Fed-Chef Kevin Warsh sieht sinkende Inflationsrisiken und rückläufige Inflationserwartungen. Das 2-Prozent-Ziel bleibe aber verbindlich. Der Goldpreis steigt.
Fed-Chef Kevin Warsh hat beim EZB-Forum in Portugal eine leichte Entspannung beim Inflationsausblick signalisiert. Die Inflationserwartungen seien in den ersten vier Wochen seiner Amtszeit gesunken, sagte Warsh. Auch die Inflationsrisiken hätten zuletzt nachgelassen.
Gleichzeitig machte der Präsident der US-Notenbank deutlich, dass die amerikanische Geldpolitik keinen Kurswechsel hin zu einer höheren Inflationstoleranz vollziehen werde. Wer glaube, die Fed werde mit einer Inflation über 2 Prozent zufrieden sein, werde enttäuscht. Die Preise seien weiterhin zu hoch, und die Fed verpflichte sich dem Mandat zu Erhaltung von Preisstabilität. Eine klare Forward Guidance lehnte Warsh für den aktuellen Moment aber ab. Zugleich verwies er auf stabile Arbeitsmärkte, eine solide Angebotsseite und mögliche Produktivitätseffekte durch die Künstliche Intelligenz. Für die Finanzmärkte bleiben damit Inflationsdaten, Zinserwartungen, Dollar und Anleiherenditen entscheidend. Die Kernaussagen Warshs gibt es auch bei Financial Juice.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Vielleicht hatte Piipi Langstrumpf eine Vision zur Fed
und deren Wirken als sie dieses kleine Lied sang:
Zwei mal drei macht vier,
widde-widde-witt und drei macht neune!
Ich mach mir die Welt, widde-widde-wie sie mir gefällt.
Hey, Pippi Langstrumpf, hollahi-hollaho-holla-hopsasa!
Hey, Pippi Langstrumpf, die macht, was ihr gefällt.