Der China-Spread notiert weiter leicht im Minus. Der Goldmarkt wird derzeit vor allem von den westlichen Finanzmärkten bestimmt.

China-Spread bleibt leicht negativ
Der Preisabstand zwischen China und dem westlichen Goldmarkt hat sich zuletzt kaum verändert. Gold wurde an der Shanghai Gold Exchange (SGE) am Montag weiterhin leicht unter dem europäischen Spotpreis gehandelt. Der China-Spread lag bei minus 7 US-Dollar je Unze und damit nur einen Dollar niedriger als in der Vorwoche. Das zeigt die aktuelle Goldreporter-Analyse.
Der China-Spread blieb zuletzt leicht negativ. Damit kommen weiterhin keine zusätzlichen Preisimpulse aus dem asiatischen Goldhandel.
Der Goldpreis geriet zuletzt erneut unter Druck. Sowohl in China als auch im westlichen Handel fielen die Notierungen binnen einer Woche um rund 95 US-Dollar je Unze.
Preisrückgang nahezu identisch
Im Vergleich zur Vorwoche gaben die Goldpreise in beiden Märkten nahezu im Gleichschritt nach.
- China: -95 USD/oz
- Europa: -94 USD/oz
Dadurch blieb der Preisabschlag in China praktisch unverändert. Nach Goldreporter-Berechnung notierte Gold an der Shanghai Gold Exchange zuletzt 7 US-Dollar je Unze unter dem europäischen Spotpreis.
Messzeit: [Mo. 13.07.26, 14:30 h Shanghai] / [08:30 h MESZ Berlin]
Aufschlag China → Europa Spot: -7 USD/oz (06.07.26: -6 USD); Δ: -1 USD
Mehr zum internationalen Marktgeschehen: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse
| Markt / Kennzahl | 13.07.26 | 06.07.26 | Δ |
|---|---|---|---|
| Gold China SGE Fix (CNY/Gramm) | 884 | 906 | -2,4 % |
| Gold China SGE (USD/Gramm) | 130,37 | 133,41 | -2,3 % |
| Goldpreis China SGE (USD/oz) |
4.055 | 4.150 | -95 |
| Goldpreis Europa (USD/oz) |
4.062 | 4.156 | -94 |
| Aufschlag/Abschlag China → Europa (USD/oz) |
-7 | -6 | -1 |
Was der China-Spread signalisiert
Der sogenannte China-Spread gilt als wichtiger Indikator für die physische Goldnachfrage in Asien. Ein positiver Wert spricht für eine hohe Zahlungsbereitschaft chinesischer Käufer und eine starke physische Nachfrage. Ein negativer Spread deutet dagegen darauf hin, dass die Preisentwicklung derzeit überwiegend von den westlichen Termin- und Finanzmärkten bestimmt wird.
Der aktuelle Abschlag von 7 US-Dollar je Unze zeigt, dass aus China momentan keine zusätzlichen Aufwärtsimpulse für den Goldpreis kommen. Gleichzeitig ist der Abstand zum europäischen Spotmarkt weiterhin gering. Das spricht gegen eine ausgeprägte Nachfrageschwäche und eher für einen ausgeglichenen physischen Markt.
Wie in der Vergangenheit könnten niedrigere Goldpreise in China erneut verstärkt für Käufe genutzt werden. Ob sich dieses Muster in den kommenden Tagen bestätigt, bleibt abzuwarten. Auf Zentralbanke-Ebene war in den vergangenen Monaten bei fallendem Goldpreis ein deutlicher Anstieg der Goldkäufe gemeldet worden.
Mehr dazu: China auf Schnäppchenjagd: Größter Goldkauf seit Oktober 2023
Versteh ich nicht.
China kauft Gold und das nicht wenig.
Eigentlich sollte sich doch so etwas auf den Spread auswirken?!
China kauft, aber nicht preistreibend über die Börsen, sondern OTC.
So würde ich das auch verstehen.
So lange im Westen so etwas wie Verkaufsdruck herrscht gibt es keine Notwendigkeit höhere Preise zu bieten.
Beim Silber scheint das aber anders zu sein. Silber wird verbraucht.
Entscheidend ist, was wir davon haben.
Denn wir müssen in Euro und der EU kaufen.
Und da zählt schon jeder Euro.
Zur Zeit kostet mein Referenz Krügerrand ( Neuware, aktueller Jahrgang), 3.620 Euro und damit um 380 Euro weniger als noch vor 3 Tagen, als er noch 3.700 Euro kostete. Das ist erheblich.
