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Die Party ist vorbei

Der Aufschwung der letzten Jahrzehnte war bemerkenswert, allerdings hat er immer weniger Menschen genützt. Inzwischen ist es wahrscheinlich, dass die Welt am Wendepunkt zu einem wirtschaftlichen Abschwung epischer Dimensionen steht. Noch nie gab es so klare Argumente für Vermögensschutz.

Krisengewitter: Foto: Olly - Fotolia

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

“What a difference a day makes”!” Ok, es gibt keine Sonne und keine Blumen, von denen Dinah Washington in ihrem Lied singt, sondern eher Sturm und Regenschauer. Für alle, die sich nicht an Dinah erinnern, Amy Winehouse hat eine neuere Version dieses Songs gemacht. Vergangene Woche habe ich Investoren erneut und mit größtmöglichen Nachdruck auf die Risiken an den Märkten hingewiesen. Und was war jetzt der Auslöser? War es die Zinserhöhung durch die Fed? Oder der Handelskrieg mit China? Vielleicht war es sogar Kavanaugh?

Man darf einfach nicht glauben, vorhersagen zu können, wann genau etwas passieren wird. Man kann auch nicht wissen, was genau eine Marktwende einleiten wird. Was wir aber seit geraumer Zeit wussten: Die Märkte sind extrem anfällig für eine Wende.

Letzte Woche hatte ich in meinem Newsletter Folgendes geschrieben:

„Mit Blick auf 19 „Hindenburg-Omen“ seit August (ein sehr negatives technisches Signal) macht der US-Markt jetzt einen sehr anfälligen Eindruck. Gleiches gilt für die meisten großen Aktienmärkte weltweit, nach einem der längsten und steilsten Bullenmärkte der Geschichte. Ob wir noch eine finale, abschließende Aufwärtsbewegung erleben werden, ist irrelevant. Wir haben maximales Risiko erreicht und stehen ganz kurz vor dem Beginn des größten säkularen Bärenmarkts der Geschichte. Jetzt ist die Zeit, auf der sicheren Seite zu stehen, anstatt anschließend alles bedauern zu müssen.“

Und so geschah es. Innerhalb von zwei Tagen fiel der Dow um 1540 Punkte, um an Ende dieser beiden Verlusttage mit 1.100 Punkten im Minus zu schließen. Nach Erreichen des Dezember/ Januar-Hochs hatte der Dow 10 Monate gebraucht, um ein neues Hoch zu markieren. Aber das war‘s dann auch!

79 Märkte seit letzter Woche im Minus

Mit Blick auf die 79 Marktindizes, die letzte Woche im Minus schlossen, kamen meine Warnungen sicherlich rechtzeitig. 12 Märkte verzeichneten Verluste von mehr als 5%, allen voran Shanghai, Ägypten, Taiwan und Stockholm. Ich habe es schon oft gesagt: Markttiming ist eine brotlose Kunst, nur wenige habe die Gabe von Nostradamus. Entscheidend ist nicht, Hochs und Tiefs genau bestimmen zu können, entscheidend ist, das Risiko zu verstehen. Das globale Risiko hat Extremstände erreicht, und jeder, der versucht, die Marktspitze abzupassen, spielt ein sehr gefährliches Spiel – mit dem Risiko, alles dabei zu verlieren. Man kann argumentieren, dass ein 4-5%iger Rückgang an diesen Märkten, die seit 2009 um ein Vielfaches gestiegen sind, völlig unbedeutend ist. Doch die meisten Investoren werden von Gier und nicht von Umsicht angetrieben. Seit fast 10 Jahren hat dieser Bullenmarkttrend keine gravierende, nachhaltige Korrektur mehr gesehen, also ist Daueroptimismus das Richtige gewesen.

