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Deutsche Auftragseingänge weiter gesunken

Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland verzeichnete im vergangenen November real und kalenderbereinigt einen Rückgang der Auftragseingänge um 6,5 Prozent gegenüber Vorjahr. Gegenüber Vormonat wurden laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) 1,3 Prozent weniger Auftragseingänge gemeldet. Seit Dezember 2017 befinden sich die deutschen Auftragseingänge im Abwärtstrend. Mehr

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Eingetragen von am 8. Jan. 2020. gespeichert unter Deutschland, Hot-Links, Konjunktur. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

23 Kommentare für “Deutsche Auftragseingänge weiter gesunken”

  1. Klapperschlange

    Schlimmer noch: „Deutsche Autoproduktion fällt auf 23-Jahrestief“.

    Die EZB pumpt inzwischen Milliarden in die Aktienmärkte, um den „Sonnenschein“ zu wahren, der vor lauter dunkler Wolken eigentlich nicht zu sehen sein dürfte.

    https://www.xtb.com/de/Marktanalysen/Trading-News/de30-europaische-aktien-steigen-trotz-geopolitischer-risiken

    • @Klapperschlange

      Wem soll ich denn noch glauben? Bundeswirtschaftsverweser Peter Altmaier hat noch zum Jahresausklang versichert, dass „die Gefahr einer Rezession gebannt ist“. Der Aufschwung sei bereits wieder ein “zartes Pflänzchen”, die Stimmung in der Wirtschaft helle sich zusehends auf (Reuters).

      Und dann bewertet die Finanzpresse den abermaligen Rückgang der Auftragseingänge als „katastrophal“ (Finanzmarktwelt). Das kann ja gar nicht sein, unsere Regierung wird schon nicht Desinformation und/oder Vernebelung betreiben. Das ist schlichtweg undenkbar.

      Immer diese Defätisten, die Stellenabbau und Kurzarbeit schreien:

      https://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article203926674/Stellenstreichungen-der-deutschen-Industrie-erreichen-100-000.html

      Selbst der vor Vitalität strotzende Finanzsektor soll betroffen sein:

      https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/die-axt-regiert-groesster-stellenabbau-bei-banken-seit-2015-erwartet-194026/

      Ich halte es mit Albert Einstein.
      „Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“

      • @Thanatos Die 100000 Stellenstreichungen in der Industrie sind doch Peanuts wir haben dafür gewaltigen Zuwachs bei Polizisten- und Strafvollzugsbeamtenstellen.Das ist die Industrie der Zukunft in Deutschland zusammen mit der Asylwirtschaft Die evangelische Kirche sucht zum Beispiel ein neues Schiff für die Rettung aus zielgerichtet herbeigeführter Seenot ich würde so ein Kreuzfahrtschiff mit 2000 bis 3000 Plätzen empfehlen da ist man für die Zukunft gerüstet.

      • Klapperschlange

        @Thanatos

        Ich vertraue niemandem mehr; nur dem gesunden Menschenverstand.

        Die Nachrichten verdichten sich, daß der iranische „Vergeltungsschlag“ nur großes Theater war, wie die Rabobank schreibt, (siehe hier:)

        Hinweise darauf, daß die iranischen Raketen (absichtlich) in den Wüstensand geschickt wurden, wo sie keinen Schaden angerichtet haben, gibt es genug; (siehe hier.)

        Da lobe ich den einsamen Reiter, der auf einem Schimmel hoch droben in den nordkoreanischen Bergen diskret andeutet, daß er es ernst meint, mit seinen Drohungen…

        • @Klapperschlange

          Also ich setze ganz auf meine weibliche Intuition.
          Und die sagt mir, dass wir bis zu diesem Punkt vielleicht Zeugen einer Inszenierung waren – allerdings nur einer einseitigen des Iran. Denn die Eskalation von der Aufkündigung des Atomabkommens und bis zum politischen Attentat war eine reale Aggression des Imperiums.

          Der Iran dagegen hat sich nun außergewöhnlich besonnen gezeigt. Doch ist nun wirklich „alles gut“? Die „Proxies“ – die schiitischen Milizen, wie auch Netan#jahu – scharren weiterhin mit den Hufen. Alle wollen den „vernichtenden Schlag.“ Der religiös motivierte Wille zur finalen Auseinandersetzung ist nur vorübergehend suspendiert.

