Donnerstag,25.Februar 2021
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Irak deckt sich wieder mit Gold ein

Der Irak münzt Währungsreserven aus dem Ölgeschäft in Gold um.

Das Land hat seine Goldreserven seit August vervierfacht. Die boomende Ölindustrie verschafft dem Irak Exporteinnahmen.

Wie der Nachrichtendienst Reuters in Berufung auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds meldet, hat der Irak seine Goldreserven seit August um 25,18 Tonnen auf nun insgesamt 31,07 Tonnen.

Alleine im August muss der Irak demnach 29,7 Tonnen Gold erworben haben. Das Land vervierfachte damit seine Goldbestände innerhalb weniger Monate. Noch im Jahr 2009 wies der World Gold Council in seiner offiziellen Statistik für den Irak keinerlei Goldreserven aus. Aktuell werden in der WGC-Liste 5,9 Tonnen angegeben. Davor gab es zuletzt 1977 offizielle Zahlen. Seinerzeit wurden dem Irak 128,9 Tonnen Gold zugeordnet.

Die irakische Wirtschaft ist zuletzt wieder deutlich gewachsen. Man profitiert von der gestärkten heimischen Ölindustrie. Der Irak betrachtet sich selbst als der zweitgrößte Ölproduzent unter den Opec-Staaten. Zuletzt wurde die irakische Ölproduktion von der Organisation mit knapp 3 Millionen Barrel pro Tag beziffert.

Goldreporter

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