Samstag,08.Mai 2021
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Euro-Krise lässt Gold nach Asien fließen

Die asiatische Finanzmetropole Singapur zieht immer mehr Geld aus aller Welt an.

Die Euro-Krise hat viele Vermögende dazu veranlasst, Kapital nach Asien zu transferieren. Nach Informationen der Deutschen Bank hat dies auch zu einer Belebung der physischen Goldnachfrage, insbesondere in Singapur geführt.

„Die Leute bewegen sich geografisch raus aus Europa und rein nach Asien. Die Verwaltung privaten Reichtums dreht sich immer stärker um das Management des Kreditrisikos gegenüber Banken und um den Wunsch, direkt zugewiesenes physisches Metall in den richtigen Regionen zu halten“, sagt Raymond Key, Chef der Metallhandels-Division der Deutschen Bank gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters. In diesen so genannten „allocated holdings“ werden dem Anleger die Seriennummern spezifischer Goldbarren zugeordnet. Er hält dann das Besitzrecht an diesem oder an Teilen davon.

Laut Key fließt derzeit viel Kapital von China in die aufstrebenden asiatischen Wirtschaftszentren. „Das Halten von physischem Gold in Singapur ist der Trend der letzten drei Monate“, so Key. Entweder es wandere Kapital von China nach Singapur oder Investoren seien besorgt wegen der europäischen Schuldenkrise und verlagerten deshalb ihr Gold an Standorte wie Singapur.

Die Regierung in Singapur bemühte sich zuletzt explizit um Goldanleger aus aller Welt, in dem sie Steuervorteile gewährte und neue Handelsplattformen ankündigte (Goldreporter berichtete).

Goldreporter

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