          • Klapperschlange

            @Thanatos

            Wem kann man denn noch glauben ?“

            Wenn die nachfolgende Story stimmt, ging es bei dem Anschlag auf den iranischen General in Wirklichkeit um …
            aber lies bitte selbst:

            https://www.strategic-culture.org/news/2020/01/08/the-deeper-story-behind-the-assassination-of-soleimani/

            Der Potus gibt bei dem Szenario eine denkbar schlechte Rolle ab.

            • Fulminante @Klapperschlange,

              ein sehr aufschlussreicher Artikel [wo findest Du die immer nur?] mit einer plausiblen Bewertung [ohne allzuviel Verschwörungsgedöns].

              Der Petro-Dollar als Dreh- und Angelpunkt des kapitalistischen Weltsystems US-amerikanischer Prägung wird tatsächlich von vielen Akteuren unterminiert. Eine Politik der Destabilisierung soll ganz offenbar an der Peripherie „failed states“ schaffen, die das Imperium – die kapitalistischen Zentren – als Ganzes stabilisieren sollen.

              Mit China und Russland sind aber machtvolle globale Player gewillt, diesem Treiben nicht länger zuzusehen.

              https://finanzmarktwelt.de/angriff-auf-den-petro-dollar-137569/

              Ja, noch irrlichtert der POTUS durch die Weltgeschichte. Inzwischen sind sich ALLE (außer Is#rael) einig, dass die USA im nahen Osten nichts mehr zu suchen hat. Mission Accomplished.

              • Klapperschlange

                @Thanatos / W. Schneider

                Ich habe für unser NK-Nachrichten-Equipment noch einige „Newswire“ hinzugefügt; „Strategic-Culture.org“ scheint mir doch glaubwürdig zu sein.

                Einige Text-Passagen über Trump dürften unserem Translator vom „Regime Change“ in Kiew / Maidan bekannt vorkommen und zeigen, mit welchen Mitteln die USA / der Potus arbeitet:

                Der irakische Premierminister…

                Es kam zu gewaltigen Demonstrationen gegen mich, und Trump rief erneut an, um zu drohen, dass, wenn ich seinen Forderungen nicht nachkam, Marine-Scharfschützen auf hohe Gebäude gezwungen würden, Demonstranten und Sicherheitspersonal gleichermaßen unter Druck zu setzen.

                Der Untergang des Imperiums schreitet zügig voran.

                • Wolfgang Schneider

                  @Klapperschlange
                  Donaldinus Rex
                  https://www.youtube.com/watch?v=wsHOrqswQ1c

                  Donaldinus Rex, unser König und Herr,
                  der trieb die Demokraten allesamt vor sich her.
                  /Zweimal:/ Die Grenze gut bewacht und eine Mauer hochgezogen!
                  Das Geld für ihren Bau kommt aus Mexiko geflogen.

                  „Ihr verfluchten Kerls,“ sprach seine Majestät,
                  Daß ein jeder im Kongreß seinen Mann mir steht!
                  /Zweimal/ Sie gönnen mir Melania und die Stormy Daniels nicht,
                  In der Hos‘ der kleine Donald tut auch nur seine Pflicht.

                  Die Kanzlerin hat sich mit dem Putin alliiert,
                  Der Deep State daheim gegen mich revoltiert.
                  /Zweimal:/ Die Russen seind gefallen in Syrien ein.
                  Auf, laßt uns zeigen, daß wir gute Mauerbauer seind.“

                  „Mein General Wesley Clark steht als Feldmarschall bereit,
                  Nicht mehr lange, dann komm ich nach Persien reingeschneit.
                  /Zweimal:/ Potz, Mohren, Blitz und Kreuzelement,
                  Wer den Trump und seine Schwachmaten noch nicht kennt!“

                  Nun adieu, Melania, wisch ab das Gesicht!
                  Eine jede Kugel, die trifft ja nicht!
                  /Zweimal:/ Denn träfe keine Kugel apart ihren Mann,
                  Woher kriegte die Melania ihre Witwenrente dann?

                  Die Musketenkugel macht ein kleines Loch,
                  Die Kanonenkugel macht ein viel größeres noch.
                  /Zweimal:/ Die Kugeln sind alle von Eisen und Uran,
                  Das Öl und Gas in Persien sind mir bald untertan.

