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Drei Dutzend Gründe, Gold zu halten

Angesichts eines garantierten Totalchaos im Weltfinanzsystem und einer daraus resultierenden Goldmarkt-Panik ist jetzt die letzte Chance, sich zu schützen. Gold ist heute so billig wie 1970 bei 35 $ und 2000 bei 270 $.

Gold, Goldmünzen (Foto: Goldreporter)

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

Das Weltfinanzsystem befindet sich seit 2009 in einem euphorischen Zustand. Es macht den Anschein, als lägen Keynesianer wie Krugman oder die Vertreter der Modern Money Theory (MMT) letztlich doch richtig. Alle Anlagemärkte befinden sich in der Nähe der Höchststände und zeigen kaum Anzeichnen auf Richtungsänderung. Wie Finanzminister Mellon im September 1929 sagte: „Es gibt keinen Grund zur Sorge. Die Erfolgswelle wird anhalten.“ Für eine positive Erfolgsdynamik wird nichts anderes benötigt, als dieselbe Medizin wie bisher: mehr Kredit, mehr Geldschöpfung.

Die Kassandras liegen auf jeden Fall falsch mit ihren pessimistischen Vorhersagen, die nie eintreffen. Die griechische Prinzessin besaß die Fähigkeit, die Zukunft vorhersagen zu können, ihr Fluch war allerdings, dass niemand ihren treffenden Vorhersagen glaubte.

Wir modernen Kassandras sind in derselben Lage. Wir sind uns sicher, dass Theorien, denen zufolge man sich aus der größten Schuldenblase der Geschichte durch Ausgaben und Kreditaufnahme befreien könnte, vollkommen irreführend und falsch sind. Wir wissen, dass ein Schuldenproblem nicht durch noch mehr Schulden gelöst werden kann. Niemand definierte es treffender als Albert Einstein: „Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Die Party ist vorbei

Nur traurig für die Welt, dass Kassandra auch dieses Mal Recht behalten wird, denn die Party ist vorbei. Die Zeitbombe unten ist selbsterklärend. In der roten Bombe befinden sich alle explosiven Elemente, die die Weltgeschichte verändern werden. Jedes einzelne dieser Risiken würde ausreichen, um einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft hervorzurufen. Die gemeinsame Sprengkraft aller Risiken zusammen wird nicht nur die MMT widerlegen, sondern auch eine Welt entstehen lassen, in der das Leben deutlich unangenehmer sein wird.

Die Reinigung eines kranken Finanzsystems und einer moralisch dekadenten Welt wird unbedingt notwendig sein, um neue grüne Triebe und nachhaltige Werte entstehen zu lassen. Doch der Übergang wird großes Leid für die gesamte Welt mit sich bringen.

Die Welt braucht Staatsmänner

In den finalen Phasen eines großen Superzyklus herrscht in der Regel unter den Weltpolitikern ein vollkommener Mangel an klarem Denkvermögen. Doch nicht nur das. Es herrscht ebenso ein vollkommener Führungsmangel. Länder bekommen normalerweise die Führer, die sie verdienen. Die Welt braucht unbedingt Staatsmänner, die unbequeme Entscheidungen treffen können, um die Welt aus dem Chaos zu führen, in dem sie steckt. Schaut man sich aber in der Welt um, findet man keinen Staatsmann in keinem Land. Es gibt Länder mit starken Führern, wie Putin in Russland und Orban in Ungarn, aber wahre staatsmännische Fähigkeit existiert nirgendwo.

Beispiel Frankreich, wo Macron mit jedem Tag unpopulärer wird. Bald wird jeder Franzose eine gelbe Weste tragen, und die Bewegung breitet sich schon auf andere Länder aus. Die Wirtschaft und das Finanzsystem Frankreichs schwächeln, und die Ungleichheit zwischen Arm und Reich schafft die Grundlage für eine weitere Französische Revolution.

