Fed-Mitglied Barkin warnt vor hartnäckiger Inflation

Richmond-Fed-Präsident Tom Barkin warnt vor weiterhin zu hoher Inflation in den USA, sieht aber vorsichtige Hinweise darauf, dass der Preisdruck bald nachlassen könnte.

Richmond-Fed-Präsident Tom Barkin, der 2026 als stellvertretendes stimmberechtigtes Mitglied dem FOMC angehört, warnt vor anhaltend hoher Inflation, sieht aber erste Anzeichen für eine mögliche Entspannung beim Preisdruck. Die jüngsten PCE-Daten seien „zu hoch“, sagte Barkin laut Bloomberg am Rande des Aspen Ideas Festival. Ohne zusätzlichen Druck durch Leitzinsen, Arbeitsmarkt oder andere disinflationäre Kräfte sei eine Rückkehr zum 2-Prozent-Ziel schwer absehbar. Zwar könnten sinkende Öl- und Benzinpreise entlasten. Zudem dürften der Preisdruck durch Zölle und der jüngste Ölpreisschock nachlassen. Zugleich sieht Barkin aber Risiken durch robuste Konsumausgaben, höhere Inputkosten und die Preissetzung der Unternehmen.

Goldreporter-Kommentar: Die Aussagen stützen die Einschätzung, dass die US-Notenbank trotz einzelner Entlastungssignale vorerst vorsichtig bleibt. Für Gold bleibt damit vor allem entscheidend, ob die Märkte wieder stärker mit Zinserhöhungen oder länger hohen Realzinsen rechnen.

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1 Kommentar

  1. Der kann sagen, was er will. Die FED hat sich beginnend von 2008 an immer mehr ins Abseits manöveriert.
    Die Schulden sind unüberschaubar ( Schuldenfalle), und nicht mehr zu bedienen. Weder durch hohe Zinsen, noch durch niedrigere Zinsen.
    Es bleiben somit nur 2 Möglichkeiten:
    Schuldentilgung durch Hyperinflation oder Schuldentilgung durch Default, auch Insolvenz oder Staatsbankrott genannt. Mehr gibt es nicht.
    Meine Meinug: Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Ersters bedeutet, man erklärt alle Zinspapiere ( Anleihen, Bond, Aktien, Fonds usw) für wertlos und startet neu.
    Mit neuem Dollar und neuen Banken und belastet private Schuldner mit einer sozialverträglichen Hypothek.
    Also, wie immer bewährt geschehen:
    Private Schulden bleiben, mehr oder weniger öffentliche Schulden werden gestrichen.
    Ein Staat hat dazu die Macht.

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