China könnte fünfmal mehr Gold kaufen als offiziell gemeldet

Goldman Sachs schätzt Chinas Goldkäufe deutlich höher ein als offiziell gemeldet. Allein im Mai könnten es 48 Tonnen Gold gewesen sein.

Chinas tatsächliche Goldkäufe könnten weit über den offiziellen Angaben liegen. Goldman Sachs schätzt laut einem Bericht, dass das Land allein im Mai mehr als 48 Tonnen Gold über den Londoner OTC-Markt erworben hat. Bei den Zahlen handelt es sich um modellbasierte Schätzungen aus den Handelsdaten. Die chinesische Zentralbank meldete dagegen lediglich einen Zuwachs von rund zehn Tonnen. Für das Gesamtjahr weist Peking bislang offiziell etwa 40 Tonnen zusätzliche Goldreserven aus. Selbst bei einer konservativen Verdopplung dieser Zahl wären tatsächlich bereits rund 80 Tonnen hinzugekommen. Goldman Sachs sieht die anhaltenden Zentralbankkäufe als wichtige Unterstützung für den Goldpreis und hält an seinem Jahresendziel von 4.900 US-Dollar je Unze fest.

Goldreporter-Kommentar: Gold ist ein politisches Metall. Goldkäufe staatlicher Stellen werden häufig nicht vollständig oder erst mit Verzögerung in den offiziellen Reservestatistiken erfasst. China überraschte in der Vergangenheit schon mehrfach mit hohen Aufstockungen, nach langen Zeiträumen ohne veränderte Bestandsdaten. Mit dem deutlichen Goldpreis-Rückgang stiegen auch die offiziellen chinesischen Käufe deutlich.

Mehr dazu: Goldreserven weltweit: Aktuelle Zahlen, Länder-Ranking und Entwicklungen

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3 Kommentare

  1. Solches wurde hier schon öfters von Forentteilnehmern vermutet. Meist jedoch als Verschwörungs Geschwurbel abgetan.
    Da China offiziel 2.500 Tonnen Gold angibt, summiert sich der G&S Betrag schon auf 12.500 Tonnen und 1/3 mehr als die USA. Andere Quellen berichten über 60.000 Tonnen und damit das doppelte als alle Zentralbanken zusammen in der Welt angeben.
    Ich verwette meinen Besenstiel, aber wir werden noch in diesem Jahrzehnt eine neue Leitwährung haben.
    Der Dollar schafft sich ab, die EU ebenso und der Euro gleich mit. Japan geht noch dieses Jahr den Bach runter und reisst den Rest in den Abgrund.
    Verschwöhrungstheorie ? Sicher, aber eine der Wahrheit entsprechende, wie die meisten dieser Theorien.

    • @Furunkel
      Wenn die 3.300 Tonnen stimmen. Nur. soviel reines Gold gibt es schon lange nicht mehr. Darinnen sind Recycling Gold, auf Vorrat gefördertes Gold, Gold mit geringem Reinheitsgrad und eher eine falsche Komma Stelle. ( Kann ja mal passieren, wie der Eisengehalt im Spinat)
      Zudem erhält ja China das meiste Over the Counter und aus eigener Förderung.Dazu werden 600 Tonnen pro Jahr gekauft, macht in 30 Jahren etwa 40.000 bis 60.000 Gold, gesamt was schon vorher hatte.
      Und wohin geht das verschwiegene Gold, das ohne Meldung, was von den Balkonabwürfen der westlichen Banken kommt ?
      Ich sage Ihnen, noch in diesem Jahrzehnt, wahrscheinlich noch in diesem Jahr, geht das westliche System den Bach runter. Dollar, Euro, Jen, Pfund und wie die alle heissen.
      Möglich auch der völlig überschuldete schweizer Franken.
      Das Spiel ist aus. Wenn gerufen wird, rette wer sich kann, ist es wie immer zu spät, sich zu retten.

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