Deutschland ist der größte Nutznießer eines schwachen Euro, trotzdem verschlechtert sich die deutsche Wirtschaft jetzt zusehends. Merkels sozialistische Politik wird in den kommenden Jahren desaströse Folgen für die deutsche Wirtschaft haben, verschärft durch eine Immigrationspolitik, die zu einem großen wirtschaftlichen und sozialen Desaster führen wird.

Wenn die Deutsche Bank (DB) zusammenbricht, was wahrscheinlich ist, werden die Folgen nicht nur bei den deutschen Banken spürbar sein, sondern im gesamten globalen Bankensystem. Das Derivatebuch der DB liegt bei 50 Billionen EUR, dem 15-fachen des deutschen BIP. Wenn die Gegenparteien ausfallen, wird die Bundesbank und die EZB mehr Euros drucken müssen als zur Zeit der Hyperinflation in der Weimarer Republik. Zudem sind die Bundesbank und das deutsche Finanzsystem auch die größten Garanten der EZB und des Target2-Systems; sie sind Kreditgeber der südeuropäischen Staaten, die wahrscheinlich alle ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

Großbritannien verfügt über ein extrem schwache Führung. Theresa Mays Regierung ist unentschlossen und gespalten. Sie hat zwei Jahre allein mit dem Versuch zugebracht, sich der EU zu entziehen. Diese Frage hat die britische Politik voll und ganz in Beschlag genommen, zu Lasten der Wirtschaft. 2 Wochen bleiben noch bis zum Tag des Brexit und Großbritannien scheint weiter als je zuvor von einer Einigung mit der Brüsseler Elite entfernt zu sein, die diesen Prozess immer wieder durchkreuzt hat.

Die USA sind bankrott und haben eine Währung, deren Zeit abgelaufen ist. Trump hatte gute Vorsätze, ihm wurden jedoch vom Tiefenstaat die Hände gebunden. Wenn die größte Wirtschaft der Welt einbricht, wird das entscheidende Folgen für die Welt haben.

Jedes große Land oder jeder große Kontinent der Welt hat Probleme in Ausmaßen, die die betreffende Länder in die Knie zwingen werden. Neben den oben genannten Ländern zählen auch Japan, China, Südamerika dazu, und viele mehr.

Die letzten Sekunden einer globalen Mega-Bubble

Wir müssen verstehen, dass die Welt nie zuvor derartigen Risiken ausgesetzt war. Wir befinden uns jetzt in den allerletzten Sekunden der globalen Mega-Bubble, die die Welt in dieser Form noch nie gesehen hat. Was demnächst passieren wird, wird schlimmer werden als der Niedergang des Römischen Reiches, viel schlimmer als die Südsee- und Mississippi-Blasen, es wird zu einer Katastrophe führen, die die Depression der 1930er weit in den Schatten stellen wird.

Globale Verschuldung verdreifacht seit 2000

Das Problem ist leicht zu definieren, es geht im Grunde nur um Schulden und Verbindlichkeiten. Zu Beginn dieses Jahrhunderts lag die Verschuldung bei 80 Billionen $. Als die Große Finanzkrise 2006 begann, war die Weltverschuldung schon um 56 % auf 125 Billionen $ gestiegen. Heute liegt sie bei 250 Billionen $.

Die globale Verschuldung hat sich folglich in diesem Jahrhundert mehr als verdreifacht. Bislang scheint die MMT zu funktionieren. Einfach mehr Geld drucken und verleihen und die Ökonomie wird es schon selbst schaffen. Einstein meinte, dass es nicht funktioniert, und auch die Naturgesetze sagen uns, dass wir es hier mit einer Sage zu tun haben, die kein schönes Ende nehmen wird.

Schutz ist entscheidend

Anstatt herauszufinden, was genau der Auslöser sein könnte, sollte man sich viel mehr darauf konzentrieren, wie man sich selbst finanziell schützen kann.

Aus historischer Sicht ist Gold die Lösung für eine schlecht verwaltete Wirtschaft, die auf Defiziten und Geldschöpfung basiert. Es muss allerdings physisches Gold sein, das außerhalb des Finanzsystems in den sichersten Rechtsräumen und Lagerorten verwahrt wird. Es ist essentiell, dass man direkter Eigentümer des Goldes ist und auch direkten Zugang hat. ETF, Terminkontrakte oder Teileigentum an Barren sind kein richtiger Vermögensschutz.

