Donnerstag,29.September 2022
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Ägypten hat 44 Tonnen Gold gekauft

Gold, Goldreserven, Ägypten (Foto: Goldreporter)
Ägypten hat 44 Tonnen Gold gekauft und weist nun 125 Tonnen an Goldreserven aus (Foto: Goldreporter).

In der neuen Rangliste der weltweiten Goldreserven des World Gold Council macht Ägypten acht Plätze gut. Das Land erhöhte seine Bestände um mehr als 50 Prozent.

Weltweite Goldreserven

Der World Gold Council (WGC) hat seine Rangliste mit den weltweiten Goldreserven aktualisiert. Sie enthält die offiziellen nationalen Bestände per Februar/März 2022. Unter den Top-10 gibt es nur eine Veränderung. Indien kaufte weitere 2,4 Tonnen Gold hinzu und besitzt nun 760,4 Tonnen.

Größter Käufer

Auffälligste Veränderung: Ägypten wird nun mit 125 Tonnen in der Tabelle aufgeführt. Das heißt, das Land hat 44,1 Tonnen Gold zugekauft. Damit geht es in der WGC-Rangliste um acht Plätze nach oben auf Position 33.

Die türkischen Goldreserven sind um 1,7 Tonnen auf 431,1 Tonnen angewachsen. Hier sind auch Einlagen von Geschäftsbanken bei der Zentralbank des Landes enthalten.

Gold-Verkäufer

Die Goldbestände Kasachstan sind erneut gesunken. Die Liste weist nun 368,1 Tonnen aus. Das sind 12,1 Tonnen weniger als bei der letzten Meldung. Währenddessen gab Usbekistan 1,2 Tonnen Gold ab und verfügt nun offiziell über 337,5 Tonnen. Und auch die Philippinen stießen Gold ab. Die Reserven sind um 2,4 Tonnen gesunken auf 156,3 Tonnen.

Gold, Goldreserven, Länder

Weitere Veränderungen gegenüber der WGC-Liste des Vormonats:

  • Irland: +0,7 t
  • Mongolei: +0,3 t
  • Serbien: +0,2 t

Gold als Währungsreserve

Der World Gold Council beziffert die gesamten weltweiten Goldreserven nun mit 35.589,8 Tonnen. Das sind 26,7 Tonnen weniger als in der letzten Aufstellung. Allerdings gilt zu beachten: Einige Länder machen keine regelmäßigen Angaben zu ihrem nationalen Goldbesitz. Dazu gehören unter anderem Staaten wie Iran, Israel und Nordkorea. Außerdem hat China seit September 2019 keine Anpassung ihrer offiziellen Goldbestände mehr gemeldet.

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12 Kommentare

  1. Der Vatikan war doch in den letzten Jahrhunderten viel erfolgreicher. Wieder hat Thanatos Recht: Wir sollten alle Pius dem Verblichenen lieben und auf der heiligen Geist hoffen, daß er uns von Acker, dem geldgierigen Dummschwätzer erlöst und sich endlich vom Acker macht!
    Die Russen werden jubeln.
    Von den Waldrappen handelt mein nächster Blödsinn

  2. Erste Infos zur Zins-Bescherung trudeln ein.

    – Der Leidzins um 50 Basispunkte [0,5 Prozent] angehoben. Endlich treffen die Erwartungen mal zu.
    – Die Fed-Bilanzsumme wird ab 01.Juni um 95 Milliarden Dollar reduziert, 60 Milliarden Treasurys, 35 Mortgage Backed Securities – die MBS kennt man aus der globalen Finanzkrise: Hypothekenbesicherte Wertpapiere, deren Bargeldflüsse durch die Zins- und Tilgungszahlungen eines Pools von grundpfandrechtlich gesicherten Forderungen getragen werden.
    – Und, ein Glück, die Fed ist „hoch wachsam“ gegenüber Inflations-Risiken [„The Committee is highly attentive to inflation risks“].

    Mit Statement im Wortlaut. Spannend wird nun die Wortexegese der PK.
    https://finanzmarktwelt.de/us-notenbank-fed-hebt-zinsen-um-05-an-das-fomc-statement-233481/

  3. Es gibt auch erfreuliches in dieser schweren Zeit zu berichten:
    Unten am Bodensee bei Überlingen sind die
    ersten Waldrappen aus ihrem italienischen
    Winterquartier zurückgekehrt.
    Nur 17 Stück sind verlorengegangen. Vermutlich
    sind sie in der Bolognese gelandet. Sei nicht so schlimm sagt die Aufzuchtstation weil die
    hässlichen Vögel sich hemmungslos vermehren.
    Den Waldrappen der Woche bekommt aber
    Bums Bums Boris weil die Besenkammer jetzt tabu ist und im Knast Unzucht nicht erlaubt.
    Der Eumel hätte besser vorher EM gekauft und
    es versteckt.
    Also wieder ein Grund unsere Lieblingsmetalle
    zu hamstern.
    Übrigens Murati ist auch wieder da, aber wo
    bleibt der Oberhamstermeister?

