Australien verkauft Gold, Russland stockt Goldreserven auf

Gold, Goldreserven
Gold bleibt ein wichtiger Bestandteil der internationalen Währungsreserven. Ob die offiziellen Angaben in jedem Fall die tatsächlichen Bestände darstellen, bleibt zweifelhaft (Foto: Bundesbank)

Die aktuellen Zahlen zu den weltweiten offiziellen Goldreserven weisen einige Veränderungen auf. Australien hat zuletzt Gold verkauft.

Der World Gold Council hat eine neue Rangliste der weltweiten Goldreserven veröffentlicht. Sie zeigen die offiziellen nationalen Goldbestände per Mai/April 2018. Auf den ersten fünf Positionen gab es keine Veränderungen. Russland (Platz 6) wird nun in der Tabelle mit 1.928,2 Tonnen Gold geführt. Gegenüber der Liste des Vormonats kamen 18,4 Tonnen hinzu.

Kasachstan hat 4,4 Tonnen Gold gekauft und besitzt nun offiziell 318,7 Tonnen des Edelmetalls. Die türkischen Goldreserven haben um 2,3 Tonnen auf 238,3 Tonnen zugenommen. Erstmals seit langer Zeit sind die indischen Goldbestände angestiegen, nämlich um 0,6 Tonnen auf 560,9 Tonnen. Australien hat 4,1 Tonnen Gold verkauft und besitzt nun offiziell noch 68,7 Tonnen an Währungsgold.

Weitere Veränderungen gegenüber Vormonat.

  • Kirgisien: +0,3 Tonnen
  • Serbien: +0,2 Tonnen
  • Ägypten: +0,1 Tonnen
  • Banz für Internationalen Zahlungsausgleich: -1 Tonne

Die gesamten weltweiten Goldreserven werden vom World Gold Council mit 33.734,7 Tonnen beziffert. Gegenüber Vormonat entspricht dies einer Abnahme um 78,5 Tonnen.

Zu berücksichtigen gilt: Einige Länder wie Iran, Israel und Nordkorea machen keine Angaben zu ihren Goldreserven. China hat seine offiziellen Zahlen seit September 2016 nicht mehr angehoben.

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8 Kommentare

  1. Geht es denen so dreckig ?
    4 Tonnen nach Russland zu vertickern, gegen ein paat lausige Dollars ?

  2. Wenn man sich den Nasdaq anschaut, dann könnte man auf die Idee kommen, das er der „Sichere Hafen“ ist und nicht EM.

    Zum Glück weis ich, dass das Fake News sind, wie auch die Meldung das JPM bei der DB einsteigen will.

    • @stillhalter
      Vor wenigen Tagen konnte man auch meinen, dass der Bitcoin oder
      Die Dot Com der sichete Hafen wäre.
      Nun, ein sicherer Hafen zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er teuer ist und mehrere Casinos beherbergt.
      Denn, wie die Japaner wissen, gibt es da meist Tsunamis, was übersetzt Hafenwelle heisst.

  3. Australier wissen, dass sie das goldene Zeug in kürze erheblich günstiger zurück bekommen können

    • @hopp
      I’m a good old rebel
      https://www.youtube.com/watch?v=2uXbM3o2dGQ

      Oh, I’m a good old rebel, now that’s just what I am,
      And for this Euro nation I do not give a damn.
      I’m glad I’ll fight a ganner, there’s nothing else to do.
      I ain’t ask any pardon, I’m sure I will not rue.

      I hates this Euro nation and everything they do.
      I hates the Lisbon Treaty, their lies and cheating, too.
      I hates the Brussels Union, they took our Mark away,
      I hates the dark blue banner, it won’t be here to stay.

      I never was a gold bug for many years at all.
      Got cheated far too often, I saw my savings fall
      Into the hands of gangsters, and now I stick to gold.
      They should not try another time, they’ll end up dead and cold.

      My thirty thousand Deutschmarks are gone and won’t come back.
      We got too many crooks around, they need to get the sack.
      They should be sent to labour, the bureaucrats as well.
      I’ll be the one to guard them, their crimes should earn them hell.

      I’m buying gold and silver, but bonds and shares no more.
      Cause I ain’t gonna love them, now that is certain sure.
      And I don’t want no pardon for what I was and am
      And I will stay a gold bug, and I do not give a damn.

      Oh, I’m a good old rebel, now that’s just what I am,
      And for this Euro nation I do no give a damn.
      I’m glad I’ll fight a ganner, there’s nothing else to do.
      I ain’t ask any pardon, I’m sure I will not rue.
      I ain’t ask any pardon, I’m sure I will not rue.

    • @Falco

      China hat am Freitag 25% Strafzölle auf US-Öl-Importe verhängt und angekündigt, seine Öl-Einkäufe lieber im Iran zu tätigen.

      https://japantoday.com/category/business/asia's-oil-refiners-rush-to-deal-with-u.s.-china-trade-war-looming-iran-sanctions

      Damit entgehen den US-Lieferfirmen ca. „$1 Mrd. USD im Monat“ bzw. sie bleiben auf 400.000 Barrel/Tag sitzen.

      1 mal darf man raten, in welcher Währung (außerhalb des Swift-Zahlungssystems) sich der Iran bezahlen läßt, um die Sanktionen zu umgehen.

      Die Chinesen scheinen echt sauer auf Trump zu sein, wenn sie die US-Regierung ganz offiziell als „Bande von Ganoven (Gang of Hoodlums) “ bezeichnen…

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