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China stößt US-Staatsanleihen ab

Im November ist das Volumen an US-Staatsanleihen in den Händen ausländischer Investoren erstmals seit vielen Monaten ist zurückgegangen.

Das US-Finanzministerium hat die Bestände an US-Staatsanleihen veröffentlicht, die Ende November von ausländischen Investoren gehalten wurden.

Das Gesamtvolumen der US-Auslandsverschuldung ist demnach gegenüber Vormonat um 0,1 Prozent gefallen auf 6.343,1 Milliarden US-Dollar. Das ist der erste Rückgang seit April 2017.

Nach zehn Monaten mit steigendem US-Engagement (Ausnahme: September) hat China im November wieder US-Staatspapiere abgestoßen. Der Wert ging um 1 Prozent oder 12,6 Milliarden US-Dollar zurück auf 1.176,6 Milliarden US-Dollar. Zuletzt gab es Meldungen, nach denen China seine Dollar-Anlagestrategie überdenken will. Das Land ist nach wie vor größter Gläubiger der USA.

Auch Japan hat im November 10 Milliarden US-Dollar an US-Schulden abgestoßen. Dagegen ist das Volumen in irischen Portfolios um 5,2 Prozent auf 328,7 Milliarden US-Dollar angestiegen. Irland ist seit geraumer Zeit drittgrößter Auslandsgläubiger der USA. Grund dafür ist die dort angesiedelte Finanzindustrie, insbesondere das Clearinghaus Euroclear.

Russlands US-Investment stieg nur leicht um 0,7 Milliarden US-Dollar auf 105,7 Milliarden US-Dollar.

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Eingetragen von am 18. Jan. 2018. gespeichert unter Banken, China, Marktdaten, News, Politik, Russland, US-Dollar, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “China stößt US-Staatsanleihen ab”

  1. Wer kauft die Scheiße denn überhaupt noch??

    • Die deutschen Lebensversicherer, Fonds und Deutsche Bundesbank. Gibt doch eine gute Rendite, solange die Zahhlungsunfahigkeit nicht verkündet wird.

  2. viele interessante bewegungen in letzter zeit, 2018 WIRD interessant

  3. 0177translator

    @Frosch und @Stillhalter
    Nicht nur die deutschen Blindschleichen. Die eigenen US-Rentenkassen, siehe:
    http://www.propagandafront.de/1185650/paul-craig-roberts-finanzcrash-ist-jetzt-nur-noch-eine-frage-des-wann.html
    Zitat aus dem Link: Dr. Roberts: „Viele Menschen glauben, dass es sich bei den ´Ansprüchen` um Sozialhilfe handeln würde, aber bei diesen ´Ansprüchen` handelt es sich genau genommen um die staatliche Rentenkasse und die staatliche Krankenkasse – und beide werden über die Einkommensteuer finanziert. Sie sind also nicht nichtfinanziert, und es ist auch keine Sozialhilfe. […] Diese Programme sind nicht das Problem. Die US-Bundesregierung hatte in den letzten 30 Jahren weit mehr Renteneinnahmen, als sie an Renten ausgezahlt hat – die Differenz liegt bei rund USD 2 Billionen.
    Und was geschah mit diesen USD 2 Billionen? Liegen die Gelder sicher auf der Bank? Nein. Das US-Finanzministerium hat die Gelder genommen, sie ausgegeben und durch unverkäufliche Schuldscheine ersetzt. Die Rentenkasse besteht jetzt also aus unverkäuflichen Schuldenscheinen des US-Finanzministeriums in Höhe von USD 2 Billionen.
    Die einzige Möglichkeit, das wieder wettzumachen, bestünde darin, dass entweder die Steuereinnahmen um USD 2 Billionen steigen – was unvorstellbar ist – oder das US-Finanzministerium USD 2 Billionen mehr an Staatsanleihen auflegt und die Einnahmen dann nutzt, um die Gelder in die Rentenkasse zu stecken.

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