China verschärft Zugang zum Goldhandel für Privatanleger

Chinesische Großbanken schränken den Goldhandel für Privatanleger weiter ein. Das dürfte den Terminmarkt zusätzlich ausbremsen.

Mehrere große chinesische Banken ziehen sich weiter aus dem Edelmetall-Handel für Privatanleger zurück. Das berichtet Bloomberg. Die Industrial & Commercial Bank of China beendet Ende Juli die Vermittlung von Geschäften an der Shanghai Gold Exchange. Andere Institute hatten ähnliche Schritte bereits angekündigt. Als Begründung nennen die Banken das gestiegene Marktrisiko nach der starken Goldpreis-Rally und der anschließenden Korrektur. Langfristige Gold-Sparpläne und Gold-ETFs bleiben dagegen weiterhin verfügbar. Zuletzt hatten chinesische Banken die Sicherheitsanforderungen im gehebelten Gold- und Silberhandel schrittweise erhöht.

Goldreporter-Kommentar: Die scharfe Korrektur nach der Goldpreis-Rally stellt den Markt vor Herausforderungen. Die Einschränkungen bestätigen den restriktiveren Kurs chinesischer Banken. Weniger spekulativer Handel kann die Liquidität am Goldmarkt dämpfen und den Preisdruck kurzfristig weiter erhöhen.

Mehr dazu: Goldpreis International – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse

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