Angst vor KI-Blase? Deutsche Bank sichert Risiken aus Rechenzentren ab

Die Deutsche Bank will Risiken aus Projektfinanzierungen über rund 2 Milliarden Euro absichern. Dazu zählen auch Kredite für KI-Rechenzentren.

Die Deutsche Bank bereitet eine sogenannte Significant Risk Transfer (SRT) für ein Kreditportfolio von rund 2 Milliarden Euro vor. Darin enthalten sind laut Bloomberg auch Finanzierungen für Rechenzentren. Mit solchen Transaktionen übertragen Banken einen Teil des Ausfallrisikos auf Investoren und reduzieren damit ihre risikogewichteten Aktiva. Auch Société Générale, ING und BBVA haben bereits ähnliche Geschäfte mit Rechenzentrum-Krediten geprüft oder umgesetzt.

Goldreporter-Kommentar: Der Vorgang zeigt eine interessante Kehrseite des KI-Booms. Banken finanzieren den massiven Ausbau der Rechenzentren, versuchen gleichzeitig aber, Teile der damit verbundenen Kreditrisiken aus ihren Bilanzen auszulagern. Nach Schätzungen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC könnten sich die weltweiten Investitionen in Rechenzentren bis 2050 auf 31,6 Billionen US-Dollar summieren.

Mehr dazu: Wenn die KI-Blase platzt: Was ein Crash für Gold bedeutet

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1 Kommentar

  1. Wenn schon solche große Banken wie „Deutsche Bank“, „Société Generale“, o.a. sich gegen Risiken, dh. Finanzierung von KI Rechenzentren absichern, dann sollten die klein Anleger umso mehr hellhörig werden.
    Das die KI in Zukunft in viele Bereiche eine große Rolle spielen wird ist davon auszugehen, das unmengen an Kapazitäten, dh Rechenzentren benötigt werden.
    Ob nun diese Milliarden schwere Investitionen durch zb Alphabet, Amazon, Microsoft, u.a. Früchte tragen ist in kurzfristigen Zeitraum mit Risiken verbunden.
    Dementsprechend sollten sich Anleger absichern und bei solchen Unternehmen die in KI Infrastruktur investieren Gewinne realisieren und/oder umschichten!

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