Gold 30.000 $ und Silber 3.000 $

Die Krugman-Verehrer und Fans der MMT werden jetzt mehr bekommen, als sie jemals gewollt hatten. Denn in Kürze wird die Welt mit der größten Geldschöpfungsflutwelle der Geschichte beginnen. Wenn man sich vor Augen führt, dass sich die Gesamtverschuldung plus Verbindlichkeiten, einschließlich Derivate, jetzt bei über 2 Billiarden $ bewegt, dann könnte es in Zukunft problemlos ähnliche oder viel höhere Geldschöpfungssummen geben. Ein vor Kurzem erschienener KWN-Artikel von Lundeen prognostiziert Silberpreise von 3.000 $ und Goldpreise von 30.000 $. Das sind keine unrealistischen Zielmarken, die sich wahrscheinlich noch auf normale Inflation beziehen. Bei Hyperinflation wird man dem zukünftigen Goldpreis wahrscheinlich noch einige Nullen mehr anhängen müssen.

Wir müssen immer daran denken, dass wir Gold in erster Linie zum Vermögensschutz halten, weil es der beste Wertspeicher ist und für stabile Kaufkraft steht. Doch wahrscheinlich wird Gold nicht allein die Kaufkraftkraft erhalten, sondern noch deutlich besser abschneiden, einfach weil es eine massive physische Goldknappheit geben wird, wenn der Goldpapiermarkt implodiert. Deswegen ist es auch so entscheidend, physisches Gold, Barren oder Münzen, zu halten.

Ich hatte vor ein paar Wochen über die Gold-Maginot-Linie geschrieben, die bei 1.350 $ verläuft. An dieser Linie stoppt Gold seit 2013. Nach einem ersten Durchbruchsversuch vor drei Wochen befinden wir uns jetzt in einer kleinen Korrektur, und Gold baut Momentum für den Durchbruch der Linie auf. Sobald es durch ist, wird Gold sehr schnell bis auf sein altes Hoch bei 1.920 $ vordringen. Man darf nicht vergessen, dass dieses Hoch schon jetzt in vielen Währungen durchbrochen ist; es ist also keine große Hürde zu überwinden.

3 Dutzend Gründe, Gold als Versicherung zu halten

Wer die Notwendigkeit des Goldeigentum nicht versteht, sollte einfach die Risikoliste in der Zeitbombe durchgehen. Und wenn man sie durchgegangen ist, dann wieder und wieder durchgehen! Die Liste umfasst 3 Dutzend Gründe, warum man physisches Gold als Schutz und Versicherung gegen nie dagewesene globale Risiken halten muss.

Wer noch kein Goldeigentümer ist, darf nicht erst auf die nächste Aufwärtsbewegung warten. Das könnte dann zu spät sein. Sobald die echte Bewegung einsetzt, wird es sehr schwer werden, Gold noch zu irgendeinem Preis zu bekommen. Dafür werden die Papiergoldpositionen von Banken und Terminbörsen sorgen.

Auch Zentralbanken stehen vor großen Problemen. Die meisten haben heimlich ihre offiziellen Bestände verkauft. Und das meiste von dem, was ihnen noch blieb, haben sie an den Markt verliehen. Das Gold ist nach China, Indien und Russland abgeflossen. Die Zentralbanken verfügen allein über Schuldenscheine von Bullionbanken, die aber nicht eingelöst werden.