  4. Es ist schon interessant, das Leben von heute.
    Jahrelang, Jahrzehnte lang beschimpften Sozialpolitiker die Zinsen als Grund Übel und Verursacher der Armut auf der Welt. Zinsen runter hiess es hier und da oder gleich ganz weg mit den Zinsen. Die Zinsen machen nur die Reichen reicher und die Armen ärmer.
    Man denke an den Jakobspfennig nur, fabulierte so mancher selbsternannte Sozial Ökonom. Denn nur dann kann die Welt genesen. Sogar Schröder, unser Sozial Kanzler meinte noch vor kurzer Zeit in seinem Amt, mir sind 5% ! Inflation lieber als 5% Arbeitslose. Basta.
    Doch dagegen stemmten sich die bösen Kapitalisten, die Notenbanken.
    Dann endlich wurden die Zentralbanken sozial und spendabel und senkten die Zinsen, nein, sie schufen sie gleich ganz ab. Jetzt sollten doch alle zufrieden sein.
    Und, ist nun die Welt genesen, das Armenhaus verschwunden, sind alle wohlhabend geworden ?
    Auch die von Attac oder jene von Asta ?
    Und heute schreien die Gleichen, die Zins Gegner von gestern, rauf müssen die Zinsen. Nur so kann die Welt genesen und die Armen wieder zum Brot kommen.
    Und diesmal anders rum, das zinslose Geld macht nur die Reichen reicher und die Armen ärmer.
    Und jetzt heben die Notenbanken die Zinsen wieder an, damit genau jene morgen wieder was zu schreien haben.
    Nein, sicher nicht deswegen, aber schreien werden die allemal.
    Einstein sagte mal, das Universum und die Dummheit so mancher ist grenzenlos. Wobei er sich beim Universum nicht so sicher war.

    • Maruti:
      Durch den Zinseszinseffekt frisst sich jedes Geldsystem irgendwann selbst auf. Die Frage ist nur, wie lange dieser Prozess dauert. Den US-Dollar gibt es seit 1785. Ich würde mich dagegen wundern, wenn es den Euro in seiner jetzigen Form im Jahr 2025 noch gibt. Die Fed geht zumindest einen Schritt vor, währenddessen die EZB praktisch handlungsunfähig ist. Das Problem liegt also nicht bei der Exponentialfunktion des Zinses, diese lässt sich nicht beseitigen. Es liegt immer bei der Politik und ihrem Versagen.
      Aber: irgendwo habe ich mal gelesen, dass Edelmetalle in solchen Situationen ratsam sein sollen.

      • @racew
        Ja, stimme dem voll zu.
        Sicher ist die US Finanz nicht gerade begeistert über den Euro, aber unter allen Währungen hat die FED noch den besten Draht zur EZB.
        Also, wird man den Euro wohl lassen. Kontrolliert zwar und an der kurzen Leine.
        Man sollte sich immer fragen, was würden Sie mit dem Euro machen, wären sie selbst die FED.

  5. @Maruti
    Gott sei Dank! Sind Sie wieder da. Danke. Es war echt langweilig keine Kommentare mehr von Ihnen zu lesen.

  6. @Maruti und RACEW
    Genauso ist es.
    Man wird den € L E MM I N G E N erzählen, daß
    eine Verschuldungsquote von bald 130 %
    zum BIP völlig harmlos sei, da Japan seit vielen
    Jahren bei 250% ist und bestens damit zurecht
    kommt.
    Die BRD kann somit noch einige Jahre ordentlich
    von den Suedlaendern gemolken werden bis der
    Kollaps eintritt.
    Noch in diesem Jahrzehnt wird mit diesem Unfug Schluss sein und der € auf der Müllhalde der
    Geschichte landen.
    Werdet zum Silbermuli und schützt euch bevor es zu spät ist.
    Die tätowierte intimgepierste Spassgesellschaft
    wird sehr bald dumm aus der Wäsche schauen.

    • @donausteuner
      Was auch immer uns erzählt wird, die Regie wird der grosse Krieg führen. Manche wollen es nur noch nicht wahr haben. Der 3. Weltkrieg rollt unaufhaltsam auf uns zu. Scheibchenweise, Tag für Tag, müssen dies nun unsere Politiker den Bürgern klar machen.
      Ich höre die Trommeln des Krieges jeden Tag lauter.
      Ich erinnere mich noch genau, als anaconda vor etwa 10 Jahren mal schrieb, „am Ende wird es, wie immer Krieg geben.“
      Manchmal habe ich dessen Kommentare sogar durch gelesen.:).

      • Maruti:
        War anaconda so etwas wie der “Indiana Jones“ des Goldreporters. Jemand, der fliegt und taucht und der es sogar mit den wildesten Chartanalysen aufnimmt?
        Aber mal im ernst: ich hoffe sehr, dass Sie mit Ihrer Einschätzung in Sachen 3. Weltkrieg danebenliegen.

        • Nach diesen Spekulationen über einen 3. Weltkrieg kann man doch nur hoffen, das wenigstens Kometen die Erde meiden. Nicht das auch noch.

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