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Wie tief kann der Goldpreis fallen?

Mit dem Kursrutsch der vergangenen zwei Wochen wurden im Goldchart bedeutende Unterstützungen verletzt. Bei 1.573 Dollar findet der Goldpreis erstmals eine Unterstützung.

Mit brachialer Gewalt wurde der Goldchart am 9. Dezember durch die symmetrische Dreiecksformation nach unten herausgedrückt. Dabei sackte der Goldkurs in den Folgetagen auch unter die 200-Tage-Linie ab und der 10-Monats-Trend wurde gebrochen. Der lange Abwärtshaken gleicht dem Rücksetzer von Mitte September.

Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr (Deuba-Indikation)

 

Erst auf dem Niveau von 1.573 Dollar fand der Goldpreis nun eine Unterstützung. Hier ereignete sich auch Ende April ein wichtiges Zwischenhoch. Dagegen befindet sich bei 1.603 Dollar ein bedeutender Widerstand (Zwischentief vom 28.09.).

Ausblick: Wer den Vorgaben der Charttechnik vertraut, muss sich auf einen weiter fallenden Goldpreis gefasst machen. Laut Regelbuch wäre innerhalb der kommenden drei Monate ein Kursrückgang bis auf 1.373 Dollar denkbar. Bei einem schnellen Wiederanstieg über 1.600 Dollar könnte jedoch kurzfristig noch einmal das Niveau von 1.676 Dollar erreicht werden.

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Eingetragen von am 19. Dez. 2011. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

31 Kommentare für “Wie tief kann der Goldpreis fallen?”

  1. Charttechnik und Gold? Da haben sich schon sehr viele die Zähne ausgebissen, am meisten glaube ich die Leute von godmrkt erwartet ode wie auch die Elliotter. Der Markt erwartet Defla, und die Schwuchtel von Bänkers wissen, daß wenn Gold explodiert, sie wissen dann daß sie Weihnachten nicht mehr überleben.

    Denkt daran Bänksters und Staat – die allerschlimmsten Megaverbrecher!

    • @Rosaliusz
      Als ich als Kind meinen Vater, damals ein bekannter Rechtsanwalt und Strafverteidiger, mal fragte, wer die größten Verbrecher auf der Welt wären, antworter er mir: Banken und Versicherungen ! Damals konnte ich es nicht glauben. Heute weiß ich es !
      Übrigens hat mein Vater stets Gold gekauft und niemals Papierwerte.

  2. Rosaliusz, bist Du nervös?
    Ich finde es positiv wenn Goldreporter sachlich informiert; dazu gehören auch negative Ausblicke.
    Das diese nicht jeder hören will, gehört zur Sache.
    Stimmt doch, Rosaliusz?

  3. Eine Unze Gold ist eine Unze Gold. Den Wert eines Rohstoffes kann man nicht an Unwerten wie Dollar oder Euro messen. Das ist der falsche Ansatz und Desinformation als wenn Fiatmoney irgendeinen Wert hätte.

    • @euroTanic
      Sie haben es völlig richtig gesagt.Genauso, wie man den Wert eines Medikaments nicht in Geld ausdrücken kann, wenn es einem das Leben retten soll. In diesen Zeiten ist Gold einfach essentiell wichtig, egal was es momentan kostet oder morgen kosten wird. Ich schlafe einfach mit Gold ruhiger und das ist mir eine Menge wert. Mehr als der Airbag, das ABS oder sonstiger Schnick-Schnack im Auto,der auch eine Menge kostet.Und ich will schon heute ruhig schlafen und nicht erst übermorgen. Ich weiß nicht, wer noch so denkt, aber ich glaube wir sind schon zwei.

      • Wenn man sowieso sich zu viel Sorgen über alles macht kann man nie gut schlafen… Es gibt keine absolute Sicherheit und daher sollte man alles immer relativ betrachten und sehr flexibel bleiben.
        Alle (moindestens sicher die materiellen) Werte sind relativ.
        Genauso wie ein Medikament für irgendeinen der es nicht beziehn kann, weil es dort nicht geliefert wir wo es nicht bezahlt werden kann wertlos -Deutschland ist…relativ gesehen… nicht die Welt, vielerorts ist es tatsächlich so- bis zu desjenigen Todes bleibt, genauso wenig wird Gold in bestimmten und sehr wahrscheinlich möglichen Situationen einen Wert haben, z.B wenn die natürlichen Lebensgrundlagen ruiniert sein werden.
        Wie war denn der bekannte Indianerspruch?… Denn könnte man in so einem Fall nicht nur auf Geld sondern auch auf Gold übertragen