Die meisten Investoren werden dem Markt bis zum Tiefpunkt folgen

Wenn die eigentliche Wende kommt, werden die Daueroptimisten den Markt nach einer Korrektur von 5%, 10% oder sogar 20% nicht verlassen. Denn 20% bringt uns nur 5.300 Punkte runter auf das Niveau vom Juni 2017. Das ist nichts im Vergleich zu jenem Anstieg von 20.000 Punkten, den es seit 2009 gegeben hat. Die meisten Investoren werden dem Markt bis zum Tiefpunkt folgen, unabhängig davon, wo sich dieser Tiefpunkt befindet. Das Nicht-Aussteigen hat in den letzten 86 Jahren auch hervorragend funktioniert. Doch als der Dow-Index in den Jahren 1929-32 abstürzte und 90 % verlor, musste man extrem geduldig sein, bis die Verluste wieder wettgemacht waren. Ganze 25 Jahre dauerte es, bis sich der Markt erholt hatte und wieder auf dem Niveau von 1929 stand, und das war noch vor der Zeit der Inflationsbereinigung.

Doch diesmal ist es völlig anders. Die Blasen an den Anlage- und Schuldenmärkten sind heute um ein Vielfaches größer, besonders dann, wenn man ungedeckte Verbindlichkeiten und Derivate mit einbezieht. Außerdem haben wir es diesmal mit einem wahrhaft globalen Problem zu tun – mit Bubbles auf allen Kontinenten und in praktisch jedem Land. Wenn dieser Abschwung jetzt einsetzt, wird es keinen Ort mehr geben, an dem man Zuflucht suchen kann. Kein Land wird sich der anstehenden globalen Ansteckung mit Vermögens- und Schuldenimplosion entziehen können. Zudem wird es kaum Menschen geben, die von den Ereignissen nicht schwer betroffen sein werden – ob nun finanziell, von Hunger, sozialen Unruhen, oder auf den Ebenen Sicherheit, Gesundheit, etc.

Ist das Markthoch überschritten?

Die Wahrscheinlichkeit, dass die globalen Märkte inzwischen ihre Höchststände hinter sich haben, ist sehr hoch. In einem jahrzehntelangen Bullenmarkt besteht immer die Chance auf ein weiteres, letztes Hurra. Allerdings scheint es jetzt viel unwahrscheinlicher. Man darf nicht vergessen, dass die Märkte nur ein Konjunkturbarometer sind. Die meisten Menschen auf der Welt sind nicht direkt von dem betroffen, was mit den Aktienmärkten passiert. Von jenen 7 Milliarden Menschen verfügt ein extrem geringer Prozentsatz über direkte Börseninvestitionen oder angemessen kapitalgedeckte Pensionssysteme.

Aktuell sieht es ganz so aus, als ob sich der säkulare Bullenmarkt bei Aktien in einen säkularen Bärenmarkt verkehrt, der mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, andauern könnte. Die Börse fungiert als Stimmungsindikator für das Geschehen in der Realwirtschaft. Kein Indikator ist perfekt und die Bewegungen an den Aktienmärkten werden in beide Richtungen übertrieben sein. Inzwischen ist es wahrscheinlich, dass die Welt am Wendepunkt zu einem wirtschaftlichen Abschwung epischer Dimensionen steht.

Schuldenbasierter Lebensstandard

Der Aufschwung der letzten Jahrzehnte war bemerkenswert, allerdings hat er immer weniger Menschen genützt. In den USA hat der durchschnittliche Arbeiter beispielsweise seit 1970 mit sinkenden Reallöhnen zu kämpfen. Die scheinbare Verbesserung der westlichen Lebensstandards ist insgesamt schuldenbezogen. Es ist natürlich wunderbar, den eigenen Lebensstandard durch den Kauf von Häusern, Autos, iPads usw. verbessern zu können, indem man sich Geld leiht. Das Problem ist nur: Wenn die Party einmal vorbei ist, werden diese Schulden nie und nimmer zurückgezahlt werden können. Die Folge sind Schuldenausfälle und eine Implosion der Vermögenswerte.

