obwohl ein paar gemittelte Werte ausreichen sollten.

            Nichts für Ungut – und glauben Sie mir, es gibt auch Wachhunde, die bellen, wenn sie nicht getroffen wurden.
            Schon Altkanzler Kohl zitierte: „Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter“.

            AE-35: ich fände es bedauerlich, wenn Sie aufgrund meines Kommentars überlegen, ob Sie hier noch weiter kommentieren sollen; das war nicht meine Absicht, denn – wie Sie selbst schreiben – die Gedanken sind frei…

            0
  12. Das ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Wort zum Sonntag:

    Großer FED-Theater-Auftritt am kommenden Mittwoch-Abend:

    einer, der genau weiß, wie man die EM-Preise seit mehreren
    Jahren manipuliert und kontrolliert, wird den letzten großen
    Auftritt als „Heli-Ben“ („Nobody really understands gold
    prices and I don’t pretend to understand them either“)

    http://www.forbes.com/sites/afontevecchia/2013/07/18/bernanke-tells-congress-i-dont-understand-gold/

    dazu nutzen,auf den verhaßten Feind des Greenbacks (GOLD)
    einzuprügeln, wie die Veröffentlichung der letzten
    FED-Protokolle zeigt:
    http://www.goldreporter.de/fed-protokoll-erneute-kursfalle-fur-gold-und-silber/gold/20814/

    Egal, wie die Entscheidung der FED zum Thema „Tapering“ ausfällt,
    die sabbernden Bankgehilfen werden alles tun, der Goldgemeinde
    wieder einmal zu zeigen, wer an den Schalthebeln der Macht und
    Notenpressen sitzt.

    Während der US-Business-Kanal CNBC heute meldet, daß die FED am
    Mittwoch bekanntgeben will, das Anleihen-Programm QEx um weitere
    10 Mrd. US-Dollar im Monat zurückzufahren (von derzeit 75 Mrd.$
    auf 65 Mrd. $), warnt der IWF aus Davos (Chr. Lagarde) vor den
    Gefahren einer Deflation und der gerade hochkochenden Finanzkrise
    in den Schwellenmärkten („emerging markets“), der Türkei,
    Argentinien und in China.

    Sollte die FED tatsächlich erneut „tapern“, werden die bestens
    informierten US-Banken ihr Kapital vor dem Mittwochtermin aus
    den internationalen Aktien-Börsen abziehen, was an stark
    fallenden Aktien-Indizes der folgenden beiden Tage erkennbar
    sein wird.

    Sollte Ben Shalom Bernanke wegen der negativen Reaktion an den
    Börsen vom letzten Freitag jedoch „zurückrudern“ und die
    letzte Reduzierung der lotterhaften Geldmenge von 10 Mrd. USD
    kleinlaut zurücknehmen (und sogar nochmals um weitere 10 Mrd.
    USD erhöhen), dürften die Börsen zu einem neuen Höhenflug
    ansetzen.
    (Klugscheißermodus: EIN)
    Statt Deflation erwarten wir dann Hyperinflation, und das
    dürfte den Gold-Silberpreis wie mit Redbull „beflügeln“.
    (Klugscheißermodus: AUS)
    (Für Interessierte: Details bei http://www.arabianmoney.net/)

    0

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