  4. Es ist doch schön, wenn an der Börse nochmal soziale Preise bei Gold und Silber herrschen sollten. Da kann man noch ein paar Euros in echte Werte umtauschen.
    Ab Januar müssen in der Euro-Zone einige 100 Milliarden Euro an Staatsanleihen umgeschuldet werden. Wer außer der EZB soll das finanzieren? Der Euro wird wohl dann endgültig zum „Printo“. Die Dollar-Notenpresse wird auch nicht mehr lange still stehen. Wo sollen die vielen Euros und Dollars denn dauerhaft hin? Will man die Immobilienpreise endlos hochtreiben? Es fehlen zurzeit jedenfalls seriöse Investitionsmöglichkeiten.
    Bei Gold und Silber gibt es außerdem noch die Langzeit-Perspektive, weil nicht mehr unendlich viele Rohstoffe im Erdboden vorhanden sind.
    Meiner Meinung nach kommt der große Knall dann, wenn die Schwellenländer nicht mehr bereit sind, die Druck-Erzeugnisse aus den Notenpressen europäischer und nordamerikanischer Zentralbanken als Zahlungsmittel zu akzeptieren bzw. diese massiv abwerten. Dies kann schneller passieren als wir glauben. Unmut über die Dollar-Vermehrung gibt es schon lange. Da die Kaufkraft in den Schwellenländern auch immer weiter ansteigt, sinkt die Abhängigkeit vom Export in die Industrieländer.
    Konsequenz wird dann sein, dass die Industrieländer wieder Ware gegen Ware liefern müssen und das Zettelgeld, das nicht mehr ins Ausland exportiert werden kann, die Inflation antreiben wird.
    Bis es soweit ist, freue ich mich über jeden Tag an dem die Preise für Gold und Silber weiter fallen. Meine finanzielle Positionierung in Papiergeld ist jedenfalls immer noch deutlich zu hoch.

    • Natürlich kann man warten ober der Goldpreis noch weiter fällt und weiter fällt…
      Doch möglicherweise überspannt man den Bogen und wartet zu lange. Die Crashes in der heutigen Zeit kommten über Nacht. Schuld sind die Computerprogramme.
      Kennen Sie die Geschichte von dem Mann im führelosen Zug ?: Der Zug fährt immer schneller abwärts .wenn er jetzt springt, ist nur die Kleidung ruiniert also wartet er.Wenn er nun springt gibts Hautabschürfungen, also wartet er. Wenn jetzt aber springt bricht er sich ein Bein. Also wartet…. Was glauben Sie, wie die Geschichte ausging ?
      Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.Wenn nicht jetzt Gold kaufen, wann dann ? Morgen kann es schon unerreichbar sein.

      • Die Computerprogramme haben auch einen Vorteil: Sie machen viele Vorgänge berechenbarer, weil Computer festen Algorithmen folgen. Die aktuellen Programme orientieren sich offenbar an der Philosophie dollargläubiger Spekulanten und nicht an sicherheitsorientierten Anlegern. Viele große Marktteilnehmer müssen wahrscheinlich auch zwangsweise an die Stärke des Dollars glauben, weil es deren Hauswährung ist, über die sie reichlich verfügen. Ein Machtverlust des Dollars wäre sicherlich ein schwerer Schlag insbesondere für angelsächsische Investoren.
        Die Computer werden den Crash nicht erzeugen, sie werden ihn aber vollstrecken. Neben den schon erwähnten Schwellenländern könnten z.B. auch die Klein-, Mittel- und Großsparer die Lawine auslösen. Die Deutschen haben 5 Billionen Euro an liquiden Mitteln auf ihren Konten. Was machen diese Leute, wenn in der Bild-Zeitung auf Seite 1 steht, dass die EZB die Notenpresse anwirft? Ich glaube jedenfalls nicht, dass Amerikas Hochfrequenzcomputer darüber entscheiden werden, wie der deutsche Michel handeln wird und wenn Deutschland politisch instabil wird ist sowieso Schluss mit der Währungsunion.
        Ich kaufe übrigens bereits seit einiger Zeit regelmäßig Gold und Silber. Die Frage zurzeit ist doch aber Folgende: Ärgert man sich, weil der Wert der schon gekauften Barren und Münzen sinkt oder freut man sich, weil man bei neuen Käufen weniger bezahlen muss?
        Silber ist wohl zurzeit reichlich am Markt verfügbar, weil die Produzenten ihre Kapazitäten erhöht haben. Indien ist als Gold- und Silberkäufer geschwächt, weil die indische Rupie auch dauernd schwächer wird. Es wäre jedenfalls schade, wenn man bei den aktuell großen Chancen auf weitere Wertverluste bei Gold und Silber nicht mehr genügend Geld zum Nachkaufen hätte.