Letzte Woche konnte ich ein weiteres Beispiel für diese Blubble-Assets beobachten. Ich war auf den Balearen, auf Ibiza und Mallorca, wo ich zu einer Hochzeit eingeladen war. Diese Inseln sind voller Ferienimmobilien, welche teils einstellige oder sogar zweistellige Millionen €-Beträge kosten. Die Yachthäfen sind vollgepackt mit hunderten Yachten mit Längen zwischen 15 Metern bis deutlich über 30 Metern. Ich wäre überrascht, wenn diese Immobilien und Boote bis 2025 weniger als 90 % ihres Wertes in Euro verloren hätten. Wohl kaum eine gute Investition für heute!

Konsumdenken abstellen

In meinem Artikel von vor vier Wochen hatte ich das Verhältnisdiagramm der Amazon-Aktie zum XAU Gold- und Silber-Aktienindex gezeigt. Das Diagramm veranschaulicht die massive Blase im Konsumverhalten (plus den Erfolg von Amazon) im Vergleich zu physischen Anlagen. Ich hatte dazu Folgendes angemerkt:

„Der Chart unten ist ein perfektes Beispiel dafür. Seit Amazons Erstauftritt an der Börse 1997 stieg die Aktie des Unternehmens um das 1.550-fache oder um 155.000 % gegenüber dem Gold- und Silber-Index XAU. Es wäre möglich, wenn auch heute nahezu unvorstellbar, dass sich diese Entwicklung exakt verkehrt und der XAU bis 2025 gegenüber Amazon mit 155.000 % im Plus steht. Klar ist zumindest, dass die Bubble-Assets ihre großen Tage hinter sich haben und einen brutalen Einbruch entgegensehen.”

Jetzt, vier Wochen später, hat Amazon 20% gegenüber dem XAU verloren. Aber das ist erst der Anfang. Jeder verbrauchernahe Vermögenswert dürfte in den nächsten Jahren mindestens 90% gegenüber physischen Vermögenswerten und mit Sicherheit gegenüber Edelmetallen verlieren.

Die Party ist vorbei

Noch nie gab es so klare Argumente für Vermögensschutz. Wie man in den letzten Jahren sehen konnte, können Blasen immer weiter wachsen. Besonders dann, wenn ihnen ständig Treibstoff in Form von Kredit- und Geldschöpfung zugeführt wird. Doch die Zeit der leichten Profite an den Märkten ist vorbei. Angesichts geldpolitischer Straffungen durch die Fed und andere Zentralbanken sowie der Aufwärtswende beim 35-jährigen Zinszyklus ist die Party jetzt vorbei. Und bald wird sich die Welt nicht nur an die guten alten Zeiten erinnern. Nein, Menschen, Regierungen, Banken und Unternehmen werden alle darum kämpfen, die kommenden Jahre finanziell und physisch zu überleben. Die sogenannten guten Zeiten, die alle auf Schulden aufgebaut waren, werden bald in Vergessenheit geraten sein.

Vermögensschutz ist für alle – ob reich oder arm

Wie ich schon oft erwähnt habe, kann sich fast jeder – im Westen wie im Osten – vor dem schützen, was kommt. Wenn Sie ein geringes Einkommen haben, kaufen Sie ein Gramm Gold für 40 $, wann immer Sie es sich leisten können. Und wenn Sie reich sind, kaufen Sie ein Kilo für 40.000 $ oder eine Tonne für 40 Millionen $. Oder Sie kaufen eine Unze Silber für 15 $, ein Kilo für 500 $ und eine Tonne für 500.000 $.

Es ist also ein Irrglaube, dass Edelmetalle nur für die Reichen bestimmt sind. Praktisch jeder kann es sich leisten, etwas Silber oder Gold zu besitzen. Das sollte man übrigens auch seinen Kindern und Enkeln sagen. Denn jede Ansparung von Silber oder Gold wird in den nächsten Jahren äußerst wertvoll sein. Man schaue sich nur die Venezolaner an. Die ganz wenigen, die vor einigen Jahren Edelmetalle gekauft hatten, verfügen heute in Bolivar gerechnet über ein Vermögen, nach einer Inflation von 1 Million Prozent allein im Jahr 2018.