Chinas unersättliches Verlangen nach Gold

Angesichts eines garantierten Totalchaos im Weltfinanzsystem und einer daraus resultierenden Goldmarktpanik ist jetzt die letzte Chance, sich zu schützen. Gold ist heute so billig wie 1970 bei 35 $ und 2000 bei 270 $.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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Eingetragen von am 15. Mrz. 2019. gespeichert unter Gastartikel, Gold, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

19 Kommentare für “Drei Dutzend Gründe, Gold zu halten”

  1. Eine explosive Geldmengenausweitung macht noch keine Hyperinflation , dazu gehört eine drastische Steigerung der Geldumlaufgeschwindigkeit. Die damaligen Menschen(jetzt Verstorbene) waren einfach ängstlicher und besser untereinander vernetzt . Heute braucht das Schaf viel,viel länger um reale Fakten wahrzunehmen . Man sieht es doch in der gewaltätigen Umwandlung der Gesellschaft , aber in Big Brother, DSDS, Dschungelcamp und Klimaklimperkasten,Brexit,Genderzwang u.ä. geht dies alles unter . Wenn die Frisöse eine Million Euro bekommt(mach mal Lila doppelt ) ist die happy .Die Party geht noch lange weiter .Und das wissen die da OBEN ganz genau .

  2. Eine Studie der Diba-Bank ergab, dass D. den zweithöchsten Anteil an Bürgern ohne Ersparnisse aufweist 30% (hinter Rumänien). Die Gründe sind bekannt, objektiv (Niedriglohnland) aber auch subjektiv (Propaganda). Ohne Ersparnisse hat man natürlich nicht vorgesorgt. Es gibt jedoch etwas, das wertvoller als Gold ist: Fähigkeiten, gut ausgebildete Kinder (erkennt man daran, dass sie nicht den Rattenfängern folgen) und hilfsbereite Freunde. Kurz: Jeder mag andere Prioritäten haben, den Zerfall der Vernunft zu überstehen. Wer aber eine Lebensleistung erbracht hat und sie erhalten will kommt um kurantes Geld nicht herum. Wer nichts hat, sollte an seiner Gesundheit, dem letzten Kapital arbeiten.

  3. @Roberto Weiß

    Da hast Du Recht. Massenhaft Geld drucken ruft noch lange keine Inflation hervor. Erst wenn die Kohle unter die Leute kommt, also im volkswirtschaftlichen Kreislauf zirkuliert, kann es – muss aber nicht -zur Inflation kommen. Seit Jahr und Tag wird alles getan und nichts ausgelassen, um genau dies zu verhindern. Mit Rentenraib, Hungerlöhnen, Ein Euro-Jobs, Diesel-Skandal, demnächst erhöhte Grundstückssteuern usw. usw. wird der zur Lohnarbeit genötigten mehrheitsbevölkerung der Brotkorb immer höher gehängt.

    Das massenhaft gedruckte Geld kommt also bei der Mehrheitsbevölkerung nicht an. Dafür aber werden die Reichen immer reicher und diesbezüglich gibt es mit explodierenden Immobilienpreisen und völlig überwerteten Aktienindizies, durchaus inflationäre Tendenzen.

    Kurum Inflation für die Vermögenden, die sich mit Sachwerten eindecken, Stagflation, zum Teil sogar Deflation für die Mehrheitsbevölkerung. Zuzüglich einen stetig wachsenden Armutssektor.

    Kurum die auf die Verwertung des Werts beruhende produktionsweise ( Marx ) ist wieder einmal dort, wo Sie zwangsläufig ohnehin immer wieder ankommt.
    Das letzte Mal war dies 1929 und führte mit dem Weltkrieg Numero II und somit den gewaltigsten Zerstörungsorgie der Menschheitsgeschichte, zum Reset der Marktwirtschaft und zum sogenannten Wirtschaftswunder.

    Ob ein solcher Reset, heute d.h. in einer Welt voller Massenvernichtungswaffen noch eine Option sein kann, darf bezweifelt werden. Eine Schmerzgrenze ist folgenlos nicht überschreitbar. Jenseits dieser Grenze ist der Patient
    entweder tot oder ein anderer. Die gegenwärtige weltweite
    »Standort«-Debatte ist deswegen so grotesk, weil sie nicht realisieren will, daß das flächendeckende System marktwirtschaftlicher »Arbeitsplätze, dass die erfolgreiche Verwertung des Werts von der Regel zur Ausnahme geworden, sich heute selbst zerstört und unmöglich geworden ist. Natürlich verweist auch die Arbeitsplatzfrage auf die Geschichte. Die kapitalistische Industrialisierung, die im späten 18. Jahrhundert angestoßen wurde, tritt in das Stadium
    der Ausweglosigkeit ein. Es kann nur noch ein Abenteuer geben: die Überwindung der Marktwirtschaft jenseits der alten staatssozialistischen Ideen.