Und er kostet um sage und schreibe um 1.330 Eiro weniger als Anfang des Jahres.
Das sind unterm Strich minus 27% bei Gold.
Bei Silber sind es fast 37% in Euro weniger.
Man kann mit Fug und Recht sagen, das Warten hat sich gelohnt.
Kann es noch weiter runter gehen ?
Theoretisch ja, bei Silber schon, bei Gold vielleicht.
3.000 Euro der Krügerrand eventuell und 40 Euro der Silberne maple, der Sommer ist noch etwas hin und von Frieden weit und breit nichts zu sehen.
Dazu noch steigende Zinsen bei rückläufiger Wirtschaft
( Automobile), Abwanderung von Unternehmen nach Malta ( Fluggesellschaften). Malta hat über 1.000 Fluggesellschaften ansässig, in Briefkasten. Darunter Lufthansa, Condor, Eurowings, Ryanair usw
Dieser Gift Cocktail kommt auf die deutschen Bürger und Bürgerinnen zu.
Erst wenn man nichts mehr besitzt, hat man nichts mehr zu verlieren und ist wirklich frei. Vogelfrei könnte man auch sagen.
@Maruti
„Und er kostet um sage und schreibe um 1.330 Eiro weniger
als Anfang des Jahres“.
Und 800 Euro mehr oder 25% als vor einem Jahr. Eine
lächerliche Diskussion, nur um Beiträge zu generieren.
@Digger
Und fast 3000 Euro mehr als vor 12 Jahren.
Lieber @digger, glauben Sie an Ihre Argumente eigentlich selbst oder generieren Sie mit AI einfach nur Widerspruch ?
Es geht nicht darum, was vor 1 Jahr war oder 20 Jahren, es ging darum, was vor 6 Monaten war, nicht mehr und nicht weniger.
Und es geht darum, den besseren Kauf – oder von mir aus, Verkaufspunkt zu erwischen.
Zur Zeit jedefalls ist es einfach, man braucht bloss auf Trump warten oder X lesen.
@Maruti
Gute Idee. Man sucht sich einfach die gerade
passende Zeit aus, um daraus eine Expertise zu basteln.
Und wenn man eine Zahl nennt, bei der man kaufen oder
verkaufen möchte, irgendwann kommt sie. Ist wie bei der
kaputten Uhr; zweimal am Tage geht sie richtig.
Was den Widerspruch angeht, Ihre Beiträge fordern sie
geradezu heraus. Zu mindestens bei denen, die gelernt
haben, nicht alles zu glauben.
@Digger
Widerspruch ist auch eine Einlassung in der Sache. Man kann davon ausgehen, dass nicht alle aus einem reinen Interesse an einem gedeihlichen Gedankenaustausch hier tätig sind. Man muss nicht zu allem und jedem etwas antworten und manche Formate würde ich ganz einfach meiden.
Wer z. B. zu Markus Lanz hingeht, ist selber schuld. Niemand wird dazu gezwungen (oder doch?). Ich jedenfalls lese hier gern mit und beteilige mich auch ab und an, wenn es gegenseitig konstruktiv und ergebnisoffen gestaltet ist. Manche Kommentatoren sind eine echte Bereicherung, andere kann man aber auch nicht einfach „überlesen“, denn das Auge folgt dem Impuls und den zu ignorieren ist, wie die Aufforderung, nicht an einen rosa Elefanten zu denken, fast unmöglich. Zumal wenn einer ständig präsent ist.
Maruti
Du wartest doch schon länger als ein Jahr. Damit hat sich dein Warten (noch) nicht rentiert.
@Frenk
Ja und nein.
Zum einen ist mir „rentiert“ fremd, ich halte nichts von Zinsen und Rendite. Aber das ist persönlich.
Zum anderen habe ich aber, wie man sieht, auch nichts verloren.
Wenn Sie die Posts der Forenteilnehmer etwa um 2013 gelesen hätten, dann wüssten Sie warum.
GR schrieb ja auch damals, durch unvorsichtige Handlungsweise, haben einige viel Geld verloren.
Tatsache ist, dass ein unvorsichtiger Goldkauf zum Jahresanfang etwa, leider auch davor, mit Verlust endete. Und dieser Verlust bleibt ein Verlust.
Zwar hat einer das Gold, aber eben weniger Gold, als er hätte beispielsweise heute hätte haben können.
Das ist eben das Fatale. Man sieht nur das momentan. Jedoch, Ihre genannte „Rendite“ liegt im Einkauf in der Vergangenheit. In jeder Vergangenheit.
Zu teuer gekauft = Verlust.
So einfach ist das.