Für den Fall, dass einem Land das Geld ausgeht, kennen die Zentralbanken kein anderes Heilmittel als unbegrenzte Geldschöpfung! Die derzeitigen geldpolitischen Straffungen seitens der Fed und anderer Zentralbanken werden noch für begrenzte Zeit anhalten. Wenn der Markt igendwann zusammengebrochen ist und die Wirtschaft abstürzt, werden die Zentralbanken wieder auf dieses Mittel zurückgreifen und große Geldmengen schöpfen. Wie immer werden sie damit zu spät am Start sein und den tatsächlichen Entwicklungen hinterherhinken. Die Geldschöpfung wird also keine positiven Auswirkungen mehr auf die Wirtschaft haben, sondern dazu führen, dass Währungen wertlos und die meisten Menschen mittellos werden.

Es bleibt noch Zeit, um Maßnahmen zu ergreifen. Doch denken Sie daran, dass wir unmittelbar vor dem Ausbruch einer Flut der Zerstörung stehen, die die Welt, wie wir sie kennen, bis zur Unkenntlichkeit verändern wird.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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Eingetragen von am 24. Okt. 2018. gespeichert unter Gastartikel, Gold, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

29 Kommentare für “Die Party ist vorbei”

  1. Und unsere Party fängt jetzt an, still und leise.
    Schweigen und genießen :-)
    https://www.goldreporter.de/bank-of-america-rechnet-mit-gold-rally/gold/78581/

  2. Einer geht noch:
    (in memoriam @tai.pan: „Saludos cordiales en las Islas Canarias, @Toto & @anaconda“)

    Die Schwelle zum „Gold-Short-Squeeze“ liegt seit Mitte dieses Jahres bei $1240,- pro Unze, – dann sollte das “Short Covering“ (Glattstellen von Short-Kontrakten) einsetzen und den Goldpreis weiter antreiben…

    https://www.goldseiten.de/artikel/393544–Goldpreiszunahme-ueber-1.240-Dollar-koennte-Short-Covering-ausloesen.html

  3. Ich denke es herrscht nur Katerstimmung. Geht gleich weiter.

  4. Es ist doch alles in Butter: Den meisten geht es doch gut oder sehr gut. Mir sogar super…;-)…!
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vermoegensbarometer-deutsche-sind-zufrieden-mit-ihrer-finanziellen-lage-a-1234752.html
    Aber irgendwas stimmt nicht. War es nicht jedesmal so, dass die Stimmung auf dem Siedepunkt war, bevor der wirtschaftliche und soziale Showdown begann?
    Ach, ich will Euch nicht die Laune verderben.

    • Falco,

      richtig !!!

      – du hattest vorher nix und nun auch nur nix, ….

      … davon aber sehr viel ???

      – und als auftragsverräter gibt es ja auch nicht so viel, …

      … einen silberling vielleicht ???? … um die schulden zu begleichen ???

      … wird nicht reichen !!!! ???

      • Hey @Gebrauchtwagenhändler,
        ich dachte, Du sitzt im Zug nach Nirgendwo!? Das ist ja eine freudige Überraschung!
        Oder wurdest Du am Tor zum rechten Walhalla abgewiesen…:-(…? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Du warst doch immer ein 150%iger !!

      • Werter @alter schussel,

        Ihr Hass-Posting ist doch durchgekommen – immer noch nicht zufrieden?

        Aber im Ernst: Der Ton, den Sie hier anschlagen, ist absolut indiskutabel.

      • @alter Sack.

        Lange war ich nicht hier.
        Wichtige Schreiber sind verschwunden.

        Der linke Mainstream hat das Forum gekapert.

        • @Bauernbua

          NÖH, die Kameraden von der nationalen Front waren es, die die die Flucht ergriffen haben. Dass die RECHTS-Gläubigen im Grundsatz und in der Tendenz feige sind habe ich ja bereits früher nachgewiesen, dies hat sich nunmehr wieder einmal bestätigt.

