Der Fed-Tresor in New York meldet erneut Gold-Abflüsse. Nach der Frankreich-Rückholung sinken die Bestände im März weiter.

Goldabzug aus Fed-Tresor
Der Gold-Abzug aus New York ist nicht beendet. Neue Daten zeigen: Nach Frankreich verschwinden weitere Bestände.
Der Fed-Tresor in der Liberty Street in New York meldet erneut sinkende Bestände beim „Earmarked Gold“. Ende März 2026 lag der bilanzierte Wert der dort verwahrten Goldbestände bei 7.872 Millionen US-Dollar. Im Februar waren es noch 7.879 Millionen US-Dollar. Damit ergibt sich ein Rückgang um 7 Millionen US-Dollar.
Der Gold-Abzug aus New York setzt sich fort – Frankreich erklärt die Vergangenheit, doch der neue Rückgang wirft neue Fragen auf.
Da die Fed diese Bestände in Manhattan weiterhin mit dem historischen Fixpreis von 42,22 US-Dollar je Feinunze bewertet, entspricht der Rückgang rechnerisch rund 165.798 Unzen oder 5,16 Tonnen Gold.
Kurze Pause im Februar
Im Februar war gegenüber Januar keine Veränderung gemeldet worden. Im Januar waren zuvor bereits 470.000 Unzen oder rund 14,6 Tonnen ausgebucht worden.
Damit setzt sich die Abzugsserie nach einer kurzen Pause im Februar fort. Seit August 2025 waren bis Januar bereits rund 129 Tonnen Gold aus dem New Yorker Fed-Tresor verschwunden.
Welche Staaten aktuell die größten Goldreserven halten und wer zuletzt zu- oder verkauft hat, zeigt der Hub Goldreserven weltweit.
Frankreichs Gold als mögliche Erklärung
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Mitteilung aus Frankreich. Anfang April wurde bekannt, dass Frankreich seine in New York gelagerten Goldreserven vollständig aufgelöst hat. Dabei ging es um 129 Tonnen Gold.
Diese Menge entspricht genau dem rechnerischen Gold-Abzug aus dem Fed-Tresor im Zeitraum von August 2025 bis Januar 2026. Damit liegt nahe, dass die damalige Abzugsserie zumindest weitgehend mit der französischen Rückholung zusammenhing.
Der neue März-Rückgang von rund 5,2 Tonnen käme demnach zusätzlich hinzu. Damit ist der Abzug aus New York auch nach der Frankreich-Rückholung nicht beendet.
Bilanzwert statt Marktwert
Wichtig bleibt: Die Fed weist das „Earmarked Gold“ nicht zum aktuellen Goldpreis aus. Die Bewertung erfolgt weiter mit dem historischen Fixpreis von 42,22 US-Dollar je Feinunze. Deshalb wirken die Dollarbeträge niedrig. Für die Mengenberechnung sind sie aber aussagekräftig.
Ende März lagerten rechnerisch rund 186,45 Millionen Unzen Gold in New York. Das entspricht etwa 5.800 Tonnen.
Warum die Bewegung wichtig ist
Solche Abgänge wirken nicht direkt auf den Goldpreis. Sie zeigen aber, dass Staaten ihre Lagerstrategie überprüfen. Es geht um Zugriff, Souveränität und Vertrauen in internationale Lagerorte.
Die Fed nennt keine Eigentümer. Wer hinter dem März-Abzug steht, bleibt daher offen. Frankreich erklärt vermutlich die vorangegangenen 129 Tonnen. Der neue Abgang zeigt aber: Das Thema ist noch nicht beendet.
Mehr dazu: Goldreserven: Wo Staaten ihr Gold lagern – und warum sie es heimholen



Das ist auch gut so. Denn, wenn wenig genug in den FED Tresoren ist, kann man prima mit golden Spielkarten zocken. Schon jetzt ist es so, dass der Comex Preis keineswegs auch nur angedeutet mit den Krügerrand Unzen korreliert. Und bei den Silberunzen gibt es faktisch keine Maple Leaf Unzen mehr.
Auch dann, wenn auf Gold. de irgend welche Preise genannt werden.