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Bundesbank-Video: Starkes Plädoyer für das Bargeld

In einem Promotion-Video hat sich der Bundesbank-Vorstand außergewöhnlich deutlich für die Erhaltung des Bargelds ausgesprochen.

In einem Video zum Thema Bargeld hat sich die Führung der Deutschen Bundesbank mit einprägsamen Argumenten für die Erhaltung von Banknoten ausgesprochen. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele erklärt darin: „Für das Vertrauen der Bevölkerung in unsere Währung ist das Bargeld unerlässlich. Bargeld ist nicht nur ein praktisches und besonders sicheres Zahlungsmittel, für die Bürger ist es auch geprägte Freiheit.“ „Geld ist geprägte Freiheit“: Dieser Ausspruch wird dem russischen Schriftsteller Fjodor Dostojewski (1821-1881) zugeordnet und gerade von Bargeldbefürwortern immer wieder gerne zitiert.

Thiele weiter: „Und nicht zuletzt schützt Bargeld auch im Krisen- und Katastrophenfall. Bei einer größeren Cyberattacke oder einem flächendeckenden Stromausfall bliebe es das einzige funktionsfähige Zahlungsmittel“. Und Bundesbank-Präsident Jens Weidman sagt: „Heutzutage können die Bürgerinnen und Bürger aus einer Fülle von Zahlungsmittel wählen. Und es ist ihre persönliche Entscheidung wann und wofür sie Bargeld einsetzen. Die Bundesbank sorgt dafür, dass ihnen diese Wahlmöglichkeit erhalten bleibt“.

Die Frage sich nur, welches Gewicht die Deutsche Bundesbank mit ihrer Einschätzung in geldpolitischen Dingen in Europa überhaupt noch hat. Denn mit Übergang zum Eurosystem haben die Frankfurter bereits Kompetenzen an die Europäische Zentralbank abgegeben. Weidmann besitzt im EZB-Rat eine Stimme, genauso viel wie alle anderen.

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Eingetragen von am 12. Apr. 2018. gespeichert unter Banken, Deutschland, Euro, Europa, EZB, News, Videos, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

15 Kommentare für “Bundesbank-Video: Starkes Plädoyer für das Bargeld”

  1. Bei den vielen Cyberattacken und Computerpannen macht Bargeld wirklich Sinn. Für Bits und Bytes werde ich meine Arbeitskraft zukünftig nicht mehr anbieten. Niemand kann mich zwingen eine Taschenwanze zu kaufen, damit ich meine Einkäufe noch bezahlen kann.

    • Kein Bankkonto? Keine EC Karte?

      Wie werden Sie denn für ihre Arbeit bezahlt? Mit einer Lohntüte, wo Bargeld drin ist? Oder bekommen Sie es per Post in einem Kuvert zugeschickt? Wie bezahlen Sie ihre Miete oder Grundsteuer? GEZ? Steuern?

      Wenn der Zahlungsverkehr komplett digitalisiert wird, MÜSSEN Sie damit bezahlen. Ob Sie wollen oder nicht. Und wenn es nur noch per Smartphoneapp geht, dann brauchen sie auch eine dafür notwendige Taschenwanze. Vielleicht auch einen Chip unter die Haut. Alles möglich…

      Alternative: Im Wald wohnen und Pilze, Würmer und Wurzeln sammeln…hält zumindest schlank.

      • @Großer Chef
        Jetzt mach mal nicht so ein Wind. Schau, ich bin Taxidriver (in Kreuzberg und zur Not auch anderswo). Bei mir läuft das allermeiste über CASH. Natürlich habe ich ein Konto für ein paar Sachen. Aber ich brauche die Bankster eigentlich gar nicht. Und die Leute freuen sich IMMER über Bargeld. Merkwürdigerweise auch mein EM-Dealer…;-).

        • 0177translator

          @Falco
          Gold muß mein Portfolio sein
          https://www.youtube.com/watch?v=udgMORaXKzY

          Gold muß mein Portfolio sein, hab ich nie zu viel, nie zu viel.
          Bitcoin bringt mir gar nichts ein, ist mir zu volatil.
          Holderi juvi juvi di ha ha ha, holderi juvi juvi di ha ha ha !
          Holderi juvi juvi di ha ha ha, holderi juvi juvi di!