          • Dann komm doch mal vorbei!

          • @Krösus

            Ich würde Dich gerne zu Thor begleiten. Nicht weil ich auch nur im Entferntesten glaube, dass Du Unterstützung benötigst.
            Bin nur auf sein natürliches Habitat gespannt (selbst, wenn wir dafür nach Sachsen fahren müssen.)
            So eine Feldstudie könnte man gleich mal mit anschließender angenehmer Abendgestaltung bei Wein, Weib und Gesang – nein, nur ersteres! – verbinden.

            • @Thanatos / Air

              Ich danke euch sehr herzlich für euren Beistand. Es tut gut zu wissen, dass es nicht nur noch braunes Menschenhassergesindel, sondern auch noch echte Menschen in diesem Deutschland gibt. Weiter so, wir wollen dieses Land nicht den Nazis überlassen.

          • @Krösus Ich kann die Leute die gegangen sind sehr wohl verstehen,das ewige muss noch freigegeben werden….Bei Spiegel online hatte ich irgendwann auch keine Lust mehr mich mit ARDZF- und SpiegelgeBILDeten Typen herumzustreiten..Übrigens kam heute im MDR ein Bericht dass in Thüringen ca.100 junge Vietnamesen eingetroffen sind um, dortige freie Lehrstellen zu besetzen und die dort sicher auch fleissig lernen und arbeiten.Allerdings verstehe ich nicht ganz warum man diese Leute aus Vietnam holen musste wo doch zehntausende junge Fachkräfte 2015 hier eingetroffen sind .Zeit zum deutsch lernen wäre in 3 Jahren voirhanden gewesen oder ?

            • @materialist

              Ach was, Ihr habt einfach nur überzogen!
              So ein Forum muss sich auch selbst schützen.

            • @Materialist

              Sie werden es nicht glauben, aber auch ich wurde und werde hier immer wieder einmal blockiert. Im Spiegel-Forum habe ich auch jahrelang gepostet, gegen deren Zensur ist der Goldreporter – der ja auch gesetzlich verpflichtet ist, gegen gewisse Dinge vorzugehen – geradezu harmlos.

              Ganz zu schweigen, dass es – nicht bei allen, aber bei vielen – nur noch darum ging Ihre menschenverachtenden, rassistischen Ressentiments, hier los zu werden. Ich kann mich noch erinnern, dass vor einigen Monaten hier öffentlich dazu aufgerufen wurde – ich glaube es war der Forist der sich ( offenbar zutreffend ) Sternhagelvoll nannte – die linksversi…….Vaterlandsverräter zu vergasen. Was soll man denn dazu noch sagen. So etwas nennt der Jurist, Anstiftung zu einer Straftat. Letztendlich findet auch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, seine Grenzen in anderen Grundrechten z.B. dem Schutz der persönlichen Würde, GG-Art. 1

              Zur Sache hingegen , hatten die zumeist wenig oder nichts beizutragen. Dass hier Jemand vertrieben wurde, dieser Ansicht vermag ich mich nicht anzuschließen. Ein Mindestmaß an zilivisatorischen Standards kann doch wohl einem jedem Menschen abverlangt werden – oder nicht ?

            • materialist,

              – zu: „100 junge Vietnamesen eingetroffen“
              – um diese klugen menschen mache ich mir keine sorgen !!!!

              – ich bin selbständig und freiwillig arbeitslosenversichert
              (auch eine geschichte für sich)

              – wenn ihr mit eurer autohaftpflichtversicherung folgendes auch
              mit bezahlt hättet, …würde der eine oder andere auch so denken.

              – folgende geldverschwendung versicherungsfremder leistungen,
              .. habe ich unfreiwillig mit mit bezahlt.

              „300 Millionen Euro für erfolglose Deutschkurse? | FAKT | Das Erste“

              Die Bundesagentur für Arbeit hat eine Menge Geld
              in die Hand genommen,
              um Deutschkurse für Flüchtlinge zu finanzieren.