    Danach mag eine andere Geschichte beginnen, welche auch immer.

  4. Es scheint mir doch bemerkenswert , daß in den Original-Matterhorn-Artikeln unseres „Egon“ (deutsche & englische Ausgabe) eine Grafik vorhanden ist (Chinas Goldimporte seit 2008: 17.000 t Gold, siehe hier:
    https://goldswitzerland.com/3-dozen-reasons-to-hold-gold/ ),
    die man den GR-Lesern unterschlagen hat…

    Zufall, oder …?

    • @watchdog
      Alle Forenbetreiber stehen unter staatlicher Aufsicht.
      Spuren die nicht, kommen Hausdurchsucher, Ermittlungen, Steuerfahndung und andere Nettigkeiten.Letztendlich steht die USA und Nato dahinter.
      Wenn die wedeln, buckeln hier alle Gesetzgeber und Justizen.
      Denn, die Nato ist eine Wertegemeinschaft, so sagt man.
      Deshalb hat man auch Erdogan samt Türkei im Boot und kungelt mit Saudi Arabien.
      So ein Forenbetreiber hats nicht leicht. Deshalb fällt auch so manches politisch unkorrektes raus aus den Nachrichten.
      Demnächst wird man auch postings unterdrücken, wenn diese nicht ins Bildchen passen.Denn, dann ist es Fake, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

      • @renegade

        Oh ja – wahrscheinlich will man verhindern, daß jemand bei dem vom „Egon“ beschriebenen kommenden Chaos sein Haus und Frau&Kinder PKW verkauft und alles in Goldbarren „umschichtet“.

        Daei kann sogar ein Blinder deutlich sehen, daß die Notenbanken nur noch mit Gelddruck-Orgien und üblen Tricks das kommende Finanzchaos hinauszögern…

  5. @kronos
    Wenn alles den Bach runter geht, nützen auch Fähigkeite und Gesundheit nichts. Es sei denn, man nutzut diese zur rechtzeitigen Flucht.
    Fragt sich nur, wohin, in dieser globalisierten, totalüberwachten Welt.
    Bliebe nur die letzte Möglichkeit:
    Verbünden und sei es mit dem Teufel.
    Ob sich aber Krösus, Kosmonaut et. al. mit der AFD verbündet ?
    Möglich wäre es.

  6. @Toto

    Bester Toto,

    Dass Sie über eine lebhafte Phantasie verfügen, hat sich herum gesprochen.
    Nunmehr aber scheint diese Formen anzunehmen……Hmmmh……..oder……….um es mit Altkanzler Helmut Schmidt zu sagen; Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.

    • @Krösus

      Vielleicht meint er mit „Teufel“ sich selber?
      Wenns ums Gold geht, könnte sein. Ansonsten eher unwahrscheinlich.

    • Wolfgang Schneider

      @Krösus
      https://www.sueddeutsche.de/geld/strafzins-bargeld-iwf-1.4365733
      Erst mal diese Visionäre hier, wir wollen sie mal vorlassen. Beim Onkel Doktor.

