Dienstag,13.April 2021
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Chinas Goldreserven auch im Januar nahezu unverändert

Chinas offizielle Goldreserven sind seit November nicht mehr substanziell gestiegen (Thaikrit – Fotolia.com)

Chinas offizielle Goldreserven blieben den dritten Monat in Folge praktisch unverändert. Die Gesamtreserven des Landes sind im Januar weiter gesunken.

Die State Administation of Foreign Exchange (SAFE) hat die offiziellen Währungsreserven Chinas per Ende Januar veröffentlicht.

Demnach beliefen sich Chinas Gesamtreserven zuletzt auf 3.089,56 Milliarden US-Dollar. Gegenüber Vormonat waren die Reserven damit noch einmal um 0,26 Prozent oder 8,28 Milliarden US-Dollar. rückläufig.

Chinas Goldreserven werden mit gerundeten 59.240.000 Uzen im Wert von 71.292 Milliarden US-Dollar beziffert. Das entspricht 1.842,57 Tonnen Gold und damit bis auf 0,35 Tonnen dem Bestand des Vormonats.

Offizielle Goldreserven Chinas

Veränderungen seit Juni 2015
MonatGoldkursWert des GoldesUnzenTonnenVeränd. (t)
Juni 20151.171,00 $/Uz$ 62,397 Mrd.53.285.226,301.657,17
Juli 20151.098,40 $/Uz$ 59,238 Mrd.53.931.172,621.677,26+20,09
August 20151.135,00 $/Uz$ 61,795 Mrd.54.444.933,921.693,24+15,98
September 20151.114,00 $/Uz$ 61,189 Mrd.54.927.289,051.708,24+15,00
Oktober 20151.142,35 $/Uz$ 63,261 Mrd.55.377.948,961.722,24+14,00
November 20151.061,90 $/Uz$ 59,522 Mrd.56.052.358,981.743,23+20,99
Dezember 20151.062,25 $/Uz$ 60,191 Mrd.56.662.744,171.762,21+18,98
Januar 20161.111,80 $/Uz$ 63,570 Mrd.57.177.549,92 1.778,22 +16,01
Februar 20161.234,90 $/Uz$ 71,006 Mrd.54.499.392,651.788,23+10,01
März 20161.237,00 $/Uz$ 71,485 Mrd.57.789.005,661.797,24+8,77
April 20161.285,65 $/Uz$ 74,751 Mrd.58.142.573,791.808,23+11,00
Mai 20161.212,10 $/Uz$ 70,475 Mrd.58.142.289,501.808,24+-0
Juni 20161.320,75 $/Uz$ 77,429 Mrd.58.625.023,661.823,44+15,20
Juli 20161.342,00 $/Uz$ 78,890 Mrd.
58.785.394,931.828,46+5,02
August 20161.309,25 $/Uz$ 77,175 Mrd.58.945.961,431.833,22+4,76
September 20161.322,50 $/Uz$ 78,169 Mrd.59.106.944,331.838,22+5,00
Oktober 20161.272,00 $/Uz$ 75,348 Mrd.59.240.000,001.842,57+4,00
November 20161.178,10 $/Uz$ 69.785 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Dezember 20161.145,90 $/Uz$ 67,878 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Januar 20171.203,44 $/Uz$ 71,292 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Februar 20171.255,60 $/Uz$ 74,376 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
März 20171.244,85 $/Uz$ 73,739 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
April 20171.266,45 $/Uz$ 75,019 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Mai 20171.266,20 $/Uz$ 75,004 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Juni 20171.242,25 $/Uz$ 73,585 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Juli 20171.267,55 $/Uz$ 75,084 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
August 20171.311,75 $/Uz$ 77,702 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
September 20171.283,10 $/Uz$ 76,005 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Oktober 20171.270,15 $/Uz$ 75,238 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
November 20171.280,20 $/Uz$ 75,83 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Dezember 20171.290,90 $/Uz$ 76,47 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Januar 20181.345,04 $/Uz$ 79,67 Mrd.59.240.000,001.842,57+0,00
Offizielle chinesische Goldreserven laut State Administration of Foreign Exchange; vor 10-2016 eigene Berechnungen auf Basis der Wertangaben; Tabelle: Goldreporter

Damit blieben Chinas offizielle Goldreserven den dritten Monat in Folge praktisch unverändert, abgesehen von Rundungsabweichungen hinter dem Komma (siehe Tabelle). Denn bis Dezember 2016 hat China seine Goldbestände noch mit dem Londoner Referenzkurs bewertet. Nun weicht der Bewertungskurs davon ab. Seit April 2016 ermittelt die Shanghai Gold Exchange einen eigenen in Yuan notierten Gold-Referenzpreis.

Goldreporter

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55 KOMMENTARE

  1. Ifo-Chef Clemens Fuest warnt vor einem Crash. Die unter Trump eingeleitete Entfesselung der Finanzmärkte führe zu einem Deregulierungswettbewerb, „an dessen Ende der nächste Finanzmarktcrash stehen wird“. Damit entspricht seine Kritik der des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), über die bereits berichtet wurde.

