Dienstag,21.September 2021
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Australien lässt Gold bei der Bank of England prüfen

Gold, Bank of England (Foto: Goldreporter)
Seid ihr alle da? Australien lässt das bei der Bank of England eingebuchte Gold prüfen (Foto: Goldreporter)

Erstmals seit 2013 will die australische Zentralbank das bei der Bank of England gelagerte Gold einem physischen Audit unterziehen. Misstrauen oder reine Routine?

Die Reserve Bank of Australia (RBA) will erstmals seit 2013 ihre bei der Bank of England gelagerten Goldbestände physisch prüfen lassen. Das berichten australische Medien. Die offiziellen Goldreserven des Landes wurden laut WGC zuletzt mit 68,7 Tonnen beziffert. In den Berichten ist von 80 Tonnen Gold die Rede.

Der Vize-Präsident der Zentralbank, Guy Debelle, habe einem Parlamentsausschuss erklärt, man verleihe das Gold an andere Länder, es verlasse jedoch selten die Goldlagerstätte. Seine Begründung: Wenn man Gold bewege, dann verringere sich das Gewicht der Barren. Aber er beruhigt: „Nur ganz kleine Fragmente lösen sich ab“. Vom eigentlichen Problem, nämlich dem Drittparteien-Risiko, ist dagegen nichts zu hören.

Denn die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich mancher Kritiker über die politische Unabhängigkeit und die Sicherheit der Goldverwahrung auf Zentralbanken-Ebene Sorgen macht. Zuletzt verweigerte die Bank of England die Herausgabe des Staatsgoldes von Venezuela (Bank of England rückt Gold Venezuelas nicht heraus).

Laut RBA-Erklärung werde das Gold routinemäßig alle sechs Jahre geprüft. In diesem Jahr sei es also wieder soweit.

Goldreporter

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11 KOMMENTARE

    • @WS
      eine sehr schöne Gegend und eigentlich viel zu gut noch für diese Kientel. Oder kennst du das Long Bay Special Purpose Centre genauer?

      • @Familienvater
        Nein, war dort niemals inhaftiert. Translator schwärmt aber für irische Folklore, und da kommt aber – The Fields of Athenry – wegen der vielen aufsässigen irischen Rebellen Botany Bay öfter drin vor.
        Hab eben an @Krösus einen langen Salm zum Thema Westgeld in der DDR geschrieben, weiß aber nicht, ob der durchkam.

        • @WS
          Dort unten habe ich mal einen Jahreswechsel verbringen dürfen. Traumhaft schön dort und das Feuerwerk an der Harbour Bridge war grandios. Am Lock-out-Point an der Oper mit der Brücke im Hintergrund. In diesem Falle ehrlich „verdient“ im Gegensatz zu unseren Bankstern.
          Aber vielleicht ist es dennoch nicht so lustig, im Paradies gefangen zu sein. Eine Zellenwand sieht überall gleich aus und vielleicht ist alleine die Vorstellung von der Außenwelt dann eine wesentliche härtere Strafe.
          Egal, ich freue mich dennoch über diesen wundervollen Tag und den leichten Rückgang. Als Bonbon gab es eine Royal Arms 2019 – sehr schöne Münze.

      • @Familienvater
        Hatte mal eine schüchterne, totenblasse, 16jährige Austausch-Schülerin aus Alice Springs bei der Polizei zu verdolmetschen, die war mit knapper Not lebend dem Attentat vom Anis Amri in Berlin entronnen. Kreidebleich und unzugänglich. Als ich ihr sagte, der Tunesier kommt zu euch nach Botany Bay, war das Eis gebrochen, auf einmal konnte sie vor Lachen nicht mehr, und ich mußte dem Polizisten erst erklären, was los ist.

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  2. @ WS

    Habe den Australiengefangenenlink gleich an meine Tochter in Brisbane weitergereicht, die dort in einer Klinik als Oberärztin u.a. Nachfahren von Gefangenen und Aboriginees versorgt

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  4. Wieso Australien Gold in London lagert verstehe ich nicht ? Immerhin ist Australien ein Kontinent ohne direkte Feinde nebenan, Kriminalität auch im Griff !

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