                  Unser Wolfram-Barren hat ein vortrefflich Kaliber,
                  Das Gold aus Fort Knox ist schon längst zum Feind herüber.
                  /Zweimal:/ Die Briten, die haben verflucht schlechtes Geld.
                  Wer weiß, ob der Mario Draghi besseres hält.

                  Mit Versprechen bezahlt die Franzosen ihr König.
                  Die Deutschen, die wünschen sich wieder Mark und Pfennig.
                  /Zweimal:/ Potz, Mohren, Blitz und Kreuzsakrament,
                  den Shutdown in der Heimat, den hab‘ ich glatt verpennt.

                  Donaldinus, mein König, den kein Lorbeerkranz ziert,
                  Ach hättest du nur BAYER zu plündern permittiert.
                  /Zweimal:/ Donaldinus Rex, mein König und Held,
                  Wir schlügen Robert Mueller für dich aus der Welt.

                • @Klapperschlange & @Translator

                  Bitte bitte, sagt mir, dass ich das gerade nicht gelesen habe:

                  „US-Präsident Donald Trump hat sich derweil etwas Neues für die Nato ausgedacht. „Ich denke, die Nato sollte erweitert werden und wir sollten den Nahen Osten aufnehmen“. Er habe schon mit Nato-Generalsekretär telefoniert. „Ich glaube, er war wirklich begeistert darüber“, sagte Trump. „Ich hatte sogar schon einen Namen.“ Die Bezeichnung Nato solle durch das Kürzel ME für Middle East (deutsch: Naher Osten) ergänzt werden. „Man würde es NATOME nennen – was für ein hübscher Name: Nato plus ME. – Ich bin gut mit Namen, stimmts?““

                  Meine Kinder würden mit „OMG“ reagieren. Hab ich den Button „Satire“ überlesen? Es muss für diesen flottierenden Wahnsinn doch eine Erklärung geben!

                  https://www.welt.de/politik/ausland/live204792166/Iran-Krise-Trump-will-Nahen-Osten-in-Nato-aufnehmen.html

                • Wolfgang Schneider

                  @Thanatos
                  Meine Antwort ist natürlich musikalisch.
                  Das Persien-Lied
                  https://www.youtube.com/watch?v=ND4KXKQAnRE

                  Wir standen in Ramstein auf Posten
                  und hielten die große Wacht.
                  Verbannt man den Dollar im Osten,
                  das ruft die Millionen zur Schlacht.
                  /Refrain:/ Von Türkland bis zum Roten Meer.
                  Vorwärts, vorwärts, vorwärts nach Persien so stürmen wir.
                  Erdgas das Ziel, Öl das Panier. Donald befiehl, wir folgen dir.

                  Den Marsch von al-Nusra begonnen
                  im schwarzen Gewand für Allah
                  vollenden die NATO-Kolonnen,
                  die große Stunde ist da.
                  /Refrain:/ Von Türkland bis …

                  Schon brausen nach Osten die Heere
                  ins persische Land hinein.
                  Kameraden, an die Gewehre!
                  Der Sieg muß unser sein!
                  /Refrain:/ Von Türkland bis …

                • Seltsam….aber so steht es geschrieben !
                  Multiple Persönlichkeitsstörung oder Verwirrtheit durch Medikamentenmissbrauch.

                • Wolfgang Schneider

                  Thanatos
                  Recycling ist doch typisch deutsch, oder? Was sagen die Grünen?
                  Das Persien-Korps
                  https://www.youtube.com/watch?v=rxNM5G2pglw

                  Über die Schelde, die Maas und den Rhein
                  stießen die Panzer nach Persien hinein.
                  Soldaten von Uschi im schwarzen Gewand,
                  bloß Ehre und Anstand hat Uschi nie gekannt.
                  Es rasseln die Ketten, es dröhnt der Motor,
                  Panzer rollen nach Teheran vor, Panzer rollen nach Teheran vor.
                  /Refrain:/ Heiß über Persiens Boden die Sonne glüht.
                  Unsere Panzermotoren singen ihr Lied.
                  Deutsche Panzer im Perserland,
                  schießen wir eine Moschee in Brand.
                  Es rasseln die Ketten, es dröhnt der Motor.
                  Panzer rollen nach Teheran vor.