        • @Pitti
          …… nicht mehr genügend Geld zum Nachkaufen hätte.
          Nun irgendwann ist immer Schluss mit dem Einkaufen, weil man nun genug Vorräte hat. Dabei stellt sich allerdings die Frage: Gold zum Traden-dann lieber Goldpapier mit Absicherung nach unten (puts) oder Gold physisch zur Vermögenssicherung gegen Amok laufende Regierung,dann ohne Rücksicht auf den Preis ein „must have“. Stürzt der Flieger ab,will auch keiner warten ob der Fallschirm nicht noch billiger wird, wenn ein Motor plötzlich wieder anfängt zu laufen.
          Der Mensch ist eben ein Herdentier.Ist alles prima,die Wirtschaft läuft und man frisch verliebt,interessiert sich kein Schwein fürs Gold und kann es noch so billig sein.Wehe aber die Krise droht, dann läuft alles los und kauft wie verrückt.Ist eben menschlich.Weihnachtsgeschenke sind auch im Sommer billiger.
          Sie werden sehen, kaum steht in der Bild, dass die Krise bald vorbei ist und der Goldpreis sinkt.Der Fallschirm wird billiger,könnte ja doch noch klappen mit der Landung und niemand will dann auf einem unnützen Fallschirm sitzen bleiben.

        • „Die Computerprogramme haben auch einen Vorteil: Sie machen viele Vorgänge berechenbarer, weil Computer festen Algorithmen folgen“ -> darauf würde ich nicht wetten; mein Freund ist einer der bekanntesten Programmierer neuronaler Netze und genau die Berechenbarkeit ist damit verschwunden!

          Aber Sie haben recht, konventionelle Kauf- und Verkaufsprogramme sind berechenbar.

          • Die Computer sind vor allem schnell und wirken als Trendverstärker. Ich hoffe mal, die Banker haben sich noch nicht zu Sklaven ihrer eigenen Rechner gemacht und übernehmen zumindest das Festlegen der Entscheidungsregeln noch selbst.
            Neuronale Netze kommen sicherlich in Simulationsprogrammen zum Einsatz. Da wird dann zusammen mit historisierten Börsendaten berechnet, wieviel Papiergold man braucht, um eine bestimmte Widerstandslinie zu knacken oder zu halten. Mit diesem Wissen kann man dann die Hochfrequenzrechner programmieren und passende Optionsscheine kaufen bzw. verkaufen.

          • Wer programmiert letztendlich jedes Computerprogramm und sogar mal vielleicht Programme die eigene Programme programmieren könnten…, aber ganz am Schluss der Kette ist sowieso der Mensch und ist dieser berechenbar?
            Nein.
            So viel zur aktuellen apokalyptisch anmutenden Computergläubigkeit und damit u.a. auch daraus entstandenen, letztendlich nur sich selbst erfüllenden Chart-„Naturgesetzmässigkeiten“.
            Natürlich dabei ist aber nur : Wenn jeder danach programmiert , dass z.B. nach Unterschreiten einer bestimmten Linie verkauft wird, dann wird das dann doch im Nachhinein zur „tatsächlich wichtigen Unterterstützungslinie, wo dann der Preis massiv einbrechen wird“ und die Chartechnik hat sich mal wieder selbsterfüllt und alle glauben weiter daran, dabei aber vor allem solche Gesetzmässigkeiten verstärkend

      • „Die Crashes in der heutigen Zeit kommten über Nacht. Schuld sind die Computerprogramme“, das ist die eine Seite, die andere ist die, dass mit der heutigen Strategie niemand Rechneraktivitäten überwacht ( überwachen kann ).