      • @WS
        Eben.So manch einer wird sich noch wundern,was so ein Staatsbebilde alles aushecken kann,wenn es in Nöten ist.Da hilft dem Krösus und dem Kosmonauten auch das Geschimpfe in den Foren nichts.Aber,wenigstens Dampf ablassen,das hilft immer.
        Was machen die Herren Krösus oder Kosmonaut gegen GEZ, Dieselverbot und demnächst Volkszählung (Ausspionage) ?
        Ja,schimpfen und Karli zitieren.
        Um gegen eine Gefahr gewappnet sein zu können,muss man sie voraussehen können und genau dazu braucht es Phantasie und Visionen.Wie beim Schachspiel.
        Wie gesagt,das alles muss man nicht wissen.
        Eines aber weiss ich ganz genau,dass dann diejenigen,welche heute über so manches schimpfen,sich just mit diesem verbünden und arrangieren
        So mancher selbsternannte Pazifist griff zur Knarre als alle anderen noch um Bedenkzeit baten.
        Mein Artikel bezog sich auf eine echte Krise.So mancher denkt,er könne dann einfach mit seinem SUV beim Supermarkt vorfahren und sich vorne anstellen.Oder beim Baumarkt Obi und mit der Bahn erste Klasse reisen,weil er doch was hat.
        Immer wieder empfehle ich mal in Krisengebiete zu reisen oder sich
        an die alte kommunistische Zeit erinnern.
        Damals (80er) war ich in Polen,unter General Jaruzelski oder wie der Vogel hieß.
        Was mich heute noch erschaudern läßt,waren dunkle Strassen,dunkle verammelte Häuser,kein einziges Auto,keine Bahn,kein Bus,kein Fahrrad,dagegen angstvolle,gebückt gehende Menschen in dunkler unmodischer Kleidung.In einer großen Stadt fand ich kein einziges Geschäft,wo man kaufen konnte.Verzweifelt wollte ich meine zwangsgetauschten Zloty loswerden.Es ging nicht.Ich warf diese in den Gulli.Mülleimer gabs nicht.
        Meine Bekannten sagten mir,natürlich kann man was kaufen,man muss nur wissen wo und Beziehungen haben und den Hintereingang kennen und jemanden kennen der jemanden kennt……Dann vielleicht.Übrigens,Telefon ging auch nicht.Zum Glück hatte ich mein Satellitentelefon (Inmarsat) reingeschmuggelt,so konnte ich wenigstens das Gefühl haben,nicht völlig abgeschnitten zu sein.
        Was mich noch irritierte,war die Unmengen an Geld,natürlich Zloty,welche die im Vorrat hatten.Nur kaufen konnte man nichts.
        Stell dir vor,jeder Bürger bekommt 5.000 Euro,mtl und kann dafür nichts kaufen.Nach einem Jahr hat der gute Mann 60.000 Euro cash,nur ausgeben kann er sie nicht,weil es nichts zu verteilen gibt,ausser Lebensmittelkarten.
        Ich denke,dass Sie in Russland ähnliche,wenn auch nicht so schlimme Erfahrungen gemacht haben, in der glorreichen kommunistisch-marxistisch-Leninistischen Volksrepublik ?
        Meine Freundin dort hat jedenfalls in Marxismus-Leninismus und Russisch Leistungsabitur gemacht und eine 6 bekommen (das entspricht bei uns einer glatten eins !).Und oh,ich habe mitlernen dürfen,welch Ehre.Tja,der Schwachsinn kennt keine Grenzen.Mich schauderts noch heute.Wenigstens war das Mädel eine hübsche Polin,welche Strumpfhosen,Lippenstift und Jeans mochte.Alles von mir mitgebracht,aus dem verdammten Westen.

