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Chinas Goldförderung wächst langsamer
5. Juli 2012 Asien

Chinesische Goldbarren: Zentralbank und Bevölkerung in China kumulieren Gold.

Bergbauunternehmen in China haben in den ersten fünf Monaten des Jahres 140 Tonnen Gold gefördert. Vor allem das Output-Wachstum der großen Minen geht zurück.

China ist hungrig nach Gold. Das Land hat sich in den vergangenen Jahren zum größten Goldproduzenten der Welt entwickelt. Und auch beim Goldkonsum ist China weltweit Spitze.

Die Bergbauunternehmen Chinas haben laut den Angaben der Regierung innerhalb der ersten fünf Monate des laufenden Jahres 140,7 Tonnen Gold gefördert. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum entsprach dies einer Steigerung der Fördermenge um 6,59 Prozent. Ende des ersten Quartals lag das Plus allerdings noch bei 10 Prozent. Demnach muss die chinesische Goldproduktion im April und Mai rückläufig gewesen sein.

Beobachter gehen davon aus, dass die wahren Goldfördermengen jedoch höher liegen. Die offiziellen Zahlen der China Gold Association schlössen laut Mineweb eine Vielzahl kleiner Minen nicht ein, die dem Verband nicht angehörten. Ebenfalls ausgeschlossen sei der Output von Minen, die Gold nur als Beiprodukt bei der Kupfer oder Silber-Förderung zutage brächten.

Allerdings steuerten die zehn großen chinesischen Minen mit Wachstumsraten von durchschnittlich knapp 1 Prozent zuletzt nur wenig zur Ausweitung der Goldproduktion des Landes bei. Während man für das laufende Jahr mit einer chinesischen Gesamtproduktion von offiziell rund 360 Tonnen Gold rechnet, könne die tatsächliche Goldmenge bei knapp 400 Tonnen liegen, meinen die Experten.

Goldreporter

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