        • @bernd
          Schon, aber früher musste noch jemand mit Erfahrung ein paar Minuten nachdenken, dann zum Telefon greifen und die Order geben.Heute gibt womöglich niemand mehr die Order, die ist einprogrammiert und läuft vollautomatisch während der Auftraggeber selig schlummert. Nichts gegen Computerprogramme, aber solange der menschliche Intellekt, die menschliche Phantasie und das menschliche Bauchgefühl noch nicht programmierbar ist, solange ist mir das nicht geheuer. Irgendwann schießt so ein Programm eine Rakete ab und der Krieg läuft vollautomatisch ab. Glauben sie, dass ein Computer Ihnen eine passende Freundin / Freund suchen könnte ? Ich glaube das nicht.
          Das Problem ist, wir Menschen denken viel zu mechanistisch und die Phantasie, der natürliche Instinkt und die Vorahnung ist uns verloren gegangen.
          Deshalb erkennen wir auch die Gefahren viel zu spät.

  5. Martin? Ich bin nicht nervös ;) Ich wäre nervös, wenn meine Lebensversicherung in todsichere griechische usw. Staatsanleihen investieren würde. Abe meine LV tut das nicht. Sie wurde gefeuert. Ich habe minus auf dem Konto. Das ist auch ein Grund um zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Bausparvertrag habe ich auch nicht und windige Immobillien in Europa, USA usw. habe ich auch nicht.

    Und so brauche ich mich vor diesem verbrecherischen System nicht zu fürchten.
    Verhaften können die mich ohne Grund, aber da ich mich an nichts erinnern kann, ist das auch egal.

    Jedenfalls gehöre ich nicht zu den 99% die sich mittlerweile fragen, ob es ein Leben nach der Geburt gibt. ;)))))))))

  6. Pitti – allein 2012 sind für den italienischen Staat 300 Mia. € Staatsschulden fällig, die er bedienen muß. Da wird die EZB hundertprozentig die Druckerpresse anwerfen. Es ist nur die Frage, ob eher die USA implodieren, oder wir mit unserem TEuro.

    • Europa bereitet mir zurzeit mehr Sorgen als Amerika. In den USA könnte ein Crash auch wieder eine Patriotismuswelle wie nach 9/11 auslösen. Die USA sind eben eine Nation, die in Krisenzeiten unter dem Sternenbanner vereint werden könnte.
      In Europa gibt es zu viele Interessengruppen, die gegeneinander arbeiten. Die EU-Kommission versucht in der Krise ihre Macht auszubauen und die meisten hochverschuldeten Euroländer blocken Reformen ab. Sie versuchen stattdessen über Euro-Bonds und die Notenpresse ihre Probleme auf andere Euro-Länder, insbesondere Deutschland, abzuwälzen. Es ist für Politiker eben einfacher, von Nachbarländern lautstark mehr Solidarität einzufordern als gegen Oppositionsparteien, Gewerkschaften und Lobbygruppen harte Reformen durchzusetzen. Zumindest der rot-grünen Opposition in Deutschland muss man auch vorwerfen, dass sie den Erhalt der EU-Institutionen für wichtiger hält als den Schutz der Sparguthaben der Bürger.
      Man wird jedenfalls kaum noch Bürger in Europa zu Reformen motivieren können, wenn diese sehen, dass andere reformunwillige Völker in Europa das fehlende Haushaltsgeld von der Notenpresse geschenkt bekommen. Dazu werden Spekulanten die Probleme zwischen den Nationen verschärfen, indem sie sich billig Geld verschaffen und dann damit in anderen Ländern Immobilien und Firmen aufkaufen (Hochtief war erst der Anfang).
      Zum Schluss wird wohl die EZB zerbrechen. Die Druckmaschinen sind ja auf die einzelnen Länder verteilt, so dass jeder ungeniert Euroscheine produzieren kann.

      • Lange Rede kurzer Sinn: Der einzige gemeinsame europaische Wert ist der Euro. Zu wenig für eine richtige Einheit, Europa ist nicht von unten zusammengewachsen wie die USA

        • Darius, die USA sind nicht „von unten zusammengewachsen“. Schau mal in die Geschichte des Sezessionskriegs 1861-1865. Lincoln war der erste, den man nicht mehr als Präsidenten bezeichnen kann, er war der erste Imperator. „Gewählt“ mit dem Geld der Bank- & Fabrikherren, welche auch die Zeitungen kontrollieren, und dieses ganze System von käuflicher Macht wurde heute bis zum Exzess getrieben. Der Anlaß für den Austritt etlicher Staaten aus der Union war die Beschneidung von deren Rechten. Sie besaßen viel weitergehende Vollmachten als heute, so z.B. was die Währungshoheit angeht. Es hatte jeder Bundesstaat seine eigenen Dollarnoten gedruckt. Die Befreiung der Sklaven spielte überhaupt keine Rolle, es war eine 1863 nachgeschobene Begründung für Lincolns Aggression gegen den Süden und für die systematische Verwandlung der Bundesstaaten in Provinzen. Das war wie im alten Rom ein schleichender Übergang von der Republik zum Imperium, und seit dieser Zeit kompensieren sie die Widersprüche im eigenen Land mit künstlicher Aggressivität nach außen; seither fühlen sie sich dazu berufen, der Welt ihr Micky-Maus-Christentum aufzunötigen und ihre korrupte, verfaulte Micky-Maus-Demokratie.