              Die Teilnehmerzahlen scheinen nicht berauschend gewesen zu sein

              – ca.: 5min. – AUS:

              https://www.youtube.com/watch?v=AwGAo4WQShQ

              ——————————

              – nun zum thema gold und speziell
              das gold- und silberverbot in deutschland
              der letzten jahrzehnte.

              – nicht was man hier nicht weiss, aber sehr gut
              zusammen gefasst in wenigen minuten.

              „Gold und Silber: Goldverbot Goldbesitzverbote
              und Silberbesitzverbote in Deutschland“

              – Goldverbote sind bekannt.
              Ob auch der Besitz von Silber in Deutschland verboten war,
              und ob sich der Kauf von Edelmetallen trotzdem lohnt,
              beantwortet Thomas Trepnau in diesem Video. –

              – ca.. 11min. -AUS:

              https://www.youtube.com/watch?v=Ocy8d1yESV8

              ——————————

              BUA, VON GANZEN HERZEN ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG !!!

              – aber wenn du das jedes jahr wiederholst weisst
              … du schon wo das hinführt ????

        • systemverweigerer

          @bauernbua, den Bauernbua gibt’s auch wieder. Spitze. Tut weh keine Kommentare mehr von Taipan und Anaconda vorzufinden.

  5. Gold ist 1% zum Vortag gestiegen, dass macht noch keinen Sommer. Die Verluste der letzten Jahre waren wesentlich höher. Charttechnisch gibt es erst ab 1250$ ein Kaufsignal. Besser noch nicht freuen, man wird es zu verhindern wissen. lg aus dem windigen Norden.

  6. Ist schon irgendwie witzig das viele hier wirklich ernsthaft glauben das eine Goldrally statt finden wird…ja vielleicht bis 1264 oder 1295.- usd…..??
    Mehr sehen ich da aber leider nicht.
    Analysten versuchen doch nur deren Dinge zu verkaufen,wie alles und überall auf dieser Welt und natürlich mit Geschick und Angst verpackt das man dann letztendlich doch zu teuer einkauft.
    Vor 2020 und Minimum einen heftigen Auswasch ( kleiner Kerzenkörper mit ganz ganz langer Lunte ) solange das nicht passiert gibt’s keinen neuen Bullenmarkt,leider ist das nun mal so.
    Wünsch euch allen hier trotzdem noch einen schönen entspannten Tag

    • @ukunda

      „Vor Gericht, auf hoher See und bei der Chartanalyse ist man in Gottes Hand“, so der Volksmund. Zugegeben, auch ich war skeptisch, bin ich doch darin geschult, mir zunächst die sozio-ökonomischen Entwicklungsprozesse anzuschauen – „REALITY MATTERS“!

      Ein genauerer Blick lohnt sich dennoch. Meine steile These: Bei Dir liegt eine unzulässige Überbewertung der Retracements gegenüber den Extensions vor. Wenn man schon die Fibonacci-Tools anwendet – die ihren Ursprung interessanterweise in Untersuchungen zur Kaninchenpopulation haben -,
      https://www.godmode-trader.de/know-how/1-11-fibonacci,3733897
      sollte man die „Ratios“ auch fair bewerten. Nur meine unbotmäßige Meinung.

      In Fibonaccis Lehre wird nämlich erstaunlicherweise jedes „Retracement“, welches 100 % überschreitet, zu einer „Extension“. Du scheinst mir, mit Verlaub, etwas einseitig auf das 61,8% Retracement abzuheben. Das zeichnet Dich zwar als eingefleischten Elliott Wave-Theoretiker aus, vernachlässigt aber dennoch, dass sich im Goldbereich eine dynamische Welle sondergleichen abzeichnet. Bei Dir ist jeder aktuelle Swing bloß ein Counter-Trend-Swing!

      So, das musste mal gesagt werden!
      Amen.

