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Wie geht es jetzt weiter mit dem Goldpreis?

Konsolidierung, Bodenbildung, Kurssturz, erneute Erholung: Der Goldpreis zeigt zuletzt deutliche Schwankungen. Wo liegen jetzt die entscheidenden Kursmarken?

Die Goldpreis-Entwicklung der vergangenen Wochen unterlag erneut deutlichen Schwankungen. Nach einer angedeuteten Bodenbildung Anfang November kam unmittelbar vor den US-Wahlen ein starker Kurseinbruch. Die darauf folgende Erholung erfolgte jedoch im gleichen Tempo und setzte sich darüber hinaus noch einige Tage fort. Ausgehend vom Widerstandsniveau um 1.730 Dollar bewegte sich der Goldchart schließlich wieder in die Gegenrichtung.

Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr (Deutsche-Bank-Indikation)

 

Am Freitagnachmittag (13 Uhr) notierte die Goldunze bei 1.709 Dollar (1.341 Euro). Der Chart steuerte damit erneut in Richtung der Aufwärtstrendlinie, an der der Kurssturz vom 2. November endete. Sie hat ihren Ausgangspunkt am 28. Juni 2012.

Der aktuelle Rücksetzer könnte sich somit noch bis auf Kurse knapp unterhalb von 1.700 Dollar fortsetzen. Ein Unterschreiten der genannten Trendlinie auf Tagesschlussbasis hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere negative Folgen für die kurzfristige Goldpreisentwicklung.

An wichtigen charttechnischen Widerständen sehen wir aktuell die Marken von $ 1.712, $1,719 und als bedeutendste Barriere $ 1.730 Dollar.

Goldreporter

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Eingetragen von am 16. Nov. 2012. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “Wie geht es jetzt weiter mit dem Goldpreis?”

  1. Es muss den Menschen klar werden, dass wir letztlich nicht eine Schuldenkrise, sondern eine Gläubiger-Krise haben.Das heißt, dass, wenn die Schulden weg sind auch die Guthaben weg sind. Und das geht am einfachsten mittels Inflation.Inflation enteignet den Mittelstand und den ehrlichen Sparer zu gunsten der Hedonisten.Wenn das von der breiten Sparerschicht erkannt wird, wird es beim Gold kein Halten mehr geben, weil dann jeder dieser Menschen sich durch eine viel zu kleine Tür wird drängen müssen. Und das kann schon über Nacht geschehen, denn die verfügbaren Fiat-Geld Mengen sind so groß, dass die Lawine jederzeit abgehen kann.

  2. @ anaconda

    Sehr richtig! Außerdem wird auch Richtung steigender Goldkurse spekuliert werden, wenn die Zeit der Erkenntnis da ist und, wie wir gerade lesen, kostenmäßig günstiger denn je. Dann wirds für Spätentschlossene noch enger und teurer. Der derzeitige Seitwärts-Trend der Edelmetalle trotz aller Zentralbank-Interventionen, ist wie die Ruhe vor dem Sturm.

  3. Ich glaube nicht dass die Massen am Ende einem steil steigenden Goldpreis nachrennen werden, sondern sie werden nach Alternativen suchen. Es wird eher das viel preiswerte Silber sein, dass dann zur Wertaufbewahrung dient und vorallendingen Aktien, da Firmenbeteiligung auch ein bleibender Wert in sich ist.

  4. AKTIEN würde ich in diesem Umfeld nicht anfassen , wir sind in
    einem Bärenmarkt.
    Die meisten Menschen kaufen erst dann , wenn die Goldpreise extrem
    steigen und in den Medien der große Boom eingeleitet wird.
    Spekulanten wird es immer geben , aber man kann sich auch verspekulieren.
    Bei diesem Zinsen wird langfristig das FIAT-Geld dominieren
    und damit steigende Preise für Sachwerte.

  5. Wohin geht der Goldpreis ? Ich denke in der heutigen Zeit ist die Charttechnik Makulatur.Am Freitag der Dax -1,80 % und am Montag der Dax +1,80 %.Soll das mal einer mit Charttechnik erklären.Hier wird gezockt und manipuliert auf Teufel komm raus,bis der Arzt kommt.Ich habe immer noch Gold und Silber aus dem Bauchgefühl heraus gekauft und bin damit eigentlich ganz gut gefahren.Schlecht war es nur, wenn ich mich von der Charttechnik oder den Aussagen von Anlageberatern leiten ließ.Und heute:Ihr glaubt es nicht, ich nehme mein Pendel und pendle es aus.Hier liegen ca 1400 EUR dort 1 Unze Gold. Es schlägt zum Gold hin aus.Je älter man wird, desto esoterischer wird man.
    Und noch etwas: Was zu gut ist um wahr zu sein,ist meist nicht gut und was zu schlecht ist um wahr zu sein ist meist noch viel schlechter. (Murphy’s Law).
    Egal wohin der Goldpreis in irgendeiner Währung der jetzigen oder zukünftigen Art geht,eine Unze Gold bleibt immer eine Unze Gold,ein Wert über Jahrtausende.

Zuletzt kommentiert

  • maß_voll: Macht- und Ansehensverlust (ok, Ansehen nur noch in den Kreisen, in denen sie eines haben… beim Rest...
  • Nugget: @Old Shatterhand Ja genua … heute haben wir einen normalen Rückschlag nach einem zu steilen Peak...
  • copa: @Old Shatterhand Danke für die Info! :)
  • copa: Also mal wieder nix Neues…
  • Old Shatterhand: @copa Die gleichen Sätze habe ich schon gelesen von George Soros und Jim Rogers.
  • Old Shatterhand: @copa Nach unten passiert nichts mehr. In Amerika ist schon die Luft raus. Es gibt (im Moment) nur...
  • copa: In einem guten Artikel stand vor Kurzem: von Adam Hamilton “Die besten Zeiten um günstig zu kaufen, sind...
  • copa: @Old Shatterhand Strategisch ist auch nicht schlecht einen Abstieg vorzutäuschen?! Passieren tut aber nicht...
  • copa: @0177translator Gebe Heiko Recht,schön von Dir zu lesen! Mit China ist jetzt nicht mehr zu spassen ;) Fleiss...
  • Old Shatterhand: Ich bin nach wie vor der Meinung dass die EM-Preise in naher Zukunft kräftig steigen werden....