          • @Darius und 0177translator
            Ein für die Feiertage sehr „lustiges“ Buch über die Geschichte der USA stammt von Joachim Fernau „Halleluja. Die Geschichte der USA, 1977″
            Übrigens, wem die Geschichte zu trocken ist, der soll mal bei Fernau stöbern,da gibts die Geschichte der Römer und der Griechen (Rosen für Apoll) und die Moral der Deutschen (Und sie schämten sich nicht“). Ich hatte immer einen Heidenspaß beim Lesen. Leider sind die meisten Bücher vergriffen,aber manchmal hat man noch Glück.
            http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Fernau

        • @Darius
          Irgendwie ist mein Bericht nicht angekommen,also nochmal.
          0177translator hat völlig recht mit der Beschreibung der USA.Übrigens, wem die normale Geschichte zu trocken ist, kann es ja mal mit Joachim Fernau versuchen: „Halleluja, die Geschichte der USA“ .Sehr amüsant zu lesen im Urlaub, wie auch alle anderen Geschichtsbücher von Fernau
          mit dem „gewissen Etwas“ als Hintergrund.Wie Rosen für Apoll (Griechen) oder Sie schämten sich nicht (Moral der Deutschen) usw.
          Ein link zu Wiki
          http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Fernau

  7. Ob der Goldpreis fällt oder nicht ist im Hinblick das der sichere Zusammenbruch des Euros kommt doch völlig wurscht. Gold geht als Gewinner aus der Kriese; da sind wir uns wohl alle einig. Schön ist, dass man die Gelegenheit zum Nachkauf nutzen kann. Was frisch in die Kasse kommt muss ja wieder sinnvoll angelegt werden. Ich glaube aber nicht, dass Gold den Gesetzen eines Chartes folgen wird.
    Ab Mitte Januar zieht es wieder an und die nächsten Höchststände kommen garantiert auch wieder. Gold und Geduld sind sehr verbunden.

  8. Gold hab ich nur als Zwischenhändler gekauft,Silber für mich Ich trau den Staatsbanditen nicht.Paranoia hin oder her,wer sagt den, das nicht jeder Händler vom Zoll observiert wird.Mein Bruder ist beim Landesfinanzamt,der erzählt mir Geschichten die glaubt der Ottonormalverbraucher nie und nimmer.Hoffe wenigstens die Bande lässt Silber in Ruhe.

    • @Heiko Fischer
      Bei größeren Goldkäufen sind Sie registriert. Auf alle Fälle.
      Deshalb ist es essentiell wichtig, dass nur Sie selbst physischen Zugriff aufs Gold haben.
      Auf die Frage, wo Sie ihr Gold haben, müssen Sie vorbereitet sein und glaubhaft versichern können, dass es nicht mehr in Ihrem Besitz ist. Sie könnten es Ihrer Oma, Uroma, Enkelkind, Kind geschenkt haben oder zur Aufbewahrung gegeben haben. Eine gewisse Kreativität ist gefragt. Es soll auch vorgekommen sein, dass man den Geld (Goldkoffer) am Bahnhof stehen gelassen hat. Man braucht nur einen Zeugen und eine Verlustbescheinigung.
      So ein Pech aber auch. Nur einen Moment unvorsichtig gewesen……und weg war das Zeugs.

  9. Der gezeigte Chart ist zu kurzfristig gewählt: siehe http://www.deutschland-debatte.de/2011/12/12/goldpreis-kann-sich-innerhalb-zwei-wochen-dramatisch-verandern

    Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass sich der Preis auf rund 1100 zurückentwickeln kann – auch wenn es einigen hier nicht gefällt. Übrigens, das hatte ich schon einmal Anfang September vorausgesagt, als ich die Anstiegsgeschwindigkeit des Preises diskutierte.

