Die EZB hebt ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte an. Hintergrund sind steigende Inflationsrisiken durch den Nahost-Konflikt.
Die Europäische Zentralbank hebt zum zweiten Mal in diesem Jahr die Leitzisnen an – um jeweils 25 Basispunkte. Ab 16. September steigt der Einlagensatz auf 2,50 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz auf 2,65 Prozent und der Spitzenrefinanzierungssatz auf 2,90 Prozent. Als Grund nennt die EZB den anhaltenden Inflationsdruck infolge des Nahost-Konflikts. Für 2027 und 2028 wurden die Inflationsprognosen angehoben. Höhere Zinsen und Anleiherenditen können den Goldpreis belasten, während geopolitische Risiken dagegen stützend wirken. Die Entscheidung war im Vorfeld erwartet worden.
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