Chinas Goldmarkt verändert sich: Die Schmucknachfrage ist laut Marktbericht eingebrochen. Staatdessen sind Goldbarren und Goldmünzen deutlich stärker gefragt.
Der hohe Goldpreis hat den Goldmarkt in China verädnert. Während Goldschmuck deutlich an Bedeutung verliert, greifen Verbraucher stärker zu Barren und Münzen. Im ersten Halbjahr 2026 sank die chinesische Schmucknachfrage laut China Gold Association um 33,9 Prozent auf 132,1 Tonnen. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen um 28,4 Prozent auf 339,3 Tonnen. Der gesamte Goldverbrauch nahm deshalb sogar leicht um 1,2 Prozent zu.
Besonders im Schmuckhandel sind die Folgen laut South China Morning Post sichtbar. Demnach schlossen große Handelsketten hunderte Filialen, kleinere Anbieter gerieten zusätzlich durch hohe Lagerkosten und schwächere Umsätze unter Druck. Auch der World Gold Council meldete für das zweite Quartal einen Rückgang der chinesischen Schmucknachfrage um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Neben der hohen, stark schwankenden Goldpreis belasteten die sinkende Zahl der Eheschließungen das Geschäft. Im ersten Halbjahr wurden in China 3,275 Millionen Ehen registriert, 7,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit verschiebe sich die Goldnachfrage weiter weg vom Schmuck und stärker hin zu Anlageprodukten.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



an alle die sagen Gold bringt keine Zinsen, legt euer Geld doch in der Türkei an, da gibt es 50 % auf ein Jahr.
der Josephspfennig zeigt das Gold keine Zinsen braucht.
@Peter Parke
Sehr gut. Nur leider versteht das kaum einer.
In den Medien wird pausenlos berichtet, wie der hohe Ölpreis die Wirtschaft belasten könnte ?!
Also Subventionen, Helikoptergeld muss her.( Minister Reiche).
Die Auftragsbücher der Unternehmen sind prall gefüllt und die Wirtschaft kommt in Schwung.
Besonders bei VW und Opel.
Wenn man Zettel als Auftragsbücher bezeichnet, dann schon.
Und Werkschliessungen meint, dann auch, da kommt auch Schwung rein
Und weiter gehts mit der Nation Verblödung durch die gelenkten und gleichgeschalteten öffentlichen Qualitäsmedien, einfach nur zum Fremdschämen.