    • Na dann hoffen wir mal, dass Sie mit Ihrer Prognose nach unten Recht behalten. Ich benötige nämlich noch ein Australien Nugget von 2012 und meine Sammlung von deutschen 100-Goldeuro-Münzen ist auch noch lange nicht komplett. Das könnte ich alles schnell mit ein paar Mausklicks erledigen, noch ist es aber nicht soweit, dass man zu jedem Preis kaufen muss.
      Hauptsache bei einem Preisrutsch ist natürlich, dass der Fachhandel liefern kann und nicht nur ein paar Großbanken stapelweise Papiergold hin und her schieben.
      Einen Goldpreis von 1100 Dollar halte ich aber nicht für realistisch, weil da die Produzenten nicht mehr liefern würden. Ich kenne auch viele Leute, die nur auf solche Preise warten und dann hemmungslos kaufen würden. Wenn im Januar die ersten großen Refinanzierungsrunden für Staatsschulden gelaufen sind, steht auch die Frage, welches Umtauschverhältnis der Euro zum Dollar dann noch hat.
      Die Charttechnik muss man natürlich ernst nehmen, weil die Spekulanten (und deren Computer für Hochfrequenzhandel) oft nach deren Regeln arbeiten. Eine ernste Gefahr für den Goldpreis würde ich aber nur dann sehen, wenn europäische Zentralbanken wirklich ihr Gold für Staatsschulden verpfänden würden und dadurch vielleicht der Mark geflutet wird. Eine andere „Gefahr“ wäre ein spürbares Anziehen der Konjunktur und eine Umschichtung von Gold in Aktien. Eine neue richtige Konjunktur sehe ich aber nicht (höchstens einen beginnenden Crack-up-Boom), außerdem wäre mir das ein paar Verluste beim Gold wert. Bei einer Konjunktur läuft auch mit Sicherheit das Silber wieder.

    • @bernd
      Nützt mir nicht viel, da ich in Euro werde kaufen müssen. Und der hat auch das Potential zum Dollar unter die Parietät zu fallen, wenn die Eurozone bricht.1 – 0,8 oder weniger hatten wir auch schon mal.
      Trotzdem, Gewinne oder Verluste sind es es erst, wenn man diese realisiert, also Goldmünzen gegen Euro verkauft. Aber wer ist so eiskalt und macht das schon mitten im Auseinanderbrechen der Eurozone ? Es sind die gleichen, welche jetzt griechische und Italienische Anleihen kaufen und in 5 Jahren möglicherweise riesige Gewinne einfahren und alle anderen sich ärgern, dass sie nicht gekauft haben. In 2 Jahren könnte man in der Ägäis riesige Ölvorkommen entdeckt haben und Griechenland wird Nr 1 in der Weltwirtschaft.So etwas kann es durchaus geben.
      Alles ist möglich, auch das Undenkbare.

  10. Wer mal genauer beobachtet wird ganz schnell feststellen das der Goldchart dem Eurochart folgt. Nicht ganz so schnell aber die Richtung stimmt. Da wird doch wohl nicht manipuliert werden? Bei Preisen unter 1600 $ werden viele Minen schließen und das physische Gold knapper. 1100 ist wohl eher ein Wunschtraum; aber vielleicht überfluten die Banken zur Selbstrettung den Markt kurzfristig. Würde mich natürlich sehr freuen. Glaube aber das 2012 ein Goldjahr mit 25% Plus in Euro wird.

    • @Supergeldsack
      Was die Minen so produzieren, weiß so genau keiner wirklich.Offiziell sind es 2500 Tonnen pro Jahr.Aber ob sie das produzieren oder einfach am Markt billiger aufkaufen und später teuer verkaufen ist auch möglich. Auch die hedgen mit Puts und Calls. Angegebene 30000 Tonnen gesamt in den Notenbanken reichen bei selbst optimaler Verkaufslage nur für die Schulden einer einzigen größeren Industrienation. Gäbe es eine komplette Golddeckung weltweit, würde die Unze weit über 30.000 Dollar oder Euros kosten. Das wird keine Notenbank der Welt zulassen. Es sei denn, die staatlichen Strukuren lösen sich allesamt auf, ein neuer charismatischer Führer übernimmt die Macht und stellt den Volkswillen per Gesetz her.
      Wenig wahrscheinlich ! Müßten schon die Außerirdischen kommen.

  11. Es gibt kaum was Leichteres als mit Geld oder z.B mit Gold mehr Geld zu machen.
    Wer genug Geld für solche Spielereien und Zockerein hat und es nicht ziemlich schnell zu vermehren schafft ist ziemlich ignorant oder blöd.
    Nur die meisten haben nicht so viel übrig, dass sie es so einfach spielerisch einsetzen könnten

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