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Das könnte den Goldpreis um 1.000 Dollar pushen!

Beim kanadischen Edelmetall-Spezialisten Sprott Inc. glaubt man, dass Neuinvestitionen in Gold von bis zu 3 Billionen US-Dollar den Goldpreis auf neue Rekordhochs treiben können.

Gold, Goldpreis, Investitionen (Foto: Goldreporter)

Die Analysten bei Sprott Inc. schätzt, dass nur 1 bis 2 Prozent des Investitionskapitals in Gold stecken und eine Verdoppelung den Goldpreis bis in den hohen 2.000-Dollar-Bereich treiben werde (Foto: Goldreporter).

Gold-Spezialisten

Die Analysten von Sprott Inc. sind bullisch gegenüber Gold und Silber. Das müssen sie sein, denn die kanadische Investmentgesellschaft, für die sie arbeiten, ist Anbieter zahlreicher Edelmetall-Fonds. Das bedeutet jedoch gleichzeitig, man besitzt eine ausgesprochene Expertise in Sachen Gold und Silber.

Größe des Goldmarktes

In einem aktuellen Blog-Eintrag beschäftigt sich CEO Peter Grosskopf mit der aktuellen Lage auf dem Goldmarkt. Er schätzt den Wert des physischen Goldmarktes auf derzeit 12 Billionen US-Dollar, bei einem Preis von 1.950 US-Dollar pro Unze. Er geht also davon aus, dass insgesamt rund 191.000 Tonnen Gold existieren. Davon seien 3 bis 4 Billionen US-Dollar, also etwa ein Drittel, für private Investoren verfügbar – in Form von Goldbarren, Goldmünzen oder Anteilen an Goldminen-Aktien. Das entspricht rund 63.000 Tonnen. Täglich würde Gold für mehr als 1oo Billionen US-Dollar gehandelt.

Investitionen in Gold

Dabei sei nach wie vor nur ein kleiner Teil der Investoren überhaupt in Gold investiert. Bei Sprott schätzt man den Anteil auf etwa 20 Prozent, bei rund etwa 1 bis 2 Prozent des gesamten Investitionskapitals. Und man rechnet damit, dass sich diese Quote letztlich verdoppeln wird.

Goldpreis-Effekt

Grosskopf: „Wir befinden uns in diesem Prozess noch in einem recht frühen Stadium und halten es für durchaus möglich, dass etwa 40 Prozent der Anleger Gold schließlich mit einer durchschnittlichen Allokation von 3 bis 5 Prozent als Anlageklasse nominieren werden. Das würde 2 bis 3 Billionen Dollar an Käufen/Marktsteigerungen generieren, was den Goldpreis in den mittleren bis hohen 2.000-Dollar-Bereich treiben würde.“ Zur Einordnung: Alleine die Marktkapitalisierung des Tech-Konzerns Apple beläuft sich derzeit auf etwas mehr als 2 Billionen US-Dollar!

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Eingetragen von am 28. Aug. 2020. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

23 Kommentare für “Das könnte den Goldpreis um 1.000 Dollar pushen!”

  1. Wolfgang Schneider

    https://www.thestreet.com/mishtalk/economics/feds-new-policy-will-compound-its-errors
    Am lustigsten finde ich die zitierte Studie der BIZ zum Thema Deflation. Zitat:
    „Deflation may actually boost output. Lower prices increase real incomes and wealth. And they may also make export goods more competitive,” stated the study.
    Wenn man ihn zu Deflation befragte, würde Silvio Berlusconi wohl antworten:
    „Irgendwann hat ja jedes Mädchen ihr erstesmal“.

    • @Translator

      Da des Englischen nicht wirklich mächtig, musste ich mir den Text von Google übersetzen lassen. Etwas dümmer das geht immer, freilich ist Deflationsgefahr wie auch Inflationsgefahr tendenziell gegeben, nur dass Deflation die Erhöhung der Realeinkommen zur Folge hat, wie behauptet wird…….also in meinem nächsten Leben werde ich Wirtschaftsexperte, Rechtsanwalt oder Volksvertreter, da muss man nichts wissen, da muss man nichts können, hat für die NIX Verantwortung und einen Haufen Kies am Monatsende.

