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Bank of America: „Gold könnte das Schlimmste hinter sich haben“

An steigenden Goldpreisen ist nicht jeder erfreut

Bank of America Merrill Lynch neigt zu positiven Goldpreis-Prognosen.

Gut ein Jahr nach einer ganz ähnlichen Prognose, sehen die Analysten von Bank of America Merrill Lynch erneut Licht am Ende des Goldpreis-Tunnels.

„Wir glauben, die anstehende Erhöhung der Federal Funds Rate ist die einzige große Hürde für einen nachhaltigen Goldpreis-Anstieg“, heißt es in einem Analysten-Report von Bank of America Merrill Lnych (BoA) am gestrigen Montag laut Kitco News veröffentlichte.

Während eine Normalisierung der Fed-Zinsen wahrscheinlich sei, erwarte man keine aggressive Leitzinserhöhungen in den USA. „Das ist der Grund, warum wir glauben, dass Gold das Schlimmste hinter sich haben könnte, nach dem furchtbaren Kollaps in 2013 und den verhaltenen Preisbewegungen in 2014“, lautet die BoA-Analyse.

Und obwohl sich die US-Konjunktur weiter zu verbessern scheine, sei noch lange nicht alles in Butter in Sachen amerikanischer Wirtschaft. Deshalb halte man eine Verschiebung der Leitzinserhöhung und/oder nur kleine Zinsanhebungen für möglich. „Wir glauben, das Metall könnte bis 2017 auf 1.500 Dollar pro Feinunze ansteigen“, lautet die BoA-Kursprognose.

Goldpreis 14.04.15

Goldpreis in USD, 6 Monate (Deutsche-Bank-Indikation)

 

Interessant an der Prognose: Im Juli 2014 traf Bank of America Merrill Lynch genau die gleiche Aussage: BoA Merrill Lynch: „Goldmarkt hat das Schlimmste überstanden“. Heute Mittag stand der Goldpreis bei 1.185 Dollar (1.121 Euro). Seinerzeit notierte der Goldpreis am Rand einer anderen Runden Kursschwelle. Die Feinunze kostete damals 1.307 Dollar.

Generell neigen die BoA-Analysten zu optimistischen Goldpreis-Prognosen. So auch im September 2012. Damals lautete die Schlagzeile: Bank of America erwartet Goldpreis von 2.400 Dollar. Und erst Ende März dieses Jahres hieß es von Seiten der US-Bank: “Es ist Zeit, Gold zu kaufen”

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Eingetragen von am 14. Apr. 2015. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “Bank of America: „Gold könnte das Schlimmste hinter sich haben“”

  1. So schön mitanzuhören wie immer mehr Banken auf die Pusher Seite wechseln.

    Passt komplett ins Chartbild von Gold und Silber auf Monatsbasis: strong buy

  2. „Sparda Bank. Entdecke die Gemeinschaft.“

    Wie ironisch

  3. Laut chart sowie kommentatoren gehts weiter abwärts.
    Doch die kleine Spitze,die ins Bild passt ist noch nicht erreicht…

  4. das weiss man doch, dass man genau das umgekehrte zu erwarten hat(und umgekehrt zu handeln hat) was die „komerziellen“ sagen.

    die sagen soetwas doch nicht zu unserem wohl!!!

  5. Wenn man sogenannte „Experten“ hört oder liest, die etwas „empfehlen“, schrillen bei mir schon alle Alarmglocken.
    Da kannst du dir schon zu 1000% sicher sein, daß es nur Scheinexperten (verkappte Schafherdenführer) sind, die sich plötzlich überall anpreisen.

    Als Gold noch sehr sehr billig war, hat man nirgends einen „Experten“ gelesen, der Gold empfohlen hätte. Die Experten kamen erst an der Spitze des Goldpreises aus allen Löchern gekrochen.
    Beim Aktienmarkt ist es nicht anders. Die Leute werden noch da reingehusst, wenn der Index schon kurz vorm Zusammenbruch steht, und wenn alles billigst zu haben wäre, schweigen die Experten wieder…

    Die sog. Experten manipulieren mit ihren Empfehlungen nur die große Masse, um selber den Rahm abschöpfen zu können. Mehr nicht.

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