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/ifo-chef-fuest-fuerchtet-neuen-finanzmarktcrash-14867143.html

    Die Europäische Kommission plant derweil, den Markt für Kreditverbriefungen wieder zu deregulieren. Noch 2013 versuchte die deutsche Industrie vergeblich gegen verschärfte Restriktionen im Bereich der hochriskanten („toxischen“) Kreditderivate vorzugehen. Doch die Zeiten scheinen sich geändert zu haben.

    • @Thanatos

      Der Crash kommt mit oder ohne Deregulierung. Diese simple Tatsache klammert der IFO-Chef bewusst oder von mir aus auch unbewusst aus. Die Reulierung traf auf Kritik weil Sie das ohnehin schwächelnde Wachstum weiter abwürgt. Die Deregulierung trifft auf Kritik weil Sie die Inflation befeuert.

      Man hat nur noch die Wahl zwischen Crash oder Crash.

      • @Krösus

        Ja, natürlich, der Crash ist unvermeidlich. Es scheint aber so, dass die Akteure an den Finanzmärkten inzwischen so eine Art suizidale Lust am Untergang entwickeln. Man befeuert den dräuenden Crash, wo es nur geht – und hat Spaß dabei. Sich schnell noch bereichern und wenns geht, zum richtigen Zeitpunkt den Absprung schaffen. Und wenn die ersten damit beginnen, wird es einen erdrutschartigen Abwärtssog geben. Aber bis dahin geht der Tanz auf dem Vulkan weiter, immer schneller.

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  3. China im Währungskrieg: Die chinesischen Devisenreserven sind erstmals seit 6 Jahren unter die 3 Billionen Dollar gefallen – innerhalb von 2,5 Jahren um 25% (in Zahlen 1000 Milliarden sind futsch). Chinas immense Schuldenrisiken, aber auch schon die letzte bloß homöopathische Zinsanhebung in den USA führten zu massiven Kapitalabflüssen.

    Der schwache Yuan muss immer wieder durch Stützungskäufe stabilisiert werden, was ebenfalls Devisen kostet. Dennoch werfen die USA China (ähnlich wie Deutschland) unlauteres Währungsdumping vor. In dieser Logik kann ein weiter erstarkender Dollar oder eine neue Zinsanhebung nur zu neuen „Provokationen“ der Chinesen führen. Die werden dann nämlich notgedrungen den Yuan weiter abwerten müssen.

    China hat eigentlich nur eine reelle Möglichkeit, der Abhängigkeit vom Dollar zu entkommen: Der Aufbau einer zumindest teilweise goldgedeckten Alternativ-Leit-Währung. Und die Chinesen sind sicherlich nicht dumm. Deshalb ist den offiziellen Daten zu den Goldbeständen auch nicht zu trauen. Sie werden um ein mehrfaches höher sein.

    • @Thanatos
      Ein schwacher Yuan ist genau das, was China will. Das wird Trump und Drraghi noch zur Verzweiflung treiben. China muss nichts importieren, braucht deshalb auch keine Devisen. China ist so gesehen völlig unsbhängig vom Dollar und die 2 Billionen sind noch viel zu viel. Man tauscht die gegen FED Gold.
      Die westlichen Schreiberlinge haben entweder keime Ahnung oder schreiben aus purer Verzweiflung gesnau diesen Unsinn.China ist die Werkbank der Welt, die Nummer eins, weit vor allen anderen. Wer es nicht glaubt, schraube mal technische Artikel auf.Alles msde in Cina, vom Mercedes über Porsche bis hin zum Toaster.

      • @Catpaw

        Schon richtig, die eigene Währung abzuwerten, ist ein probates Mittel um die Exportwirtschaft zu stärken. Das kennt man in der Vergangenheit auch aus China (siehe die 3%ige Abwertung im August 2015). Inzwischen ist aber die Regel, dass nicht etwa große Mengen Yuan verkauft werden, um dessen Wert zu drücken. Man tut das Gegenteil: Es werden Dollar verkauft, um den Yuan vor einem weiteren Fall zu bewahren.

        Die Chinesen müssen eben abwägen und zur Zeit sieht es so aus, dass die Drosselung der Kapitalabflüsse Priorität haben. Denn diese würden sich bei einem weiteren Währungsverfall nur noch beschleunigen.

      • @Catpaw

        „Ein schwacher Yuan ist genau das, was China will.“ – D´accord

        „Wer es nicht glaubt, schraube mal technische Artikel auf.Alles msde in Cina, vom Mercedes über Porsche bis hin zum Toaster.“

        Schon richtig, das heißt aber nicht, dass Mercedes und Porsche und Toastererfinder nicht in der Lage wären ihre Produkte nicht selbst herzustellen. Es wäre zwar teurer, aber problemlos möglich.

