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China mit schwächstem Wachstum seit 28 Jahren

Die chinesische Zentralregierung hat ihre Wachstumszahlen für das vierte Quartal 2018 veröffentlicht. Demnach ist das Bruttoinlandsprodukt Chinas im Dezember-Quartal nur um 6,4 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen. Seit Jahresanfang 2018 sind die Wachstumsraten Quartal für Quartal zurückgegangen (siehe Grafik). In Q4 verzeichnete man gleichzeitig den geringsten anualisierten Anstieg des BIPs seit der Weltfinanzkrise von 2008. Und mit einem auf das Gesamtjahr 2018 errechneten Wachstum von 6,6 Prozent meldete man sogar den schwächsten Anstieg seit 1990. Mehr 

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Eingetragen von am 21. Jan. 2019. gespeichert unter China, Hot-Links, Konjunktur. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “China mit schwächstem Wachstum seit 28 Jahren”

  1. China ist ein Koloss auf tönernen Füßen. Spätestens mit der globalen Finanzkrise 2008 institutionalisierte die chinesische Führung die Defizitkonjunktur. Eine kreditbasierte Wachstumsschimäre.

    2008 hatte Peking ein gigantisches Konjunkturpaket in Höhe von 700 Milliarden US-Dollar geschnürt. Mit all dem schönen Fiat-Money wurden etliche Infrastrukturprojekte wie Bahnhöfe und Flughäfen, aber gerne auch Geisterstädte etwa in der Wüste Gobi errichtet. Als Kollateralschaden sitzen chinesische Haushalte, Unternehmen aber auch Lokalregierungen heute auf Schulden in Höhe von rund 282 Prozent des BIPs. Parasitär ausgesaugt durch ein hypertrophes Schattenbankensystem.

    Sollte das auf Kante genähte System ins Rutschen geraten, gibt es kein Halten mehr. Erste Vorboten?

    https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Lieferanten-fuerchten-schwere-Zeiten-wegen-China-4281474.html

    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-in-schwierigkeiten-china-wird-fuer-vw-zum-problem-audi-verliert-den-anschluss/23849484.html?ticket=ST-1023468-NY0dJe0BGT0JqnbJXYy1-ap4

    • @Thanatos

      Alleine die Unternehmensverschuldung in China liegt bei 165% des BIP, Tendenz stark steigend. In den USA nur bei ca. 72%.
      https://www.n-tv.de/20410412
      Liegt dann nicht Mr. Dachs Dirk Müller richtig, der seit Jahr und Tag predigt, dass der nächste große Crash von China ausgeht?

      • @Goldi
        Schau Dir mal die Passivseite der großen Banken an. Da kann sich das nationale BIP gut verstecken. Diese Daten sind bei der Unternehmensverschuldung nicht berücksichtigt. Eine Verschuldung die nur im eigenen Land vorhanden ist, kann gesteuert werden. China hat das größte Netto-Auslandsvermögen. Ich bin nicht bei D. Müller.

      • @Goldi

        Naja, dieses Szenario besitzt durchaus ein gerüttelt Maß an Plausibilität. Dennoch gehe ich davon aus, dass frei nach Goethe alles

        Nach Dollar drängt,
        Am Dollar hängt
        Doch alles. Ach wir Armen!

        Sprich: Die Weltleidwährung Dollar, immerhin die durchschlagskräftigste US-Waffe, ist immer noch der Dreh- und Angelpunkt des globalen Kapitalismus. China und die USA sind sich derweil in einem innigen, fast schon symbiotischen Beziehungsmuster einander zugetan*: Der Gläubiger und der Schuldner, gefangen in gegenseitiger Abhängigkeit.

        Sollte der chinesische Motor zu stottern beginnen (Diesel?), wäre es absolut denkbar, dass die Chinesen Liquidität aus den USA abziehen, um noch gigantischere Konjunkturprogramme aufzulegen oder um den Yuan zu stützen. Ist die Krise der chinesischen Ökonomie aber erst einmal manifest, wird es auch im Zentrum Mordors sehr ungemütlich werden. Da kann der POTUS, seines Zeichens der ewig verlachte Sauron im Weißen Haus, twittern bis die Tastatur glüht.

        Eine griffige Formel könnte also lauten: Hustet die chinesische Peripherie, droht dem Zentrum eine Lungenentzündung. Wenn aber der Schuld-Dollar erst einmal fiebert, sind die Risiken und Nebenwirkungen nicht mehr kontrollierbar. Daher rät der Onkel Doktor dem chinesischen Drachen: Trenne Dich beizeiten, Ihr könnt doch nicht nur wegen den Kindern zusammenbleiben!

        *Da horcht der Paartherapeut in mir auf: Ein Einbahnstraße Richtung zweisame Einsamkeit??