          Mädel hat mir Bitcoin geb’n, hat mich schwer gekränkt, gekränkt,
          hab ich’s ihr gleich wiedergeb’n, das nehm ich nicht geschenkt.
          Holderi juvi juvi di ha ha ha …

          Bitcoin ist nicht Hof noch Haus, Bitcoin ist kein Geld, kein Geld.
          Fällt der Strom bloß einmal aus, steh nackt ich auf der Welt.
          Holderi juvi juvi di ha ha ha …

          Gold und Silber lob ich mir, läßt mich nie im Stich, nie im Stich.
          Wenn der Euro kollabiert, schrei’n and’re fürchterlich.
          Holderi juvi juvi di ha ha ha …

          Bitcoin ist ein Riesen-Stuß, ist doch nichts für mich, für mich,
          wenn ich’s mal vererben muß, trägt Gold den Wert in sich.
          Holderi juvi juvi di ha ha ha …

        • @Falco
          Taxifahrer? In Kreuzberg? Bist du etwa der kleine Dicke mit Vollbart und schütterem Haar, der in seinem Taxi immer Falco (Amadeus) anhat und dem sie mal vor einiger Zeit beide Schneidezähne ausgeschlagen haben? Sieht immer komisch aus beim Lachen. Was für ein Zufall aber auch…

          Ja, ich freue mich auch über Bargeld, wenn ich es bekomme. Wer freut sich da nicht?

          Wenn Zahlungen irgendwann beispielsweise nur noch per Smartphone-App durchgeführt werden können, dann werden wohl alle so eine Taschenwanze mit sich führen (müssen), um am Alltagsleben teilhaben zu können.. Da kann man aus Protest auf einen Baum klettern und krähen wie ein Hahn…nützt nichts. Mach mit, oder lass es. Friss oder stirb. So ist das heute.

          • @Master of the Universe
            Meine Statur ist ein klein wenig anders. Und für die Streitsuchenden habe ich da auch noch was unter dem Sitz liegen. Kannst ja mal mit mir fahren. Ich bin schon mit ganz anderen schwierigen Fahrgästen klar gekommen…
            Bin der Meinung von @Silbereule. So ganz ausgeliefert ist man nicht. Man kann Gelder von der Bank runter nehmen. Wo immer es geht, bar bezahlen. Oder sich Amszon und Co. verweigern. Usw. usf. Da geht schon so einiges. Probiers mal aus.

            • @Falco

              In jedem Forum gibt es einen „Master“. Das ist unvermeidlich.
              Lass es unter dem Sitz liegen. Durch sein Autreten vermöbelt er sich regelmässig selber.

    • @silbereule
      Ich würde das mit dem Konto nicht so eng sehen.
      Ich kann mich noch erinnern, da bekamen Bankkontos nur Privilegierte, genau so wie ein Telefon.Der Normalbürger musste bar zahlen.
      Sicher, man ist in Händen von Banken, aber Banken sind quasi Beauftragte des Staates.Und man muss ja auch Steuern zahlen und einiges mehr. Sich jederzeit ausweisen können.
      Geld ist ohnehin zum baldigen Verbrauch gedacht.Und wenn der Staat nun Interesse hat,was ich bei Ikea oder über Amazon kaufe, da hätten die Beamten aber viel zu tun.Solange noch eine Form einer Demokratie vorhanden ist, kann es einem egal sein. Was anderes wäre eine Diktatur, nach Motto DDR.
      Das einzige, was man beachten sollte, wäre, sich eben gut zu überlegen, wann und wofür man die EC Karte oder das Konto einsetzt.
      Für Steuernachzahlungen sehe ich kein Problem, für den Kauf einer Glock eher schon.Da denn doch lieber cash beim freundlichen Türken in der Bahnhofsstrasse oder dem netten Slowaken an der Tschechischen Grenze.

  2. @Grandmaster

    Zur Zeit habe ich die Wahl, ob ich es digital mache oder in bar. Kommt mein Lohn auf das Konto, kann ich mir am selben Tag die Bits und Bytes in Bargeld abholen. Auch die Älteren Leute stehen noch persönlich am Schalter und verzichten auf E-banking, aus Misstrauen oder weil sie schlicht keine Ahnung vom Internet haben, darauf sollte man Rücksicht nehmen.
    Eines ist ganz wichtig und sollte nicht vergessen werden. Der Verbraucher entscheidet, was die Industrie produziert. Werden einige Produkte nicht gekauft, muss sich die Industrie anpassen, nicht umgekehrt. Es bringt nichts über Mobilfunkantennen zu meckern und gleichzeitig 3 Handys zu nutzen. Die Verbraucher haben die Macht und können selber entscheiden, ist nur eine Frage der Intelligenz. Wenn man nur noch mit Chip bezahlen kann und alle stehen mit Bargeld an der Kasse, muss der Laden reagieren, oder er ist in wenigen Wochen pleite, weil der Umsatz 0 ist. Wir sind die Verbraucher und können selber entscheiden, dass ist allerdings nur meine Meinung. Wenn jemand meint, er muss alles mitmachen, nur weil es ihm aufgezwungen wird und es neu und modern ist, soll er es tun, er wird auch die Rechnungen dafür bezahlen müssen. Arbeitszwang gibt es in einer echten Demokratie auch keinen, also wer möchte mich zwingen? Satire aus.