        Und die Chinesen werden außerdem einen Teufel tun, ihre drei Billionen Dollar Außenstände in den Wind zu schreiben. Wenn die Deutschen das tun, ist es das Eine, die Chinesen haben aber keinen hohlen Klaus im Nacken.

  4. @Thanatos

    Der Dollar ist substantiell wertlos und das Außenhandelsdefizit der USA liegt derzeit bei knapp 500 Milliarden US Dollar. Dem stehen im Gegensatz zu China keine echten Sach und Kapialwerte gegenüber. Gut möglich dass dies die Chinesen dazu bringt, sich möglichst langsam, aber sich und endgültig vom Dollar zu lösen. Dies wäre jedenfalls ebenfalls eine Erklärung, dies zumal die Chinesen schließlich immer noch über sage und schreibe 3000 Milliarden US Dollar verfügen.

  5. Sind die 25% an Währungsreserven wirklich komplett verschwunden wie die deutschen Exportüberschüsse seit Aufhebung der Dollarbindung an Gold? Vielleicht sind sie damit auf Einkaufstour in Europa, Afrika und Südamerika. Immobilien und Firmen tauchen in der (wahrscheinlich gefälschten) Statistik zu den Währungsreserven nicht auf.

  6. Es gibt gerade eine Reportage auf phoenix: Umstrittenes Saudi-Arabien.

    Die haben einen Zaun! Die nehmen keine Flüchtlinge auf. Wegen Terrorismus-Gefahr.

    Die leben dort in einer Wohlstandsgesellschaft von der wir nur noch träumen. Und sie wissen sie zu verteidigen, während man bei uns nur selbstsüchtige egozentrische Leute in der Regierung hat.

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  8. Geschaetzter Force

    lassen Sie sie sich schlicht nicht irritieren, Ihre Gedanken sind
    nicht nur logisch, sondern auch verifizierbar, vermutlich spielen Sie Schach!?

    Wer den Koran kennt, oder es zumindest versucht, weiss , dieser ist kein
    Heilsbringer fuer „Unglaeubige“ also fuer Christen usw. usf.
    Iraner- Araber, haben mit Vorteilen gleich auf welcher Art, kein ambivalentes Problem und mit Moral , im westlichen „Wertegefuehl“ schon gar nicht!
    Die Iraner,konkret die Oligarchen auch die mit der anderen Religion,, machen aus der NOT eine „Tugend“ denn Sie wissen, wie die westliche „Wertegemeinschaft“ seit den 30er i.v.J. sie nach belieben, im Namen der „Demokratie, treffender ist der ROHSTOFF OIL, „missbraucht“ haben.
    Ich hatte Ihnen vor ca. 14 Tagen, wegen dem Oil bzw. Persien, ein Wiki Link zukommen lassen.
    Offen gesagt, Force, ch habe die Hoffung fuer Europa aufgegeben, bemerken Sie evt nicht, wie durch die MSM und Staatsmedien und speziell die Politik, jetzt ein paar Monate vor der BTWnangeblich „hart durchgehriffen werden soll“ !
    Aber die Werbung in der Arabischen Welt, via Kindergeld usw. wurde soweit ich weiss, nicht eingetstellt.
    Alles „Augenwischerei“ alles ist so gewollt, wie es geschieht und die Masse und die pseuso „Intellektuellen“, wie Claudia Roth, die mit „Deustschland Verrecke“ keine Probleme hat, jubeln, bzw. protestieren dagegen!
    Stelle Ihnen ein paar Links unten ein, Schweden war immer fuer die SPD und der heutigen CDU ein politisches Vorbild,wer heute diese Vorbilder hat, benoetigt keinen zweiten Untergang mehr!
    Der zweite Link auf dieser Seite, stellt, ebenfalls das politisch gewollte „Nicht-abschiebe-system“ dar, jeder weiss es, aber nichts geschieht und in ein paar Jahren haben die das „anrecht auf einen deutschen Pass“ und ebenfalls „Nachzug der „ehrenwerten Verwandschaft“!
    Selbstverstaendlich mit Rundumversorgung, auf Steuerzahlerkosten!

    Da nach offensichtlichen drei Links, wie zutreffend diese auch sein moegen, hier Zensur stattfindest, sende ich Ihnen eine weitere Seite, auch fuer alle anderen Lesern, was auf Mitteleuropa im deutschsprachigen Raum
    noch so via Schweden zukommt!

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/schweden-polizist-packt-wahrheit-ueber-kriminelle-migranten-aus-bevoelkerung-ueberschuettet-ihn-mit-dank-a2044171.html?meistgelesen=1

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/schweden-polizist-packt-wahrheit-ueber-kriminelle-migranten-aus-bevoelkerung-ueberschuettet-ihn-mit-dank-a2044171.html?meistgelesen=1

    Herzliche Gruesse an Sie und ihren aufrichtigen Charakter Force
    und an alle anderen Mitleser, die ebenfalls dahingehend nicht gefragt werden!

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