      Zur Erklärung, wem die Expertise tatsächlich nachvollziehbar erscheint;

      Wenn Deflation die Preise sinken lässt, dann sinkt dann freilich auch der Preis der Ware Arbeitskraft ( ergo auch Löhne genannt ) , eine Ware die auf dem Markt eine Ware wie jede Andere ist. NIX IS mit Steigerung der Realeinkommen, ganz im Gegenteil, ein ruinöser Wettbewerb auf dem schrumpfenden Arbeitsmarkt lässt die Löhne ergo die Realeinkommen ins Bodenlose stürzen.

      Deflation und Inflation, wir werden Beides bekommen, nur in welcher Reihenfolge ist noch offen.

      • Wolfgang Schneider

        @Krösus
        Danke für Deine Erklärung. Wie immer logisch, präzise und nachvollziehbar.
        https://de.rbth.com/geschichte/83911-aufstand-nowotscherkassk-1962-sowjetunion?utm
        Aber sag mal, ob Du das hier gewußt hast? Daß Chrustschows Abwertung des Rubels bei gleichzeitiger Preisanhebung 1962Volksaufstände auslöste, die blutig eingestampft wurden.

      • @krösus
        Für die Wirtschaft, also den Konsum ist die Deflation doe grössere Gefahr.
        Für die Umwelt jedoch ein Segen.
        Der Mensch muss nicht alles haben. Muss nicht jeden Tag shoppen gehen, braucht keinen Fernseher, kein Auto und muss auch nicht jeden Tag Fleisch essen, Bier trinken und Rauchen.
        Das Problem der sinkenden Wirtschaft ist, dass alle schon alles haben und bis zur Oberkannte Unterlippe gesättigt sind.
        Letztlich wird nur ein Crash helfen, in irgend einer Form.
        Dann hört das Geschrei nach noch mehr auf. Nach höheren Löhnen, bessere Wohnungen, Strassen, Bahnen und Internet.
        Ind um das alles zu bezahlen, natürlich höhere Steuern und obendrauf noch mehr Abgeordnete und mehr Parlament.

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  3. Klapperschlange

    Aus berufenem Munde hört und liest man aktuelle tatsächlich, was die Meisten schon länger geahnt und viele gewußt haben:

    „Janet Yellen: die Zentralbanken ‚haben fertig‘ – Flasche ist leer!“

    Eigentlich ist das ein unerhörtes „No go“-Ereignis, daß die ehemalige FED-Chefin Janet Yellen sich aktuell in Medien zu Wort meldet, ihre Ex-FED-Kollegen bloßstellt … und behauptet, daß…

    die Zentralbanken mit ihrem „FIAT-Money-Latein“ am Ende sind und
    nun die Regierungen die Kontrolle über das Finanzsystem selbst übernehmen
    müssen.“

    Übersetzt heißt das: der „Schwarze Peter“ für den Kollaps des Finanzsystems wird kurz vor der Implosion an andere weitergereicht…

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/506018/Ehemalige-Chefin-der-Fed-Die-Zentralbanken-sind-mit-ihrem-Latein-am-Ende-die-Regierungen-muessen-sofort-uebernehmen?src=live

    • Klapperschlange

      Was für folgen hätte das für den GOLD Preis wenn die Regierungen vorallen die VSA die GELD-Maschinen übernehmen?
      Gehts da steil nach oben oder in den Keller, oder alles zusammen in den ABGRUND.