    • Versteh mich nicht falsch. Ich bin da ja auf einer Linie…ich habe noch nicht mal ein Smartphone, bin nicht bei Fratzenbuch…aber man muss sich nur umschauen. In 5 Jahren hat jeder so ein Ding und es wird mehr und mehr genutzt. Die alten Leute, die so was nicht kennen, sterben aus, die neue, junge Generation wächst mit auf. Es gibt heute kaum noch welche, die kein Internet nutzen. Als ich auf der Universität war, hatten alle noch ihre Blöcke und Stifte…2 oder 3 im Hörsaal mit Laptop. Wenn du heute im Hörsaal sitzt, wirst du schon komisch angeschaut, wenn du kein Laptop hast…society will change…

  3. @Grandmaster

    Ist schon richtig was Sie sagen und solange es die Arbeit erleichtert ist es ja auch kein Problem, es sollte nur nicht alles alternativlos sein, wer möchte muss auch mit Block und Stift studieren dürfen.
    Kein Facebook und kein Smartphone, da ist man doch schon unter Generalverdacht, oder?
    Aber wie dumm muss man sein, sich einen Chip mit unbekannten Folgen implantieren zu lassen, um seine Rechnungen bezahlen zu dürfen? Da steht Körperverletzung und Verletzung der gesamten Privatsphäre gegen eine Geldschuld.
    Dann bezahl ich meine Rechnungen halt nicht mehr, wenn es nicht mehr geht, dann soll sich der hochbezahlte Gesetzgeber sich Gedanken machen.
    I make my day!

  4. Habe letzte Woche meine neue EC-Karte zugeschickt bekommen. Die hat jetzt auch die „supertolle“ Funktion des kontaktlosen Bezahlens. Gleich am nächsten Tag bin ich zur Sparkasse gerannt und habe diese Funktion sperren lassen. Ich wäre nicht der erste, dem auf der Rolltreppe was „abgebucht“ würde. und die Karte jedesmal in Alufolie einpacken? Dafür bin ich noch nicht paranoid genug. Solche Statements sind es, die die Banken merken lassen sollten worauf der Kunde Wert legt. Aber da müssten die Leute schon Schlange stehen und das deaktivieren wollen.

    • 0177translator

      @CWS
      Herrlich, wenn Dir das irgendwo im exotischen Ausland passiert. Dann kannst Du Dir erst mal einen nigerianischen Rechtsanwalt suchen und beauftragen. Dauert dann ewig, dazu Gerichts- und Verfahrenskosten, Amtssprache ist Englisch oder sonstwas. Dann läßt Du es noch übersetzen und schmeißt dem schlechten, weil verlorenen Geld noch gutes hinterher.
      Ähnlich mit der Kfz-Elektronik. Ich fahre einen VW Golf Variant, der im November 1994 vom Band lief. (Mir fällt grad ein, ich hab ja noch Winterreifen drauf.) Da muß ich zum Ein- und Aufschließen den Schlüssel noch reinstecken. Kein elektronisches Signal zum Türöffnen, daß irgendein Ganove, der 10m weiter lauert, auffängt. Dann kopiert der das Signal auf einen Schlüssel-Rohling und öffnet nächste Nacht den Wagen ohne Probleme.
      Habe, als ich meinen Personalausweis erhielt, auf dem Meldeamt ein paar ätzende, giftige Kommentare abgesondert. Am besten, man legt das Scheißding kurz in die Mikrowelle und zerstört den Chip.

    • 0177translator

      @CWS
      Und das war es dann noch nicht. Wenn Dein gestohlener Wagen in Moldawien oder Pißnasien aufgefunden wird – und zwar ohne Aufbruchspuren an der Tür und mit Original-Schloß – dann pinkelt Dich noch die Versicherung an, Du hättest bei der Sache mitgemacht, steckst mit dem Dieb unter einer Decke und hast versucht, die Versicherung zu betrügen. In Wahrheit wollen sie sich bloß vor dem Zahlen drücken, und Du darfst erst einmal bei der Kripo auf der Matte stehen und ruderst, um Deine Unschuld zu beweisen. In Osteuropa in den 90ern haben manche in ihre teuren Karossen Wegfahr-Sperren der ganz besonderen Art eingebaut, nämlich eine Handgranate unter dem Fahrersitz. Das half.

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