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China plant geringeres Wachstum und weniger Schulden

Auf dem jüngsten Volkskongress hat Chinas Ministerpräsident Li Keqiang die neuen Wachstumspläne vorgestellt. Jährlich solle die chinesische Wirtschaft um „rund 6,5 Prozent“ wachsen. Im vergangenen Jahr lagen Plan und offizielle Zahlen noch bei Plus 6,9 Prozent. Außerdem wolle man gegen die hohe Verschuldung vorgehen. Dabei ist der chinesische Staat mit einer offiziellen Schuldenquote von 47 Prozent des BIP vergleichsweise moderat verschuldet. Dennoch soll das Haushaltsdefizit um 0,4 Punkte auf 2,6 Prozent der Wirtschaftsleistung gesenkt werden (mehr). In China besteht das größte Verschuldungsproblem allerdings bei (Schatten-)Banken und Unternehmen. Im Unternehmenssektor liegen die Verbindlichkeiten bei über 160 Prozent des BIP. Generell sind chinesische „Good News“ (Konsolidierung) eher „Bad News“ für den Rest der Welt. Denn eine geringere Verschuldung senkt auch die Auslandsnachfrage, ein geringeres Wachstum und eine Stärkung der Binnenwirtschaft (wie sie ebenfalls deklariert wurde) ebenfalls. Mehr

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Eingetragen von am 6. Mrz. 2018. gespeichert unter China, Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “China plant geringeres Wachstum und weniger Schulden”

  1. @Klapperschlange

    „Good News“ kommen auch von der koreanischen Halbinsel. Es wird wohl ein Gipfeltreffen auf allerhöchster Ebene, also mit LRM himself, geben. Für den Zeitraum der Gespräche werde der Norden auf Raketentests verzichten. Auch die Versicherung seitens Nordkoreas, in der Zwischenzeit keine Angriffspläne zu verfolgen, sei Teil der Vereinbarungen:

    http://spon.de/afbtY

    Wieso kann ich mir eigentlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass etwa die USA mit entsprechenden vertrauensbildenden Maßnahmen in Vorleistung treten? Das wird wohl an meiner mangelnden Fantasie liegen…

    • Klapperschlange

      @Thanatos

      Wie Du sicher weißt, meldet sich unser nordkoreanischer Nachrichtenticker bei wichtigen Events auf der koreanischen Halbinsel,- so auch vor ca. 35 Minuten.

      Sputnik news meldet, daß „Pjöngjang bereit sei , die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und die Regelung der bilateralen Beziehungen zu Südkorea besprechen:“ das wäre ein großer Fortschritt in dieser Krise.

      https://de.sputniknews.com/politik/20180306319822921-nordkorea-suedkorea-atomwaffen-verzicht-dialog/

      Während Nord- und Südkorea aufeinander zugehen, kann sich das Trumpltier natürlich nicht verkneifen, anzumerken, daß dieser Erfolg angeblich auf die „härtesten Sanktionen“ gegen Kim Jong-un zurückzuführen sei.
      Die ewigen Kriegstreiber im Pentagon sind natürlich beleidigt und entrüstet –
      da könnte ja jemand auf die Idee kommen, den US-Verteidigungs-Etat bei solchen Entspannungssignalen zu kürzen.

      https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-03-06/north-korea-open-to-denuclearize-if-regime-safety-guaranteed

      • 0177translator

        Hallo, ihr beiden.
        http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/179766/index.html
        Will auch mal was beisteuern. Der Inhalt des Artikels mag der Grund für Amerikas Nervosität und Südkoreas Interesse sein. Welche Schlußfolgerung mag man ziehen, wenn jeder weiß, daß für Falschgeld-Dollars bald nichts mehr zu kaufen ist? Daß man sich nämlich die Quellen mit Gewalt sichert.

        • Klapperschlange

          @0177translator

          Danke für den Link-Artikel zum Thema „Kim Jong-un’s Seltene Erden“

          Was die „Begehrlichkeiten“ der USA an den Rohstoffen Nordkoreas anbetrifft, ist es wohl ratsam, Chinas Interesse an einer Pufferzone zu Südkorea/Japan zu erwähnen.

          https://deutsch.rt.com/asien/56788-china-wir-werden-niemals-krieg-korea-erlauben/

          • 0177translator

            @Klapperschlange
            Die Frage wird sein, wie sich Japan verhält. Ist es doch ebenso ein bankrotter Zombie-Staat wie die USA. Und den Amis hörig. Vor gut hundert Jahren waren sie es auch, da griffen sie Tsingtau an, das am Ende durch Verrat in ihre Hände fiel. Ermuntert von den Herrschaften, die in Wahrheit in England und USA das Zepter schwingen. Das war der Auftakt – Appetit kommt beim Essen – daß sich die Japaner immer mehr von Nordost-China einverleibten. War den Amis erst mal egal bis ihnen die Bestie, die sie aus dem Käfig gelassen hatten, in Pearl Harbor kräftig in den Arsch biß. Lernfähigkeit im Grundsätzlichen ist keine Tugend, für die Amerika berühmt ist. Hoffentlich gibt es kein Déjà-vu.

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