China stockt seine Goldreserven im August um weitere 20 Tonnen auf. Gleichzeitig steigt deren Wert kräftig auf 350 Milliarden US-Dollar.

China erhöht Goldreserven um weitere 20 Tonnen
China hat seine offiziellen Goldreserven im August 2026 erneut kräftig ausgebaut. Nach den aktuellen Daten der chinesischen Devisenbehörde SAFE stiegen die Bestände auf 76,73 Millionen Unzen, nach 76,08 Millionen Unzen im Vormonat.
Damit kamen innerhalb eines Monats 650.000 Unzen beziehungsweise rund 20,2 Tonnen Gold hinzu. Insgesamt verfügt die People’s Bank of China (PBoC) nun über umgerechnet rund 2.386,6 Tonnen Gold.
China kauft weiter kräftig Gold: Im August steigen die Reserven um rund 20 Tonnen, während ihr Wert auf 350 Milliarden US-Dollar klettert.
Der August-Zukauf fiel damit noch etwas höher aus als im Juli. Damals hatte China seine Reserven um 640.000 Unzen beziehungsweise rund 19,9 Tonnen erhöht.
Stärkster Goldkauf seit Oktober 2023
Mit rund 20,2 Tonnen meldete China im August den größten monatlichen Anstieg seiner offiziellen Goldreserven seit Oktober 2023. Damals waren die Bestände um rund 23 Tonnen beziehungsweise 740.000 Unzen gestiegen.
Damit hat sich die seit dem Frühjahr zu beobachtende Beschleunigung der chinesischen Goldkäufe nochmals bestätigt.
- Mai 2026: +9,95 Tonnen
- Juni 2026: +14,9 Tonnen
- Juli 2026: +19,9 Tonnen
- August 2026: +20,2 Tonnen
Allein innerhalb dieser vier Monate hat die chinesische Zentralbank ihre Goldreserven damit um knapp 65 Tonnen aufgestockt.
Während die PBoC ihre Bestände zuvor über längere Zeit nur in kleinen Schritten erhöhte, sind die offiziell gemeldeten Kaufmengen seit Mai deutlich gestiegen. Bereits im Juli war mit knapp 20 Tonnen der größte Monatszugang seit fast drei Jahren erreicht worden.
Wert der Goldreserven steigt um fast 44 Milliarden Dollar
Noch deutlicher als die Bestandsmenge stieg im August der ausgewiesene Wert der chinesischen Goldreserven.
Der Devisenverwalter SAFE bezifferte den Wert Ende August auf 350,08 Milliarden US-Dollar. Ende Juli waren es noch 306,35 Milliarden US-Dollar gewesen. Damit erhöhte sich der Wert innerhalb eines Monats um rund 43,7 Milliarden US-Dollar. Der Juli-Wert hatte seinerseits bei 306,35 Milliarden US-Dollar gelegen.
Mit 350,08 Milliarden US-Dollar erreichten die chinesischen Goldreserven damit den höchsten ausgewiesenen Wert seit dem Rekord vom Februar 2026. Damals waren 387,59 Milliarden US-Dollar gemeldet worden.
Der starke Anstieg im August erklärt sich somit nicht allein durch die zusätzlichen Goldkäufe. Vor allem der höhere Goldpreis ließ den Dollarwert der bereits vorhandenen Bestände deutlich steigen.
Gesamtreserven steigen auf 3,85 Billionen Dollar
Auch die gesamten chinesischen Währungsreserven legten im August deutlich zu. Sie stiegen von 3.791,60 Milliarden US-Dollar auf 3.854,88 Milliarden US-Dollar.
Das entspricht einem Zuwachs von rund 63,3 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Juli waren die Gesamtreserven lediglich um rund 5,3 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Goldanteil steigt auf rund 9,1 Prozent
Durch den kräftigen Wertzuwachs erhöhte sich auch der rechnerische Goldanteil an den gesamten chinesischen Währungsreserven deutlich.
Ende August lag dieser bei rund 9,1 Prozent. Einen Monat zuvor waren es noch rund 8,1 Prozent gewesen.
Dabei wirkten zwei Faktoren gleichzeitig: China kaufte erneut zusätzliches Gold, während zugleich der Marktwert des bereits vorhandenen Bestands kräftig zunahm.
China setzt Goldstrategie fort
China baut seine Goldreserven damit weiterhin konsequent aus. Seit der Wiederaufnahme der offiziell gemeldeten Goldkäufe im November 2022 hat die Zentralbank ihre Bestände mittlerweile um rund 436 Tonnen erhöht.
Auffällig bleibt dabei die zuletzt deutlich gestiegene Kaufgeschwindigkeit. Noch zu Jahresbeginn lagen die monatlichen Zugänge teilweise bei lediglich rund einer Tonne. Seit Mai sind die gemeldeten Mengen dagegen von Monat zu Monat gestiegen.
Für den internationalen Goldmarkt bleibt die PBoC damit ein wichtiger langfristiger Nachfragefaktor. Denn selbst nach dem kräftigen Anstieg des Goldpreises setzt China seine Käufe fort – und hat das Volumen im August erneut leicht erhöht.
Mehr dazu: Internationale Goldreserven – aktuelle Entwicklungen und Rangliste der Länder



Da hat doch Herr Besset unter Umgehung der Notenbank
den Bondmarkt durcheinander gewirbelt. Das kam bei den Notenbanken, den Anlegern und den Grossbanken gar nicht gut an.
Doch die Schulden sind einfach zu gross. Zwar beruhigt man, mit, die Wirtschaft wächst doch.
Ja, aber auf dem Papier und wenn die Schulden aber schneller wachsen, als das gefakte Wachstum auf dem Papier ?
Und so kam es, dass das mühselig gedrückte Gold einen Satz nach oben machte und der Bitcoin gleich mit.
Was heisst, die Investoren flüchten. Wohin ?
Gibt nicht viel Auswahl, Gold, Cash, Bitcoin.
Gold und Cash muss man lagern, das ist unbequem.
Nicht jeder hat den Meeresgrund und 2 Muränen zur Verfügung:)
Aber Bitcoin ? Wo wird der gelagert ? So genau versteht das keiner, aber egal. Haupsache erst mal weg.
Und man kann sich zurücklehnen und beobachten.
Die Bitcoiner, Chash Halter und die Goldbugs.
Das wird noch Lustig, Leute. Jedenfalls für Letzere.
China und Co haben ihre Wahl wohl auch schon getroffen. An Herrn Besset vorbei, nämlich.
@Maruti
Zu Ihren letzten 2 Sätzen:
Man muss nicht unbedingt sehr clever sein.
Es reicht, das nachzumachen, was die Winner machen (China).
Und das zu vermeiden, was die LOOOOOSER machen ( USA, Uschis EU, Dummland).
Mein Bauchgefühl sieht 1923 um die Ecke gucken.
Ach ja, Kleinkram: schön LEBEN nicht vergessen.
An die Erinnerungen kommen Lars und Bessent nicht ran.
Noch 150 Kurven bis zum Mittagessen !!!!