Montag,12.April 2021
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Falsche Polizisten erbeuten Gold und Geld für 50.000 Euro

Gold, Geld, falsche Polizisten
Die Betrugsmasche „falscher Polizisten“ ist seit Jahren bekannt, dennoch finden sich immer wieder leichtgläubige oder leicht einzuschüchternde Opfer (Foto: Polizei-beratung.de)

Eingeschüchtert von vermeintlich staatlicher Autorität wurde ein Seniorenpaar um seine heimischen Ersparnisse gebracht: Gold und Geld im Wert von 50.000 Euro.

Gold und Geld weg

Gesundes Misstrauen ist angebracht, wenn wildfremde Menschen Sie zur Herausgabe von Wertgegenständen verleiten wollen. Eine Seniorenpaar im Raum Nürnberg wurde Opfer eines mittlerweile doch recht bekannten, aber immer noch funktionierenden Tricks. Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus und warnen vor einem bevorstehenden Einbruch. Man solle seine im Haus gelagerten Wertgegenstände sicherheitshalber den Beamten übergeben. Im diesem Fall erbeuteten die Betrüger am vergangenen Dienstag Geld und Gold im Wert von 50.000 Euro, wie die Kriminalpolizei in Nürnberg berichtet. Die Geschädigten fielen auf den Trick herein und übergaben die Wertsachen an zwei Frauen (zwischen 20 und 24 Jahren; längere helle Haare), die Senioren später am Wohnort besuchten.

Gesundes Misstrauen

Betrugsfälle nach dem Schema „falsche Polizisten“ haben seit Jahren Konjunktur. Wichtige Tipps: Lassen Sie sich niemals durch solche Anrufer unter Druck setzen. Die Polizei tätigt keine Anrufe dieser Art. Und Achtung: Manche Betrüger, bieten den misstrauischen Opfern auch eine Telefonnummer an, unter der man sich hinsichtlich der (fingierten) Gefahrenlage polizeilich rückversichern könne. Auch unter diesen Rufnummern melden sich natürlich Komplizen. Mehr zum Thema häusliche Sicherheit erhalten Sie in unserem Ratgeber „Effektiver Einbruchschutz“.

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2 KOMMENTARE

    • @materialist
      Diese Fake News dienen vor allem zu einem:
      Geld gehört auf die Bank und Gold allenfalls als Zertifikat ins Depot und selbiges ebenso natürlich auf die Bank.
      Keinesfalls Bargeld und Gold zu Hause verstecken, anonymnoch dazu.
      Das ältere Ehepaar hat sich nun noch wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung verdächtig gemacht.
      Das fehlt noch im obigen Bericht.

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