                  Panzer der NATO, ihr Perser habt acht,
                  die sind zu eurer Vernichtung erdacht.
                  Die fürchten vor Mullah und Mufti sich nicht,
                  an ihnen der persische Hochmut zerbricht.
                  Es rasseln die Ketten, es dröhnt der Motor,
                  Panzer rollen nach Teheran vor, Panzer rollen nach Teheran vor.
                  /Refrain:/ Heiß über Persiens Boden …

                • Klapperschlange

                  @Thanatos
                  Der US-Kassenwart hat wohl mal die US-Schulden zusammengeschrieben und Trump ist der Meinung, die Nato soll mal das Scheckbuch zücken…

                  https://www.usdebtclock.org/current-rates.html

                  Bald schon werden wir die Freiheit nicht nur am Hindukusch, sondern auch am AdW verteidigen *)

                  *) ʇlǝʍ ɹǝp ɥɔsɹɐ

              • Wolfgang Schneider

                @Thanatos
                Die USA gewannen 1991 den Kalten Krieg, auch die ehem. DDR wurde, was mir sehr mißfällt, Teil ihres versifften Imperiums. Sparta gewann den 3. (und entscheidenden) Peloponnesischen Krieg über Athen und verfiel danach in einen Siegesrausch. Sparta hatte den eigenen Bürgern bei Todesstrafe den Besitz von Gold verboten, es war an den Staat abzuliefern. Man benutzte Münzen aus Blei, und nunmehr mußten alle Stadtstaaten im östlichen Mittelmeer – ehemalige Verbündete wie Feinde gleichermaßen – diese im Handel mit Sparta akzeptieren. Wehe einer vergleicht das mit dem FIAT-Dollar! Über kurz oder lang hatte Sparta die gesamte antike Welt gegen sich aufgebracht. Alle anderen, ehem. Freunde wie ehem. Feinde, rotteten sich gegen Sparta zusammen, und in einem Feldzug unter Führung des Epaminondas von Theben wurde Sparta ausradiert. Es gibt zwar heute noch eine Stadt dieses Namens im Land der Hellenen, aber die hat mit dem Sparta von damals nichts gemein. Kurzum, von Athen bleib so viel übrig in Kunst, Gesetzgebung, Kultur, Literatur, Philosophie, Wissenschaften usw. Das alte Sparta ist nur noch eine Erinnerung. Deshalb hege ich sogar einen Funken Hoffnung, daß auch wir feigen deutschen Heloten einmal von den Amis befreit sein werden. Ex oriente lux.

              • Wolfgang Schneider

                @Thanatos
                Rom gewann den 3. (und entscheidenden) Krieg über Karthago. Was folgte, war ein Siegesrausch. Man hatte 50.000 Karthager am Leben gelassen, die als Sklaven nach Rom verschleppt wurden und dort Arbeiter verdrängten, denen man nun keinen Lohn mehr zu zahlen brauchte. Dazu war es Mode unter Senatoren und Bonzen geworden, Bauern im eigenen Land einfach zu enteignen und zu verjagen, und ihre Felder in Weinberge zu verwandeln, die von Sklaven bestellt wurden. Genug billiges Getreide kam über den Hafen Ostia aus den eroberten Provinzen in Nordafrika, die nun nicht mehr Karthago gehörten. Globalisierung läßt grüßen. Diese so vertriebene Landbevölkerung flüchtete in die Metropole Rom, wo es ohnehin durch die Flut an neuen Sklaven weniger Jobs gab. Kurzum, die Widersprüche verschärften sich. astronomische Zunahme des Reichtums bei wenigen, Not und massenhaftes Elend beim Gros der Unterschicht. Kurzum, die Akzeptanz in die Republik sank weit unter Null; das Ende vom Lied war, daß die Republik, welche diese Widersprüche weder lösen konnte noch wollte, zerfiel und Rom zu einem Imperium wurde. Das hatte ihnen der Sieg über Karthago eingebracht. Wer Parallelen zur heutigen Zeit sieht, ist ein böser Schelm. Ach ja, und damit in Karthago nie wieder was wachsen kann, haben die Römer Unmengen Salz auf die Erde ausgestreut. Wer hierbei an Deadly Dust (Uran-Munition) und Agent Orange denkt, ist natürlich ein Bandit.

                • @Translator

                  Am eindrücklichsten hat die Beziehung von Zentrum, Semiperipherie und Peripherie wohl der Soziologe und Sozialhistoriker Immanuel Wallerstein in seiner Weltsystemtheorie beschrieben. Sein monumentales Hauptwerk „Das moderne Weltsystem“, ein Gesamtabriss des globalen Kapitalismus vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, hat in meiner bescheidenen Bibliothek bis heute einen Ehrenplatz.