      • Klapperschlange

        @kondor

        Der Zeitungsartikel, in welchem Janet Yellen schreibt („Reuters, USA“), daß die Notenbanker das Handtuch werfen müssen, weil „rienne va plus“ („nichts geht mehr“ – weder Zinssenkungen, weder Helikoptergeld, weder QE-Programme 1,2,3,4,5,…, weder die REPO-Crash-Orgien, weder Stimulus-Programme können die US-Wirtschaft reanimieren und das unübersehbare Finanzchaos aufhalten),
        ist plötzlich nicht mehr abrufbar.
        Ok, das macht Sinn – wahrscheinlich haben sich J.Powell & Gefolgschaft maßlos über Yellen‘s Dolchstoß-Aktion Entgleisung geärgert.

        @kondor : die logische Schlußfolgerung von Yellen’s Vorstoß ist doch die Kapitulation der Fed (und Notenbanken insgesamt) und das Ende des US-$ als Welt-Lei d währung.

        Eine neue „Leitwährung“ wird in gewissem Maße an GOLD gekoppelt sein – wohin GOLD dann spurtet, kannst Du Dir selber ausmalen.

        Ob dieser „Übergang“ friedlich verläuft (aus Sicht der USA), darf angezweifelt werden.

    • @Klapperschlage

      Ich habe gar nicht mit bekommen, dass Frau Yellen gestorben ist. Hat sie nicht vor kurzem noch erzählt, das Finanzsystem ist so sicher, dass es keine Finanzkrise mehr gibt solange sie lebt.

      Sie könnte vielleicht an Alzheimer leiden oder auch eine multiple Persönlichkeitsstörung haben.

      Ich vermute aber eher sie hat gelogen und betrogen.

      • Stillhalter
        Die Eule lebt noch!
        Ich sah sie gestern bei einer Tür hämmern an der Mauerstrasse in NY.
        Denn sie wissen nicht was sie… sorry, die wissen genau was sie tun.
        Die Gangster der Wallstreet steigen in die Hosen.
        Bald gehts wieder runder mit GOLD.

        • @kondor
          Würde eher sagen die EM werden gebremst
          Das mit dem Runter wird anscheinend immer schwieriger, vielleicht sogar nicht mehr so Recht gewollt, wer weiss. Aufzuhalten ist es doch nicht.
          Die Krawatten werden wohl ein goldenes Rettungsboot im Silbersee haben
          Lg copa

  4. Gehe ich recht in der Annahme, dass es den Artikel zu Yellen gar nicht gibt bzw. die Meldung wahrscheinlich ein Fake ist?
    Und das die Diskussion dazu also gegenstandslos ist?

    • Klapperschlange

      @Almut

      Abonniere doch einfach den DWN-Online-Nachrichtendienst für 1 Monat und teile uns dann mit, in welcher Zeitung J. Yellen ihr Statement zum Besten gegeben hat ?

  5. Klapperschlange

    Nach Janet Yellen hören wir nun auch die warnenden Worte vom Matterhorn;
    selbst jahrelang als Banker in London tätig behauptet Egon von Greyerz (dessen Gold-/Silberpreis-Prognosen bisher alle zutreffend waren),

    Die Finanzmarkt-Steuerung in Form der großen Zentralbanken hat völlig die Kontrolle verloren, und die Weltwirtschaft schwebt nun hilflos und richtungslos umher.“

    https://goldswitzerland.com/space-oddity-helicopter-money/

    Die allerletzte Phase begann im August 2019, als die EZB und die Fed der Welt mitteilten, dass das Finanzsystem bankrott ist. Sie benutzten diese Worte nicht ganz, aber ihre halb verschleierte Sprache und vor allem ihre Taten [„panische REPO-Crash-Aktionen“, Anm. des Autors] waren für einmal kristallklar.

    Aber das ist erst der Anfang. Mit zunächst einem bankrotten Finanzsystem, einer extrem schwachen Weltwirtschaft und einer Pandemie obendrein sind die Fed und die EZB völlig verloren. Sie werfen weiterhin Benzin ins Feuer, als ob dies das Problem lösen würde. Aber anstatt das Inferno zu löschen, machen sie es nur von Tag zu Tag größer und gefährlicher.“

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