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Die US-Goldreserven: Eine Geschichte voller Missverständnisse
20. Juli 2010 Fed

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind in Besitz der weltweit größten Reserven an physischem Gold. So die offizielle Story, die in einem aktuellen US-Artikel nachzulesen ist.

Immer wieder haben kritische Journalisten Zweifel aufgeworfen, ob in Fort Knock und auf dem Areal der Federal Reserve Bank of New York tatsächlich so viel Gold auf Schwerlast-Regalen gestapelt ist, wie die amerikanische Notenbank behauptet.

Gründe für entsprechendes Misstrauen wurde immer wieder geliefert. Schließlich fand nach 1933 keine unabhängige Prüfung der US-Reserven mehr statt. Hinzu kamen Hinweise, die Barren in Fort Knox könnten überwiegen aus minderwertigem Gold bestehen, da sie zu großen Teilen aus den 1933 eingeschmolzenen und unraffinierten amerikanischen Eagle-Münzen (nur 22 Karat) bestünden.

Ein aktueller Artikel auf CNET schildert die Geschichte der amerikanischen Goldbestände aus der Sicht des Federal Reserve.

Demnach waren im Jahr 2008 in New York rund 20 Meter unter der Erde angeblich 6.717 Tonnen Gold gelagert, dass anteilig 37 Ländern inklusive der USA gehört. Aktueller Marktwert: 255 Milliarden US-Dollar (198 Mrd. Euro).

Hinweis: Die gesamten offiziellen amerikanischen Goldbestände betrugen in Juni dieses Jahres laut den Zahlen des World Gold Council 8.133, 50 Tonnen.

Der komplett unkritische Bericht verweist auch auf die dazugehörige 24-seitige Image-Broschüre der Federal Reserve Bank of New York, die man hier downloaden kann.


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