      • @ Thanatos

        Muß Dir teilweise auch recht geben. Trotzdem zählt für mich vorrangig das große Gesamtbild. Plus 200,50,21 Tagelinien.Wo bei das 74.6% Retracement jetzt bevorzugt angesteuert wird.
        Doch was für mich das wichtigste ist das „““immer“““ bevor der Bullenmarkt einsetzt einen gewaltigen Satz nach unten ging mit kurzen Kerzenkörper mit urlanger Lunte am besten zu sehen beim Tageschart und das kurz vor Mitternacht alles in 2-3 Minuten erledigt.
        Und genau das fehlt eben.
        Irrtum wäre es dann erst !!! wenn der Freitagsschluss über 1600.- usd wäre
        Gruß aus Wien

    • Fakt ist auch, dass sich die Zocker gerne öffentlich mit ihren Spekulationserfolgen brüsten, man von ihnen aber lange nichts hört, wenn es mal ordentlich schief gelaufen ist. Und das passiert erfahrungsgemäß relativ häufig.

  7. „Was der weise Mann am Anfang macht, macht der Narr am Ende.“
    (W. Buffett)

  8. haha der war jut *intränenausbrich*
    eine neue tüte hoffnung für die edelmetalanhänger

  9. Dinah Washington und Amy Whinehouse Songs, sind trotz Ihrer durchaus vorhandenen Klasse, als Ausdruck dessen, was der Gattung Mensch in den nächsten Jahren bevor steht, noch viel zu harmlos. Dies hier scheint mir jedenfalls weitaus treffender zu sein.

    https://www.youtube.com/watch?v=SBva-z1AsGk

    Gib mir Schutz

    Oh, ein Sturm bedroht
    heute mein Leben
    Wenn ich keinen Schutz bekomme
    oh ja, werde ich sterben

    Krieg, Kinder, es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Krieg, Kinder, es ist nur einen Schuss entfernt

    Oh, sehe das Feuer,
    das unserer Straße mitreißt
    Brennt wie ein roter, kohlegeschwärzter böser
    Stier, der vom Weg abgekommen ist

    Krieg, Kinder, es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Krieg, Kinder, es ist nur einen Schuss entfernt

    Plünderer, Mörder!
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt

    Plünderer, Mörder!
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt

    Plünderer, Mörder!
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt

    Die Fluten bedrohen
    heute mein Leben
    Gib, gib mir heute Schutz
    oder ich werde sterben

    Krieg, Kinder, es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Es ist nur einen Schuss entfernt
    Ich sage euch, Liebe, Schwester, ist nur einen Kuss entfernt
    Es ist nur einen Kuss entfernt
    Es ist nur einen Kuss entfernt
    Es ist nur einen Kuss entfernt
    Es ist nur einen Kuss entfernt
    Nur einen Kuss entfernt, nur einen Kuss entfernt

    im Jahre 1969, erstmals veröffentlicht auf der Rolling Stones Led it Bleed ( nicht zu verwechseln mit der LP Let it Be die ist von den Beatles ) geschrieben von Jagger/Richard, anlässlich des amerikanischen Völkermordes in Indochina

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    Das Gedächtnis der Menschheit – Bert Brecht

    Das Gedächtnis der Menschheit
    für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
    Ihre Vorstellungsgabe für kommende
    Leiden ist fast noch geringer.

    Die Beschreibungen,
    die der New Yorker
    von den Gräueln der Atombombe erhielt,
    schreckten ihn anscheinend nur wenig.
    Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,
    und doch zögert er,
    die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
    Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.
    Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele.

    Diese Abgestumpftheit ist es,
    die wir zu bekämpfen haben,
    ihr äußerster Grad ist der Tod.
    Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
    wie Leute, die schon hinter sich haben,
    was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

    Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
    dass es aussichtslos ist,
    der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
    Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
    damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
    Lasst uns die Warnungen erneuern,
    und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
    Denn der Menschheit drohen Kriege,
    gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
    und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
    wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
    nicht die Hände zerschlagen werden.

    vom armen B.B. 1952

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