Weltkriegs-Wracks mit 240 Tonnen Silber werden geborgen
Vor der Küste Irlands sind Meeresforscher kürzlich auf zwei während der Weltkriege gesunkene Schiffe gestoßen, die wertvolle Fracht geladen hatten. Der Silberschatz soll nun geborgen werden.
Auf insgesamt rund 240 Tonnen Silber schätzen die Meeresforscher der amerikanischen Odyssey Marine Exploration Inc. den potenziellen Tiefseefund vor der Küste Irlands. Die Entdeckung war bereits im vergangenen Jahr gemacht worden.
Gefunden hat man gleich zwei Wracks. Das britische Frachtschiff SS Gairsoppa war im Zweiten Weltkrieg von einem deutschen U-Boot versenkt worden. Die SS Matola fiel bereits im Ersten Weltkrieg einem deutschen Tiefseeboot zum Opfer. Sie soll 48 Tonnen Silber in Form von 1.203 Silberbarren geladen haben. Beide Schiffsreste liegen in rund drei Meilen Tiefe im Nordatlantik. Die Bergung hat bereits im vergangenen Mai begonnen.
Die britische Regierung wird laut einer Vereinbarung 20 Prozent des Fundwertes einkassieren. Er wird auf mehrere 10 Millionen US-Dollar geschätzt.
Goldreporter
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