Auch wenn hier @digger etwa das nicht verstehen kann oder will oder beides zusammen.
Ich etwa habe zuletzt anfang 2024 leider nur 10 Krügerrand gekauft, zu ungefähr 1900 Euro mit Versand. Aus damaliger Sicht zu teuer, denn ich hätte diese ja auch 2015 zu 1005 Euro kaufen können. ( Was ich ja tat, aber eben nicht diese 10 zusätzlich). Und so habe ich eben weniger Gold in Besitz als ich hätte haben können.
Und solches pflanzt sich fort bis ins Jahr 1970, wo ich anfing, Gold zu kaufen.
Rückwirkend gesehen, immer zu teuer, für die Zukunft gesehen meistens billig :)
Trotzdem, die Eskapaden des Trump machen zur Zeit alle Käufe, auch Aktien, extrem gefährlich.
Ich werde weiter unten schreiben, wie ich das begründe.
@Maruti
Es sind doch immer die gleichen Diskussionen. Ich kaufe seit 2016 bis Ende letzten Jahres den Kurs hoch, davor wurde das noch durchkonsumiert, weil ich nicht besser wusste. Nach dieser Logik hätte ich schon 2018 aufhören müssen zu kaufen.
Warum bewirken die TACO Aktionen eines Mannes derartige Verwefungen an allen Börsen, so fragt man sich.
Erfahrene Börsianer ignorieren das im Allgemeinen und sehen es gelassen.
Doch diese gibt es immer weniger. Die mit Erfahrung.
Dazu kommt noch, das sehr viele „Assets“ Kreditfinanziert sind, womöglich vollfinanziert und damit gehebelt.
Und so kommt sehr schnell Panik oder Kaufrausch auf.
Man hat ja diese Krefite zu bedienen, komme was da wolle und Schonvermögen gibt es bei Insolvenz nicht. So einer verliert alles, kann alles verlieren.
Jeder Kaufmann kennt das.
Und so wird eben auf Teufel heraus gezockt, denn einmal da drinnen, gibt es kein Heraus mehr.
Diese Erfahrung möchte ich nicht machen müssen.
Meine Eltern ein beträchtliches Vermögen vererbt. Ich musste versprechen, niemals zu investieren und niemals auch nur den Fussabtreter finanzieren lassen.
Und so kam es, dass ich seit 2024 immer noch 100,6 Kg
Gold habe und noch keine Unze mehr.
Der Grund, es ist mir zu teuer momentan. Rückwirkend gesehen. Ich halte Cash und Gold. Und beides ist für mich kein Investment, Es ist mein Besitz.
Es hätte mehr sein können, ja. Aber niemals weniger.
@ Maruti
Wenn Sie über 100 Kilo Gold haben, sind Sie ja x facher Euro Millionär. Das Aufbewahren an einem sicheren Ort wäre für mich ein Problem!
In der Schweiz gibt es die berühmte Matterhorn Organisation von Egon von Greyerz. Sie bewahren Riesige Goldvorräte in den Militär Bunkern im Schweizer Gotthard Massiv auf. Im Auftrag von reichen Kunden.
Angeblich sicher. Ich würde mindestens 20 Prozent Ihres Goldes verkaufen um das Vermögen zu diversifizieren. Zuviel Gold könnte ein Klumpenrisiko werden. Könnte!!
Vielleicht kann man es in einigen Jahren synthetisch herstellen??? Nicht ausgeschlossen! Warum? Rohdiamanten können heute auch synthetisch hergestellt werden . Sie sind von den Orginalen nicht mehr zu unterscheiden. Resultat: Die sogenannten echten Diamanten sind stark im Preis gefallen!
Grüsse aus der Schweiz
Die Gold und Silber Korrektur war heftig.
Das ist soweit klar. Gold von 5700 auf 4000 Dollar je Unze 30 Prozent. Silber von 120 auf 58 über 50 Prozent.
Man kann es einfach formulieren. Sie haben Gewinne mitgenomnen. Und das nicht zu knapp. Zum Trost IBM: ist kürzlich an einem Tag 20 Prozent gesunken!
Was hoch steigt fällt oft sehr tief!
Wenn die Kursgewinne hoch sind muss man verkaufen oder einen Teil verkaufen. Macht man das nicht nimmt Dir der Markt das Butterbrot weg. Kein Asset steigt ewig. Doch grwisse Leute sind beim Silber um 110 noch eingestiegen! Der Verlust war schmerzhaft.
Fahnenstangen Charts sind verdammt dazu
einzubrechen. Ich habs oft genug erlebt!