                  Im Zentrum seiner Analyse steht die Entstehung und dauerhafte, machtgestützte Verfestigung globaler Asymmetrien. Den Anfang machen immer Produktivitätsunterschiede, die schließlich zu einer sich selbst verstärkenden Arbeitsteilung zwischen Zentren, Semiperipherien und Peripherien führen. Dem „ungleichen Tausch“ kommt hier große Bedeutung zu. Er hat seinen Ausgangspunkt in den arbeitsteiligen Strukturen zwischen hoch- und weniger produktiven Wirtschaftsräumen.

                  Durch diese Strukturen, so Wallerstein, entsteht ein kontinuierlicher Abfluss von Mehrwert aus der Peripherie in das Zentrum. Denn die weniger produktiven Zonen müssen erheblich mehr Arbeit aufwenden, um die Güter der hochproduktiven Zonen zu tauschen, als dort zur Herstellung dieser Güter notwendig ist. Dieser Zufluss von Mehrwert ermöglicht es wiederum dem Zentrum, seine eigene Position im Zweifelsfall durch den Einsatz von Machtmitteln zu stabilisieren.

                  Im Kern eines derart konstruierten ökonomischen Weltsystems findet sich also eine durch Zwang und Gewalt stabilisierte Ungleichheit. Die globale Asymmetrie ist dabei konstitutiv – das noch heute starke Nord-Süd-Gefälle inklusive Kapitalexport in die kapitalistischen Zentren spricht für sich.

                  Die Zentren wiederum konkurrieren untereinander. Wallerstein identifizierte bis zur Gegenwart drei große Zentren – von den Niederlanden über Großbritannien bis hin zu den heutigen USA, deren Bedeutung er aber bereits seit den Siebzigerjahren im Niedergang begriffen sah. Die gegenwärtige Polarisierung zwischen den USA und vor allem China bestätigt diese Annahme. China als Zukunftszentrum des Kapitalismus war für Wallerstein allerdings noch schwer vorstellbar.

                  Für ihn war das kapitalistische Weltsystem bloß ein historisches Phänomen mit Beginn, Aufstieg, Dominanz, Abstieg und dem finalen Ende. Imperien wie die USA neigen notwendig zur Überdehnung – sie stoßen also im Inneren wie auch im Äußeren irgendwann an objektive Grenzen.

                  ———
                  Seine Kritik am globalen Kapitalismus und sein Eintreten für „anti-systemische Bewegungen“ haben ihn, ähnlich wie Noam Chomsky, zum Globalisierungskritiker werden lassen.
                  Er starb am 31. August letzten Jahres.

                • Wolfgang Schneider

                  @Thanatos
                  Die Dauer der Imperien wird immer kürzer. Zu dieser Feststellung kam Peter Scholl-Latour, der jetzt auch verstorben ist. Aufschlußreich hierzu sein vorletztes Buch „Die Angst des weißen Mannes“.

                  Kennst Du noch die süße Catniss Everdeen?

                • @Translator

                  Claro, Jennifer Lawrence finde ich seit ihrem Drama „Winter’s Bone“ aus dem Jahr 2010 ziemlich…wie soll ich sagen…schnuckelig.

                • Wolfgang Schneider

                  @Thanatos
                  Ich halte „Die Tribute von Panem“ für eine Allegorie auf die USA.
                  So behandeln sie den Rest der Welt. Alle sind für sie Heloten.
                  Und die widerlichsten Schweine nannte man Peacekeepers.

              • Wolfgang Schneider

                @Thanatos
                http://sauber.50webs.com/kapital/
                Noch was zu der Entscheidung von Rosneft, sich vom Petro-Dollar zu verabschieden. Adolfdeutschland hatte Barter-Abkommen mit Dutzenden Staaten, und das flutschte richtig gut. Die hatten ja alle weder Pfund, noch Dollar oder Gold in Mittel- und Südamerika, also machten die Latinos nur allzu gerne mit. Den Amis drohte ihr Hinterhof zu entgleiten. Damit das Beispiel nicht Schule macht, mußte an D ein Exempel statuiert werden, dem 1. WK folgte ein zweiter. Eingerührt am Ende von denen, die den Adi erst mit Mio. Dollar an die Macht gebracht hatten. Es ist immer das gleiche Schema.

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