        • Wolfgang Schneider

          @Thanatos
          So war es in etwa nach dem schwarzen Freitag in den USA 1929. Die Kreditblase platzte, weil viele in Hoffnung auf ewig steigende Kurse ihre Aktien auf Pump erworben hatten. Die Schuldner gingen massenhaft insolvent, viele begingen Selbstmord, und die Banken hatten ein Liquiditäts-Problem. In blanker Panik zogen sie ihre in der Weimarer Republik geparkten Gelder (Dawes-Plan) ab, was den Banken aber auch nicht half – ein Tropfen auf den heißen Stein. Deutschland aber schickte das über die Klippe. Erst wirtschaftlich, dann politisch. Déjà-vu. Wenn China seine Gelder abzieht, rettet das einen selbst oder auch nicht, Amiland wird das aber in den Orkus schicken.
          https://www.youtube.com/watch?v=4pan0WnJvb4
          Grundlos haben die ihre FEMA-Camps nicht errichtet. Schau mal, hier redet ein verbal-inkontinenter Systemling frei von der Leber. Überhaupt, und da hat @Krösus Recht, ähnelt die Situation heute frappierend der von 1929.

          • @Translator

            Für den Fall, dass sich China aus Sicht der Wallstreet extrem disfunktional verhält, wurden schon mal rein prophylaktisch diverse „robuste“ Szenarien ausgearbeitet. Eine Studie des Think-Tanks Rand Corporation aus dem Jahre 2016 verspricht den Endsieg des US-Militärs in jedem denkbaren Krieg gegen China (alles andere wäre auch Landesverrat):

            https://www.heise.de/tp/features/USA-und-China-Der-unausweichliche-kriegerische-Konflikt-3879071.html?seite=all

            Das Handeln der chinesischen Führung ist gänzlich auf die Stabilität des Herrschaftsgefüges ausgerichtet. Sozioökonomische Verwerfungen oder auch nur Unruhe etwa durch ein überstürztes Abstossen der US-Treasuries sind tunlichst zu vermeiden. Daher können nur die Amis selber die Lage eskalieren – und darin sind sie ausnahmsweise Exportweltmeister.

            • Wolfgang Schneider

              @Thanatos
              Wo ist eigentlich @Ulrike abgeblieben? Ich widme ihr dieses Lied:
              Ein goldnes Lied (Nicole)
              https://www.youtube.com/watch?v=bmjtngoS73k

              Krypto-, Bond- und Aktienleichen, das nur konnten sie erreichen.
              Daß man von Rendite sang, ist noch gar nicht her so lang.
              Sparer voller Streß und Sorgen, Angst vor jedem neuen Morgen,
              Und der Nullzins macht sich breit in der Banken-Wirklichkeit.

              Ein goldnes Lied in einer Falschgeldzeit,
              ein goldnes Lied für dich, für alle will ich singen.
              Ein goldnes Lied, es macht die Herzen weit,
              Doch ich hab‘ Angst, es könnte ungehört verklingen.
              Komm sing mit mir, vielleicht brauchst du auch heut‘
              Ein goldnes Lied in einer Falschgeldzeit.

              Börsenpack und Diebsgesindel, jeden Tag ein neuer Schwindel.
              Und es rufet STOP und HALT nicht ein einz’ger Staatsanwalt.

              Ein goldnes Lied in einer Falschgeldzeit
              Ein goldnes Lied für dich, für alle will ich singen.
              Ein goldnes Lied, es macht die Herzen weit,
              Doch ich hab‘ Angst, es könnte ungehört verklingen.
              Komm sing mit mir, vielleicht brauchst du auch heut‘
              Ein goldnes Lied in einer Falschgeldzeit.
              Komm sing mit mir, vielleicht brauchst du auch heut‘
              Ein goldnes Lied in einer Falschgeldzeit.

  2. Dummerweise liegt die chinesische Staatsverschuldung in Relation zum BIP nur bei 51%. Die restlichen 230% Fiatmoney werden wohl die Bauern zum Düngen ihres Reises verwendet haben.

  3. Wolfgang Schneider

    Vielleicht wird es dann auch die VR China sein, die Kriege anzettelt, um vom eigenen Verfall abzulenken und die Schulden loszuwerden. Amis und Japaner, nehmt euch in acht !!! Zuerst jedoch wird Australien überrannt und erobert. Ironie aus.

  4. Das ist nur auf den Export gerechnet. Doch China hat einen riesigen Binnenmarkt und der wächst.
    Die USA exportieren fast nichts, ausser Kriege und trotzdem sagt man, die Wirtschaft wächst, wegen des grossen Binnenmarktes.
    Zwar nur auf dem Papier, welches man grosszügig herumzeigt. Nur, das tun die Chinesen eben nicht.Die sind schlauer, viel schlauer und deren Kriegexport heisst Wirtschaft.
    So sagte schon Putin vor zig Jahren, der 3. Weltkrieg wird wahrscheinlich wirtschaftlich geführt. Und da sind die Amis weit zurück. Deshalb die Panik von Trump mit Amerika great again. Man beachte, das again !
    China ist nämlich schon im again.

  5. @Thanatos

    Dazu noch aktuell: Ein großer Kreditversicherer (Euler Hermes) sagt für dieses Jahr eine starke Zunahme der Insolventen in China vorraus.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/insolvenzen-prognose-sagt-pleitewelle-in-china-voraus-a-1249476.html

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