        • Wolfgang Schneider

          @renegade
          So erbärmlich haben sie in der UdSSR auch gelebt. Als ich da war. 1990/91. Obschon Moskau als Hauptstadt mit Disneyworld-Funktion und Schaufenster gegenüber dem Westen zum Zwecke der Selbsttäuschung stets besser mit allem versorgt war, wie übrigens jede Hauptstadt im Ostblock von Ostberlin bis Tirana. Verlor dort von Mitte September bis Ende Dezember 10kg an Gewicht. War zu Weihnachten in der Heimat – ich stand auf dem Flughafen in Berlin vor meiner Mutter mit Pelzmütze und unrasiert, und sie erkannte mich nicht. Hattest Du Westgeld, warst Du König. Alles was ich in der eben untergegangenen DDR noch mitbekommen hatte, galt hier ebenso. Das Schlimmste war, daß sie in den Jahrzehnten kommunistischer Indoktrination den Leuten keine bleibenden Wertvorstellungen vermittelt hatten. Bloß ihr verlogenes Gedöns ins Hirn gefickt. Als der ganze Zinnober kollabierte, hatten sie erst recht ein Dollarzeichen auf jedem Auge und wir Ossis das D und das M. Nachdem sie in den 90ern vorwiegend die faulen Früchte des Kapitalismus geerntet hatten und nach einigen harten Lektionen, auch und gerade erteilt vom Philanthropen George Soros im August 1998, besinnen sich die Russen zumindest wieder auf den orthodoxen Glauben. Ehrliche Christen zu sein ist besser als ums Goldene Kalb zu tanzen, sage ich. Es ist mir durchaus bewußt, daß Religion eine zweischneidige Sache ist, nur sollen sich die Kommunisten nichts darauf einbilden, die religiösen Wertvorstellungen zerschlagen und fast ausgerottet zu haben. Heutzutage kotzen von der CIA bezahlte Inzucht-Idioten dagegen an, daß z.B. die Isaaks-Kathedrale in St. Petersburg wieder Eigentum der Kirche sein soll, die Aufgabe der Zersetzung und Fäulnisverbreitung in Rußland, Belarus und drumherum haben nunmehr die westlichen NGOs übernommen. Die Russen haben mit dem Westen schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn Du mal Dostojewski liest, der ein Petersburger war, so verstehst Du, daß es dort schon immer zwei Ausrichtungen gab. Die Sapadniki, die den Westen kopieren wollen – sapad heißt übersetzt Westen – und die Slawophilen, die meinten und meinen, Mütterchen Rußland muß ihr eigenes Ding machen. Das gipfelt in dem Spruch: „Was dem Deutschen gut tut, ist des Russen Tod.“ Was leider zutrifft, muß ich sagen. Selbst ein Hardcore-Sapadnik wie Putin, selber ein Leningrader bzw. Petersburger, hat sein Gesicht Asien zugewendet. Von uns im Westen kam nichts Gutes, und das betrifft sowohl Marx und Engels als auch den Mickymaus-Kapitalismus. Szylla und Charybdis, man darf beiden Scheusalen nicht zu nahe kommen.

    • @Krösus
      Ohne Phantasie gäbe es keinen Fortschritt und keine Erfindungen.Aber,
      es sollte ein Witz sein.Allergische Reaktionen etwa ?
      Bezüglich Schmidt kann ich nur sagen,typisch SPD, visionslos,altbacken,altväterlich und verstaubt…..

  7. @Translator

    Leider keine Vision, sondern bittere Wahrheit. Das Geld ist wertlos. Liegt es auf der Bank, sollen Strafzinsen die Einlage minimieren, wird es abgehoben, so wird es mittels Gebühren entwertet. Kurzum die diesbezüglichen Pläne, sollen schleichend realisieren, was ohnehin Realität ist. Dem Geldvermögen stehen keine adäquaten realen Sachwerte gegenüber, wie 1923 oder 1948. Damit es nicht so auffällt, versucht man es schleichend und wird irgendwann das Tempo dabei erhöhen.

    Die Nazis haben dies mit den Juden so gemacht. Erst hat man Ihnen einige Rechte genommen, dann hat Ihnen die Berufsausübung verboten, dann hat man ihre Vermögen arisiert und am Schluss hat man Sie umgebracht. Stück für Stück, Immer noch ein klein bisserl mehr.

    • @Wolfgang Schneider

      Dieses „Top-Angebot“ (0,50 g für „nur“ 29,-€) sollte Mann mit Pocket-Kalkulator einmal nachrechnen:
      1 Unze Gold = 31,10 Gramm / 0,50 * 29,-€ = 1803,8 € für 1 Unze Germania.

      „Top“…

  8. Systemverweigerer

    @Wolfgang Schneider, der Barren ist auch zu teuer. 0,5 Gramm um € 29.-

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